1. FC Nürnberg Testspiel am 07.07.2009
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Seth Gecko
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sam
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Altstadt Geist
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es war eine sehr gelungene 1. fussball-sommernacht...DANKE NOCHMAL AN DEN FCN UND DESSEN FANS...UND DEN BAYREUTHERN!, man sieht dass es ein riesiges potenzial an fußball fans hier gibt und wenn die neue führung jetzt die chance kriegt weiter professionell zu arbeiten, bin ich mir sicher, wird sich dass auch in den zuschauerzahlen zeigen.
sensationell für mich in der 1. halbzeit die leistung unserer reinen amateurtruppe, da sieht man das geld nicht der einzige erfolgsfaktor für eine gute mannschaftsleistung ist.
das neue stadion magazin finde ich auch überragend und das bier war auch sehr lecker und es gab gestern sehr, sehr viele, welche extra nochmal am bierstand vollgas gegeben haben.
sensationell für mich in der 1. halbzeit die leistung unserer reinen amateurtruppe, da sieht man das geld nicht der einzige erfolgsfaktor für eine gute mannschaftsleistung ist.
das neue stadion magazin finde ich auch überragend und das bier war auch sehr lecker und es gab gestern sehr, sehr viele, welche extra nochmal am bierstand vollgas gegeben haben.
Haben Sie kurzärmlige Hausjacken im Zopfmuster?
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Marathon-Tor-Mann
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Locke
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Erschienen am 09.07.2009 00:00
NACHBARSCHAFTSHILFE
Club-Auftritt lässt Kassen klingeln
Von Peter Langer
Der 1. FC Nürnberg hat in Bayreuth fränkische Solidarität auf eindrucksvolle Weise vorgelebt. 100.000 Euro sollen dank des Bundesligisten in die leeren Bayreuther Kassen geflossen sein.
Der Fußballverein 1. FC Nürnberg hat in Bayreuth fränkische Solidarität auf eindrucksvolle Weise vorgelebt. Sein Gastspiel zum Nulltarif im Hans-Walther-Wild-Stadion hat der mit dem Rücken zur Wand stehenden SpVgg aus der ärgsten finanziellen Not geholfen Die weit über 7000 Besucher spülten ungefähr 100 000 Euro in die leere Kasse des Bayreuther Traditionsvereins, der jetzt erst einmal durchschnaufen kann. "Die Kuh ist aber noch lange nicht vom Eis", warnen Kenner.
Mahr ist zuversichtlich
Sportdirektor Wolfgang Mahr ist aber zuversichtlich. Auch, weil sich bei der "Altstadt" die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass die finanzielle Konsolidierung Vorrang hat. " Die sportlichen Ambitionen müssen zurückstehen." Der Insolvenzverwalter hat der sportlichen Führung einen Betrag X - man spricht von 200 000 Euro - für eine bayernligataugliche Mannschaft zur Verfügung gestellt. Spitzenplätze wie in den Vorjahren sollten sich die Bayreuther Fans deshalb abschminken. Auch wenn Trainer Klaus Scheer beim 0:4 gegen den Club durchaus Positives gesehen hat. "Die Mannschaft hat sich taktisch sehr klug verhalten und dem Favoriten das Leben lange sehr schwer gemacht." Sein Nürnberger Amtskollege Michael Oenning bestätigte: "Die SpVgg hat uns eine Stunde lang echt gefordert. Wir wussten, dass die Bayreuther vor der großen Kulisse ans Limit gehen würden."
Aber das Ergebnis war an diesem Tag ohnehin zweitrangig. Der Club-Vizepräsident Siegfried Schneider brachte es auf den Punkt: "Wir haben gern geholfen. Wir können doch einen Traditionsverein wie die SpVgg Bayreuth nicht im Regen stehen lassen." Schneider, als Fan-Bevollmächtigter ganz nahe an der Szene, lobte gerade die oberfränkischen Club-Anhänger. "Sie haben uns auch in den schwersten Stunden die Treue gehalten. Wir kennen das Gefühl, am Abgrund zu stehen, sehr genau."
