Regionalliga Süd
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Mitch BT
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Rundio wechselt in Regionalliga
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit sofortiger Wirkung von Abwehrspieler Michael Rundio getrennt. Die Vertragsauflösung erfolgte auf Wunsch des 23-Jährigen.
Rundio wechselt zur TUS Hoffenheim, dem aktuellen Tabellendritten der Regionalliga Süd.
sport 1
Rundio wechselt in Regionalliga
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit sofortiger Wirkung von Abwehrspieler Michael Rundio getrennt. Die Vertragsauflösung erfolgte auf Wunsch des 23-Jährigen.
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"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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Mitch BT
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Locke
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Aus der Frankfurter Neuen Presse:
01.02.2006
Der 1. FC Eschborn kann den Spielbetrieb wohl doch fortsetzen
Eschborn. Es bahnt sich die nächste überraschende Wendung im Wirrwarr um den 1. FC Eschborn an. Die Regionalliga-Mannschaft traf sich gestern ein weiteres Mal mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner, der nach dem Eschborner Eigenantrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens seit Mittwoch vergangener Woche allein für die Geschicke des Fußball-Clubs zuständig ist. Nach dieser Sitzung «gehen wir davon aus, dass der Spielbetrieb fortgesetzt wird», berichtete Trainer Klaus Scheer.
Zu einem vermeintlich vorgelegten neuen Wirtschaftsplan wollte er jedoch keine Auskunft geben, das sei die Aufgabe seines Arbeitgebers. Plathner war gestern jedoch nicht zu erreichen, von Mannschaftsbetreuer und Jugendkoordinator Klaus Simon war nur zu hören, dass «der Verein vor Freitag keine Stellungnahme abgeben wird». Scheer hat zehn Tage vor dem terminierten Rundenauftakt im Jahr 2006 gegen Tabellenführer FC Augsburg seine verbliebenen Spieler für heute um 10 Uhr zum Training bestellt. «Es ist uns erklärt worden, dass es sehr gut aussieht», sagte Markus Gaubatz, Kapitän des abgeschlagenen Schlusslichtes, «es sieht momentan alles danach aus, dass es weitergeht. Und wir ziehen das als Mannschaft durch». Als weitere Abgänge stehen Michael Anicic (wird mit Carl-Zeiss Jena in Verbindung gebracht) und Sebastian Metzger (Eintracht Frankfurt II) fest. Wenige Stunden vor dem Ende der Wechselfrist gestern um Mitternacht gehörten der Eschborner Mannschaft noch Torwart Sven Schmitt, Gaubatz, Daniel Leifermann, Alexander Stenzel, Ousseynou Dione, Stefan Simon, Süleyman Keskin, Burhanettin Kaymak, Lotfi El Bousidi, Evangelos Zormpalas, Teo Rus, Michael Bodnar, die Neuzugänge Faruk Hujdurovic und Baldo Di Grigorio sowie die Nachwuchsspieler Falkenmayer, Caqici und Ikiz an.
Zum kursierenden Gerücht, dass Scheer erneut von Vorgänger Ramon Berndroth als Trainer abgelöst werden soll, schüttelte der ehemalige Bundesliga-Profi den Kopf. «Ich würde gerne mal wissen, wer so etwas in die Welt setzt. Fakt ist, dass ich noch Trainer bin», kommentierte Scheer. Berndroth betonte auf Anfrage des Höchster Kreisblattes gestern Abend, nicht vom 1. FC Eschborn angesprochen worden zu sein. «Ich bin aber weiterhin Angestellter des Vereins», teilte Berndroth mit, der sein letztes Monatsgehalt im September erhalten habe. Es habe mit dem ehemaligen Manager René Deffke zwar Gespräche gegeben, die seitens der Vereinsführung propagierte Einigung stünde jedoch weiterhin aus. (rem)
Quelle: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=2750993
01.02.2006
Der 1. FC Eschborn kann den Spielbetrieb wohl doch fortsetzen
Eschborn. Es bahnt sich die nächste überraschende Wendung im Wirrwarr um den 1. FC Eschborn an. Die Regionalliga-Mannschaft traf sich gestern ein weiteres Mal mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner, der nach dem Eschborner Eigenantrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens seit Mittwoch vergangener Woche allein für die Geschicke des Fußball-Clubs zuständig ist. Nach dieser Sitzung «gehen wir davon aus, dass der Spielbetrieb fortgesetzt wird», berichtete Trainer Klaus Scheer.
