Brauereien in Bayreuth und der Fränkischen Schweiz

Alles über die Wagnerstadt jenseits des Spiels mit dem runden Leder. Impressionen, News, Gschichtla aus und um Bayreuth.
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Oldschdod Kamel
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Brauereien in Bayreuth und der Fränkischen Schweiz

Beitrag von Oldschdod Kamel »

Für Erlebnisberichte, Bilder und Wissenswertes rund um Brauerein, Keller und Biergärten...
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)

DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Wieviele gibts eigentlich noch in Bayreuth? Mir fällt momentan ein: Maisel-Glenk-Schinner-Aktien-Becherbräu-und die Oberkonnersreuther.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!

sam
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Beitrag von sam »

DI STEFANO hat geschrieben:...-und die Oberkonnersreuther.
Braut nimmer selber, lässt bei der Verwandschaft in Wunsiedel brauen.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."

DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

aber dafür braut der Sohn von (shice wie heissts gleich wieder ?) der Kneipe am Brandenburger oben gegenüber von der kergn ....Götschel ? konn dess sa?
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!

Altstadt Tempo
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Beitrag von Altstadt Tempo »

DI STEFANO hat geschrieben:aber dafür braut der Sohn von (shice wie heissts gleich wieder ?) der Kneipe am Brandenburger oben gegenüber von der kergn ....Götschel ? konn dess sa?
Götschel ist korrekt. Das der Bruder evtl. mal brauen wollte ist mal so als Gerücht rumgegeistert. Vom Sohn weiss ich nichts, bin aber auch seit einiger Zeit ab vom Schuss. War jedenfalls immer sehr lecker Bier beim Götschels Ewald.
Wolle Stark aber isse net.

DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Nee nee des stimmt schon. War auch mal vor nem halbenm Jahr im NK ein Bericht drüber. Wird wieder Gebraut als auch Brot gebacken.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!

Altstadt Tempo
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Beitrag von Altstadt Tempo »

Na prima. Das ganze auch in der original Lokalität am Brannaburger?
Wolle Stark aber isse net.

Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Nr. 6 habt ihr noch vergessen.
Den Beckn "Lang"
Der braut auch ein oder zweimal im Jahr.

Und bis vor kurzem war auch noch Theta Bräu aktviv....
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)

DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Theta gehört aber zu Bindlach du Prinz! :wink:
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!

Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Brauerei Nr. 1
Glenk Bräu


"Am Bierstand gibts des Bier vom Glenk, des is des reinste Himmelsgschenk" [1]



Biergarten
In Bayreuth, Ortsteil Altstadt, liegt einer der schönsten Biergärten mit 700 Sitzplätzen. Unter Linden und Kastanien finden Sie bei sommerlich heißen Temperaturen den ersehnten Schatten im Glenk’s Biergarten. Es bietet sich eine umfangreiche Getränke- und Speisekarte (Selbstbedienungbei Essen).

Der fränkische Saal mit ca. 140 Sitzplätzen eignet sich hervorragend für Betriebs- und Familienfeste. Der Biergarten ist ist per Fahrrad und Skates gut zu erreichen – wer mit dem Auto kommt findet ausreichend Parkplätze rund um den Biergarten und auf dem Brauereihof der Brauerei Glenk.

Brauerei
Die Brauerei Richard Glenk e. K., Inhaber Heinrich Glenk, wurde im Jahr 1852 in Bayreuth in der Altstadt vom Andreas Glenk gegründet.

Am 5. Juli 1888 übergab Andreas Glenk die Geschicke der Brauerei an seinen Sohn Richard Glenk. Die Brauerei erhielt damals den Namen Export - Bierbrauerei Richard Glenk. Damit war Richard Glenk einer der ersten Privatbrauereibesitzer in Bayreuth nachdem es bis dahin fast ausschließlich Kommunbrauereien gegeben hatte. Und so trägt das Unternehmen auch heute noch in der vierten Brauergeneration seinen Namen.