Aus den Fehlern lernen
Schneider hofft, dass die Bayreuther aus den Fehlern lernen. Es sei völlig falsch, sich von einem Sponsor abhängig zu machen. Und der Club-Vizepräsident plaudert Details aus. "Mit dem Pokalsieg 2007 haben wir viel Geld verdient. Wir kratzten danach alle Euros zusammen und haben unserem Ex-Präsidenten Roth auf Heller und Pfennig alle Außenstände zurückbezahlt. Jetzt ist der Club unabhängig."
Wolfgang Mahr sieht die Parallelen, nimmt den Bayreuther Ex-Präsidenten Heinz Wicklein aber in Schutz. "Er hat wirklich nur das Beste für die SpVgg gewollt und muss privat bitter dafür zahlen." Jetzt ist die Last bei der SpVgg auf mehrere Schultern verteilt. Das Bayreuther Fußballidol "Manni" Größler, in Wickleins Amtszeit Vizepräsident, strahlt: "Es entwickelt sich gut in Bayreuth. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Zuschauer kommen würden. Für die junge Generation ist das eine gute Basis für einen Neuanfang."
Mit einer schwäbischen Internet-Sportfirma hat die SpVgg auch einen neuen Hauptsponsoren gefunden. Vereinspräsident Wolfgang Gruber setzt aber klare Prioritäten. "Wir haben den Etat für die 1. Mannschaft drastisch heruntergefahren und dafür den für die Nachwuchsabteilung deutlich erhöht."
Auch Mahr, in seiner Glanzzeit einer der besten Torhüter Süddeutschlands, hat sich zunächst von der Vorstellung verabschiedet, teure Spieler nach Bayreuth zu holen. "Wir bauen künftig auf eine junge und bodenständige Mannschaft." Verblüfft sei er, dass der Nachbar aus Hof plötzlich so viele auswärtige Spieler holt. "Ich wünsche den Bayern alles Gute, aber hoffentlich übernehmen sie sich nicht. Ich weiß, was der eine oder andere Spieler verlangt, der jetzt in Hof ist. Ich habe mit einigen verhandelt."
http://www.frankenpost.de/sport/sport-f ... 54,1045858
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Ein Bayreuther
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Bemerkenswert ist, dass das vor einem Jahr aus Hof zu hören war. Und Wolfgang Mahr weiß, von was er spricht. Immerhin hat die OLDSCHDOD ja einschlägige Erfahrung im Übernehmen.Verblüfft sei er, dass der Nachbar aus Hof plötzlich so viele auswärtige Spieler holt. "Ich wünsche den Bayern alles Gute, aber hoffentlich übernehmen sie sich nicht. Ich weiß, was der eine oder andere Spieler verlangt, der jetzt in Hof ist. Ich habe mit einigen verhandelt."
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
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Seth Gecko
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So schauts aus. Da braucht man sich nicht "verblüfft" zeigen, wenn der Nachbar plötzlich ein Geschäftsgebahren an den Tag legt, das man jahrelang selbst praktiziert hat und Verträge abschloss, die fernab jeglicher finanzieller Vernunft lagen...
Was bei den Nachbarn dabei rauskommt, wird man ja sehen.
Was bei den Nachbarn dabei rauskommt, wird man ja sehen.
Grammatik gelernt bei Joda du hast...
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Jean S.
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Locke hat geschrieben:Spitzenplätze wie in den Vorjahren sollten sich die Bayreuther Fans deshalb abschminken.
http://www.frankenpost.de/sport/sport-f ... 54,1045858
Ich denke, da brauchen sich die Verantwortlichen keine Sorgen machen.
Die große Mehrheit der Fans geht den "Sparkurs" mit und will in erster Linie, dass der Verein finanziell wieder auf die Beine kommt.
Der sportliche Erfolg muss da eben vorläufig zurückstehen. Lieber einen stabilen, soliden Neuaufbau, auch wenn es ein paar Jährchen dauert.
Als Oldschdod-Fan ist man ja Kummer gewohnt und sitzt sowas auf einer Arschbacke ab.
Natürlich hat niemand etwas dagegen, wenn wir auch mal ein paar Spiele gewinnen.
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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DI STEFANO
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Pffft...Aufstieg Jetzt !
