Regionalliga Süd
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Oldschdod Kamel
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oldschdodd-fan
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oldschdodd-fan
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Über 12.000 Zuschauer beim FCA, Heimsieg gegen Hoffenheim, so kann´s in die 2. Liga gehen. Glückwunsch, Augsburg!
kicker.de hat geschrieben: Augsburg ist so gut wie durch
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Der FC Augsburg hat das Spitzenspiel am Samstag gegen Verfolger Hoffenheim 1:0 gewonnen und kann bei nun 18 Punkten Vorsprung für die Zweite Liga planen. Pfullendorf siegt beim Abstiegskrimi bei 1860 München mit 1:0. Am Freitag büßte der Tabellenzweite Koblenz gegen Elversberg im Aufstiegsrennen mit einem torlosen Remis zwei Punkte ein.
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Wann ist der Aufstieg des FC Augsburg perfekt? Die Fans sind sich schon sicher.Am Samstag stand das Spitzenduell zwischen Tabellenführer Augsburg und Verfolger Hoffenheim im Blickpunkt. "Wir müssen in jedes Spiel die volle Konzentration investieren", gab Trainer Rainer Hörgl als Devise vor der Partie aus, seine Mannschaft schien das gegen die TSG zu beherzigen. Bis zur Schlussminute verlief die Partie im Rosenaustadion torlos, doch dann schlug Löring für den FCA zu. Mit dem "Dreier" hat Augsburg den Vorsprung auf Hoffenheim auf 18 Zähler ausgebaut, das Zweitliga-Ticket dürfte den Fuggerstädtern nicht mehr zu nehmen sein. Die TSG bleibt aber trotz der Niederlage bei sechs Punkten Rückstand auf den Koblenz im Rennen, nachdem der Zweitplatzierte am Freitagabend gegen Elversberg nicht über ein 0:0 hinauskam.
Der Abstiegskampf hat weiter an Dramatik zugenommen. Pfullendorf gewann durch einen früh von Rogosic verwandelten Elfmeter (4.) bei 1860 München und steht nach drei Siegen in Serie nun drei Zähler vor einem Abstiegsplatz. Die "Löwen" dagegen sind auf den vorletzten Rang abgerutscht, die magere Heimbilanz mit nur drei Siegen aus 13 Spielen könnte den Sechzigern den Klassenerhalt kosten.
Im Tabellenkeller wieder angekommen ist Trier, das in Darmstadt durch einen Treffer von Ilicevic (73.) mit 0:1 den Kürzeren zog. Die "Lilien" haben mit dem knappen Erfolg wieder Tuchfühlung zu den oberen Rängen aufgenommen und haben mit Hoffenheim nach Punkten gleichgezogen.
Bei Bayern München II ist in Eschborn der Knoten geplatzt. Der Gerland-Elf gelang mit dem 4:1 beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht der erste Sieg nach nunmehr acht Partien und auch im Jahr 2006. Die "kleinen" Bayern haben damit vorerst die Abstiegsränge verlassen. Husterer (10., 25.) und Guerrero (83., 88.) sorgten jeweils mit einem Doppelpack für den klaren Erfolg der Münchner.
Die SpVgg Bayreuth und die Stuttgarter Kickers trennten sich in einem Mittelfeldduell 1:1, der Karlsruher SC II musste sich dem SV Wehen 1:2 geschlagen geben.
Am Sonntag bleibt schließlich noch der zweite Abstiegskrimi des Spieltages zwischen dem 1. FC Kaiserslautern II und Jahn Regensburg. Trotz der langen Verletztenliste wollen die Pfälzer gewinnen und hoffen auf die eigene Heimstärke. Beim Jahn wird auch gehofft - und zwar auf die Wende. Nach sieben sieglosen Begegnungen gelang gegen den KSC endlich mal wieder ein dreifacher Punktgewinn (2:0). Bereits am Freitag musste der Tabellenzweite aus Koblenz gegen Elversberg ran. Zwar konnte der Tabellenzweite seine Serie von nunmehr acht Spielen ohne Niederlage ausbauen, büßte aber im Aufstiegsrennen mit einem 0:0 zwei wichtige Punkte ein. Für Elversberg, das ab der 70. Minute nach einer Roten Karte gegen Maier in Unterzahl spielte, ist der Punktgewinn nach der zuletzt mageren Bilanz mit einem Sieg, einem Unentschieden und fünf Niederlagen ein Erfolg, der im drohenden Abstiegskampf neues Selbstvertrauen geben könnte.