Zu einem vermeintlich vorgelegten neuen Wirtschaftsplan wollte er jedoch keine Auskunft geben, das sei die Aufgabe seines Arbeitgebers. Plathner war gestern jedoch nicht zu erreichen, von Mannschaftsbetreuer und Jugendkoordinator Klaus Simon war nur zu hören, dass «der Verein vor Freitag keine Stellungnahme abgeben wird». Scheer hat zehn Tage vor dem terminierten Rundenauftakt im Jahr 2006 gegen Tabellenführer FC Augsburg seine verbliebenen Spieler für heute um 10 Uhr zum Training bestellt. «Es ist uns erklärt worden, dass es sehr gut aussieht», sagte Markus Gaubatz, Kapitän des abgeschlagenen Schlusslichtes, «es sieht momentan alles danach aus, dass es weitergeht. Und wir ziehen das als Mannschaft durch». Als weitere Abgänge stehen Michael Anicic (wird mit Carl-Zeiss Jena in Verbindung gebracht) und Sebastian Metzger (Eintracht Frankfurt II) fest. Wenige Stunden vor dem Ende der Wechselfrist gestern um Mitternacht gehörten der Eschborner Mannschaft noch Torwart Sven Schmitt, Gaubatz, Daniel Leifermann, Alexander Stenzel, Ousseynou Dione, Stefan Simon, Süleyman Keskin, Burhanettin Kaymak, Lotfi El Bousidi, Evangelos Zormpalas, Teo Rus, Michael Bodnar, die Neuzugänge Faruk Hujdurovic und Baldo Di Grigorio sowie die Nachwuchsspieler Falkenmayer, Caqici und Ikiz an.
Zum kursierenden Gerücht, dass Scheer erneut von Vorgänger Ramon Berndroth als Trainer abgelöst werden soll, schüttelte der ehemalige Bundesliga-Profi den Kopf. «Ich würde gerne mal wissen, wer so etwas in die Welt setzt. Fakt ist, dass ich noch Trainer bin», kommentierte Scheer. Berndroth betonte auf Anfrage des Höchster Kreisblattes gestern Abend, nicht vom 1. FC Eschborn angesprochen worden zu sein. «Ich bin aber weiterhin Angestellter des Vereins», teilte Berndroth mit, der sein letztes Monatsgehalt im September erhalten habe. Es habe mit dem ehemaligen Manager René Deffke zwar Gespräche gegeben, die seitens der Vereinsführung propagierte Einigung stünde jedoch weiterhin aus. (rem)
Quelle: http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... id=2750993
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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DI STEFANO
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Oldschdod Kamel
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katinka
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was tut man nicht alles für 6 (!!!) Punkte. Uns käme dies auf jeden Fall zu Gute. Auch wenn ich denke, dass Eschborn mit seiner Rumpfmannschaft nicht mehr viele Punkte gegen evtl. Rivalen holen wird.
01.02.2006
Jürgen Kramny verlässt die Lilien
Der SV Darmstadt 98 und Jürgen Kramny haben sich getrennt. Der Vertrag zwischen den Lilien und dem Mittelfeldspieler wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, nachdem Kramny gestern in einem abschließenden Gespräch mit der Sportlichen Leitung darum gebeten hatte. Der 34-Jährige kehrt zum FSV Mainz 05 zurück und soll dort in der Amateurmannschaft zum Einsatz kommen. Obwohl für den SV Darmstadt 98 eine weitere Neuverpflichtung nach Abschluss der Transferperiode nicht mehr möglich ist, haben Trainer, Sportlicher Leiter und Präsidium dem Wechsel zugestimmt. „Wir brauchen keine Spieler, die nicht voll hinter unseren Zielen stehen“, so die Sportliche Leitung. Als Ersatz für Kramny ist nun eine interne Lösung aus dem Bereich der U23 angedacht.
