Ginos Wanderzirkus vs. SPVGG BAYREUTH 10.10.08 19:00 Uhr
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sam
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Daumen drücken für den Sieg
Fritsch fordert im Jubiläumsspiel drei Punkte - SpVgg Weiden will mittelfristig in die 3. Liga
Weiden. (af) Michael Fritsch benötigt am Freitag beide Hände. Mit der einen wird er die Gratulationen zum 1000. Bayernliga-Spiel der SpVgg Weiden entgegennehmen. Mit der anderen wird er seinen Spielern kräftig die Daumen drücken. "Wir freuen uns auf diese Partie und wollen einen Sieg", blickt der Vereinsvorsitzende dem Jubiläums- und Spitzenspiel gegen die SpVgg Bayreuth erwartungsvoll entgegen.
1000 Spiele in der Bayernliga, das ist eine besondere Leistung. Wie gehen ein Verein und sein Vorsitzender mit dieser Zahl um?
Fritsch: Das Ganze macht schon etwas stolz, und das darf es auch. Es gab über mehr als vier Jahrzehnte tolle Spiele und auch enorme Zuschauerzahlen. Auf die kann man heutzutage sogar ein bisschen neidisch werden. Sicher ist, dass enorm viel geleistet wurde.
Ist der Tausender für Sie eher Anlass zurückzuschauen oder richtet sich der Blick nach vorne? In Richtung Regionalliga?
Fritsch: Der Blick geht an einem solchen Tag sicherlich zurück, aber auch in die Zukunft. Ich gebe zu, dass ich gerne auf dieses Jubiläum verzichtet hätte, wenn uns in der vergangenen Spielzeit der Aufstieg in die Regionalliga geglückt wäre. Ich hoffe, dass wir zu Saisonende sagen können: Mit dem 1020. Spiel ist die Bayernliga-Ära zu Ende.
Die SpVgg Weiden ist Titelfavorit Nummer eins, aber beileibe nicht der einzige. Aktuell führt man nur mit einem Punkt vor der SpVgg Bayreuth und drei Punkten vor dem FC Memmingen die Tabelle an...
Fritsch: Wir hatten anfänglich Schwierigkeiten und sind schlecht gestartet. Der Grund liegt vor allem darin, dass wir eine neue Mannschaft haben, die sich erst finden musste. Das klappt jetzt immer besser. Gegen Bayreuth müssen wir gewinnen, um etwas Abstand zu schaffen. Sollten wir in der Winterpause vorne stehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen. Das Mannschaftsgefüge kann dann in den Wintermonaten noch besser zusammenwachsen.
Wo sehen Sie denn die Stärken im Team?
Fritsch: Es hat zweifellos Qualitäten im spielerischen Bereich. Aber mit das Wichtigste ist, dass im Gegensatz zur Vorsaison der unbedingte Wille zum Gewinnen vorhanden ist. Außerdem ist unser Kader mittlerweile so breit und stark besetzt, dass, wenn wir nicht mehr so viele Verletzte haben, ein harter Konkurrenzkampf um die Stammplätze stattfindet. Das ist möglicherweise der Schlüssel zum Erfolg.
Ist die SpVgg Bayreuth der härteste Konkurrent im Titelkampf? Auch wenn der amtierende Meister Schlüsselspieler in der Offensive verloren hat...
Fritsch: Auch die Bayreuther sind nur mäßig gestartet. Wir haben aber gewusst, dass sie noch kommen werden. In der Defensive und im Mittelfeld können sie auf bewährte und starke Strukturen bauen. Aber für Freitag gilt: Wir sind Erster, haben einen sehr guten Kader und da gilt nur ein Sieg.
Sie wollen ja die Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft umwandeln. Wo sehen Sie denn den Fußball in Weiden mittelfristig positioniert? Ist die Regionalliga gar nur ein Etappenziel?