In der zweiten Partie des Abends empfing der VfB Stuttgart II den VfR Aalen. Die Mannschaft von Rainer Adrion galt als Favorit, verlor sie doch als heimstärkste Elf der Liga erst eine Partie. Gegen Aalen gab es allerdings eine Pleite: ein Blitztor von Jank in der ersten Minute genügte den Gäste zum überraschenden Auswärtserfolg.
© Olympia-Verlag 2006 18:37:59
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Locke
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SSV Jahn: Zwischen Wollen und Können klaffen Welten
Regionalliga-Team fehlt auch unterm neuen Trainer die Konstanz
Von Heinz Reichenwallner, MZ
REGENSBURG. Sich etwas vorzunehmen, muss noch lange nicht heißen, dass es auch gemacht wird. Geradezu ein Musterbeispiel für die Diskrepanz zwischen Absicht und Aktion lieferte am Sonntagnachmittag Fußball-Regionalligist SSV Jahn im Abstiegsduell beim 1. FC Kaiserslautern II. Wen man nach den 90 Minuten in den Reihen der Regensburger auch fragte, alle sprachen sie davon, dass man sich vorgenommen habe, "aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen", so auch Stefan Binder.
Von der Jahn-Absicht war bei der verdienten 0:2 (0:1)-Niederlage in Kaiserslautern dann kaum etwas zu sehen. Vor allem in der ersten Halbzeit bot die Truppe von Trainer Günter Güttler eine desolate Vorstellung und wurde von den Gastgebern nach Belieben beherrscht. "Ich weiß auch nicht, was da bei uns los war", zeigte sich der Jahn-Coach ratlos.
Offenbar ist dieses Jahn-Team nicht im Stande, innerhalb von acht Tagen zweimal konstruktiven und aggressiven Fußball zu spielen. Irgend etwas muss wieder einmal passiert sein in dieser Jahn-Mannschaft, die einfach zu keiner Kontinuität findet. Vielleicht lag's diesmal am Fehlen von Abwehrchef Christian Alder, der gestern nun wegen seiner Roten Karte im Toto-Pokalfinale gegen den Freien TuS zu einer Sperre bis einschließlich kommenden Mittwoch vom Kreissportgericht verurteilt worden ist.
Vielleicht liegt's aber auch daran, dass dieses Jahn-Team ganz einfach nicht gefestigt ist? Nach einer erfolgreichen und relativ guten Partie folgten bisher sofort regelmäßig wieder 90 Minuten Unzulänglichkeiten. Auch in Kaiserslautern hatte sich die Jahn-Mannschaft in Einzelteile aufgelöst. "Gegen den KSC waren wir ein Block", erinnerte Christian Kritzer an diese Stärke. Diesmal war keinerlei Bindung in den Mannschaftsteilen festzustellen. Vor allem das Mittelfeld hatte Probleme. Gfreiter und Dino Toppmöller kamen gleich gar nicht ins Spiel - nicht defensiv, nicht offensiv. Dazu konnte sich keiner der Jahn-Stürmer entscheidend durchsetzen. Eine gute Partie spielten eigentlich nur Keeper Erol Sabanov und Christian Kritzer - mit Abstrichen.
Dabei wird die sportliche Situation immer dramatischer. Die nächste Heimpartie gegen Trier (Samstag, 14.30 Uhr) wird jedenfalls für den SSV Jahn schon zum Indikator, ob die Güttler-Truppe in der Lage ist, den Abstiegsplatz zu verlassen, oder ob die Regensburger sich allmählich auf die Bayernliga vorbereiten müssen. Im Jahn-Lager sieht man das nicht so. Gebetsmühlenartig wiederholten in Kaiserslautern die Jahn-Spieler, "dass erst am Saisonende abgerechnet wird und sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden".
