Lizenverfahren?!?

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DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Fällt mir als Beispiel auch nur Kaiserslautern in seinem Aufstiegs und Meisterjahr ein.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

Daran hab ich auch denken müssen ;) Es gibt aber einen ganz gewaltigen Unterschied: Lautern hat bereits vorher jahrzehntelang Bundesliga gespielt, der Abstieg war ein "Betriebsunfall", die Strukturen mußten nicht erst neu aufgebaut werden, es wurden viele erfahrene Spieler gehalten, mit Rehagel war ein bundesligaerfahrener Meistertrainer an Bord... Alles in allem kein Vergleich, oder?
Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

Also gut! Dann aber Ulm, auch wenn es nicht lange gedauert hat :wink:
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

... und mit einem Absturz drei Etagen tiefer geendet hat. Dann wäre Bamberg wieder in der Landesliga (dann "6. Klasse") angekommen. Wo auch alles begann... :-)
Fritz
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Beitrag von Fritz »

@ Schorschla
der wirtschaftsprüfer kostet ca. 15 tausend. die beantragung selber gar nix... die wirtschaftsprüfung ist aber voraussetzung um sie beantragen zu können...
Also laut verschiedener seriöser Quellen aus der Oberliga Nordrhein, kostet ein Lizensierungsverfahren sogar 25.000 Euro.
Und das sind dann schon mal 5 - 10 % des Jahresetats. Und das dann nur für eine Lizens ohne Wert. Auch da werden die Profivereine, als Kapitalgesellschaften, wieder bevorzugt.

Es nicht zu beantragen ist allerdings auch nicht immer klug.
So beantragte vor Jahren Velbert keine Lizens, wodurch der WSV, als zweiter, dann in die Regionalliga aufstieg!
Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Borusia Neunkirchen hat ja in unseren Aufstiegsjahr auch keine Lizens beantragt - und wer hat davon profitiert?

Lautern II

--> Lizens beantragen, Chance nutzen :wink:
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
bernhardus
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Beitrag von bernhardus »

Aber Hallo Leute,

meiner Ansicht wird hier im Forum zu viel spekuliert über Kosten einer Wirtschaftsprüfung und deren Folgen.
Was macht ein beeidigter Prüfer?
Er nimmt sich die gegenwärtige Bilanz des Vereines vor, überprüft deren Bildung anhand von Belegen aus der Buchhaltung. Es überprüft Verträge aus denen Einnahmen in der Zukunft zu erwarten sind und deren Laufzeiten. Er stellt die Richtigkeit der aktuellen Bilanz fest, daß diese mit aktuellen und gültigen Zahlen zustandegekommen ist. Er überprüft also lediglich sämtliche Posten auf der Aktiva/Passiva Seite einer Bilanz.
Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. € 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Wie Ihr also bis zu € 25.000,-- insgesamt kommen könnt, ist mir noch verborgen geblieben.
Da die Altstadt kein international agierendes Unternehmen ist, sollte somit eine derartige Bestandsaufnahme innerhalb weniger Tage erledigt sein.
Wo ist also das Problem? :wink:
Locke
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Beitrag von Locke »

bernhardus hat geschrieben:Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. ? 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Wie Ihr also bis zu ? 25.000,-- insgesamt kommen könnt, ist mir noch verborgen geblieben.
Du hast das Suchen der Unterlagen nicht mit berücksichtigt. Dann kommt's schon hin. :roll:
("Woar do net nuuch wos vo dem Audohaus?" "Wu is'n edzad des, des wu da Walders Ingo domols underschriem hodd?" "Hodd der iebahaubts wos underschriem?" - Achtung, leichter Selbitzer Einschlag im Dialekt :wink:)
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
bernhardus
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Beitrag von bernhardus »

Locke, da kannst rechthaben.

Bis überall der "Schwamm drüber" beseitigt werden kann, braucht der Wirtschaftprüfer eine Staubmaske und Gummihandschuhe zum Stöbern.
Aber im Ernst. Eine rein wirtschaftliche Prüfung eines Unternehmens ist abhängig vom Zeitaufwand und den ausgehandelten Stundensätzen.
Das ist nicht schlimm und kostet weit weniger als die bislang genannten Horrorzahlen. Ich würde meinen Prüfer jedenfalls zum Teufel schicken, sollte er jemals mit solchen Forderungen daherkommen.
motorhorst
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Beitrag von motorhorst »

bernhardus hat geschrieben:Das ist nicht schlimm und kostet weit weniger als die bislang genannten Horrorzahlen. Ich würde meinen Prüfer jedenfalls zum Teufel schicken, sollte er jemals mit solchen Forderungen daherkommen.

