SV Darmstadt 98

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MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

FAZ vom Mittwoch


Die Nummer 9
Vom Fußball-Knirps zum großen Mittelstürmer: Bruno Labbadias Wurzeln liegen in
Schneppenhausen

SCHNEPPENHAUSEN. Es dauert nicht lange, da trägt der aufgeregte Mann das
Pflichtrelikt herbei: ein Mannschaftsfoto. Ein Dutzend Buben sind darauf zu sehen, alle in
dieser merkwürdigen Fußballbekleidung der siebziger Jahre. Ganz links schaut ein
schmächtiges Bürschlein verträumt aus dem Bild heraus, im Hintergrund stehen ein paar
Pappeln, ansonsten flaches, weites Land. Dreißig Jahre später kommt das Bürschlein von
einst als berühmter Mann zurück. Was für ein Tag für den FSV Schneppenhausen.
Händeschütteln, die Sonne strahlt - Bruno Labbadia strahlt. Er ist heimgekommen auf den
Sportplatz in Schneppenhausen östlich von Darmstadt, wo der Wind immer weht übers flache,
weite Land.

Es ist ein Dorfsportplatz wie Tausende, aber einzigartig für jeden, der auf so einem Feld
seine Fußball-Leidenschaft entdeckt hat. Die emotionale Bindung eines Sportlers zu seiner
ersten Trainingsstätte ist vergleichbar mit der ersten großen Liebe: Sie hält ewig. Labbadia
erzählt, wie das damals war, als er mit sechs Jahren zum FSV ging. Wie er mit Kumpels im
Vereinsheim einbrach, um Zigaretten und Kaugummis zu klauen, und wie er einmal ein Spiel
der ersten Herrenmannschaft durcheinanderbrachte, weil er den Ball einfach selber ins Tor
trat. Dumm nur, daß er dabei nur als zuschauender Knirps an der Außenlinie stand.
Labbadia hat später reguläre Tore erzielt, erst als überragender Jugendspieler bei der SG
Weiterstadt, dann 103 in der ersten Bundesliga, 100 in der zweiten, vier im Europapokal. Nicht
schlecht für einen Stürmer, der nur in den Fußballverein eintrat, weil er seiner
Grundschullehrerin imponieren wollte, die einen Klassenkameraden gelobt hatte, der für
Schneppenhausen als Torschütze erfolgreich war. So ein Lob wollte der kleine Bruno auch.
Schon ist man dabei, seinen Charakter zu erklären: neuntes Kind italienischer Einwanderer
aus dem Bergdorf Lenola zwischen Rom und Neapel, vier Schwestern, vier Brüder.
"Bescheiden", beschreibt er die Verhältnisse in Schneppenhausen, später im Eigenheim in
Weiterstadt. Strenger Vater, Tiefbauarbeiter, die Mutter rackert in einer Gardinenfabrik. Die
älteren Geschwister erziehen die jungen, bei Tisch wird nicht gesprochen. Und als der kleine
Bruno von Deutschen als "Spaghettifresser" beschimpft wird, hört er mit einem Schlag auf, in
der Öffentlichkeit Italienisch zu reden. Aus Trotz, um es den Deutschen zu beweisen, daß er
auch zu diesem Land gehört. Er ist ja hier geboren.

Labbadia sagt, "daß ein Psychologe bestimmt erklären kann, warum ich später so
geworden bin". Er ist ein Durchboxer geworden, ein Kämpfer - ein Strafraumwühler. Und ein
Reisender: In der zweiten Liga, beim SV Darmstadt 98, begann 1984 seine Profikarriere, es
folgten sieben weitere Klubs in der ersten und zweiten Liga. Geld sei nie die Motivation
gewesen für die vielen Vereinswechsel, sagt er, "ich war nie mit Mittelmaß zufrieden". Er war
gierig nach Erfolg, gierig nach Anerkennung. Wie bei der Grundschullehrerin.

Immer stürmte Labbadia mit der Rückennummer neun - Kind Nummer neun eben. Man
nannte ihn "Ballermann", "Pistolero", und als er von Kaiserslautern zu Bayern München kam,
erarbeitete er sich den Titel "Volkstribruno". Die Massen liebten diesen Stürmer, der nach
Toren jubelte wie ein Irrer, der den südhessischen Dialekt nie verloren hat, der auf dem Platz
178 Zentimeter Leidenschaft verkörperte. Für den "Spiegel" war Labbadia "einer der wenigen
universellen Volkshelden des deutschen Fußballs mit einem eigenartigen Charakter aus
gehobener deutscher Biederkeit und kontrollierter südländischer Emotion".