Nun denn, bei all den sportlichen Sorgen bleibt eine weitere personelle Zäsur dann nur noch eine Randnotiz: Dem Vernehmen nach soll David Montero von Präsident Franz Nerb beurlaubt worden sein. Grund: Der Mittelfeldspieler soll sich angeblich am Ostersonntag geweigert haben, in der Jahn-Bayernligamannschaft gegen den 1. FC Nürnberg II aufzulaufen.
Quelle: mittelbayerische.de
Regionalliga-Team fehlt auch unterm neuen Trainer die Konstanz
Von Heinz Reichenwallner, MZ
REGENSBURG. Sich etwas vorzunehmen, muss noch lange nicht heißen, dass es auch gemacht wird. Geradezu ein Musterbeispiel für die Diskrepanz zwischen Absicht und Aktion lieferte am Sonntagnachmittag Fußball-Regionalligist SSV Jahn im Abstiegsduell beim 1. FC Kaiserslautern II. Wen man nach den 90 Minuten in den Reihen der Regensburger auch fragte, alle sprachen sie davon, dass man sich vorgenommen habe, "aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen", so auch Stefan Binder.
Von der Jahn-Absicht war bei der verdienten 0:2 (0:1)-Niederlage in Kaiserslautern dann kaum etwas zu sehen. Vor allem in der ersten Halbzeit bot die Truppe von Trainer Günter Güttler eine desolate Vorstellung und wurde von den Gastgebern nach Belieben beherrscht. "Ich weiß auch nicht, was da bei uns los war", zeigte sich der Jahn-Coach ratlos.
Offenbar ist dieses Jahn-Team nicht im Stande, innerhalb von acht Tagen zweimal konstruktiven und aggressiven Fußball zu spielen. Irgend etwas muss wieder einmal passiert sein in dieser Jahn-Mannschaft, die einfach zu keiner Kontinuität findet. Vielleicht lag's diesmal am Fehlen von Abwehrchef Christian Alder, der gestern nun wegen seiner Roten Karte im Toto-Pokalfinale gegen den Freien TuS zu einer Sperre bis einschließlich kommenden Mittwoch vom Kreissportgericht verurteilt worden ist.
Vielleicht liegt's aber auch daran, dass dieses Jahn-Team ganz einfach nicht gefestigt ist? Nach einer erfolgreichen und relativ guten Partie folgten bisher sofort regelmäßig wieder 90 Minuten Unzulänglichkeiten. Auch in Kaiserslautern hatte sich die Jahn-Mannschaft in Einzelteile aufgelöst. "Gegen den KSC waren wir ein Block", erinnerte Christian Kritzer an diese Stärke. Diesmal war keinerlei Bindung in den Mannschaftsteilen festzustellen. Vor allem das Mittelfeld hatte Probleme. Gfreiter und Dino Toppmöller kamen gleich gar nicht ins Spiel - nicht defensiv, nicht offensiv. Dazu konnte sich keiner der Jahn-Stürmer entscheidend durchsetzen. Eine gute Partie spielten eigentlich nur Keeper Erol Sabanov und Christian Kritzer - mit Abstrichen.
Dabei wird die sportliche Situation immer dramatischer. Die nächste Heimpartie gegen Trier (Samstag, 14.30 Uhr) wird jedenfalls für den SSV Jahn schon zum Indikator, ob die Güttler-Truppe in der Lage ist, den Abstiegsplatz zu verlassen, oder ob die Regensburger sich allmählich auf die Bayernliga vorbereiten müssen. Im Jahn-Lager sieht man das nicht so. Gebetsmühlenartig wiederholten in Kaiserslautern die Jahn-Spieler, "dass erst am Saisonende abgerechnet wird und sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden".
Nun denn, bei all den sportlichen Sorgen bleibt eine weitere personelle Zäsur dann nur noch eine Randnotiz: Dem Vernehmen nach soll David Montero von Präsident Franz Nerb beurlaubt worden sein. Grund: Der Mittelfeldspieler soll sich angeblich am Ostersonntag geweigert haben, in der Jahn-Bayernligamannschaft gegen den 1. FC Nürnberg II aufzulaufen.
Quelle: mittelbayerische.de
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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oldschdodd-fan
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Neues vom VfR Aalen. Was machen eigentlich unsere Bemühungen bezüglich eines Geschäftsführers?
