TuS Koblenz - SpVgg Bayreuth 13.05.06
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Wolfgang
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Die Transparente, die ich jetzt doch kurz vor 8 nochmals auf RP gesehen hab, waren super, sah wirklich nach mehr als 11 Fans aus., blitzsaubere Tore und kein Herumgestochere!
Warum bleibt diese Truppe nicht einfach zusammen und greift die 2. Liga an? Sage nur, wer hier weg will und geht, meine hier auch Gino, verpasst die Chance in seiner Fußballerkarriere.
Und wenn gegen Augsburg nicht mehr als 2000 Zuschauer kommen, dann .............................. weiß ich auch nicht ............
Warum bleibt diese Truppe nicht einfach zusammen und greift die 2. Liga an? Sage nur, wer hier weg will und geht, meine hier auch Gino, verpasst die Chance in seiner Fußballerkarriere.
Und wenn gegen Augsburg nicht mehr als 2000 Zuschauer kommen, dann .............................. weiß ich auch nicht ............
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oldfred
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wieder gute mannschaftsleistung bravo forza bayreuth
freu auf augsburg und darmstadt
ich denk ich fahr zu den lilien
forza bayreuth
maisel sei dank
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sam
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sam
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xmagic
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Libero
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Was sind das eigentlich für Vollpfosten beim BR? Es ist doch wirklich unglaublich: da spielt Bayreuth in Koblenz. Für Koblenz geht es vor großer Kulisse um den Austieg in die 2. Bundesliga - und was wird gezeigt!? Das Auswärtsspiel der Mini-Löwen von Freitag abend in Hoffenheim. Da fällt einem wirklich gar nichts mehr ein. Eine Unverschämtheit. Nicht nur, dass die inkompetenten Redakteure dort nicht mal die Namen unserer Jungs kennen (Heckmann), sie sind schon vollkommen überfordert bei der Frage der Auswahl der Spiele. Vielleicht sollten sie sich mal die Zuschauerzahlen der Löwen-Bubis ansehen und mit unseren vergleichen. Vielleicht haben Sie dann eine Idee davon, welcher Verein der attraktivere ist. Aber soweit denkt man in dem Schnarchverein ja nicht. Wahrscheinlich hatte man einfach nur keine Lust, so weit zu fahren. Das würde ich denen wirklich zutrauen.
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sam
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Libero
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...womit wir eigentlich wieder beim Thema wären. Ich sehe das diesmal allerdings ausnahmsweise nicht so. Muss man denen in München also in den ... kriechen, um übertragen zu werden? Das ist ein öffentlich-rechtlicher Sender. Da ist man kein Bittsteller. Das ist so eine Frechheit!!
Mal ganz im Ernst: wen interessiert 1860 II? Insofern freue ich mich doch ein wenig, dass Jahn und '60 absteigen. Da werden sie noch weniger an Bayreuth vorbeikommen. Allerdings gibt es dann ja noch Ingolstadt. Und das liegt von München nicht weit entfernt.
Mal ganz im Ernst: wen interessiert 1860 II? Insofern freue ich mich doch ein wenig, dass Jahn und '60 absteigen. Da werden sie noch weniger an Bayreuth vorbeikommen. Allerdings gibt es dann ja noch Ingolstadt. Und das liegt von München nicht weit entfernt.
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sam
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Kontakt zu den Medien ist viel wichtiger, als du denkst ...Libero hat geschrieben:...womit wir eigentlich wieder beim Thema wären. Ich sehe das diesmal allerdings ausnahmsweise nicht so. Muss man denen in München also in den ... kriechen, um übertragen zu werden?
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Thommy
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Ja, das Spiel live gestern in Koblenz war ein Highlight in meinem Altstadt-Leben.
Herzl. Grüße ganz besonders an XMagic und Ulf.
Riesenkompliment an die Mannschaft, die wieder alles gegeben hat.
Zum Schluß die kalte Regendusche und die gemeinsame Feier mit den Koblenzern auf dem Rasen. Wahnsinn!
Möchte nächstes Jahr auch aufsteigen ......
Mich hat auch die Zuschauerzahl verwundert, also 5700 waren das niemals, schon so um die 8 - 9000.
Aber was solls...jetzt zählt nur Frohnlach!!!
Herzl. Grüße ganz besonders an XMagic und Ulf.