Also es geht hier nicht um ein paar hundert Euro, die man schnell mal aus der Portokasse zahlt und alles ist gut. Dann würde nämlich KEIN Verein darauf verzichten, die Lizenz zu beantragen.
Aber schließlich wollen die Profis ja unter sich bleiben und deshalb müssen extrem hohe Hürden für alle kleinen Klubs aufgestellt werden.
Diese Hürden liegen tatsächlich im Bereich über 20.000 Euro.

Ich verweise da gerne mal auf einen traurigen Artikel aus der jüngeren Oldschdod-Geschichte:
http://www.spvgg-bayreuth.de/index.php? ... snews=1004
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

Klingt nachvollziehbar, ich halte die 15 bis 20 T€ für absolut vertretbar. Hier geht´s nicht um das Testat eines Jahresabschlusses irgendeiner kleinen Klitsche. Die Anforderungen des DFB zur Dokumentation und Plausibilisierung sind nicht unerheblich. bernhardus, bei allem Respekt, aber die Prüfung einer mittelgroßen GmbH einschl. Jahresabschluß und Lagebericht kostet durchaus ca. 20 T€ zzgl. USt, aber auch nur dann, wenn die EDV sowie die Betriebs- und Buchungsabläufe dem Prüfer schon bekannt sind. Ansonsten kann man da noch was drauflegen. Die genannten Zahlen sind so schon OK.
Eckes
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Beitrag von Eckes »

bernhardus hat geschrieben:Ein Wirtschaftsprüfer kostet die Stunde ca. € 100 - 300. Es gilt auch hier eine Verhandlungsbasis.
Hmm gut zu wissen, da der Dad von meiner Freundin wirtschaftsprüft. Jetzt weiß ich auch, warum ihr der angestrebte Bulgarien-Urlaub "zu bieder" ist... :lol: :wink:
Junge Junge Junge - 3.Liga
DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Bäh...Wirtschaftsprüfer bin ich schon seit meinem 16ten Lebensjahr.
Leider mit dem Haken ,, meistens selbst bezahlen zu müssen. :cry:
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
bernhardus
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Beitrag von bernhardus »

Ich gehe selbstverständlich davon aus, daß der Verein über geeignete Datenverarbeitungsanlagen verfügt und ein Prüfer nicht wochenlang per Handarbeit Belege zusammensuchen muß.
Anderseits deutet gerade der Beitrag von Motorhorst aus dem Jahr 2003 darauf hin, daß dem nicht so sein könnte. Ein Zwischenbilanz zu erstellen sollte wohl kein Thema sein.
Dann zum Oldstodd-Fan wegen irgendeiner kleinen Klitsche. Ein gut geführter Betrieb schafft auch eine Zwischenbilanz mit entsprechenden Hilfsmitteln innerhalb kurzer Zeit.
Aber gut. Auch in eine moderne EDV mit z.B. SAP-Programmen muß erst einnmal investiert werden.
Dies kostet auch jede Menge Geld. Und vieleicht hat man auf Altstadt-Seite darauf verzichtet und macht vieles noch händisch. Dann allerdings hat man sicherlich höhere Kosten und Zeitaufwendungen für eine testierte Bilanzerstellung.
Andererseits könnte Wicklein auch auf den eigenen Rechnersystemen seiner Firmen diese Prozesse abwickeln. Ob dies so machbar ist, bin ich im Moment überfragt. Vermutlich sitzt ein gewählter Schatzmeister ehrenamtlich vor einem Haufen Papier und trägt diese in eine Ausgabe-/Einnahme Liste ein, aus der von einem Steuerberatungsbüro eine Bilanz erstellt wird, die dann jährlich dem Finanzamt übergeben wird oder zu Lizenzzwecken einem Wirtschaftsprüfungsbüro.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

habe mich gestern mal kundig gemacht - nicht in altstadtkreisen.

die von mir gefragten drei vereine haben mir bestätigt, dass die wirtschaftsprüfung generell mit zwischen 20 und 25 tausend euro zu buche schlägt.

also scheint das so zu sein.
keine handbreit den rassisten.
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