In die 2. Liga mit 3,6 Millionen-Etat
Nach Jahren der Konsolidierung und vergeblichen Versuchen will es VfR Aalens Präsident Berndt-Ulrich Scholz im nächsten Jahr definitiv wissen. Mit einer neuerlichen Finanzspritze soll der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga endlich geschafft werden.
VON WERNER RÖHRICH
Für den sportlichen Erfolg wird sich der VfR Aalen ab der kommenden Saison der Kompetenz gleich zweier ehemaliger Bundesligaprofis bedienen. Denn Helmut Dietterle - vor drei Jahren noch Trainer und Manager in einer Person - wird zum VfR Aalen zurückkehren. Er soll sich um den Unterbau kümmern, nach dem Aufstieg der 2. Mannschaft in die Landesliga den Durchmarsch in die Verbandsliga organisieren und auch der eigenen Jugend ein Sprungbrett ins Profilager schaffen.
Die Verantwortung für den Profibereich liegt weiterhin in den Händen von Sportdirektor Uwe Spies, der mit Hilfe einer zusätzlichen Finanzspritze in der nächsten Saison mit dem Regionalligateam den seit Jahren angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren soll.
Präsident Berndt-Ulrich Scholz erklärte gestern seine Bereitschaft, der eigentlichen im Juni 2006 auslaufenden Amtsperiode bis zur Mitgliederhauptversammlung (voraussichtlich im Juni 2007) ein weiteres Präsidentenjahr anzuhängen. "Es wird ein Entscheidungsjahr für den VfR werden", so Scholz, der mit der Aufstockung des Gesamtetats für die Fußballer auf 3,6 Millionen Euro dafür sorgen will, nochmals drei schlagkräftige Verstärkungen zu verpflichten.
Inbegriffen in diesem Etat ist auch der Part Helmut Dietterles, der für einen zweitligatauglichen Unterbau des Vereins sorgen soll. Helmut Dietterle selbst sieht seine Aufgabe darin, für ein Zweitligateam die zweite Mannschaft mittelfristig möglichst in der Oberliga anzusiedeln. Der direkte Durchmarsch des diesjährigen Landesligaaufsteigers in spe in die Verbandsliga ist daher das erkärte Ziel für die Regionalliga-Reserve, die auch in der kommenden Saison von Wolfgang Frey trainiert werden wird. Dietterle verweist aber auch auf die erfolgreiche Arbeit der 3. Mannschaft, die in der Kreisliga B VI ebenfalls vor dem Aufstieg steht. Auch die A-Jugend führt die Tabelle an. Trainer Atze Niess soll seine erfolgreiche Arbeit in der kommenden Saison fortführen.
Ein wichtiger Faktor, um den Verein in der Region stärker zu verankern, gehört für Helmut Dietterle - der im nächsten Schuljahr mit der Fußballschule Ostalb ein ehrgeiziges Projekt im Nachwuchsbereich startet - mit zu den wichtigsten Aufgaben. "Ich bin ein Kind dieser Region", erklärt der Aalener und betont, dass ihm die Freundschaft zu den umliegenden Fußballvereinen am Herzen liege. So werde er, versicherte er, nach dem Aufstieg in die Landesliga nicht hergehen und der TSG Hofherrnweiler Spieler abwerben. "So etwas tue ich Ede Künhold nicht an." Im Gegenteil: Es gehe ihm um eine partnerschaftliche Kontaktpflege der Vereine untereinander.
Eigenes Profil
Obwohl die Durchlässigkeit ins Profilager gewährleistet sein müsse, sei es vereinsintern wichtig, dass der Amateur-Unterbau eine eigene Idendität entwickele und ein eigenes Profil zeige.
Dass die Regionalligaprofis im nächsten Jahr tatsächlich den Aufstieg in die 2. Liga ansteuern werden, das versprach Sportdirektor Uwe Spies. Seine Zuversicht stütze er auf die zuletzt gezeigten Leistungen, die die Mannschaft nach einem katastrophalen Saisonstart nun auf Platz 6 hochkatapultiert hat. Diesen Platz zu halten oder vielleicht noch ein, zwei Plätze zu verbessern, sei jetzt das angestrebte Ziel für diese Saison.
