Sams hat geschrieben:Sonst wäre er ja auch schon längst weg! Ich denke auch, Ihr könnt Euch sehr über ihn freuen...
@ Sams
Mach dir nix draus, die Jungs hier im Forum sind noch etwas lädiert von den Meisterfeierlichkeiten. Da können schon mal Sinnestrübungen stattfinden. Spätestens am Freitag in Schweinfurt sind 101% aufnahmefähig und voller Konzentration.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Scheer ist Bayreuths »Siegfried«
Bayreuth - Siegerländer Trainer auf Anhieb Meister mit der Spielvereinigung
Bayernliga-Meister und souveräner Aufsteiger in die neue Regionalliga Süd
(4. Liga)
geo–»Siegfried« wird im Rahmen der traditionsreichen Bayreuther Festspiele zwar erst am 31. Juli aufgeführt, doch die Fußball-Fans in der Wagner-Stadt haben ihren »Siegfried« schon im lauen Wonnemonat Mai gekürt. Und es ist mit dem 57-jährigen Fußball-Lehrer Klaus Scheer ein echter Siegerländer, der die Bayreuther Kicker auf Anhieb aus der bayrischen Fußball-Diaspora zurück ins Rampenlicht führte.
Man kann schon sagen, dass Klaus Scheer in seiner langen Laufbahn mitunter auf die falschen Pferde setzte. Das war nicht seine Schuld – nur war eben das Geld nicht immer da, wo der ehemalige Bundesliga-Profi aus Niederschelden war. Borussia Fulda und der 1. FC Eschborn waren zum Beispiel solche Fälle finanziellen Wildwuchses zu Lasten des stets seriösen und kompetenten Trainers.
Doch jetzt endlich scheint Klaus Scheer, der als Trainer auch erfolgreich bei den Siegener Sportfreunden arbeitete, eine Art Heimat gefunden zu haben. Am Wochenende machte der 57-jährige Fußball-Lehrer sein Meisterstück in der Oberliga Bayern mit der SpVg Bayreuth und kehrt mit den Festspielstädtern zurück in die neue viertklassige Regionalliga Süd.
2006 war die Spielvereinigung nach nur einjähriger Zugehörigkeit aus der Regionalliga abgestiegen, verfehlte dann im letzten Jahr als Dritter der Bayernliga den Wiederaufstieg, den sich Jahn Regensburg schnappte. Und dann kam Scheer. Und der legte eine fulminante Saison hin. Schon seit Wochen stand der Aufstieg fest, da sich in dieser Saison bekanntlich zwar kein Team für die neue 3. Liga, dafür aber die vier Erstplatzierten für die 4. Liga qualifizierten. Am Wochenende legte Scheers Truppe weiter nach und wurde beim 2:0-Auswärtssieg bei Schweinfurt 05 auch offiziell als Bayernmeister geehrt.
Scheer vollbrachte das Kunststück, in der 18er-Liga (zumindest bis jetzt) weniger Gegentore zu kassieren als der Deutsche Fußball-Meister Bayern München in der Bundesliga. 62:20 lautet das Torverhältnis, 69 Punkte stehen zwei Spieltage vor Saisonende zu Buche, 13 Zähler mehr als bei der zweitplatzierten SpVg Greuther Fürth 2.
Die Lizenz für die 4. Liga erhielt Bayreuth mit Auflagen, doch Scheers Vereinspräsident hat ihm versichert, das schon hinzubekommen. Und so liegt nun ein vom Verein bereits unterschriebener Zwei-Jahres-Vertrag bei Scheer, den dieser nur noch gegenzeichnen muss. »Auch ich möchte hier weiter arbeiten, und wenn wir die Lizenz bekommen, ist das auch kein Thema, erklärte der Siegerländer, der in Bayreuth übrigens mit einem ehemaligen Siegener zusammenarbeitete. Das Tor der Bayreuther hütete nämlich in vorzüglicher Manier Christian Berchthold, in der Vorsaison bei Siegen die Nummer 2 hinter Robert Wulnikowski.
Und auch Ingo Walther durfte erneut einen Aufstieg feiern. Das Bayreuther Urgestein mit der sehr hellblonden Frisur spielte auch als 38-Jähriger auf der »6er«-Position wieder eine starke Saison. Scheer war es aber auch gelungen, einige junge Spieler in die Meistermannschaft einzubauen, die nun in der kommenden Spielserie eine gute Rolle ohne Abstiegssorgen in der Regionalliga Süd hinlegen möchte.
I'm Oldschod till I die, I'm Oldschdod till I die, I know I am, I'm sure I am, I'm Oldschdod till I die.
bravedevil hat geschrieben:Und auch Ingo Walther durfte erneut einen Aufstieg feiern. Das Bayreuther Urgestein mit der sehr hellblonden Frisur
Jetzt ist der Ingo schon Urgestein. Wenn er so weitermacht, wird er noch zum gebürtigen Bayreuther.
Martin Driller (über Marek Mintal): "Er ist leider skandalfrei. Eigentlich schade für jeden Fußballer, einen Skandal sollte man schon mal haben, denn sonst gibt's ja nix zu erzählen."
Siegener Zeitung hat geschrieben: Das war nicht seine Schuld – nur war eben das Geld nicht immer da, wo der ehemalige Bundesliga-Profi aus Niederschelden war.
Nur gut, dass dich das jetzt endlich mal geändert hat...
Klar, da oben steht's: "aus der Regionalliga abgestiegen". Mit der Lizenz hatte das nichts zu tun.
Martin Driller (über Marek Mintal): "Er ist leider skandalfrei. Eigentlich schade für jeden Fußballer, einen Skandal sollte man schon mal haben, denn sonst gibt's ja nix zu erzählen."