SpVgg Bayreuth - SV Eintracht Trier (Nachholspiel 10.05.06)

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

erstmal danke dir 8O

jep, die sind fürs stadionheft. aber beeilen.... :wink:

den fußballgott, locke, den kenn ich leider net. sonst wären wir seit 90 ununterbrochen in der zweiten liga gewesen und willi landgraf würde bei uns spielen :wink:

aber so n gepflegtes 3:3 durch tore unseres bisher erfolglosen trios geiger, rushiti und sebastiao hätte was...
keine handbreit den rassisten.
Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Hier noch mal eine kleine Erinnerung vom Awayspiel in Trier. Wie hieß die Kneipe noch mal?

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DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Zur Stadionkneipe oder so ähnlich?
(Übrigens der mit dem Bayreuth -Trikot und der Nr.6 hinten drauf schaut ja Geil aus :wink: )
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
martinez
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Beitrag von martinez »

sehr angenehm finde ich auch die herren am verlängerten tresen, die sehr unauffällig nach mehreren neuen bieren verlangen :wink:
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"Beim Banküberfall besser keine blickdichte Strumpfhose verwenden."
DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Hast Du da eigentlich noch mehr Photos in der Kneipe gemacht?Zeig mal bitte.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Noch eins mit Herrn Kaleu beim Landurlaub:

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

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Zuletzt geändert von schorschla am 09 Mai 2006, 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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schorschla
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Beitrag von schorschla »

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Zuletzt geändert von schorschla am 09 Mai 2006, 22:16, insgesamt 3-mal geändert.
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schorschla
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Beitrag von schorschla »

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

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schorschla
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Beitrag von schorschla »

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Eckes
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Beitrag von Eckes »

Heißt der Mendez nicht Alberto mit Vornamen?
Junge Junge Junge - 3.Liga
schorschla
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Beitrag von schorschla »

:wink:

alberto-rodriguez (oder so ähnlich :wink: ) mendez :wink:

herrlich... gerade gefunden... auch wenns nicht reinpasst...

© DIE ZEIT 05.06.2003 Nr.24

Der lange Abstieg
Im Sommer 1997 kam der Trainer von Arsenal London zu einem Fünftligaspiel des SC Feucht, um Alberto Méndez nach England zu holen. Für das Mittelfeldtalent sah alles nach einem Fußballmärchen aus Von Ronald Reng

Er kommt zum Frühstück in die Küche, nur ein Kaffee, dann rennt Alberto Méndez die Treppe zum Schlafzimmer wieder hinauf. Er sprintet, obwohl er es nicht eilig hat, er fliegt die Stufen hinauf, obwohl er oben, im ersten Stock seines Hauses, nichts zu tun hat. Er will nur seinen Oberschenkel testen. Der Schmerz ist noch da. Er dreht sich um und schleicht die Treppe hinunter, die er eben noch hinaufjagte.

Der Trainer wird ihm wieder nicht glauben. Er ahnt es, was heißt ahnen, er weiß es, und der Gedanke schmerzt ihn fast noch mehr als die verdammten Adduktoren, die er sich gestern im Training zerrte. Er lässt sich auf einen Stuhl fallen. »Die erwarten von mir, dass ich spiele«, sagt er. »Ich kann dem Trainer sagen, es geht nicht, aber dann höre ich nur: Du Egoist, du denkst nur an dich, nicht an den Verein, natürlich kannst du spielen, du musst halt auf die Zähne beißen.« Er muss los, wer um 10.15 Uhr, eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn, nicht am Stadion ist, muss fünf Euro Strafe zahlen, er schafft die Strecke in drei Minuten in seinem Porsche Boxter, dem einzigen in der ganzen Stadt. Als er aussteigt, ahnt Méndez, dass es kein guter Tag werden wird: die befürchtete Konfrontation mit dem Trainer, die Vorstellung, wieder mit Schmerzen spielen zu müssen, die Schmerzen. Alles.

Davon ist selten die Rede, wenn vom Profifußball gesprochen wird: dass auch der Traumberuf seinen Alltag hat. Jeden Tag kicken dürfen, von Zehntausenden bejubelt werden, Millionen verdienen, das ist Profifußball – in den Tagträumen von Hobbykickern, und für einen von ihnen wurde der Traum wahr. Der Nürnberger Alberto Méndez, ein Sohn spanischer Einwanderer, war 1997 die verrückteste Fußballgeschichte des Sommers. Arsenal London, einer der zehn besten Klubs der Welt, bezahlte dem fränkischen Amateurverein SC Feucht 600000 Mark Ablöse, um einen 22-jährigen Betriebswirtschaftsstudenten und Freizeitfußballer aus der fünften Liga zu verpflichten. »Entschuldigung, aber ich verstehe das nicht: Warum wollen Sie mich?«, fragte Méndez Arsenals legendären Trainer Arsène Wenger bei den Vertragsverhandlungen und unterschrieb dann schnell, ohne das Papier ganz durchzulesen; noch Tage später entdeckte er darin die verblüffendsten Details, wie etwa 6000 Euro Umzugsgeld. Es war ein Sechsjahresvertrag, in diesem Frühsommer wäre er zu Ende. Aber Méndez ist längst nicht mehr in London. In seinem ersten Jahr wurde er Englischer Meister und Pokalsieger, später an den griechischen Spitzenklub AEK Athen ausgeliehen, dann an die deutsche Mutter aller Außenseiter, die Spielvereinigung Unterhaching. Seit zwei Sommern spielt er für den Racing Club de Ferrol, Zweite Liga, in Spanien. Er ist 28, noch immer ein feiner Mittelfeldspieler – und Fußball jetzt ein ganz normaler Beruf. Manchmal, wie an diesem Freitag, eine lausige Angelegenheit.