Was aber viel wichtiger ist: Die Mannschaft müsse diese Leistung mitnehem in die neue Saison und bei Rundenstart "gleich oben mitspielen."
Zusammen mit Chefcoach Frank Wormuth sei er sich einig, dass der Aufstieg in der kommenden Saison möglich sei. Er freue sich deshalb, dass der Präsident finanziell "noch eine Schippe draufgelegt hat", um weitere Verstärkungen zu verpflichten. Spies: "Die Gespräche laufen. Das werden sicherlich gestandene Spieler sein."
Auch Präsident Bernd-Ulrich Scholz verwies auf wohltuende Gespräche, die er in den vergangenen Wochen zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Moser bei verschiedenen Sponsoren geführt habe. Einige hätte ihr Sponsoring aufgestockt, neue würden hinzukommen. Scholz: "Wir sind überzeugt, dass die Region mit Euphorie und Begeisterung den Fußball hier verfolgen wird.".
In die 2. Liga mit 3,6 Millionen-Etat
Nach Jahren der Konsolidierung und vergeblichen Versuchen will es VfR Aalens Präsident Berndt-Ulrich Scholz im nächsten Jahr definitiv wissen. Mit einer neuerlichen Finanzspritze soll der Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga endlich geschafft werden.
VON WERNER RÖHRICH
Für den sportlichen Erfolg wird sich der VfR Aalen ab der kommenden Saison der Kompetenz gleich zweier ehemaliger Bundesligaprofis bedienen. Denn Helmut Dietterle - vor drei Jahren noch Trainer und Manager in einer Person - wird zum VfR Aalen zurückkehren. Er soll sich um den Unterbau kümmern, nach dem Aufstieg der 2. Mannschaft in die Landesliga den Durchmarsch in die Verbandsliga organisieren und auch der eigenen Jugend ein Sprungbrett ins Profilager schaffen.
Die Verantwortung für den Profibereich liegt weiterhin in den Händen von Sportdirektor Uwe Spies, der mit Hilfe einer zusätzlichen Finanzspritze in der nächsten Saison mit dem Regionalligateam den seit Jahren angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren soll.
Präsident Berndt-Ulrich Scholz erklärte gestern seine Bereitschaft, der eigentlichen im Juni 2006 auslaufenden Amtsperiode bis zur Mitgliederhauptversammlung (voraussichtlich im Juni 2007) ein weiteres Präsidentenjahr anzuhängen. "Es wird ein Entscheidungsjahr für den VfR werden", so Scholz, der mit der Aufstockung des Gesamtetats für die Fußballer auf 3,6 Millionen Euro dafür sorgen will, nochmals drei schlagkräftige Verstärkungen zu verpflichten.
Inbegriffen in diesem Etat ist auch der Part Helmut Dietterles, der für einen zweitligatauglichen Unterbau des Vereins sorgen soll. Helmut Dietterle selbst sieht seine Aufgabe darin, für ein Zweitligateam die zweite Mannschaft mittelfristig möglichst in der Oberliga anzusiedeln. Der direkte Durchmarsch des diesjährigen Landesligaaufsteigers in spe in die Verbandsliga ist daher das erkärte Ziel für die Regionalliga-Reserve, die auch in der kommenden Saison von Wolfgang Frey trainiert werden wird. Dietterle verweist aber auch auf die erfolgreiche Arbeit der 3. Mannschaft, die in der Kreisliga B VI ebenfalls vor dem Aufstieg steht. Auch die A-Jugend führt die Tabelle an. Trainer Atze Niess soll seine erfolgreiche Arbeit in der kommenden Saison fortführen.
Ein wichtiger Faktor, um den Verein in der Region stärker zu verankern, gehört für Helmut Dietterle - der im nächsten Schuljahr mit der Fußballschule Ostalb ein ehrgeiziges Projekt im Nachwuchsbereich startet - mit zu den wichtigsten Aufgaben. "Ich bin ein Kind dieser Region", erklärt der Aalener und betont, dass ihm die Freundschaft zu den umliegenden Fußballvereinen am Herzen liege. So werde er, versicherte er, nach dem Aufstieg in die Landesliga nicht hergehen und der TSG Hofherrnweiler Spieler abwerben. "So etwas tue ich Ede Künhold nicht an." Im Gegenteil: Es gehe ihm um eine partnerschaftliche Kontaktpflege der Vereine untereinander.