Nee...das passt scho so...bin sehr zufrieden mit den Neuzugängen und ihr werdet sehen, werden erstmal 1-2 Spiele gewonnen (von den ersten 4) dann werden die wie auf einer Welle auf unseren Schultern getragen...und wer weiß....vielleicht reicht es ja erneut um am Ende einen Platz besser dazustehen als die H*fer... wir dann auf Platz 4
Nee...das passt scho so...bin sehr zufrieden mit den Neuzugängen und ihr werdet sehen, werden erstmal 1-2 Spiele gewonnen (von den ersten 4) dann werden die wie auf einer Welle auf unseren Schultern getragen...und wer weiß....vielleicht reicht es ja erneut um am Ende einen Platz besser dazustehen als die H*fer... wir dann auf Platz 4
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
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altstadtandre
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http://www.infranken.de/nc/nachrichten/ ... 26468.html
Ein Derby gegen die Schulden
08.07.09 Von: Stefan Fößel
Fußball In einem Freundschaftsspiel gewann der 1. FC Nürnberg bei der Spielvereinigung Bayreuth mit 4:0. Fast 7400 Besucher bescherten dem Gastgeber dringend benötigte Einnahmen.
Allzu gern erinnern sich Bayreuther Fußballfans an die glorreiche Vergangenheit ihres Vereins. Wenn der „Club“ zu Gast ist, denkt man zurück an die großen Derbys, als die Spielvereinigung noch ganz nah an der ersten Liga war. In der Gegenwart ist einiges anders: Angesichts der finanziellen Lage des Bayernligisten ist es eine überaus freundschaftliche Geste der Nürnberger, mit einem Gastspiel zu helfen.
Sportlich gesehen war es für viele in den Reihen der „Altstadt“ der größte Tag ihres Lebens. Die Bayreuther sind momentan noch eine „zusammengewürfelte Truppe“, wie es Stadionsprecher Christian Höreth formulierte. Sieben Neuzugänge standen auf dem Platz, noch nie hatte diese Mannschaft so zusammengespielt. Und so ist es mehr als ein Achtungserfolg, dass es zur Halbzeit 0:0 stand.
„Erste Liga, keiner weiß warum“
Zwar waren die Nürnberger drückend überlegen, doch zwingende Torchancen sprangen zunächst nicht heraus. Die Gastgeber standen dicht und verteidigten gut. Um zu zeigen, dass es auch nach vorne geht, setzte nach 30 Minuten Ingo Walther einen Schuss drei Meter neben Raphael Schäfers Tor. Die Bayreuther Fans wurden nun frecher und skandierten: „Erste Liga, keiner weiß warum.“ Der FCN wechselte zur Halbzeit komplett durch. Konnte zuvor das „Phantom“ Marek Mintal nicht zuschlagen, gelang das in der 63. Minute dem agilen Angelos Charisteas. Auf Zuspiel von Christian Eigler erzielte er das 1:0 (63. Minute), dem Jaouhar Mnari schnell das 2:0 folgen ließ (65.). Die Nürnberger erspielten sich nun mehr Chancen, nach einem schönen Solo schoss Albert Bunjaku in der 75. Minute das 3:0. In den Schlusssekunden traf Juri Judt noch zum 4:0.
Auch der frühere Club-Trainer Hans Meyer, der eine Viertelstunde lang unerkannt (!) nach seinem offenbar reservierten Sitzplatz suchte, war unter den 7400 Besuchern. Diese Zuschauereinnahmen sind so wichtig für die Spielvereinigung wie ein neuer Trikotwerbepartner, der Internetversand SC24.com. Denn das vorläufige Insolvenzverfahren läuft weiter. „Doch der Etat steht nun bis zum Saisonende“, teilte Matthias Braun, ein Sprecher des Insolvenzverwalters, unserer Zeitung mit.
Ein Kompromiss fand sich auch im so genannten „Bierkrieg“, bei dem es um die Frage ging, welche Brauerei beim fränkischen Derby ausschenken darf: Während draußen Radeberger verkauft wurde, gab es in der „VIP-Lounge“ heimisches Maisel. Die schlimmste Befürchtung einiger Fans, ein alkoholfreies Spiel sehen zu müssen, erfüllte sich damit nicht.