Fritsch: In der Regionalliga spielen viele zweite Mannschaften aus dem Profibereich. Das ist sicherlich am Anfang reizvoll, gegen sie zu bestehen, aber auf Dauer ist es eine Totgeburt. Mittelfristig richten wir den Blick in Richtung 3. Liga.
Eine mutige Aussage, die bei so manchem Fußballanhänger Staunen hervorrufen dürfte. Wie ist eine 3. Liga überhaupt zu stemmen?
Fritsch: Die Frage ist berechtigt. Aber man muss auch sehen, dass es dort enorme TV-Gelder und wohl auch höhere Zuschauerzahlen gibt. Die diesjährige Bayernligasaison kostet uns zum Beispiel mehr, als wir bei einem Regionalliga-Aufstieg ausgeben hätten müssen. Der Grund liegt darin, dass sehr gute Fußballer nur über finanzielle Anreize in die Fünftklassigkeit gehen. Die sportlichen Anreize müssen wir künftig über eine höheren Ligazugehörigkeit schaffen.
Glauben Sie, dass es in Politik und Wirtschaft eine breite Unterstützung für eine Vision "3. Liga" gibt
Fritsch: Man muss natürlich sehen, was politisch und von den Sponsoren her möglich ist. Wir müssen uns Jahr für Jahr über erfolgreichen Fußball Einnahmequellen erschließen. Dazu zählt auch der DFB-Pokal. Das Erreichen der ersten Haupttrunde ist für uns diesmal Pflicht, das weiß die Mannschaft. Beim Thema 3. Liga kann ich aber jeden beruhigen. Unter meiner Führung wird es kein finanzielles Abenteuer geben.
Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/156 ... 0.html#top
Fritsch fordert im Jubiläumsspiel drei Punkte - SpVgg Weiden will mittelfristig in die 3. Liga
Weiden. (af) Michael Fritsch benötigt am Freitag beide Hände. Mit der einen wird er die Gratulationen zum 1000. Bayernliga-Spiel der SpVgg Weiden entgegennehmen. Mit der anderen wird er seinen Spielern kräftig die Daumen drücken. "Wir freuen uns auf diese Partie und wollen einen Sieg", blickt der Vereinsvorsitzende dem Jubiläums- und Spitzenspiel gegen die SpVgg Bayreuth erwartungsvoll entgegen.
1000 Spiele in der Bayernliga, das ist eine besondere Leistung. Wie gehen ein Verein und sein Vorsitzender mit dieser Zahl um?
Fritsch: Das Ganze macht schon etwas stolz, und das darf es auch. Es gab über mehr als vier Jahrzehnte tolle Spiele und auch enorme Zuschauerzahlen. Auf die kann man heutzutage sogar ein bisschen neidisch werden. Sicher ist, dass enorm viel geleistet wurde.
Ist der Tausender für Sie eher Anlass zurückzuschauen oder richtet sich der Blick nach vorne? In Richtung Regionalliga?
Fritsch: Der Blick geht an einem solchen Tag sicherlich zurück, aber auch in die Zukunft. Ich gebe zu, dass ich gerne auf dieses Jubiläum verzichtet hätte, wenn uns in der vergangenen Spielzeit der Aufstieg in die Regionalliga geglückt wäre. Ich hoffe, dass wir zu Saisonende sagen können: Mit dem 1020. Spiel ist die Bayernliga-Ära zu Ende.
Die SpVgg Weiden ist Titelfavorit Nummer eins, aber beileibe nicht der einzige. Aktuell führt man nur mit einem Punkt vor der SpVgg Bayreuth und drei Punkten vor dem FC Memmingen die Tabelle an...
Fritsch: Wir hatten anfänglich Schwierigkeiten und sind schlecht gestartet. Der Grund liegt vor allem darin, dass wir eine neue Mannschaft haben, die sich erst finden musste. Das klappt jetzt immer besser. Gegen Bayreuth müssen wir gewinnen, um etwas Abstand zu schaffen. Sollten wir in der Winterpause vorne stehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen. Das Mannschaftsgefüge kann dann in den Wintermonaten noch besser zusammenwachsen.