01.02.2006
Jürgen Kramny verlässt die Lilien
Der SV Darmstadt 98 und Jürgen Kramny haben sich getrennt. Der Vertrag zwischen den Lilien und dem Mittelfeldspieler wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst, nachdem Kramny gestern in einem abschließenden Gespräch mit der Sportlichen Leitung darum gebeten hatte. Der 34-Jährige kehrt zum FSV Mainz 05 zurück und soll dort in der Amateurmannschaft zum Einsatz kommen. Obwohl für den SV Darmstadt 98 eine weitere Neuverpflichtung nach Abschluss der Transferperiode nicht mehr möglich ist, haben Trainer, Sportlicher Leiter und Präsidium dem Wechsel zugestimmt. „Wir brauchen keine Spieler, die nicht voll hinter unseren Zielen stehen“, so die Sportliche Leitung. Als Ersatz für Kramny ist nun eine interne Lösung aus dem Bereich der U23 angedacht.
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DI STEFANO
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Locke
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Aus dem Kurier ("ab" klingt nach schorschla):
Bewegung am Transfermarkt
Alle Regionalligisten rüsteten in der Winterpause auf - bis auf Stuttgarter Kickers
01.02.2006 16:59
Fussball
Als die aktivsten Teams haben sich neben den mittlerweile in ihre Bestandteile zerfallenden Eschborner die TSG Hoffenheim und Eintracht Trier erwiesen. Die ambitionierten Hoffenheimer um den neuen aus Wallenfels stammenden Coach Lorenz Günter Köstner haben mit U20-Nationalspieler Alexander Huber (Eintracht Frankfurt), Selim Teber (Denizlispor), Jochen Seitz (1. FC Kaiserslautern), dem 23jährigen Roland Bonimeier (Wacker Burghausen) und Tomislav Maric (Urawa Red Diamonds/Japan) die geballte Erfahrung von mehreren hundert Bundesliga- und Zweitligaspielen verpflichtet. Als Krönung wurde mit dem langjährigen Juniorennationalspieler Michael Rundio (SpVgg Greuther Fürth) auch die manchmal anfällige Verteidigung verstärkt.
„Es steigen ja zwei Teams auf”, zeigt sich Augsburgs Coach Rainer Hörgl über diese Entwicklung kaum beunruhigt. Zumal auch die Schwaben mit Sasa Radulovic (LR Ahlen), Patrick Pircher (Casino Bregenz) und dem Ex-Schweinfurter Florian Galuschka (TSV 1860 München II) durchaus gutklassige Verstärkungen an Land ziehen konnten.
Der Verlierer im Kampf um den Aufstieg könnte wie schon im Vorjahr der zuletzt schwächelnde TuS Koblenz sein. Die Koblenzer, die Denni Patschinski (Kickers Emden) und Oliver Straube (ASV Neumarkt) ersetzen müssen, hatten mit ihren Bemühungen um einen torgefährlichen Akteur erst spät Glück: Vom MSV Duisburg wechselt dafür mit dem 32jährigen Josef Ivanovic ein echter Goalgetter an die Mosel.
Auch der SV Elversberg mühte sich lange ohne Erfolg. Schließlich wurde als Nachfolger des Langzeitverletzten Almir Delic aus Wehen Stephan Maas verpflichtet. Im letzten Augenblick konnten sie mit Abdoul Iyodu (Wattenscheid 09) noch einen auf Schalke schon Bundesligaluft schnuppernden Stürmer und mit Fabian Bröcker (Erzgebirge Aue) ein hochgehandeltes Talent verpflichten.