Die Brauerei steht heute noch nach 153 Jahren am gleichen Standort in der Altstadt. Gegenüber der Brauerei befindet sich der Glenks Saal mit Biergarten. Der fränkischer Saal hat 140 Sitzplätze und im Biergarten haben ca. 700 Gäste Platz.

Biere:
Glenk Pils und Glenk Leicht sind Spezialitäten, die bei der Konsumenten hoch angesiedelt sind. Zu Weihnachten und im dreijährigen Turnus (Bayreuther Volksfest) wird ein süffiges Festbier eingebraut. Die Produktion von Eigenlimonaden und ein großes Sortiment an Handelswaren deckt den Bedarf von allen unseren Abnehmern.


Quelle:http://glenk.brauereien.bierland-oberfranken.de


[1] vgl. Prosa-Werke von Frank Reis :wink:
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)

Klaus
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Beitrag von Klaus »

DI STEFANO hat geschrieben:Nee nee des stimmt schon. War auch mal vor nem halbenm Jahr im NK ein Bericht drüber. Wird wieder Gebraut als auch Brot gebacken.
Hallo DI STEFANO,

ich muss Dich leider enttäuschen. Das Haus ist immer noch im Zustand wie vor Jahren - es tut sich derzeit überhaupt nichts.
Nicht dass Du einmal mit heraushängender Zunge nach St. Georgen kommst und vor verschlossener Tür stehst.

Eckes
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Beitrag von Eckes »

Ja in der Tat hat sich seit dem Tod vom Ewald im Februar 2000 leider gar nichts mehr getan, es verfällt alles immer mehr. Der Bruder hatte wohl mehrmals Interesse daran, zum einen den Wirtshaus- und Bierbrauereibetrieb weiterzuführen, bzw. oben im Haus Zimmer in einer Art betreutem Wohnen anzubieten (stand mal in der Zeit, offenbar sucht er Investoren, der Gesamtumbau des Hauses, Sanierung der Sanitär- bzw. Brauanlagen u.s.w. soll angeblich 2,5 Mio. verschlingen). Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die abenteuerliche Pionieridee mit den Genussscheinen, die darauf beruhen, dass man sich seinen jährlichen Zins in Form von Naturalien, also selbst gebrautem Bier, abholen bzw. konsumieren kann. Naja, das is halt das Problem mit denkmalgeschützten Häusern, is ja generell ein Problem am ganzen Brannaburger. Irgendwie passt diese verfahrene Situation auch ein bisschen ins Gesamtbild des einstigen Vorzeigeviertel St. Georgen, das in den letzten 20 Jahren auch immer mehr verfällt. Zu meiner Zeit gabs da noch florierende Geschäfte, die kleine Poststelle, das Edeka-Lebensmittellädchen, die Gärtnereien, Gaststätten wie die Schmied´n und nicht nur Tätowierstudios und leere Geschäftshäuser. Die gute alte Zeit!

Der User der leu spekuliert übrigens schon längere Zeit auf die Genussscheine, in die er dann sein gesamtes Kapitalvermögen investieren würde, wie Insider vermuten :wink:
Oldschdodfan - zum Leiden geboren

Eckes
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Beitrag von Eckes »

Kamel, jetzt kommt meine Antwort auf dei Gleng-Brieh

Die älteste Brauerei in Bayreuth, der Stadt Richard Wagners, weltberühmt durch die Bayreuther Festspiele, ist die Becher- Bräu.

Mitten in der Altstadt gelegen, jenem Stadtteil Bayreuths, der älter ist als das Stadtzentrum selbst. Seit 1781 und damit seit über 200 Jahren fließt das Bier aus den Zapfhähnen der handwerklichen Familienbrauerei.

Mit ihren vielen Vereinen, die seit vielen Jahren im Becher- Bräu ihren Stammtisch haben, mit seinen vielen Festen und Veranstaltungen im Festsaal, traditionell im 1. Stock der Brauereigebäudes, ist die Becher- Bräu bis heute ein lebendiges Stück Bayreuther Stadtgeschichte und Stadtkultur.

