Du liebes Bayreuth, auf einem so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem angeboten - man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können.
Jean Paul
Ich geh mal davon aus,das sie in weiden spielen werden,bis dahin ist denen ihr stadion fertig.
Nach regb werden sie wohl nicht gehen,weil da passen auch nur 1000
leute mehr rein.
Dan wär nur noch Nürnberg oder Bayreuth,und des machen se bestimmt
nicht.
Pressemitteilung 2.Mannschaft
Landesliga-Neuling SpVgg Weiden II setzt auf die Jugend
Ausbildung der U23-Talente steht im Vordergrund / Klassenerhalt das Ziel
Sieg beim Erdinger-Cup
hinten von links: Trainer Rüdiger Fuhrmann, Johannes Renner, Julian Scharrer, Martin Reil,
Norbert Ferstl. Vorne von links: Florian Waldeck, Patrick Stauber, Maximilian Prechtl
(lst) Der Auftakt war vielversprechend: Der Neu-Fußball-Landesligist SpVgg Weiden II gewann am Samstag das Turnier um den Erdinger Meister-Cup in Schmidmühlen – mit nur einem kassierten Gegentor. „Mein junges Team hat stark gespielt“, sagte Trainer Rüdiger Fuhrmann bei der offiziellen Mannschaftsvorstellung am Sonntag.
Bei der Pressekonferenz im VIP-Raum des Funktionsgebäudes im Wasserwerk-Stadion machten die SpVgg-Verantwortlichen um Vorsitzenden Michael Fritsch, Geschäftsführer Thomas Aschauer, Sportlichen Leiter Reinhold Schlecht und Trainer Fuhrmann klar, dass die zweite Mannschaft des Regionalligisten zukünftig bis auf wenige Ausnahmen als U23-Team auflaufen wird. „Uns ist die Ausbildung der eigenen Spieler, von denen durchaus der ein oder andere den Sprung in den Kader der Ersten schaffen kann, wichtig. Sie steht im Vordergrund“, gab SpVgg-Präsident Fritsch unmissverständlich zu verstehen.
Eine Philosophie, die alle Beteiligten mittragen. „Wir haben volles Vertrauen ins unsere Jungs. Die Qualität unseres 18-Mann-Kaders ist gut“, sagten Fritsch und Fuhrmann übereinstimmend. Primäres Saisonziel sei der Klassenerhalt, der für die SpVgg-Verantwortlichen ein schwieriges, wenngleich nicht unmögliches, Unterfangen darstellt. Trainer Fuhrmann: „Es wird bis in die Saison hinein dauern, ehe sich die Mannschaft an die neue Umgebung anpasst. 60 Prozent, wie zu Oberliga-Zeiten, werden kaum mehr reichen, eine Begegnung noch zu gewinnen. Wir werden von Spiel zu Spiel an unsere Leistungsgrenzen gehen müssen, aber wir werden das Beste daraus machen."
In der Tat besteht der Kader des Landesliga-Aufsteigers nahezu komplett aus U23-Akteuren. Wobei als Führungsspieler Abwehrrecke Jens Matthies (32 Jahre) und unter Umständen „Torwart-Senior“ Markus Dagner (41) agieren sollen. Dagners endgültige Verpflichtung sei laut Aussage von Sportlichen Leiter Schlecht noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber man befinde sich auf einem guten Weg.
Ansonsten stellen die letztjährigen Bezirksoberliga-Stammspieler Philipp Bydkiewski, Daniel Klempau, David Ernemann, Thomas Schneider und Johannes Zeitler das Gerüst des Aufsteigers. Dazu stoßen aus dem Bayernliga-Team der abgelaufenen Saison Brandin McClay und Sven Seitz. Nachdem Peter Vlcek (Rückkehr nach Tschechien), Ales Bednar (Ziel unbekannt), Ufuk Altincik (Spielertrainer SC Auerbach), Choussein Choussein (Ziel unbekannt), Martin Giering (Ziel unbekannt), Thomas Kaufmann (Spielertrainer TSV Kirchenlaibach), Remi Szewczyk (FC Neukirchen) und Andreas Thalhofer (TSV Detag Wernberg) die SpVgg Weiden II verlassen haben, suchten und fanden die Verantwortlichen entsprechende Verstärkungen.
So mit Mittelfeldakteur Norbert Ferstl vom Bayernligisten SV Seligenporten. Die Abwehr verstärken soll Florian Waldeck vom Ligakonkurrenten SV Etzenricht. Aus der A-Jugend des FC Amberg stammt Mittelfeldspieler Julian Scharrer. Martin Reil, spielte früher schon bei den Junioren der SpVgg, kommt von der DJK Weiden zurück. Aus den eigenen A-Junioren rücken Patrick Stauber, Johannes Renner und Maximilian Prechtl nach. „Zudem werden wir sicherlich den ein oder anderen Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft zur Aushilfe bekommen“, ergänzte Trainer Fuhrmann.
Mit derzeit 21 Spielern nimmt der Weidener Coach das Training auf. "Das ist für die Regionalliga viel zu wenig", klagt Lettieri. Durch die Abgänge von Alexander Contala, Marcel Busch, Matthias Jörg, Mikheil Sajaia, Martin Psohlavec und Oliver Gorgiev sei man in der Breite "definitiv schwächer" geworden. Anwesend zum Trainingsauftakt waren die Neuverpflichtungen Mischa Welm (Union Berlin), Rene Okle (VfR Aalen), Maximilian Zang (FC Eintracht Bamberg) und Tobias Wiesner (U19-Spieler vom SSV Jahn Regensburg). Ihnen traut Lettieri zu, die Lücken zu schließen. Zähneknirschend abhaken musste er von seinem Wunschzettel drei Spieler: "Die haben es vorgezogen, in der 3. Liga zu spielen. Fußball ist eben kein Wunschkonzert." Nachholbedarf sieht Lettieri noch im Sturm, auf der linken Seite und im Defensivbereich. "Diesbezüglich werden wir auf dem Transfermarkt die Augen offen halten. Spätere Neuverpflichtungen sind allerdings nicht optimal, da die Spieler einen Großteil der wichtigen Vorbereitungszeit verpassen."