Wo sehen Sie denn die Stärken im Team?
Fritsch: Es hat zweifellos Qualitäten im spielerischen Bereich. Aber mit das Wichtigste ist, dass im Gegensatz zur Vorsaison der unbedingte Wille zum Gewinnen vorhanden ist. Außerdem ist unser Kader mittlerweile so breit und stark besetzt, dass, wenn wir nicht mehr so viele Verletzte haben, ein harter Konkurrenzkampf um die Stammplätze stattfindet. Das ist möglicherweise der Schlüssel zum Erfolg.
Ist die SpVgg Bayreuth der härteste Konkurrent im Titelkampf? Auch wenn der amtierende Meister Schlüsselspieler in der Offensive verloren hat...
Fritsch: Auch die Bayreuther sind nur mäßig gestartet. Wir haben aber gewusst, dass sie noch kommen werden. In der Defensive und im Mittelfeld können sie auf bewährte und starke Strukturen bauen. Aber für Freitag gilt: Wir sind Erster, haben einen sehr guten Kader und da gilt nur ein Sieg.
Sie wollen ja die Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft umwandeln. Wo sehen Sie denn den Fußball in Weiden mittelfristig positioniert? Ist die Regionalliga gar nur ein Etappenziel?
Fritsch: In der Regionalliga spielen viele zweite Mannschaften aus dem Profibereich. Das ist sicherlich am Anfang reizvoll, gegen sie zu bestehen, aber auf Dauer ist es eine Totgeburt. Mittelfristig richten wir den Blick in Richtung 3. Liga.
Eine mutige Aussage, die bei so manchem Fußballanhänger Staunen hervorrufen dürfte. Wie ist eine 3. Liga überhaupt zu stemmen?
Fritsch: Die Frage ist berechtigt. Aber man muss auch sehen, dass es dort enorme TV-Gelder und wohl auch höhere Zuschauerzahlen gibt. Die diesjährige Bayernligasaison kostet uns zum Beispiel mehr, als wir bei einem Regionalliga-Aufstieg ausgeben hätten müssen. Der Grund liegt darin, dass sehr gute Fußballer nur über finanzielle Anreize in die Fünftklassigkeit gehen. Die sportlichen Anreize müssen wir künftig über eine höheren Ligazugehörigkeit schaffen.
Glauben Sie, dass es in Politik und Wirtschaft eine breite Unterstützung für eine Vision "3. Liga" gibt
Fritsch: Man muss natürlich sehen, was politisch und von den Sponsoren her möglich ist. Wir müssen uns Jahr für Jahr über erfolgreichen Fußball Einnahmequellen erschließen. Dazu zählt auch der DFB-Pokal. Das Erreichen der ersten Haupttrunde ist für uns diesmal Pflicht, das weiß die Mannschaft. Beim Thema 3. Liga kann ich aber jeden beruhigen. Unter meiner Führung wird es kein finanzielles Abenteuer geben.
Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/156 ... 0.html#top
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Mitch BT
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Altstadt Geist
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GENAU
500.000
man läßt anscheinend nichts unversucht um uns am freitag zu besiegen,
so hört man, daß ein "alter bekannter" namens thomas färber pfeifen wird
das heißt wir spielen wohl gegen mindestens 12 mann...
DAS SOLLTE UNSERE JUNGS EIGENTLICH NUR NOCH MEHR HEISS MACHEN
man läßt anscheinend nichts unversucht um uns am freitag zu besiegen,
so hört man, daß ein "alter bekannter" namens thomas färber pfeifen wird
das heißt wir spielen wohl gegen mindestens 12 mann...