Ein Derby gegen die Schulden
08.07.09 Von: Stefan Fößel
Fußball In einem Freundschaftsspiel gewann der 1. FC Nürnberg bei der Spielvereinigung Bayreuth mit 4:0. Fast 7400 Besucher bescherten dem Gastgeber dringend benötigte Einnahmen.
Allzu gern erinnern sich Bayreuther Fußballfans an die glorreiche Vergangenheit ihres Vereins. Wenn der „Club“ zu Gast ist, denkt man zurück an die großen Derbys, als die Spielvereinigung noch ganz nah an der ersten Liga war. In der Gegenwart ist einiges anders: Angesichts der finanziellen Lage des Bayernligisten ist es eine überaus freundschaftliche Geste der Nürnberger, mit einem Gastspiel zu helfen.
Sportlich gesehen war es für viele in den Reihen der „Altstadt“ der größte Tag ihres Lebens. Die Bayreuther sind momentan noch eine „zusammengewürfelte Truppe“, wie es Stadionsprecher Christian Höreth formulierte. Sieben Neuzugänge standen auf dem Platz, noch nie hatte diese Mannschaft so zusammengespielt. Und so ist es mehr als ein Achtungserfolg, dass es zur Halbzeit 0:0 stand.
„Erste Liga, keiner weiß warum“
Zwar waren die Nürnberger drückend überlegen, doch zwingende Torchancen sprangen zunächst nicht heraus. Die Gastgeber standen dicht und verteidigten gut. Um zu zeigen, dass es auch nach vorne geht, setzte nach 30 Minuten Ingo Walther einen Schuss drei Meter neben Raphael Schäfers Tor. Die Bayreuther Fans wurden nun frecher und skandierten: „Erste Liga, keiner weiß warum.“ Der FCN wechselte zur Halbzeit komplett durch. Konnte zuvor das „Phantom“ Marek Mintal nicht zuschlagen, gelang das in der 63. Minute dem agilen Angelos Charisteas. Auf Zuspiel von Christian Eigler erzielte er das 1:0 (63. Minute), dem Jaouhar Mnari schnell das 2:0 folgen ließ (65.). Die Nürnberger erspielten sich nun mehr Chancen, nach einem schönen Solo schoss Albert Bunjaku in der 75. Minute das 3:0. In den Schlusssekunden traf Juri Judt noch zum 4:0.
Auch der frühere Club-Trainer Hans Meyer, der eine Viertelstunde lang unerkannt (!) nach seinem offenbar reservierten Sitzplatz suchte, war unter den 7400 Besuchern. Diese Zuschauereinnahmen sind so wichtig für die Spielvereinigung wie ein neuer Trikotwerbepartner, der Internetversand SC24.com. Denn das vorläufige Insolvenzverfahren läuft weiter. „Doch der Etat steht nun bis zum Saisonende“, teilte Matthias Braun, ein Sprecher des Insolvenzverwalters, unserer Zeitung mit.
Ein Kompromiss fand sich auch im so genannten „Bierkrieg“, bei dem es um die Frage ging, welche Brauerei beim fränkischen Derby ausschenken darf: Während draußen Radeberger verkauft wurde, gab es in der „VIP-Lounge“ heimisches Maisel. Die schlimmste Befürchtung einiger Fans, ein alkoholfreies Spiel sehen zu müssen, erfüllte sich damit nicht.
-----------------Die OLDSCHDOD ist kein normaler Fussballverein, sondern eine Lebenseinstellung!-----------------
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Rockstar
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wie scheiße denn die oldschdod sei.
die würde immer nur die hand aufhalten.
und ohne die 7000 euro die die maisels damals bar überreicht hat... usw.
und eine neue anzeigetafel könne sich die oldschdod jetzt auch abschminken.
man hält nur die hand auf. und die oldschdod hätte ja sofort mit dem anwalt gedroht, nachdem sie verkündet hatte, dass radeberger ausgeschenkt werden soll. denn die maisel hat ja einen vertrag mit der stadt.
gehts noch?!
"Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut."
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Eckfahnenhalter
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