Eigenes Profil
Obwohl die Durchlässigkeit ins Profilager gewährleistet sein müsse, sei es vereinsintern wichtig, dass der Amateur-Unterbau eine eigene Idendität entwickele und ein eigenes Profil zeige.
Dass die Regionalligaprofis im nächsten Jahr tatsächlich den Aufstieg in die 2. Liga ansteuern werden, das versprach Sportdirektor Uwe Spies. Seine Zuversicht stütze er auf die zuletzt gezeigten Leistungen, die die Mannschaft nach einem katastrophalen Saisonstart nun auf Platz 6 hochkatapultiert hat. Diesen Platz zu halten oder vielleicht noch ein, zwei Plätze zu verbessern, sei jetzt das angestrebte Ziel für diese Saison.
Was aber viel wichtiger ist: Die Mannschaft müsse diese Leistung mitnehem in die neue Saison und bei Rundenstart "gleich oben mitspielen."
Zusammen mit Chefcoach Frank Wormuth sei er sich einig, dass der Aufstieg in der kommenden Saison möglich sei. Er freue sich deshalb, dass der Präsident finanziell "noch eine Schippe draufgelegt hat", um weitere Verstärkungen zu verpflichten. Spies: "Die Gespräche laufen. Das werden sicherlich gestandene Spieler sein."
Auch Präsident Bernd-Ulrich Scholz verwies auf wohltuende Gespräche, die er in den vergangenen Wochen zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Moser bei verschiedenen Sponsoren geführt habe. Einige hätte ihr Sponsoring aufgestockt, neue würden hinzukommen. Scholz: "Wir sind überzeugt, dass die Region mit Euphorie und Begeisterung den Fußball hier verfolgen wird.".
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stan
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- Wohnort: fern der heimat
laut zdftext bzw. homepage des fc bayern ist es während des gestrigen spiels zwischen bayern II und 1860 II zu ausschreitungen gekommen.
insgesamt waren wohl an die 1.200 zuschauer vor ort. die bayernfans sollen die 60er während des ganzen spiels mit parolen bzw. transparenten bezüglich deren (abgewendeter) insolvenz provoziert haben.
diese reagierten darauf wohl etwas dünnhäutig und versuchten den block der bayern zu stürmen. die partie wurde auch für ein paar minuten unterbrochen, als rauchbomben gezündet wurden bzw. als sich die 60er fans, bei ihren vergeblichen versuchen in den bayernblock zu gelangen, eine schlägerei mit der polizei lieferten...
sachen gibt´s...
insgesamt waren wohl an die 1.200 zuschauer vor ort. die bayernfans sollen die 60er während des ganzen spiels mit parolen bzw. transparenten bezüglich deren (abgewendeter) insolvenz provoziert haben.
diese reagierten darauf wohl etwas dünnhäutig und versuchten den block der bayern zu stürmen. die partie wurde auch für ein paar minuten unterbrochen, als rauchbomben gezündet wurden bzw. als sich die 60er fans, bei ihren vergeblichen versuchen in den bayernblock zu gelangen, eine schlägerei mit der polizei lieferten...
sachen gibt´s...
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Oldschdod Kamel
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- Wohnort: Augsburg/Bayreuth
Wer heutzutage so alles in die 2.Liga will...oldschdodd-fan hat geschrieben:Neues vom VfR Aalen.
In die 2. Liga mit 3,6 Millionen-Etat
Vielleicht leigts ja dran dass der Namensvetter absteigt
3,6 Millionen - das wir das Augsburg der neuen Saison...
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
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sam
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- Wohnort: Kuweit
stan hat geschrieben:laut zdftext bzw. homepage des fc bayern ist es während des gestrigen spiels zwischen bayern II und 1860 II zu ausschreitungen gekommen....
http://www.pic-upload.de/30.04.06/5cktuz.gif
http://www.freimanner.net/
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Oldschdod Kamel
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Sid
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29.04.2006 16:44 Uhr
Randale in München: 4 Verletzte und 4 Festnahmen
München (dpa) - Die Fan-Ausschreitungen im Rahmen des Fußball- Regionalliga-Spiels zwischen Bayern München II und dem TSV 1860 München II (1:0) haben vier Verletzte und vier Festnahmen zur Folge gehabt.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden drei Beamte und ein Zuschauer verletzt. Die vier Festgenommenen seien mittlerweile wieder entlassen worden. Wegen der Randale war die Partie sogar fünf Minuten unterbrochen worden.
