SV Darmstadt 98
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
@ Sam:
Ne, mit einem Durchmarsch habe ich nicht gerechnet! Und ich bin schon sehr zufrieden mit der aktuellen Tabellensituation. Aber es ist halt sehr frustrierend, wenn man seit 5 (Heim-) Spieltagen einfach kein Heimspiel mehr gewinnt. Zumal wir wirklich gut spielen, kämpfen, z.T. überlegen sind.
Und ich muss zugeben, dass ich - bei 5 Punkten Abstand - schon noch irgendwie mit dem Aufstieg liebäugel. Ich denke aber, das ist normal. Man will ja immer das "Beste" erreichen.
Andererseits sind es halt auch nur 5 oder 6 Punkte zum Abstiegsplatz... von daher ist Platz 7 natürlich mehr als ok.
Ne, mit einem Durchmarsch habe ich nicht gerechnet! Und ich bin schon sehr zufrieden mit der aktuellen Tabellensituation. Aber es ist halt sehr frustrierend, wenn man seit 5 (Heim-) Spieltagen einfach kein Heimspiel mehr gewinnt. Zumal wir wirklich gut spielen, kämpfen, z.T. überlegen sind.
Und ich muss zugeben, dass ich - bei 5 Punkten Abstand - schon noch irgendwie mit dem Aufstieg liebäugel. Ich denke aber, das ist normal. Man will ja immer das "Beste" erreichen.
Andererseits sind es halt auch nur 5 oder 6 Punkte zum Abstiegsplatz... von daher ist Platz 7 natürlich mehr als ok.
-
MysticBlue
- Beiträge: 174
- Registriert: 27 Nov 2004, 15:58
- Wohnort: Darmstadt
28.11.2004
Kein Sieg für Lilien in Siegen
Lilien-Keeper Bastian Becker musste ein Mal hinter sich greifen. Aufsteiger SV Darmstadt 98 hat in der Regionalliga den Anschluss an die Tabellenspitze endgültig verloren. Die Lilien verloren am Sonntag bei den Sportfreunden Siegen mit 0:1. Vor 4.397 Zuschauern im Leimbach-Stadion gelang Patrick Helmes in der 70. Minute mit seinem elften Saisontreffer das einzige Tor des Tages. Siegen beendete mit dem Erfolg eine Serie von fünf Spielen ohne „Dreier“ und machte in der Tabelle einen Sprung von vier auf Platz zwei, Darmstadt ist nur noch Achter.
Sportfreunde Siegen - SV Darmstadt 98 1:0 (0:0)
Sportfreunde Siegen: Masic - Bäcker, Islamoglu, Matthies (63. Döring), Dama - Weikl, Daumantas, Stark - Nauroth (84. Toborg), Bettenstaedt, Helmes (90. Ecker)
SV Darmstadt 98: Becker - Kern (84. Saridogan), Grassow, Vural, Wolf (83. Pölking) - Hasa, Leitl, Juskic, Theres - Beigang, Cenci
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Tor: 1:0 Helmes (75.)
Zuschauer: 4.397
Gelbe Karten: Bettenstaedt, Helmes - Leitl, Vural
(Quelle: www.sv98.de)
Wenn das so weitergeht, steigt ihr zwar auf, wir aber ab!
Kein Sieg für Lilien in Siegen
Lilien-Keeper Bastian Becker musste ein Mal hinter sich greifen. Aufsteiger SV Darmstadt 98 hat in der Regionalliga den Anschluss an die Tabellenspitze endgültig verloren. Die Lilien verloren am Sonntag bei den Sportfreunden Siegen mit 0:1. Vor 4.397 Zuschauern im Leimbach-Stadion gelang Patrick Helmes in der 70. Minute mit seinem elften Saisontreffer das einzige Tor des Tages. Siegen beendete mit dem Erfolg eine Serie von fünf Spielen ohne „Dreier“ und machte in der Tabelle einen Sprung von vier auf Platz zwei, Darmstadt ist nur noch Achter.
Sportfreunde Siegen - SV Darmstadt 98 1:0 (0:0)
Sportfreunde Siegen: Masic - Bäcker, Islamoglu, Matthies (63. Döring), Dama - Weikl, Daumantas, Stark - Nauroth (84. Toborg), Bettenstaedt, Helmes (90. Ecker)
SV Darmstadt 98: Becker - Kern (84. Saridogan), Grassow, Vural, Wolf (83. Pölking) - Hasa, Leitl, Juskic, Theres - Beigang, Cenci
Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Tor: 1:0 Helmes (75.)