Zum Beispiel, wenn, wie jedes Jahr im November, die Bayreuther Theatergruppe Männerverein Altstadt den großen Becher- Saal im 1. Stock, ein Original aus den 50er Jahren, fünf mal hintereinander mit über 200 Besuchern füllt. Oder wenn alt und jung am Stammtisch über Bayreuth, die Politik oder die Welt diskutieren, fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt.
Bei einem Kräusen natürlich, einer der Bierspezialitäten aus dem Hause Becher.

Das vollwürzige Kräusen, ein unfiltriertes, naturbelassenes Pils, wird am besten aus dem steinernen Seidla- Krug zur Brotzeit getrunken. Die unfiltrierte Bierspezialität enthält noch viele der Inhaltsstoffe, die beim Brauprozess entstehen und geben dem Bier seinen unverwechselbaren, hopfig - herben Geschmack. Das Kräusenpils wird ausschließlich frisch vom Fass serviert.

Beim Becher- Bräu, das von Anna und Hans Hacker geleitet wird, gibt es neben dem Kräusen als weitere Biersorten das klassische Pils, ein Helles, ein Dunkles und jedes Jahr ab Anfang Oktober den Becher- Bock. Alle Bierspezialitäten können natürlich direkt in der Braugaststätte bezogen werden. Auf Wunsch werden die Biere auch nach Hause geliefert.

Natürlich ist die Becher- Bräu regelmäßig auf dem Bayreuther Bürgerfest vertreten.

Kerwa ist bei der Becher- Bräu immer am dritten Wochenende im September. Ab Martini, also ab 11. November bis Weihnachten ist bei der Becherbräu Gans- Saison - da gibt es Gänsebrust oder auch ganze Gänse mit Bayreuther Klößen - bitte vorbestellen.

Brauereichef Hans Hacker bietet interessierten Gästen auch Brauereiführungen mit Bierverkostung und anschließender fränkischer Brotzeit an.

Der Becher- Saal (200 Personen) kann natürlich ebenso wie das neu hergerichtete Nebenzimmer für kleine und große Veranstaltungen und Feste gemietet werden.

Und natürlich gibt es bei Anna und Hans Hacker auch alles, was man für Bier- und Grillfeste braucht.

Die Öffnungszeiten der Brau- Gaststätte, in der natürlich die (ober-) fränkische Küche gepflegt wird, sind:

Mittwoch bis Montag jeweils 9 bis mindestens 24 Uhr
Dienstag ist Ruhetag.
Quelle: http://becherbraeu.brauereien.bierland-oberfranken.de/
Oldschdodfan - zum Leiden geboren

Sams
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Beitrag von Sams »

In Bayreuth, Ortsteil Altstadt, liegt einer der schönsten Biergärten mit 700 Sitzplätzen
Wo genau issn der ?
Nur falls ich zufälligerweise mal im Sommer in Bayreuth sein sollte (wovon offiziell natürlich keiner wissen darf).
Das Leben ist eher breit als lang - und wir steh´n alle mittenmang!
(Erwin Runkel - Kaiser von Nordrhein-Westfalen)

Eckes
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Beitrag von Eckes »

Fehrsd Hohenzollernring und dann auf die Erlanger Schdross grodaus ninda Richdung Oldschdod, iebern Freiheidsblodz nieber grodaus und dann noch vielleichd hunnad Medern nei die Sanggd Niggolaus-Schdross. Dann die Schdross nummol hunnad Meder und dann rechds nei, glei do is dann da Biergaddn. Wennsd oba lieba zun Becher geh mogsd, dann ned rechds nei, sonnan lings drin in da Kurvn vo da Sanggd Niggolaus-Schdross, do liechd da Becher-Biergaddn, der is aa schee, hald bluss a bissla glenner. Kossd oba aa schee sizzn dord.
Oldschdodfan - zum Leiden geboren

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