Riesenkompliment an die Mannschaft, die wieder alles gegeben hat.
Zum Schluß die kalte Regendusche und die gemeinsame Feier mit den Koblenzern auf dem Rasen. Wahnsinn!
Möchte nächstes Jahr auch aufsteigen ......
Mich hat auch die Zuschauerzahl verwundert, also 5700 waren das niemals, schon so um die 8 - 9000.
Aber was solls...jetzt zählt nur Frohnlach!!!
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Jean S.
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Eigentor verhindert Sensation
14.05.2006 13:34
Altstädter schafften 2:2 bei TuS Koblenz / Platzherren reichte Remis zum Aufstieg
fussball
Von Alexander Schlögel
Für die weitaus meisten der 5717 Zuschauer war das Ergebnis der Regionalliga-Partie zwischen TuS Koblenz und der SpVgg Bayreuth bereits Sekunden nach dem Schlusspfiff nur noch Nebensache. Das 2:2-Unentschieden reichte den Rheinländern drei Spieltage vor Saisonende aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz zum erstmaligen Aufstieg in die zweite Bundesliga.
Viel hätte allerdings nicht gefehlt, und die Koblenzer Anhänger hätten gar keinen Grund zum Feiern und zum Stürmen des Rasens nach Spielende gehabt. Die Oberfranken waren im Stadion Oberwerth in der zweiten Halbzeit das bessere Team. Das sah auch SpVgg-Trainer Gino Lettieri ähnlich: „Wenn man die Chancen und die Spielaktionen sieht, hätten wir das Spiel gewinnen müssen”. In der Offensive hatte der Italiener gegenüber dem Spiel gegen Trier auf verschiedenen Positionen kräftig rotiert und Stefan Seufert und Routinier Ingo Walther wieder ins Team eingebaut.
Für den Gastgeber schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Die 1:0-Führung besorgte Salif Keita, der eine Unaufmerksamkeit der Bayreuther Innenverteidigung ausnutzte und mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern traf. Aber auch danach konnten die Koblenzer ihre Nervosität nicht ablegen. Bereits im Nachholspiel bei der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Wehen hatten sie die erste Möglichkeit zum Aufstieg verpasst.
Dennoch hatten die Altstädter sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff Glück, dass TuS-Stürmer Dmitrijus Guscinas mit einem Schuss aus der Drehung nur die Latte traf. Drei Minuten später stand es dann wie aus heiterem Himmel 1:1. Nach einer schönen Ballstafette im Mittelfeld bediente Giorgio Arancino mit einem Zuspiel von der rechten Strafraumseite Seufert, für den es ein Leichtes war, aus kurzer Distanz zu vollenden.
Nochmalige Umstellung
Mit Beginn des zweiten Durchgangs stellte Lettieri taktisch nochmals um und beorderte Arancino für den ausgewechselten Christian Wiesner in die Viererabwehrkette, dafür rückte der eingewechselte Michael Bock ins Mittelfeld. Die Maßnahme zahlte sich aus. Während sich die Koblenzer massig Fehlpässe leisteten, gelangen den Altstädtern immer wieder technisch anspruchsvolle Kombinationen. Nach einer guten Stunde schoss Visar Rushiti mit einem schönen Freistoß ins linke Eck aus 20 Metern sogar die 2:1-Führung heraus. Neun Minuten vor dem Ende aber musste sich SpVgg-Keeper Christian Berchthold ein zweites Mal geschlagen geben. Alexander Konjevic köpfte den Ball, bedrängt von Christian Kolinger, ins eigene Netz.
Berchthold, der den gesperrten Stammkeeper Thomas Gebauer ansonsten gut vertrat, empfand den Ausgleich als „unnötig und dumm”, für Lettieri war der Ausgleich aufgrund eines zuvor von einem Koblenzer verübten Foulspiels sogar unberechtigt gewesen. Vollauf zufrieden gewesen war Berchthold mit der Einstellung seiner Mannschaft: „Wenn man so eine Zuschauerkulisse hat und die den Aufstieg feiern möchten, will man sich natürlich nicht abschlachten lassen.”
Am Ende feierten die Spieler beider Mannschaften auf dem Rasen mit Bierduschen. „Wir wollen auf jedem Fall auf einem einstelligen Tabellenplatz landen”, hat Lettieri als Marschroute für die letzten beiden Saisonspiele angekündigt. In die gleiche Kerbe hieb Walther: „Gegen Augsburg wollen wir uns am kommenden Samstag würdig von unseren Fans verabschieden. Dann noch in Darmstadt zu punkten, wäre das Sahnehäubchen.”