DAS SOLLTE UNSERE JUNGS EIGENTLICH NUR NOCH MEHR HEISS MACHEN
Haben Sie kurzärmlige Hausjacken im Zopfmuster?
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schorschla
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@geist:
hinsichtlich thomas färber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass er nach seinem "ausrutscher" in regensburg zuletzt drei spiele von uns überragend geleitet hat.
im vorjahr in nürnberg beim 2:0-sieg.
und vor zwei jahren das 1:0 zuhause gegen bad kötzting und die 1:2-niederlage gegen ismaning.
da gabs jeweils gar nix zu deuteln.
ausser dass er den vollauf berechtigten elfer nach nem foul von oli hassler nicht hätte pfeifen müssen
hinsichtlich thomas färber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass er nach seinem "ausrutscher" in regensburg zuletzt drei spiele von uns überragend geleitet hat.
im vorjahr in nürnberg beim 2:0-sieg.
und vor zwei jahren das 1:0 zuhause gegen bad kötzting und die 1:2-niederlage gegen ismaning.
da gabs jeweils gar nix zu deuteln.
ausser dass er den vollauf berechtigten elfer nach nem foul von oli hassler nicht hätte pfeifen müssen
keine handbreit den rassisten.
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Altstadt Geist
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Die Oldschdod lebt!
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Ein Bayreuther
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DI STEFANO
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Übrigens öffnet Morgen der Altstadt-Kult bereits um 15:00 Uhr seine Pforten (für die Tausenden BT-ler die die Reise ins Moosbüffelland auf sich nehmen)
Ich persönlich werde ab 15:00 Uhr den Ausschank übernehmen.
Ich persönlich werde ab 15:00 Uhr den Ausschank übernehmen.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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Stefan
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Altstädter ohne Druck ins Gipfeltreffen
von Herbert Steininger
FUSSBALL. Gipfeltreffen in der Bayernliga: Morgen Abend um 19 Uhr gibt der Hauptverfolger und amtierende Meister SpVgg Bayreuth seine Visitenkarte beim einen Zähler mehr aufweisenden Spitzenreiter SpVgg Weiden ab. Brisanz ist bei der Rivalität der Nachbarn und angesichts der Tabellenkonstellation ohnehin angesagt, zudem stehen in den Reihen der Oberpfälzer jede Menge Ex-Bayreuther, nämlich deren sieben, angeführt vom ehemaligen Altstädter Trainer Gino Lettieri.
Es wird in jedem Fall ein ganz besonderes Spiel, denn der Gastgeber feiert ein besonderes Jubiläum: Gegen die Altstädter bestreiten die Wasserwerker ihr 1000. Bayernligaspiel, wofür sie vor dem Anpfiff durch den Bayernliga-Spielleiter Jürgen Faltenbacher (Waldsassen) geehrt werden.
Natürlich würden es die zahlreich anreisenden Fans der SpVgg Bayreuth gerne sehen, wenn ihre Heroen der Lettieri-Truppe gerade in dieser Partie die Suppe versalzen würden, winkt dem Meister doch im Erfolgsfall die Tabellenführung. Doch soweit will der Altstädter Trainer Klaus Scheer selbst nach fünf Siegen in Folge und insgesamt acht ungeschlagenen Partien am Stück (bei 22 Punkten) nicht denken. Der 58-Jährige hält vielmehr den Ball flach, hat auch allen Grund dazu: „Wir haben wieder einige personelle Fragezeichen und auf jeden Fall zwei Ausfälle.“ Der eine ist der nach wie vor verletzte Markus Goller, der andere heißt Benjamin Demel.
Und der 28-Jährige ist nicht etwa angeschlagen, sondern darf ganz einfach gegen die Weidener nicht spielen. Bekanntlich hatte Demel angesichts der undurchsichtigen SpVgg-Situation nach der Lizenzverweigerung einen Vorvertrag bei den Weidenern unterzeichnet, sich aber dann doch für die SpVgg Bayreuth entschieden. Allerdings wurde der Kontrakt nur unter der Bedingung gelöst, dass er in beiden Spielen gegen die Oberpfälzer nicht eingesetzt werden darf. „Das ist ein herber Verlust für uns, ist Benny doch ein wichtiger Abwehrspieler“, bedauert Scheer die Zwangspause.