Beim SV Darmstadt 98 bleibt im Gegensatz zu Michael Anicic (unbekannt), Sachar Theres (Walldorf) und Youngster Martin Gollasch (SV Erzhausen) Routinier Jürgen Kramny bis zu seiner Rückkehr nach Mainz überraschend doch noch an Bord. Neben Ollhoff holten die Hessen auch noch Satilmis (Antalyaspor) - wohl schon als Perspektive für das nächste Jahr.
Fleißige Trierer
Auf dem Transfermarkt hat sich der neue Coach Eugen Hach des Ex-Zweitligisten Eintracht Trier im Abstiegskampf munter bedienen dürfen. Mit dem Australier Peter Buljan (Saarbrücken), Stuff (Saarbrücken), Bediako (Aachen), Dominik Groß (Elversberg) und Christian Schmid (TSV 1860 München II) wurde einiges an Qualität an Bord geholt. Der größte Coup gelang den Moselstädtern freilich in der Verpflichtung des letztjährigen Regionalliga-Torschützenkönigs Vitus Nagorny. Der einstige Bayernliga-Emporkömmling (Landshut, Post/Süd Regensburg) kommt vom Zweitligisten Erzgebirge Aue.
Auch der SSV Jahn Regensburg setzt nach dem Verlust seines Toptorjägers Enrico Kern im Kampf um den Klassenerhalt auf die Karte Neuzugänge. Mit dem zweitligaerprobten Senad Tiganj, Rückkehrer Tobias Fink (beide Wacker Burghausen), Christian Kritzer (Karlsruher SC), dem potenziellen Kern-Nachfolger Joao Paulo Brito (Portugal) und dem Perspektivspieler Faouizi Atmani (Eschborn II) haben sich die Rot-Weißen dabei gut verstärkt.
Auch der SC Pfullendorf hat auf den letzten Drücker noch mächtig aufgerüstet. Mit Ivica Lucic (LASK Linz) wollen die Schwaben ihren schwächelnden Sturm um Nene Rogosic verstärken. Eric Agyemang (26) kommt von den Kickers Emden, der gebürtige Ghanaer ist anerkanntermaßen Mittelstürmer. Dritter im Bunde ist David Loretta (23), ein amerikanischer Mittelfeldspieler, der zuletzt bei Chicago Storm spielte und in Deutschland bereits für den Karlsruher SC aktiv war.
Ambitionen vertagt
Mit dem Abstiegskampf haben die Stuttgarter Kickers, der VfR Aalen und der SV Wehen nichts mehr zu tun. Nach oben dürfte es aber auch nichts mehr werden. Daher haben die drei Vereine ihre Aufstiegsambitionen jetzt schon ins nächste Jahr vertagt. Die Kickers, als einziges Team ohne Neuverpflichtung im Winter, trennen sich dabei von Niko Chatzis (unbekannt), während Aalen sein Defizit im Sturmzentrum mit der Verpflichtung von Ronny Jank (VfL Osnabrück) und dem langjährigen Bundesligakicker Mario Maric (Bochum) beheben will. Wehens Coach Djuradi Vasic kann mit Erkan Atilgan (Türkei), Radovan Vujanovic (Paderborn) und Rivera Cerezo (Düren 09), Gazmend Maksuti und Routinier Daniel Cartus (u. a. Fortuna Düsseldorf) gleich fünf Neue an Bord begrüssen.
Im Kampf gegen den Abstieg scheint neben dem FC Eschborn und dem SC Pfullendorf der TSV 1860 München II und der 1. FC Kaiserslautern II auf den ersten Blick schlechte Karten zu haben. Während alle anderen Teams aufgerüstet haben, müssen die beiden einige Akteure ersetzen. Besonders bitter für die Sechziger ist der Abgang von Holzer, während Galuschka (Augsburg), Lance Davids (Stockholm) und Christian Schmid (Trier) kompensierbar erscheinen. Neu in der Truppe von Coach Alfons Higl sind mit dem 1,86-Hünen Michael Wojtanowicz (Österreich) und Ralf Schmitt (SF Siegen) zwei Stürmer.