Statistik
TuS Koblenz: Gurski - Nessos, Grenier, Evers, Tiéku - Ziehl, Kolinger - Rahn (46. Ouedraogo, 69. Mujakic)), Klingmann (79. Stahl), Keita - Guscinas.
SpVgg Bayreuth: Berchthold - Wiesner (46. Bock), Konjevic, Mayr, Endler - Demel, Walther, Seufert, Da Veiga (67. Fuchs) - Rushiti (86. Mendez), Arancino.
SR: Blos (Kongen); Zuschauer: 5717.
Tore: 1:0 Keita (20.), 1:1 Seufert (42.), 1:2 Rushiti (61.), 2:2 Konjevic (81. - Eigentor).
Gelbe Karten: - / Mayr, Da Veiga.
14.05.2006 13:34
Altstädter schafften 2:2 bei TuS Koblenz / Platzherren reichte Remis zum Aufstieg
fussball
Von Alexander Schlögel
Für die weitaus meisten der 5717 Zuschauer war das Ergebnis der Regionalliga-Partie zwischen TuS Koblenz und der SpVgg Bayreuth bereits Sekunden nach dem Schlusspfiff nur noch Nebensache. Das 2:2-Unentschieden reichte den Rheinländern drei Spieltage vor Saisonende aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz zum erstmaligen Aufstieg in die zweite Bundesliga.
Viel hätte allerdings nicht gefehlt, und die Koblenzer Anhänger hätten gar keinen Grund zum Feiern und zum Stürmen des Rasens nach Spielende gehabt. Die Oberfranken waren im Stadion Oberwerth in der zweiten Halbzeit das bessere Team. Das sah auch SpVgg-Trainer Gino Lettieri ähnlich: „Wenn man die Chancen und die Spielaktionen sieht, hätten wir das Spiel gewinnen müssen”. In der Offensive hatte der Italiener gegenüber dem Spiel gegen Trier auf verschiedenen Positionen kräftig rotiert und Stefan Seufert und Routinier Ingo Walther wieder ins Team eingebaut.
Für den Gastgeber schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Die 1:0-Führung besorgte Salif Keita, der eine Unaufmerksamkeit der Bayreuther Innenverteidigung ausnutzte und mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern traf. Aber auch danach konnten die Koblenzer ihre Nervosität nicht ablegen. Bereits im Nachholspiel bei der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Wehen hatten sie die erste Möglichkeit zum Aufstieg verpasst.
Dennoch hatten die Altstädter sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff Glück, dass TuS-Stürmer Dmitrijus Guscinas mit einem Schuss aus der Drehung nur die Latte traf. Drei Minuten später stand es dann wie aus heiterem Himmel 1:1. Nach einer schönen Ballstafette im Mittelfeld bediente Giorgio Arancino mit einem Zuspiel von der rechten Strafraumseite Seufert, für den es ein Leichtes war, aus kurzer Distanz zu vollenden.
Nochmalige Umstellung
Mit Beginn des zweiten Durchgangs stellte Lettieri taktisch nochmals um und beorderte Arancino für den ausgewechselten Christian Wiesner in die Viererabwehrkette, dafür rückte der eingewechselte Michael Bock ins Mittelfeld. Die Maßnahme zahlte sich aus. Während sich die Koblenzer massig Fehlpässe leisteten, gelangen den Altstädtern immer wieder technisch anspruchsvolle Kombinationen. Nach einer guten Stunde schoss Visar Rushiti mit einem schönen Freistoß ins linke Eck aus 20 Metern sogar die 2:1-Führung heraus. Neun Minuten vor dem Ende aber musste sich SpVgg-Keeper Christian Berchthold ein zweites Mal geschlagen geben. Alexander Konjevic köpfte den Ball, bedrängt von Christian Kolinger, ins eigene Netz.
Berchthold, der den gesperrten Stammkeeper Thomas Gebauer ansonsten gut vertrat, empfand den Ausgleich als „unnötig und dumm”, für Lettieri war der Ausgleich aufgrund eines zuvor von einem Koblenzer verübten Foulspiels sogar unberechtigt gewesen. Vollauf zufrieden gewesen war Berchthold mit der Einstellung seiner Mannschaft: „Wenn man so eine Zuschauerkulisse hat und die den Aufstieg feiern möchten, will man sich natürlich nicht abschlachten lassen.”