Es ist gewiß auch nicht einfach gewesen mit Labbadia, er gilt als latent eitel, als kleine
Diva. Olaf Thon erzählte jüngst, daß Labbadia der Bayern-Spieler war, der mit Abstand am
längsten seine Haare fönte. Heute, mit 39 Jahren, wirkt Labbadia immer noch frisch gefönt, er
strahlt eine bemerkenswerte körperliche Fitneß aus - nur eines ist anders: Er ist nun Trainer
beim SV Darmstadt 98, hat den Verein aus der Oberliga zurück in die Regionalliga geführt -
nächstes Jahr soll er die "Lilien" endlich wieder zweitklassig machen.

Darmstadt 98 ist seit diesem Frühjahr von den anderen Traditionsklubs im Rhein-Main-
Gebiet abgehängt worden: von Kickers Offenbach (zweite Liga), Eintracht Frankfurt (erste
Liga) und von Mainz 05 (erste Liga, Uefa-Cup). "Ich schaue nur auf Darmstadt", sagt
Labbadia. Und in Darmstadt schauen alle auf ihn. In der Oberligasaison sei er nie unter die
Leute gegangen, sagt er. Er wurde schier erdrückt von der Stadt, von ihrer Sehnsucht nach
großem Fußball, und als junger Trainer stand er dieser Verehrung noch etwas hilflos
gegenüber.

Heute fordert er öffentlich von der Region mehr Engagement für die "Lilien" und sagt dem
künftigen Oberbürgermeister Hoffmann, daß die Stadt kein Luxusstadion brauche. Ein ganz
einfaches sei ausreichend, in der mondänen Münchner Allianz-Arena hatte er sich letztens
gefragt: "Was hat das noch mit Fußball zu tun?"

Labbadia hätte dieser Tage der Darmstädter Fußball-Provinzialität entfliehen können,
Jobangebote gab es zuhauf. Doch erstmals in seinem Leben ist er trotz Unzulänglichkeiten
um ihn herum geblieben, weil er fühlt, daß er hier etwas zu Ende bringen muß. Neuerdings
geht es ihm nicht mehr um sich, sondern um seinen Verein, seine Region - um seine Heimat.
"Ich kann die Leute jetzt mitreißen", sagt er stolz, und das klingt wie eine Stellenbeschreibung.
Der Heimkehrer Labbadia ist die große Stärke von Darmstadt 98. Jeder im Verein sollte zu
schätzen wissen, was aus dem schmächtigen Bürschlein von einst geworden ist.
STEFFEN GERTH
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

@ katinka: Habt Ihr Euch in Holland nur das Endspiel angesehen oder wart Ihr vorher auch schon dort?
Und: Habt Ihr einen Stürmer für uns gescoutet?
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katinka
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Beitrag von katinka »

Baraida hat geschrieben:@ katinka: Habt Ihr Euch in Holland nur das Endspiel angesehen oder wart Ihr vorher auch schon dort?
Und: Habt Ihr einen Stürmer für uns gescoutet?
Hi Baraida, war ja kein Endspiel, nur das Viertelfinale. Und wir sind auch nur hin, weil es fast auf unserem Heimweg -vom 5 -tägigen Holland-Urlaub - lag. Das Stadion war echt toll: zwar nur ein Fassungsvermögen von 15.000, aber trotzdem bemerkenswert. Die Holländer waren scheiße: alle haben für Brasilien geschrien und uns vereinzelte Deutsche echt provoziert.
Einen Stürmer für euch konnten wir nicht ausmachen; waren aber auch quasi so gut wie nie vorm Tor, weil wir schon im Mittelfeld versagt haben.
Haben aber einen echt guten Abwehrspezialisten für uns gescoutet :-)
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

@ katinka u. Mystic Blue: Da schaut mal, was ich im Hofer Forum gefunden habe. Hat ein gewisser "Inferno-Sascha", seines Zeichens SpVgg Hof-Fan, geschrieben:

"Gegen Darmstadt kriegt ihr so die Backen voll, das sämtliche Dosensuppen in der Nähe von Euch auf Wochen ausverkauft sein werden"

Die armen Landesligafans geben ganz schön an mit Euch! :lol:

Naja, Mystic Blue ist mir etwas zu groß, würde mich dann eher mit Dir rumschlagen, katinka. Oder trinken wir einstweilen ein lecker Glenk?
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MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

Unterschätze mir mal katinka nicht :wink:
Aber im Ernst, die Hofer werden mir so allmählich immer unsympathischer :evil:
In welchem Forum schreiben die denn so was?

Naja, ich habs irgendwo bereits schon mal erwähnt. Von diesen Kontakten, die wohl irgendwann in den 70ern zustande kamen, weiß ich nichts und mir ist niemand bekannt, der welche nach Hof hat. Mir scheinen das eher ein paar Einzelne zu sein.