Für Demel wird wohl Florian Wurster die Lücke schließen, denn „viele Möglichkeiten haben wir ja nicht mehr“, meinte Scheer, der voraussichtlich auch auf Stürmer Visar Rushiti verzichten muss, der in der gesamten Woche wegen einer Grippe nicht trainieren konnte. Apropos Grippe: Der am vergangenen Samstag beim überzeugend heraus gespielten 3:0 über den FC Ismaning trotz des Infekts eingelaufene Kapitän Marcel Mayr ist wieder voll einsatzfähig.
Klaus Scheer denkt natürlich gerne an die vergangene Saison zurück, als den Altstädter am Wasserwerk ebenfalls unter Flutlicht ein 2:1-Sieg durch ein „Last-Minute-Tor“ durch Stefan Seufert gelang und dadurch den Weidenern auch noch die letzte Aufstiegshoffnung genommen wurde. „Aber unsere Mannschaft des letzten Jahres kann man mit der jetzigen nicht vergleichen“, meinte der Bayreuther Chefanweiser: „Und heuer haben wir noch weniger Alternativen.“
Zweikämpfe entscheiden
Doch Qualitäten besitzt seine Truppe. Und die sollen heute Abend wieder hervorstechen: „Wir müssen wie zuletzt gegen Ismaning unsere Tugenden durchdrücken, auch versuchen, den Weidenern unser Spiel aufzuzwingen.“ Scheer weiß auch, dass die Partie heute über die Zweikämpfe entschieden wird. „Wir müssen mannschaftlich geschlossen auftreten. Das muss unser Ziel sein, dann können wir auch Erfolg haben.“
Weidens Boss fordert Sieg
Vielleicht kommt den Altstädtern auch entgegen, dass der Druck des Gewinnen-Müssens ganz klar auf Seiten der Platzherren liegt. Deren Präsident Michael Fritsch hat das Ziel klar definiert, ihn lässt auch die Altstädter Personalmisere kalt: „In der Defensive und im Mittelfeld können sie auf bewährte und starke Strukturen bauen. Aber für Freitag gilt: Wir sind Erster, haben einen sehr guten Kader und da gilt nur ein Sieg.“ Mittelfristig streben die Weidener die dritte Liga an. „Die diesjährige Bayernligasaison kostet uns zum Beispiel mehr, als wir bei einem Regionalliga-Aufstieg ausgeben hätten müssen. Der Grund liegt darin, dass sehr gute Fußballer nur über finanzielle Anreize in die Fünftklassigkeit gehen. Die sportlichen Anreize müssen wir künftig über eine höheren Ligazugehörigkeit schaffen“, so Fritsch.
Mit dem Druck, der auf ihm lastet, gut leben kann Weidens Trainer Gino Lettieri: „Unser Präsident fordert jede Woche einen Sieg. Daran haben wir uns schon gewöhnt.“ Mit einem Dreier heute Abend könnte sich seine Truppe schon ein wenig absetzen. Für den 41-Jährigen ist es ein Spiel wie jedes andere auch, „und ich möchte bekanntlich jedes Spiel gewinnen“.
Lettieri hat seinen Ex-Verein trotz dessen Problemen in diesen Tabellenregionen erwartet: „Groß personell verändert haben sich die Altstädter nicht. Alle Abgänge wurden nahezu gleichwertig ersetzt, und mit Matthias Heckenberger ist das Mittelfeld sogar noch stärker geworden. Und das Wichtigste: Die Leistungsträger sind alle geblieben.“
Wer heute Abend – vor allem von den Ex-Bayreuthern – in der Anfangsformation stehen wird, war dem Italiener nicht zu entlocken. Andreas Fischer wird jedenfalls nicht dazu gehören: Der ehemalige Bayernliga-Torschützenkönig
laboriert an einem Kreuzbandriss.