Zuschauer: 4.397
Gelbe Karten: Bettenstaedt, Helmes - Leitl, Vural
(Quelle: www.sv98.de)
Wenn das so weitergeht, steigt ihr zwar auf, wir aber ab!
-
MysticBlue
- Beiträge: 174
- Registriert: 27 Nov 2004, 15:58
- Wohnort: Darmstadt
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Ups, dieser Beitrag war eigentlich von mir. Aber da jetzt auch mein Freund im Forum mitmischt, habe ich jetzt mit dem falschen Nick geschrieben. Naja, bleibt ja in der FamilieMysticBlue hat geschrieben:Ich hoffe, dass wir in der Winterpause einen guten Stürmer holen bzw. unser langzeitverletzter Stürmer wieder spielen kann. Denn 2 Tore aus inzwischen 6 Spielen ist halt echt etwas mager. Da hilft auch die beste Abwehr der Liga nichts
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Im Abstiegskampf gelandet
Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 unterliegt beim VfB Stuttgart mit 1:3 – Schwache zweite Hälfte gibt Rätsel auf
Noch mehr als eine Stunde nach Spielschluss standen Trainer Bruno Labbadia, der Sportliche Leiter Thomas Schmidt und Torwarttrainer Michael Serr beisammen und diskutierten die Lage. Ihre versteinerten Mienen verrieten, wie ernst sie geworden ist. Nach der 1:3 (1:1)-Niederlage am Sonntag bei den Amateuren des VfB Stuttgart – der vierten in den letzten fünf Spielen – ist der SV Darmstadt 98 in der Fußball-Regionalliga Süd im Abstiegskampf gelandet. Das Tabellenbild (Rang neun) trügt: Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch dünne drei Punkte.
Die Leistung der Südhessen im Robert-Schlienz-Stadion war zum Kopfschütteln. Hälfte eins war ja noch passabel. Da schossen sie nach 331 Minuten endlich mal wieder ein Tor und gingen damit auch in Führung. Doch nicht ein Stürmer, ein Abwehrmann (Dennis Grassow) sorgte dafür, als er in der 21. Minute einen Freistoß von Stefan Leitl ins Netz verlängerte. Da hatten sie Gelegenheiten, mit 2:0 oder gar 3:0 in Führung zu gehen (Nico Beigang), aber nichts dergleichen passierte. Aus zeitweiliger Überlegenheit im ersten Durchgang wurde wieder einmal zu wenig gemacht. Stattdessen fingen sie sich kurz vor der Pause überraschend den Ausgleich. Mario Gomez, Nachwuchsmann aus dem Stuttgarter Profikader, ließ sich die Elfmeterchance (Hasan Vural an Gerrit Müller) nicht entgehen (41.). Es war ein Strafstoß, der Labbadia die Zornesröte ins Gesicht trieb, weil der Elfmeter schon in der Entstehung (Cenci) vermeidbar war. Überhaupt war es nicht der Tag des Argentiniers, der völlig neben sich stand und zur Pause ausgewechselt wurde. Was die Darmstädter dann aber in der zweiten Hälfte boten, gibt Rätsel auf. „Da waren wir nicht auf dem Platz“, kritisierte Labbadia, der eingestand, dies sei mit das Schwächste gewesen, was seine Mannschaft in dieser Saison geboten habe. Die Formkurve sank rapide. Als auch noch Torschütze Grassow nach gelb-roter Karte (70.) vom Feld musste, konnte man ahnen, was kommt. Nach einer Ecke von Schuon fehlte er mit seiner Kopfballstärke, und Dangelmayr köpfte den VfB auf die Siegerstraße (76.). Danach erging sich der SV 98 in blindes, einfallsloses Anrennen. Ohne Sinn und Verstand, ohne Absicherung. Er durfte dabei froh sein, nicht mehr als nur einen Stuttgarter Kontertreffer durch Schuon (84.) hinnehmen zu müssen.
So weit die Fakten zur bislang höchsten Saisonniederlage. Auf der Suche nach der Ursache aber tappten auch die Spieler nach dem Abpfiff im Dunkeln. „Was los ist? Wenn ich das wüsste“, zuckte Hasan Vural mit den Achseln. Labbadia indessen sieht, „dass sich zu viele derzeit mit sich selbst beschäftigen und sich keiner an dem anderen hochziehen kann.“ Der Sportliche Leiter Thomas Schmidt stellt fest, „dass viele derzeit lieber einen Meter weniger laufen als zu viel. Da kann man vom Potenzial her noch so gut besetzt sein, da verliert man.“
Keine Frage, es kriselt sportlich am Böllenfalltor. Das erste Mal, seit Bruno Labbadia dort in der Verantwortung steht. Der Erfolgsbesessene steht derzeit ohne Erfolge da. Mal sehen, wie er die Situation löst. Erst recht, wenn Gegenwind aufkommt.