Ich würde vorschlagen, dass wir für jedes Tor lieber ein Glenk trinken bzw. im Rückspiel ein Pfungstädter :)
101%Bayern Hof
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Beitrag von 101%Bayern Hof »

@Mystic Blue:
Ich glaube,es gibt mehr DA-Hof Kontakte als DA-BT :wink:
Jetzt erst Recht!
MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

@101%Bayern Hof
Das glaub ich gern, denn wahrscheinlich sind katinka und ich die einzigsten Darmstädter, die Kontakt nach BT haben!?
Ich wollte auch nur sagen, dass ich von einer richtigen Fanfreundschaft mit Hof nichts weiß.

Und solche Sprüche, wie der von Baraida zitierte, finde ich halt voll daneben. Leider gibt es bei uns auch ein paar Hohlroller, von denen so ein Spruch hätte kommen können. Wenn sich die Kontakte DA-Hof auf dieses Klientel beschränken, dann muss ich sagen, dass ich das nicht brauche und dann ist mir auch klar, weshalb ich von diesen Kontakten nichts weiß :wink:

Aber nix für ungut, mein Groll ist nicht gegen dich gerichtet, sondern gegen den Schreiberling dieses Spruches.

Blau-Weiße Grüße aus DA
MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

Lilien starten mit einem Arbeitssieg in die neue Saison

Aller Anfang ist schwer: Mit guten spielerischen Ansätzen und vor allem einer tollen kämpferischen Leistung hat sich der SV Darmstadt 98 den 2:1 Sieg gegen eine starke Aalener-Mannschaft redlich verdient.



In einer zerfahrenen Anfangsphase begann der SV 98 merklich nervös und bereits in der 2. Minute wurde es bei einem Lattentreffer nach einem Freistoß von Aalen recht brenzlig. Unser Gast fiel durch eine rustikale Spielanlage auf und insbesondere die Kopfballduelle zwischen Coulibaly und Thiam endeten des Öfteren mit Freistoß für die Lilien. Mitte der ersten Halbzeit bekam Bruno Labbadias Team das Spiel besser in den Griff und trug einige gute Angriffe vor. Der Lohn: Kapitän Michael Anicic traf aus 20 Metern mit einer Direktabnahme zum umjubelten 1:0 in der 42. Spielminute.

Nach der Halbzeitpause kam der SV 98 gut aus der Kabine heraus und war deutlich aggressiver. Das Lilienteam zeigte gekonnten Kombinationsfußball. Gekrönt wurde die beste Phase des Spiels in der 54. Minute: Cenci drückte einen Eckball über die Linie. Leider gelang es den Hausherren nur bis zur 63. Minute den 2-Tore-Vorsprung zu halten. Coulibaly traf sehenswert zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit kämpften beide Mannschaften verbissen um jeden Zentimeter. Während der SV 98 durch Ilicevic und Anicic größte Gelegenheiten hatte, kamen die Gäste auf Grund einer guten Abwehrleistung zu keiner klaren Torchance. Am Ende hatte der SV Darmstadt 98 mit einem Arbeitssieg einen ordentlichen Einstand in die Saison gegeben.

Unsere Lilien: Thomas Richter – Benjamin Kern, Abdoul Thiam, Dennis Grassow, Dirk Wolf – Ivo llicevic (71. Stefan Leitl), Zivojin Juskic, Jürgen Kramny, Michael Anicic – Markus Beierle (76. Nazir Saridogan), Matias Cenci (89. Nico Beigang)

Unser Gegner: Robert Wulnikowski – René Okle, Michael Stickel, Milton Cassio da Silva (62. Marco Sailer), Dennis Hillebrand – Rudolf Zedi, Bernd Maier – Jörn Schmiedel (46. Jonathan Zydko), Ünal Demirkiran, Branko Okic – Miguel Coulibaly

Schiri: Brombacher (Kandern), Assistenten: Fett (Ilvesheim), Fante (Schliengen)

Tore: 1:0 Anicic (42.), 2:0 Cenci (54.), 2:1 Coulibaly (63.)

Zuschauer: 4.701

Besonderheiten: Das Spiel begann mit einer Gedenkminute für den 17-jährigen Jugendspieler Cem Kiral der Lilien, der vor wenigen Tagen von einem Gleichaltrigen erstochen wurde.

Das nächste Spiel findet am Samstag, den 13. August 2005 um 14.30 Uhr beim 1. FC Eschborn statt.