SpVgg Weiden: Schürenberg – Matthies, Konjevic, Georgiev, Zott – Schumacher, Geiger, Abdel-Haq, Schrepel – Okeke, Sajaia; Bock, Contala (?), Asma, Kneißl, Busch (?), Jörg.
SpVgg Bayreuth: Wolff – Wurster, Trehkopf, Mayr, Partyka – Walther, Risch, Seufert, Heckenberger, Seitz – Petrick; Mahr, Stapelfeld, Rushiti, Ferber, Wolf, Brand.
SR: Färber (Augsburg).
Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ails_8.htm
von Herbert Steininger
FUSSBALL. Gipfeltreffen in der Bayernliga: Morgen Abend um 19 Uhr gibt der Hauptverfolger und amtierende Meister SpVgg Bayreuth seine Visitenkarte beim einen Zähler mehr aufweisenden Spitzenreiter SpVgg Weiden ab. Brisanz ist bei der Rivalität der Nachbarn und angesichts der Tabellenkonstellation ohnehin angesagt, zudem stehen in den Reihen der Oberpfälzer jede Menge Ex-Bayreuther, nämlich deren sieben, angeführt vom ehemaligen Altstädter Trainer Gino Lettieri.
Es wird in jedem Fall ein ganz besonderes Spiel, denn der Gastgeber feiert ein besonderes Jubiläum: Gegen die Altstädter bestreiten die Wasserwerker ihr 1000. Bayernligaspiel, wofür sie vor dem Anpfiff durch den Bayernliga-Spielleiter Jürgen Faltenbacher (Waldsassen) geehrt werden.
Natürlich würden es die zahlreich anreisenden Fans der SpVgg Bayreuth gerne sehen, wenn ihre Heroen der Lettieri-Truppe gerade in dieser Partie die Suppe versalzen würden, winkt dem Meister doch im Erfolgsfall die Tabellenführung. Doch soweit will der Altstädter Trainer Klaus Scheer selbst nach fünf Siegen in Folge und insgesamt acht ungeschlagenen Partien am Stück (bei 22 Punkten) nicht denken. Der 58-Jährige hält vielmehr den Ball flach, hat auch allen Grund dazu: „Wir haben wieder einige personelle Fragezeichen und auf jeden Fall zwei Ausfälle.“ Der eine ist der nach wie vor verletzte Markus Goller, der andere heißt Benjamin Demel.
Und der 28-Jährige ist nicht etwa angeschlagen, sondern darf ganz einfach gegen die Weidener nicht spielen. Bekanntlich hatte Demel angesichts der undurchsichtigen SpVgg-Situation nach der Lizenzverweigerung einen Vorvertrag bei den Weidenern unterzeichnet, sich aber dann doch für die SpVgg Bayreuth entschieden. Allerdings wurde der Kontrakt nur unter der Bedingung gelöst, dass er in beiden Spielen gegen die Oberpfälzer nicht eingesetzt werden darf. „Das ist ein herber Verlust für uns, ist Benny doch ein wichtiger Abwehrspieler“, bedauert Scheer die Zwangspause.
Für Demel wird wohl Florian Wurster die Lücke schließen, denn „viele Möglichkeiten haben wir ja nicht mehr“, meinte Scheer, der voraussichtlich auch auf Stürmer Visar Rushiti verzichten muss, der in der gesamten Woche wegen einer Grippe nicht trainieren konnte. Apropos Grippe: Der am vergangenen Samstag beim überzeugend heraus gespielten 3:0 über den FC Ismaning trotz des Infekts eingelaufene Kapitän Marcel Mayr ist wieder voll einsatzfähig.