Recht ungewiss scheint auch die Rolle des 1. FC Kaiserlautern II zu sein. Neben den geschassten Dominik Kumbela (Erfurt) und Sebastiao José da Veiga (Bayreuth) dürften auch Axel Bellinghausen, Daniel Halfar und Florian Schönheim (alle erste Mannschaft) nicht mehr zur Verfügung stehen. Ob der als Freund der eigenen Reserve bekannte Chef-Coach Wolfgang Wolf es schafft, durch personelle Unterstützung den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft zu ermöglichen?
Bayreuths erster Gegner, die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat ebenfalls einen Aderlaß zu verzeichnen. Neben Rathgeb (Hansa Rostock) stehen Coach Rainer Adrion auch Toptorjäger Bernd Nehrig (eigene Profis) und Marco Caligiuri nicht mehr zur Verfügung. Äuch Karlsruhes Coach Rainer Krieg muss wohl auf den ein oder anderen (Sieverling, Traut) verzichten, der im Profikader zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt für die zweite Vertretung des FC Bayern. Zurück an die Säbener Straße ist dagegen Markus Husterer (Eintracht Frankfurt) gewechselt. Aufgrund der Verletzenmisere haben die Bayern auch noch Christoph Krause (Bonner SC) verpflichtet.
ab
Bewegung am Transfermarkt
Alle Regionalligisten rüsteten in der Winterpause auf - bis auf Stuttgarter Kickers
01.02.2006 16:59
Fussball
Als die aktivsten Teams haben sich neben den mittlerweile in ihre Bestandteile zerfallenden Eschborner die TSG Hoffenheim und Eintracht Trier erwiesen. Die ambitionierten Hoffenheimer um den neuen aus Wallenfels stammenden Coach Lorenz Günter Köstner haben mit U20-Nationalspieler Alexander Huber (Eintracht Frankfurt), Selim Teber (Denizlispor), Jochen Seitz (1. FC Kaiserslautern), dem 23jährigen Roland Bonimeier (Wacker Burghausen) und Tomislav Maric (Urawa Red Diamonds/Japan) die geballte Erfahrung von mehreren hundert Bundesliga- und Zweitligaspielen verpflichtet. Als Krönung wurde mit dem langjährigen Juniorennationalspieler Michael Rundio (SpVgg Greuther Fürth) auch die manchmal anfällige Verteidigung verstärkt.
„Es steigen ja zwei Teams auf”, zeigt sich Augsburgs Coach Rainer Hörgl über diese Entwicklung kaum beunruhigt. Zumal auch die Schwaben mit Sasa Radulovic (LR Ahlen), Patrick Pircher (Casino Bregenz) und dem Ex-Schweinfurter Florian Galuschka (TSV 1860 München II) durchaus gutklassige Verstärkungen an Land ziehen konnten.
Der Verlierer im Kampf um den Aufstieg könnte wie schon im Vorjahr der zuletzt schwächelnde TuS Koblenz sein. Die Koblenzer, die Denni Patschinski (Kickers Emden) und Oliver Straube (ASV Neumarkt) ersetzen müssen, hatten mit ihren Bemühungen um einen torgefährlichen Akteur erst spät Glück: Vom MSV Duisburg wechselt dafür mit dem 32jährigen Josef Ivanovic ein echter Goalgetter an die Mosel.
Auch der SV Elversberg mühte sich lange ohne Erfolg. Schließlich wurde als Nachfolger des Langzeitverletzten Almir Delic aus Wehen Stephan Maas verpflichtet. Im letzten Augenblick konnten sie mit Abdoul Iyodu (Wattenscheid 09) noch einen auf Schalke schon Bundesligaluft schnuppernden Stürmer und mit Fabian Bröcker (Erzgebirge Aue) ein hochgehandeltes Talent verpflichten.