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Die Sonne scheint, aber darauf ist kein Verlass in Galicien, der wetterwendischen Provinz im Nordwesten Spaniens. Es kann im nächsten Moment regnen. Und im übernächsten schütten. Während die Spieler in Ferrol um den Platz joggen, ballt der Ersatztorwart ab und an die Faust, um Wasser abzulassen. Literweise, so scheint es, fließt der Regen dann aus seinen Torwarthandschuhen. Zwei Teenagermädchen, die aussehen, als ob sie um diese Uhrzeit in der Schule sein sollten, sind die einzigen Zuschauerinnen. Von den vorangegangenen 18 Ligaspielen hat Racing ein einziges gewonnen und ist auf den vorletzten Platz der Tabelle abgerutscht. Auf Anweisung des Präsidenten pilgerte die gesamte Mannschaft zur Statue der Jungfrau von Chamorro, um die Stadtheilige um Hilfe zu bitten, doch es half nichts. Der Trainer, Luis César, wird weiterhin von allen Seiten kritisiert und schreit seinerseits ständig die Spieler an, sie sollten den verfluchten Ball verdammt noch mal einfach nach vorne schlagen. Auf der Tribüne keifen sich während der Heimspiele die Fans und die Ehefrauen der Spieler an. »Hässliche Wochen«, sagt Méndez. Er trabt im hinteren Drittel der mittlerweile klatschnassen Gruppe, in diesem schleppenden Laufstil, der so typisch für technisch begabte Fußballer ist. Als wollten sie so ihre Verachtung für körperliche Anstrengung ausdrücken. Abrupt bleibt er stehen.

Diese Schmerzen, hör auf, du machst dich nur kaputt, lauf weiter, du musst am Sonntag spielen, es glaubt dir sowieso keiner, aber es tut höllisch weh, aber was die Leute dann reden werden, es geht nicht mehr. Seit er am Tag zuvor das Stechen im rechten Oberschenkelansatz spürte, kreisen die Gedanken. Und jetzt bricht er das Training ab, aber im Kopf dreht sich alles weiter. Die werden dich zwingen zu spielen, wenn du mit Zerrung spielst, kannst du nachher fünf Wochen nicht mehr laufen… »Ich will das nicht mehr, mit Verletzungen spielen, ich habe das schon zu oft mitgemacht«, sagt Méndez, als er wenig später zur Untersuchung ins Krankenhaus fährt. Aber er klingt, als wisse er bereits, er wird es diesmal wieder tun. Es gibt immer etwas, das wichtiger erscheint als die Gesundheit eines Spielers. Am Sonntag gegen Numancia, einen Rivalen im Abstiegskampf, dürfen sie nicht verlieren. Sie brauchen ihn.
keine handbreit den rassisten.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

und hier das outing der motorhorstschen signatur 8)

Here's an interesting piece about Mendez from the Guardian

Mendez finds wobbly display is no bar to Arsenal
By Martin Thorpe. Saturday August 23, 1997
Arsène Wenger's talent for spotting talent has rightly attracted plenty of praise, but perhaps not enough. His £250,000 summer signing of Alberto Mendez from a German fifth division side revealed the far reaches of Wenger's scouting network. But that was only half the story.
The Arsenal manager signed the SC Feucht striker despite watching him only once, against the might of ESC Rangierbahnhof Nurnberg, and even though the player was suffering from the effects of alcohol at the time.

Nothing new at Arsenal then. But a surprise for Mendez. "We'd long been guaranteed promotion, so we hadn't trained for a month," he said. "Instead we had already had plenty of unofficial promotion parties. I'd played but I was far from my best.

"The next morning our coach rang to say Arsène wanted to sign me and I told him that he too must still be under the influence. When I went to London for talks I told Arsène three times 'you've watched me just the once, I played badly and you still want to sign me. I just don't understand it'."

But Wenger had complete confidence in his powers of detection. "Alberto was terrible when I went to watch him," he agreed. "But I could still see he had potential. There is something very special about him." We wait to see what it is.
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Marathon-Tor-Mann
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Beitrag von Marathon-Tor-Mann »

Dann simmer mal froh dass Arsene die Spiele der Oldschdod net gesehn hat... sonst wär Ingo Walther nächstes Jahr in London 8)
Oldschdod - Die sympathische Spielvereinigung.
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