Bereits vor Spielbeginn waren Fans beider Lager aneinander geraten, Bierbecher und Flaschen waren geflogen. Mit Schmähgesängen und Transparenten hatten die Fußball-Anhänger provoziert, Rauchbomben waren während der Partie gezündet worden. Zum Höhepunkt der Randale mussten die insgesamt 120 Polizisten in der 80. Spielminute eingreifen. Rund 40 Anhänger der «Löwen» hatten versucht, in den Fanblock der Bayern-Anhänger zu gelangen. Dabei hätten sie sich Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert, so die Sprecherin.
«Wir hatten vorgesorgt, aber so etwas ist einfach nicht zu unterbinden», sagte Werner Kern, der Leiter der Jugend-Abteilung des gastgebenden FC Bayern München. Der sportliche Erfolg vor über 1000 Zuschauern im Grünwalder Stadion ging an den FC Bayern. Andreas Ottl erzielte in der 69. Minute das Siegtor für den FCB, der sich damit etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffte. Dagegen muss der TSV 1860 II mehr denn je um den Ligaverbleib zittern. «Theoretisch ist noch alles möglich. Aber es wird mit jeder Niederlage schwerer», sagte 1860-Trainer Alfons Higl und sprach von einem «rassigen Spiel mit Tempo und Klasse».
«Es war ein schnelles Spiel auf hohem Niveau mit Superzweikämpfen ohne Fouls. Eigentlich ist es unverständlich bei dieser Leistung, dass beide Teams gegen den Abstieg kämpfen müssen», sagte FCB-Coach Hermann Gerland.
Quelle: sueddeutsche.de
Randale in München: 4 Verletzte und 4 Festnahmen
München (dpa) - Die Fan-Ausschreitungen im Rahmen des Fußball- Regionalliga-Spiels zwischen Bayern München II und dem TSV 1860 München II (1:0) haben vier Verletzte und vier Festnahmen zur Folge gehabt.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden drei Beamte und ein Zuschauer verletzt. Die vier Festgenommenen seien mittlerweile wieder entlassen worden. Wegen der Randale war die Partie sogar fünf Minuten unterbrochen worden.
Bereits vor Spielbeginn waren Fans beider Lager aneinander geraten, Bierbecher und Flaschen waren geflogen. Mit Schmähgesängen und Transparenten hatten die Fußball-Anhänger provoziert, Rauchbomben waren während der Partie gezündet worden. Zum Höhepunkt der Randale mussten die insgesamt 120 Polizisten in der 80. Spielminute eingreifen. Rund 40 Anhänger der «Löwen» hatten versucht, in den Fanblock der Bayern-Anhänger zu gelangen. Dabei hätten sie sich Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert, so die Sprecherin.
«Wir hatten vorgesorgt, aber so etwas ist einfach nicht zu unterbinden», sagte Werner Kern, der Leiter der Jugend-Abteilung des gastgebenden FC Bayern München. Der sportliche Erfolg vor über 1000 Zuschauern im Grünwalder Stadion ging an den FC Bayern. Andreas Ottl erzielte in der 69. Minute das Siegtor für den FCB, der sich damit etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffte. Dagegen muss der TSV 1860 II mehr denn je um den Ligaverbleib zittern. «Theoretisch ist noch alles möglich. Aber es wird mit jeder Niederlage schwerer», sagte 1860-Trainer Alfons Higl und sprach von einem «rassigen Spiel mit Tempo und Klasse».
«Es war ein schnelles Spiel auf hohem Niveau mit Superzweikämpfen ohne Fouls. Eigentlich ist es unverständlich bei dieser Leistung, dass beide Teams gegen den Abstieg kämpfen müssen», sagte FCB-Coach Hermann Gerland.
Quelle: sueddeutsche.de
Ich mag Pflanzen. Die halten die Fresse.
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schorschla
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DI STEFANO
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DI STEFANO
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