Thomas Waldherr / Gerwin Heipel



Quelle: www.sv98.de
sam
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Beitrag von sam »

Gut, sehr gut!!
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
katinka
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Beitrag von katinka »

Natürlich wollen (und hoffen) wir auch gegen Eschborn wieder drei Punkte einzufahren. Aber anscheinend sind die stärker als zuerst angenommen. Erst das 2-2 gegen euch und dann am Mittwoch im Hessenpokalfinale dem OFC mit 1-1 bis zur Verlängerung Stand gehalten. Wird also ein hartes Stück Arbeit!
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

Na, läuft ja bestens und am Freitag werdet Ihr wohl auch keine Probleme erwarten. Fangt Ihr auch um 18 Uhr an? Frage wegen gegenseitigem SMS-Service.
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
katinka
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Beitrag von katinka »

Wir spielen erst um 19:30. Halten dich auf dem Laufenden! Hoffe, wir können diesmal zusammen mit euch einen Sieg feiern! Also strengt euch an :wink: Wir natürlich auch.
MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

Lilien bringen mit 10 Mann knappen Vorsprung über die Zeit


In einem harten Kampfspiel besiegte der SV Darmstadt 98 den SC Pfullendorf mit 1:0. In der zweiten Halbzeit war die Labbadia-Truppe mehr als zwanzig Minuten in Unterzahl, nachdem Benjamin Kern wegen wiederholtem Foulspiels des Feldes verwiesen wurde. Der SV 98 begann die Partie dominant und war in der ersten Halbzeit feldüberlegen. Jedoch brachte er den Gegner auf Grund mangelnder Konzentration im Abwehrverhalten zu einigen guten Torchancen. Dennoch gelang es den Lilien, nach einer feinen Aktion von Beierle - er umkurvte Keeper Hermanutz und schoss aus spitzem Winkel ein - das 1:0 zu erzielen. Leider verletzte sich Beierle bei diesem Treffer und musste wenig später gegen Beigang ausgetauscht werden. In der Folgezeit wurde das Spiel offener und Pfullendorf kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Nach dem Wechsel gab Pfullendorf immer stärker den Ton an und schnürte den SV 98 phasenweise in die eigene Hälfte ein. Die Lilien kamen kaum noch geordnet nach vorne. In der 68. Minute dann eine entscheidende Szene: Benjamin Kern erhält wegen wiederholtem Foulspiel gelb-rot. Den Rest des Spiels kämpfte Darmstadt in Unterzahl und warf sich den Angriffen der Pfullendorfer mit aller Macht entgegen.







Benjamin Kern sah die Gelb-Rote Karte

Zum Mann des Tages wurde Thomas Richter, der mit mehreren Glanzparaden die Pfullendorfer Spieler schier zur Verzweiflung brachte. In der Schlussphase verstanden es die Lilien dann noch einige gefährliche Konter zu setzen, doch Beigang und Anicic vergaben gute Gelegenheiten. Am Ende dann grenzenloser Jubel unter den 4.817 Zuschauern. Ein enges und hartes Spiel war glücklich nach Hause gefahren worden.





Unsere Lilien: Richter - Kern, Thiam, Grassow, Wolf - Ilicevic (62. Theres), Juskic, Kramny, Anicic - Beierle (36. Beigang), Cenci (90. Saridogan) - Trainer: Labbadia





Unser Gegner:Hermanutz - Deufel, Kiefer (83. Mehr), Rapp, R. Zimmermann - Busch, Ende, Konrad, Hagg, Heidinger - Scherning - Trainer: Kurz


Schiri: Giuseppe Palilla mit seinen beiden Assistenten Oliver Kurz und Johannes Steck


Tore: 1: 0 Beierle (25.)

Gelbe Karten: Konrad (6.), Busch (45.), Wolf (56.), Kern (61.), Hagg (63.), Grassow (74.), Rapp (85.)

Gelb-rote Karte: Kern (68.)

Zuschauer & Stimmung: 4.817 Zuschauer unterstützten den SV 98 in seinem Abwehrkampf leidenschaftlich.


Das nächste Spiel: Am Sonntag, dem 28. August gastiert der SV98 bei der zweiten Mannschaft von 1860 München.

Thomas Waldherr


Quelle: www.sv98.de
sam
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Beitrag von sam »

4.800 Zuschauer - STARK!!!


Glückwunsch und wir freuen uns schon auf die beiden Spiele gegen die Lilien.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
MysticBlue
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Beitrag von MysticBlue »

Danke!
Ja, wenn man bedenkt, dass eine Stunde vor Spielbeginn heftiger Dauerregen eingesetzt hat, kann man mit der Zuschauerzahl wirklich sehr zufrieden sein. (Ähnlich wie bei euch, gibt es bei uns nur auf der 3800 fassenden Sitzplatztribüne überdachte Plätze)

Auf die Spiele gegen euch freue ich mich auch schon, allerdings stecke ich im Hinspiel dann in einem Dilemma: stellen wir uns in den Gästeblock oder gesellen wir uns, wie bisher, zu euch? :roll:
Und wie würde es mir ergehen, wenn ich mit Lilienschal bei euch stehe? Ich könnte mir beide Schals umhängen (Oldschdod und Lilien)? Würden mich die Ordner so überhaupt reinlassen :?:
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