Fußball-Regionalliga: SV Darmstadt 98 unterliegt beim VfB Stuttgart mit 1:3 – Schwache zweite Hälfte gibt Rätsel auf
Noch mehr als eine Stunde nach Spielschluss standen Trainer Bruno Labbadia, der Sportliche Leiter Thomas Schmidt und Torwarttrainer Michael Serr beisammen und diskutierten die Lage. Ihre versteinerten Mienen verrieten, wie ernst sie geworden ist. Nach der 1:3 (1:1)-Niederlage am Sonntag bei den Amateuren des VfB Stuttgart – der vierten in den letzten fünf Spielen – ist der SV Darmstadt 98 in der Fußball-Regionalliga Süd im Abstiegskampf gelandet. Das Tabellenbild (Rang neun) trügt: Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch dünne drei Punkte.
Die Leistung der Südhessen im Robert-Schlienz-Stadion war zum Kopfschütteln. Hälfte eins war ja noch passabel. Da schossen sie nach 331 Minuten endlich mal wieder ein Tor und gingen damit auch in Führung. Doch nicht ein Stürmer, ein Abwehrmann (Dennis Grassow) sorgte dafür, als er in der 21. Minute einen Freistoß von Stefan Leitl ins Netz verlängerte. Da hatten sie Gelegenheiten, mit 2:0 oder gar 3:0 in Führung zu gehen (Nico Beigang), aber nichts dergleichen passierte. Aus zeitweiliger Überlegenheit im ersten Durchgang wurde wieder einmal zu wenig gemacht. Stattdessen fingen sie sich kurz vor der Pause überraschend den Ausgleich. Mario Gomez, Nachwuchsmann aus dem Stuttgarter Profikader, ließ sich die Elfmeterchance (Hasan Vural an Gerrit Müller) nicht entgehen (41.). Es war ein Strafstoß, der Labbadia die Zornesröte ins Gesicht trieb, weil der Elfmeter schon in der Entstehung (Cenci) vermeidbar war. Überhaupt war es nicht der Tag des Argentiniers, der völlig neben sich stand und zur Pause ausgewechselt wurde. Was die Darmstädter dann aber in der zweiten Hälfte boten, gibt Rätsel auf. „Da waren wir nicht auf dem Platz“, kritisierte Labbadia, der eingestand, dies sei mit das Schwächste gewesen, was seine Mannschaft in dieser Saison geboten habe. Die Formkurve sank rapide. Als auch noch Torschütze Grassow nach gelb-roter Karte (70.) vom Feld musste, konnte man ahnen, was kommt. Nach einer Ecke von Schuon fehlte er mit seiner Kopfballstärke, und Dangelmayr köpfte den VfB auf die Siegerstraße (76.). Danach erging sich der SV 98 in blindes, einfallsloses Anrennen. Ohne Sinn und Verstand, ohne Absicherung. Er durfte dabei froh sein, nicht mehr als nur einen Stuttgarter Kontertreffer durch Schuon (84.) hinnehmen zu müssen.
So weit die Fakten zur bislang höchsten Saisonniederlage. Auf der Suche nach der Ursache aber tappten auch die Spieler nach dem Abpfiff im Dunkeln. „Was los ist? Wenn ich das wüsste“, zuckte Hasan Vural mit den Achseln. Labbadia indessen sieht, „dass sich zu viele derzeit mit sich selbst beschäftigen und sich keiner an dem anderen hochziehen kann.“ Der Sportliche Leiter Thomas Schmidt stellt fest, „dass viele derzeit lieber einen Meter weniger laufen als zu viel. Da kann man vom Potenzial her noch so gut besetzt sein, da verliert man.“
Keine Frage, es kriselt sportlich am Böllenfalltor. Das erste Mal, seit Bruno Labbadia dort in der Verantwortung steht. Der Erfolgsbesessene steht derzeit ohne Erfolge da. Mal sehen, wie er die Situation löst. Erst recht, wenn Gegenwind aufkommt.
-
sam
- Beiträge: 21466
- Registriert: 17 Aug 2002, 22:39
- Wohnort: Kuweit
-
schorschla
- Beiträge: 20196
- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
-
schorschla
- Beiträge: 20196
- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg
Na, wenigstens zum Abschluss nochmal 3 Punkte!!!!
