Der Trainer der SpVgg Weiden hat bei einem anderen Verein unterschrieben. Dabei wird er in der Bayernliga bleiben, allerdings zu einem Aufsteiger gehen.
Der Achte der abgelaufenen Bayernliga-Saison wird sich einen neuen Übungsleiter suchen müssen. Denn Ex-Profi Michael Wiesinger hat einen neuen Verein gefunden. Dem Vernehmen nach wird der 35-jährige seine aktive Karriere beenden und nur noch als Trainer zur Verfügung stehen. Für die Oberpfälzer stand er noch regelmäßig selbst auf dem Platz.
Alte Weggefährten
Der ehemalige Champions-League-Sieger, Weltpokalgewinner, Deutsche Pokalsieger und Deutsche Meister wird zukünftig beim FC Ingolstadt II tätig sein. Dort trifft er auf einen alten Weggefährten. Denn der Trainer der 1. Mannschaft, Thorsten Fink, war zu seinen Zeiten beim FC Bayern München in den Jahren von 1999 bis 2001 sein Teamkollege.
Aufsteiger
Der FC Ingolstadt II konnte letzte Woche den Sprung in die Bayernliga perfekt machen. Nach Belegung des zweiten Platzes in der abgelaufenen Saison der Landesliga-Süd war der Aufstieg geglückt. Allerdings war zu hören, dass Erfolgstrainer Willy Stegmayr, dessen Vertrag eigentlich noch ein weiteres Jahr läuft, über den Umstand der Verpflichtung Wiesingers nicht sehr erfreut war, wäre er doch gerne noch Trainer der Amateure geblieben.
Ich bin vor allem mal gespannt, was passiert, wenn Gino mit seiner neuen, dann von ihm passend zusammengestellten Mannschaft nicht den gewünschten Erfolg hat. Genau, er zieht mit seiner Karawane weiter. Viel Spaß dabei.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Dass er damit Erfolg hat, hat auch niemand bestritten, bzw dass er ein guter Trainer ist. Das Problem ist dass er professionell arbeitet, aber zu Vereinen geht, die sich eine Perspektive aufbauen wollen aber noch keine entsprechenden Strukturen haben. D.h. er hat relativ viele Freiheiten und holt auch meinstens gute Spieler, wenn auch meistens die, die er als Spielervermittler unter Vertrag hat.
Das Problem ist nicht der kurzfristige Erfolg, sondern was passiert wenn der Trainer wechselnt, awas er ja gerne macht. Richtig. Die Ex-Vereine geben all diese Spieler ab, die keine Identifikation zum entsprechenden Verein aufbauen, denn die Identifikation heißt Lettieri. Außerdem ist es immer ein teuerer Spaß. DAS ist wahres Söldnertum.