Klaus Scheer denkt natürlich gerne an die vergangene Saison zurück, als den Altstädter am Wasserwerk ebenfalls unter Flutlicht ein 2:1-Sieg durch ein „Last-Minute-Tor“ durch Stefan Seufert gelang und dadurch den Weidenern auch noch die letzte Aufstiegshoffnung genommen wurde. „Aber unsere Mannschaft des letzten Jahres kann man mit der jetzigen nicht vergleichen“, meinte der Bayreuther Chefanweiser: „Und heuer haben wir noch weniger Alternativen.“
Zweikämpfe entscheiden
Doch Qualitäten besitzt seine Truppe. Und die sollen heute Abend wieder hervorstechen: „Wir müssen wie zuletzt gegen Ismaning unsere Tugenden durchdrücken, auch versuchen, den Weidenern unser Spiel aufzuzwingen.“ Scheer weiß auch, dass die Partie heute über die Zweikämpfe entschieden wird. „Wir müssen mannschaftlich geschlossen auftreten. Das muss unser Ziel sein, dann können wir auch Erfolg haben.“
Weidens Boss fordert Sieg
Vielleicht kommt den Altstädtern auch entgegen, dass der Druck des Gewinnen-Müssens ganz klar auf Seiten der Platzherren liegt. Deren Präsident Michael Fritsch hat das Ziel klar definiert, ihn lässt auch die Altstädter Personalmisere kalt: „In der Defensive und im Mittelfeld können sie auf bewährte und starke Strukturen bauen. Aber für Freitag gilt: Wir sind Erster, haben einen sehr guten Kader und da gilt nur ein Sieg.“ Mittelfristig streben die Weidener die dritte Liga an. „Die diesjährige Bayernligasaison kostet uns zum Beispiel mehr, als wir bei einem Regionalliga-Aufstieg ausgeben hätten müssen. Der Grund liegt darin, dass sehr gute Fußballer nur über finanzielle Anreize in die Fünftklassigkeit gehen. Die sportlichen Anreize müssen wir künftig über eine höheren Ligazugehörigkeit schaffen“, so Fritsch.
Mit dem Druck, der auf ihm lastet, gut leben kann Weidens Trainer Gino Lettieri: „Unser Präsident fordert jede Woche einen Sieg. Daran haben wir uns schon gewöhnt.“ Mit einem Dreier heute Abend könnte sich seine Truppe schon ein wenig absetzen. Für den 41-Jährigen ist es ein Spiel wie jedes andere auch, „und ich möchte bekanntlich jedes Spiel gewinnen“.
Lettieri hat seinen Ex-Verein trotz dessen Problemen in diesen Tabellenregionen erwartet: „Groß personell verändert haben sich die Altstädter nicht. Alle Abgänge wurden nahezu gleichwertig ersetzt, und mit Matthias Heckenberger ist das Mittelfeld sogar noch stärker geworden. Und das Wichtigste: Die Leistungsträger sind alle geblieben.“
Wer heute Abend – vor allem von den Ex-Bayreuthern – in der Anfangsformation stehen wird, war dem Italiener nicht zu entlocken. Andreas Fischer wird jedenfalls nicht dazu gehören: Der ehemalige Bayernliga-Torschützenkönig
laboriert an einem Kreuzbandriss.
SpVgg Weiden: Schürenberg – Matthies, Konjevic, Georgiev, Zott – Schumacher, Geiger, Abdel-Haq, Schrepel – Okeke, Sajaia; Bock, Contala (?), Asma, Kneißl, Busch (?), Jörg.
SpVgg Bayreuth: Wolff – Wurster, Trehkopf, Mayr, Partyka – Walther, Risch, Seufert, Heckenberger, Seitz – Petrick; Mahr, Stapelfeld, Rushiti, Ferber, Wolf, Brand.
SR: Färber (Augsburg).
Quelle: http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ails_8.htm
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