SV 98 mittendrin und wieder dabei
Fußball-Regionalliga: 3:0 über FSV Mainz 05 rundet ein gutes Jahr für Darmstadt ab – Pölking Mann des Tages
Es war ein wichtiger Sieg. Es mag der gar wichtigste Sieg im bisherigen Saisonverlauf gewesen sein. Der 3:0-(2:0-)Erfolg des SV Darmstadt 98 über den FSV Mainz 05 macht sich gut in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Süd, er wirkt Wunder für das Selbstvertrauen eines jeden Darmstädter Spielers, er bringt Nörgler zum Innehalten, und schließlich war das 3:0 ein auf den Punkt gespielter Steilpass für die Weihnachtsfeier am Sonntagabend in der Comedy-Hall. Das 3:0 – ein Volltreffer für ein unterm Strich bemerkenswertes Jahr 2004 des SV Darmstadt 98.
Alexandré Pölking, zweifacher Torschütze und wenn man will der Spieler des Tages, drückte aus, was ihn und seine Kollegen bewegte: „Das Wichtigste für uns ist, dass wir nun wieder etwas Ruhe haben. Wir müssen nicht mehr dran denken, dass wir seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen hatten. Wir brauchten ein Erfolgserlebnis, das haben wir geschafft. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind.“ Die Leistungskurve zeigt wieder nach oben. Die Überschrift nach der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart, „Im Abstiegskampf gelandet“ ist von der Mannschaft umgehend korrigiert worden. Der Abstand zu den billigen Plätzen beträgt nun fünf Punkte. Die Darmstädter sind mittendrin und wieder dabei.
Aus dieser Momentaufnahme sollte für den Rest der Runde ein stabileres Erscheinungsbild werden. Die Saison wird am 18./19./20. Februar 2005 mit dem Heimspiel gegen den SC Pfullendorf fortgesetzt.
Trainer Bruno Labbadia hatte die Aufstellung auf vier Positionen geändert. Für den gelb-rot-gesperrten Dennis Grassow rückte Timo Uster in die Mannschaft. Sachar Theres war verletzt (Bauchmuskelzerrung), ihn ersetzte Pölking. Dirk Wolf wiederum war wieder fit, ihm musste Richard Hasa weichen und schließlich stürmte Nazir Saridogan für Matias Esteban Cenci.
Der Boden im Böllenfalltorstadion war hart gefroren und glatt, für ein gepflegtes Fußballspiel deshalb eigentlich ungeeignet. Nach holprigem Beginn störte das den SV 98 nur wenig. Darmstadt investierte wesentlich mehr als Mainz und bekam Boden, Gegner und Spiel in Griff. Die erste Großchance, Torhüter Christian Wetklo reagierte glänzend nach Saridogans Schuss (25.), änderte noch nichts am Ergebnis. In der 36. Minute aber fiel das 1:0, Nico Beigang assistierte per Kopfball, Pölking vollendete. In der Nachspielzeit legte Nikola Jovanovic nach Stefan Leitls Vorarbeit nach – wann hatte der SV 98 zuletzt mal mit zwei Toren vorn gelegen?
In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit des SV 98 noch deutlicher. Der Vorsprung beflügelte, und vom Hoppelplatz ließ sich die Darmstädter Offensivabteilung nicht aufhalten. Pölking erzielte nach feinem Anspiel Saridogans das 3:0 (67.). Weitere Chancen blieben ungenutzt. Bei der einzigen Möglichkeit der Mainzer klärte Bastian Becker gegen Christian Bolm (73.). Torhüter Wetklo wurde nach Handspiel außerhalb des Strafraums des Feldes verwiesen (76.).
Darmstadts Beste waren Pölking, Leitl, Juskic und Kern. Einen Schwachpunkt hatte die Mannschaft nicht. Mainz spielte erschreckend uninspiriert. Allerdings sei daran erinnert, dass jene Mainzer vor 14 Tagen bei Tabellenführer Kickers Offenbach 1:0 gewonnen hatten.
Michael Anicic – der Mittelfeldspieler soll vom Oberligisten FC Eschborn zum SV 98 zurückgeholt werden – war am Samstag im Stadion präsent. Zumindest akustisch. Vor Freistößen skandierten Fans des SV 98 „Anicic, Anicic, Anicic“. Labbadia zu diesem Thema: „Wenn wir ihn kriegen können, werden wir uns mit ihm beschäftigen.“ Bei einer Tagung der Oberliga Hessen am Wochenende waren die finanziellen Probleme des FC Eschborn Thema. Gewiss wird sich der SV 98 mit Anicic beschäftigen.