Beim SV Darmstadt 98 bleibt im Gegensatz zu Michael Anicic (unbekannt), Sachar Theres (Walldorf) und Youngster Martin Gollasch (SV Erzhausen) Routinier Jürgen Kramny bis zu seiner Rückkehr nach Mainz überraschend doch noch an Bord. Neben Ollhoff holten die Hessen auch noch Satilmis (Antalyaspor) - wohl schon als Perspektive für das nächste Jahr.
Fleißige Trierer
Auf dem Transfermarkt hat sich der neue Coach Eugen Hach des Ex-Zweitligisten Eintracht Trier im Abstiegskampf munter bedienen dürfen. Mit dem Australier Peter Buljan (Saarbrücken), Stuff (Saarbrücken), Bediako (Aachen), Dominik Groß (Elversberg) und Christian Schmid (TSV 1860 München II) wurde einiges an Qualität an Bord geholt. Der größte Coup gelang den Moselstädtern freilich in der Verpflichtung des letztjährigen Regionalliga-Torschützenkönigs Vitus Nagorny. Der einstige Bayernliga-Emporkömmling (Landshut, Post/Süd Regensburg) kommt vom Zweitligisten Erzgebirge Aue.
Auch der SSV Jahn Regensburg setzt nach dem Verlust seines Toptorjägers Enrico Kern im Kampf um den Klassenerhalt auf die Karte Neuzugänge. Mit dem zweitligaerprobten Senad Tiganj, Rückkehrer Tobias Fink (beide Wacker Burghausen), Christian Kritzer (Karlsruher SC), dem potenziellen Kern-Nachfolger Joao Paulo Brito (Portugal) und dem Perspektivspieler Faouizi Atmani (Eschborn II) haben sich die Rot-Weißen dabei gut verstärkt.
Auch der SC Pfullendorf hat auf den letzten Drücker noch mächtig aufgerüstet. Mit Ivica Lucic (LASK Linz) wollen die Schwaben ihren schwächelnden Sturm um Nene Rogosic verstärken. Eric Agyemang (26) kommt von den Kickers Emden, der gebürtige Ghanaer ist anerkanntermaßen Mittelstürmer. Dritter im Bunde ist David Loretta (23), ein amerikanischer Mittelfeldspieler, der zuletzt bei Chicago Storm spielte und in Deutschland bereits für den Karlsruher SC aktiv war.
Ambitionen vertagt
Mit dem Abstiegskampf haben die Stuttgarter Kickers, der VfR Aalen und der SV Wehen nichts mehr zu tun. Nach oben dürfte es aber auch nichts mehr werden. Daher haben die drei Vereine ihre Aufstiegsambitionen jetzt schon ins nächste Jahr vertagt. Die Kickers, als einziges Team ohne Neuverpflichtung im Winter, trennen sich dabei von Niko Chatzis (unbekannt), während Aalen sein Defizit im Sturmzentrum mit der Verpflichtung von Ronny Jank (VfL Osnabrück) und dem langjährigen Bundesligakicker Mario Maric (Bochum) beheben will. Wehens Coach Djuradi Vasic kann mit Erkan Atilgan (Türkei), Radovan Vujanovic (Paderborn) und Rivera Cerezo (Düren 09), Gazmend Maksuti und Routinier Daniel Cartus (u. a. Fortuna Düsseldorf) gleich fünf Neue an Bord begrüssen.
Im Kampf gegen den Abstieg scheint neben dem FC Eschborn und dem SC Pfullendorf der TSV 1860 München II und der 1. FC Kaiserslautern II auf den ersten Blick schlechte Karten zu haben. Während alle anderen Teams aufgerüstet haben, müssen die beiden einige Akteure ersetzen. Besonders bitter für die Sechziger ist der Abgang von Holzer, während Galuschka (Augsburg), Lance Davids (Stockholm) und Christian Schmid (Trier) kompensierbar erscheinen. Neu in der Truppe von Coach Alfons Higl sind mit dem 1,86-Hünen Michael Wojtanowicz (Österreich) und Ralf Schmitt (SF Siegen) zwei Stürmer.