Am Ende feierten die Spieler beider Mannschaften auf dem Rasen mit Bierduschen. „Wir wollen auf jedem Fall auf einem einstelligen Tabellenplatz landen”, hat Lettieri als Marschroute für die letzten beiden Saisonspiele angekündigt. In die gleiche Kerbe hieb Walther: „Gegen Augsburg wollen wir uns am kommenden Samstag würdig von unseren Fans verabschieden. Dann noch in Darmstadt zu punkten, wäre das Sahnehäubchen.”
Statistik
TuS Koblenz: Gurski - Nessos, Grenier, Evers, Tiéku - Ziehl, Kolinger - Rahn (46. Ouedraogo, 69. Mujakic)), Klingmann (79. Stahl), Keita - Guscinas.
SpVgg Bayreuth: Berchthold - Wiesner (46. Bock), Konjevic, Mayr, Endler - Demel, Walther, Seufert, Da Veiga (67. Fuchs) - Rushiti (86. Mendez), Arancino.
SR: Blos (Kongen); Zuschauer: 5717.
Tore: 1:0 Keita (20.), 1:1 Seufert (42.), 1:2 Rushiti (61.), 2:2 Konjevic (81. - Eigentor).
Gelbe Karten: - / Mayr, Da Veiga.
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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schorschla
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- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
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schorschla
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aus kulmbach, hof und pegnitz...
Die SpVgg Bayreuth hat den ersten Teil ihrer Kür mit Souveranität hinter sich gebracht und beim nunmehr feststehenden Aufsteiger TuS Koblenz ihr 13. Remis erzielt.
Vor 5717 zahlenden Zuschauern (Stadionsprecher) war es einmal mehr Dubravko Kolinger, der für die Geschichte verantwortlich war. Zehn Minuten waren noch zu spielen, als er den 2:2-Ausgleich markierte. Der Koblenzer Fußball-Wandervogel hat damit seine persönliche Vita um ein weiteres Highlight ergänzt. Im Vorjahr vermasselte er mit Jahn Regensburg dem fast schon aufgestiegenen FC Augsburg die Feier vor 27000 Zuschauern, als seine Truppe in den letzten fünf Minuten einen Rückstand noch drehte.
Dieses Mal stand der 30jährige selber im Mittelpunkt des Geschehens. Mit seinem Treffer machte er den Aufstieg perfekt, da gleichzeitig Darmstadt in Augsburg mit 0:3 verlor. Kolinger ist so etwas fast gewöhnt. Fünfmal ist der gebürtige Kroate mittlerweile abgestiegen: Mit Karlsruhe und St. Pauli aus der Bundesliga, mit St. Pauli und Kickers Offenbach aus der zweiten Liga und mit Schweinfurt aus der Regionalliga. Der jetzige Aufstieg ist nach seinen Erfolgen mit Offenbach und St. Pauli der dritte Aufstieg in der geschichtenreichen Fußballkarriere der zentralen Mannes im Team.
Trotz aller Aufstiegseuphorie in Koblenz vergass aber niemand die charakterstarke Truppe der SpVgg, die den Rhein-Moselstädtern nach einem frühen Rückstand famose Gegenwehr bot und zeitweise ein echte Powerplay aufzog. Als Seufert eine Vorlage von Arancino einnetzte und nach der Pause der Ex-Coburger Visar Rushiti einen Zauberfreistoß über die Mauer ins Tor zirkelte schien die TuS in einem technisch mitunter sehr sehenswerten Kick auf die Verliererstraße zu kommen.
Doch die Rheinländer kamen ins Spiel zurück. Und wie. Als Kolinger einnetzte, war es soweit. Im prasselnden Regen kannte die Feier keine Grenzen mehr. Und Bayreuth erwies sich als fairer Gegner. In den letzten fünf Minuten machten die Wagnerstädter keinerlei Anstalten mehr, die Partie stören zu wollen. Am Rande wurde bekannt, dass Altstadt-Manndecker Alexander Konjevic mit den Koblenzern in aussichtsreichen Verhandlungen steht und eventuell im nächsten Jahr in Oberwerth aufläuft.