[/b]
SV 98 mittendrin und wieder dabei
Fußball-Regionalliga: 3:0 über FSV Mainz 05 rundet ein gutes Jahr für Darmstadt ab – Pölking Mann des Tages
Es war ein wichtiger Sieg. Es mag der gar wichtigste Sieg im bisherigen Saisonverlauf gewesen sein. Der 3:0-(2:0-)Erfolg des SV Darmstadt 98 über den FSV Mainz 05 macht sich gut in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Süd, er wirkt Wunder für das Selbstvertrauen eines jeden Darmstädter Spielers, er bringt Nörgler zum Innehalten, und schließlich war das 3:0 ein auf den Punkt gespielter Steilpass für die Weihnachtsfeier am Sonntagabend in der Comedy-Hall. Das 3:0 – ein Volltreffer für ein unterm Strich bemerkenswertes Jahr 2004 des SV Darmstadt 98.
Alexandré Pölking, zweifacher Torschütze und wenn man will der Spieler des Tages, drückte aus, was ihn und seine Kollegen bewegte: „Das Wichtigste für uns ist, dass wir nun wieder etwas Ruhe haben. Wir müssen nicht mehr dran denken, dass wir seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen hatten. Wir brauchten ein Erfolgserlebnis, das haben wir geschafft. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind.“ Die Leistungskurve zeigt wieder nach oben. Die Überschrift nach der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart, „Im Abstiegskampf gelandet“ ist von der Mannschaft umgehend korrigiert worden. Der Abstand zu den billigen Plätzen beträgt nun fünf Punkte. Die Darmstädter sind mittendrin und wieder dabei.
Aus dieser Momentaufnahme sollte für den Rest der Runde ein stabileres Erscheinungsbild werden. Die Saison wird am 18./19./20. Februar 2005 mit dem Heimspiel gegen den SC Pfullendorf fortgesetzt.
Trainer Bruno Labbadia hatte die Aufstellung auf vier Positionen geändert. Für den gelb-rot-gesperrten Dennis Grassow rückte Timo Uster in die Mannschaft. Sachar Theres war verletzt (Bauchmuskelzerrung), ihn ersetzte Pölking. Dirk Wolf wiederum war wieder fit, ihm musste Richard Hasa weichen und schließlich stürmte Nazir Saridogan für Matias Esteban Cenci.
Der Boden im Böllenfalltorstadion war hart gefroren und glatt, für ein gepflegtes Fußballspiel deshalb eigentlich ungeeignet. Nach holprigem Beginn störte das den SV 98 nur wenig. Darmstadt investierte wesentlich mehr als Mainz und bekam Boden, Gegner und Spiel in Griff. Die erste Großchance, Torhüter Christian Wetklo reagierte glänzend nach Saridogans Schuss (25.), änderte noch nichts am Ergebnis. In der 36. Minute aber fiel das 1:0, Nico Beigang assistierte per Kopfball, Pölking vollendete. In der Nachspielzeit legte Nikola Jovanovic nach Stefan Leitls Vorarbeit nach – wann hatte der SV 98 zuletzt mal mit zwei Toren vorn gelegen?
In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit des SV 98 noch deutlicher. Der Vorsprung beflügelte, und vom Hoppelplatz ließ sich die Darmstädter Offensivabteilung nicht aufhalten. Pölking erzielte nach feinem Anspiel Saridogans das 3:0 (67.). Weitere Chancen blieben ungenutzt. Bei der einzigen Möglichkeit der Mainzer klärte Bastian Becker gegen Christian Bolm (73.). Torhüter Wetklo wurde nach Handspiel außerhalb des Strafraums des Feldes verwiesen (76.).
Darmstadts Beste waren Pölking, Leitl, Juskic und Kern. Einen Schwachpunkt hatte die Mannschaft nicht. Mainz spielte erschreckend uninspiriert. Allerdings sei daran erinnert, dass jene Mainzer vor 14 Tagen bei Tabellenführer Kickers Offenbach 1:0 gewonnen hatten.
Michael Anicic – der Mittelfeldspieler soll vom Oberligisten FC Eschborn zum SV 98 zurückgeholt werden – war am Samstag im Stadion präsent. Zumindest akustisch. Vor Freistößen skandierten Fans des SV 98 „Anicic, Anicic, Anicic“. Labbadia zu diesem Thema: „Wenn wir ihn kriegen können, werden wir uns mit ihm beschäftigen.“ Bei einer Tagung der Oberliga Hessen am Wochenende waren die finanziellen Probleme des FC Eschborn Thema. Gewiss wird sich der SV 98 mit Anicic beschäftigen.
[/b]
-
katinka
- Beiträge: 808
- Registriert: 13 Mai 2003, 22:03
- Wohnort: Darmstadt - Bayreuth - Coburg