Recht ungewiss scheint auch die Rolle des 1. FC Kaiserlautern II zu sein. Neben den geschassten Dominik Kumbela (Erfurt) und Sebastiao José da Veiga (Bayreuth) dürften auch Axel Bellinghausen, Daniel Halfar und Florian Schönheim (alle erste Mannschaft) nicht mehr zur Verfügung stehen. Ob der als Freund der eigenen Reserve bekannte Chef-Coach Wolfgang Wolf es schafft, durch personelle Unterstützung den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft zu ermöglichen?
Bayreuths erster Gegner, die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat ebenfalls einen Aderlaß zu verzeichnen. Neben Rathgeb (Hansa Rostock) stehen Coach Rainer Adrion auch Toptorjäger Bernd Nehrig (eigene Profis) und Marco Caligiuri nicht mehr zur Verfügung. Äuch Karlsruhes Coach Rainer Krieg muss wohl auf den ein oder anderen (Sieverling, Traut) verzichten, der im Profikader zum Einsatz kommt. Ähnliches gilt für die zweite Vertretung des FC Bayern. Zurück an die Säbener Straße ist dagegen Markus Husterer (Eintracht Frankfurt) gewechselt. Aufgrund der Verletzenmisere haben die Bayern auch noch Christoph Krause (Bonner SC) verpflichtet.
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Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Ungeachtet der durch das Insolvenzverfahren ungewissen Zukunft bereitet sich Fußball-Regionalligist 1. FC Eschborn auf den Rückrundenstart in der Süd-Staffel vor. Sie beginnt für den Tabellenletzten am 11. Februar mit dem Nachholspiel gegen den FC Augsburg. Dies teilte der Verein am Freitag mit. Trainer Klaus Scheer und Co-Trainer Jürgen Görlitz werden aber nur auf einen erheblich kleineren Kader zurückgreifen können, denn nicht weniger als zwölf Spieler haben dem hessischen Krisenclub den Rücken gekehrt.
Bis zum Ablauf der Wechselfrist am 31. Januar haben Michael Anicic, Sead Mehic, Marco Kück, Christian Adam, Daniel Cartus, Gazmend Maksuti, Mohammed Muftawu, Julian Jourdan, Matthias Dworschak, Sebastian Metzger, Oskar Corrochano und Fuad Brighache den Verein verlassen. Dagegen werde der von Medien schon als Abgang gemeldete Cesar Mboma weiter für den 1. FC spielen, hieß es.
Unterdessen hat der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner gemeinsam mit den Beteiligten ein «vorläufiges Fortführungskonzept» erstellt, das die Möglichkeit biete, den Spielbetrieb «bis auf weiteres» wieder aufzunehmen, sagte Plathner. Detailangaben über das Konzept könnten jedoch keine gemacht werden.
Bis zum Ablauf der Wechselfrist am 31. Januar haben Michael Anicic, Sead Mehic, Marco Kück, Christian Adam, Daniel Cartus, Gazmend Maksuti, Mohammed Muftawu, Julian Jourdan, Matthias Dworschak, Sebastian Metzger, Oskar Corrochano und Fuad Brighache den Verein verlassen. Dagegen werde der von Medien schon als Abgang gemeldete Cesar Mboma weiter für den 1. FC spielen, hieß es.
Unterdessen hat der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner gemeinsam mit den Beteiligten ein «vorläufiges Fortführungskonzept» erstellt, das die Möglichkeit biete, den Spielbetrieb «bis auf weiteres» wieder aufzunehmen, sagte Plathner. Detailangaben über das Konzept könnten jedoch keine gemacht werden.
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