Schiedsrichter: Arno Blos (Kongen). Zuschauer: 5717. Tore: 1:0 Keita (20.), 1:1 Seufert (40.), 1:2 Rushiti (60.), 2:2 Kolinger (80.). Gelbe Karten: - / Mayr, Sebastiao.
TuS Koblenz: Gurski - Klingmann (77. Stahl), Ziehl, Grenier, Tieku - Klingmann, Kolinger - Dzaka, Nessos - Rahn (46. Ouedraogu/58. Mujakic), Guscinas.
SpVgg Bayreuth: Berchthold - Arancino, Konjevic, Mayr, Endler - Wiesner (46. Bock), Walther - Seufert, Da Veiga (66. Fuchs) - Rushiti (86. Mendez).
Andreas Bär
Die SpVgg Bayreuth hat den ersten Teil ihrer Kür mit Souveranität hinter sich gebracht und beim nunmehr feststehenden Aufsteiger TuS Koblenz ihr 13. Remis erzielt.
Vor 5717 zahlenden Zuschauern (Stadionsprecher) war es einmal mehr Dubravko Kolinger, der für die Geschichte verantwortlich war. Zehn Minuten waren noch zu spielen, als er den 2:2-Ausgleich markierte. Der Koblenzer Fußball-Wandervogel hat damit seine persönliche Vita um ein weiteres Highlight ergänzt. Im Vorjahr vermasselte er mit Jahn Regensburg dem fast schon aufgestiegenen FC Augsburg die Feier vor 27000 Zuschauern, als seine Truppe in den letzten fünf Minuten einen Rückstand noch drehte.
Dieses Mal stand der 30jährige selber im Mittelpunkt des Geschehens. Mit seinem Treffer machte er den Aufstieg perfekt, da gleichzeitig Darmstadt in Augsburg mit 0:3 verlor. Kolinger ist so etwas fast gewöhnt. Fünfmal ist der gebürtige Kroate mittlerweile abgestiegen: Mit Karlsruhe und St. Pauli aus der Bundesliga, mit St. Pauli und Kickers Offenbach aus der zweiten Liga und mit Schweinfurt aus der Regionalliga. Der jetzige Aufstieg ist nach seinen Erfolgen mit Offenbach und St. Pauli der dritte Aufstieg in der geschichtenreichen Fußballkarriere der zentralen Mannes im Team.
Trotz aller Aufstiegseuphorie in Koblenz vergass aber niemand die charakterstarke Truppe der SpVgg, die den Rhein-Moselstädtern nach einem frühen Rückstand famose Gegenwehr bot und zeitweise ein echte Powerplay aufzog. Als Seufert eine Vorlage von Arancino einnetzte und nach der Pause der Ex-Coburger Visar Rushiti einen Zauberfreistoß über die Mauer ins Tor zirkelte schien die TuS in einem technisch mitunter sehr sehenswerten Kick auf die Verliererstraße zu kommen.
Doch die Rheinländer kamen ins Spiel zurück. Und wie. Als Kolinger einnetzte, war es soweit. Im prasselnden Regen kannte die Feier keine Grenzen mehr. Und Bayreuth erwies sich als fairer Gegner. In den letzten fünf Minuten machten die Wagnerstädter keinerlei Anstalten mehr, die Partie stören zu wollen. Am Rande wurde bekannt, dass Altstadt-Manndecker Alexander Konjevic mit den Koblenzern in aussichtsreichen Verhandlungen steht und eventuell im nächsten Jahr in Oberwerth aufläuft.
Schiedsrichter: Arno Blos (Kongen). Zuschauer: 5717. Tore: 1:0 Keita (20.), 1:1 Seufert (40.), 1:2 Rushiti (60.), 2:2 Kolinger (80.). Gelbe Karten: - / Mayr, Sebastiao.
TuS Koblenz: Gurski - Klingmann (77. Stahl), Ziehl, Grenier, Tieku - Klingmann, Kolinger - Dzaka, Nessos - Rahn (46. Ouedraogu/58. Mujakic), Guscinas.
SpVgg Bayreuth: Berchthold - Arancino, Konjevic, Mayr, Endler - Wiesner (46. Bock), Walther - Seufert, Da Veiga (66. Fuchs) - Rushiti (86. Mendez).
Andreas Bär
keine handbreit den rassisten.
