Lage in Bamberg
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Carvetto
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Aus dem BA- Forum:
Stadt verschiebt Entscheidung über das Stadion
Volkspark Im Streit um den regionalligatauglichen Ausbau des Volksparkstadions soll vor der Wahl keine Entscheidung mehr getroffen werden. Der Lizenzantrag muss erst am 17. März beim DFB liegen. Die CSU sieht die wirtschaftliche Situation des Vereins mit Sorge.
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
Michael Wehner
Die Stadt Bamberg will die Debatte um den regionalligatauglichen Ausbau des Stadions aus dem Wahlkampf heraushalten. Wie gestern aus dem Rathaus verlautete, soll über die zusätzlich erforderlichen Investitionen in Höhe von 1,6 Millionen Euro nun doch nicht mehr in der Sitzung am 30. Januar entschieden werden wie ursprünglich geplant, sondern erst nach der Wahl, am 12. März.
Grund ist die Frist, die der DFB nach Mitteilung des FC Eintracht gesetzt hat. Demnach muss der Lizenzantrag nicht Anfang März, sondern erst am 17. März vorliegen. Die Stadt will nun die zur Verfügung stehende Zeit nutzen, um die Unterlagen im Detail zu prüfen, die der Verein am Montag bei der Verwaltung eingereicht hat. Aus ihnen gehe hervor, dass der DFB eine verbindliche Erklärung des Stadtrats über den Einbau der Sicherheitsvorkehrungen verlangt, wie zum Beispiel die Absperrungen der Fanblocks und die getrennten Zugänge. Lediglich in der Frage der Flutlichtanlage zeige sich der DFB verhandlungsbereit. Sie könne auch nachträglich errichtet werden.
Mit der Entscheidung, das Thema vorerst von der Tagesordnung zu nehmen, stößt die Verwaltung beim FC Eintracht allerdings auf Widerspruch. „Den Lizenzantrag nur fünf Tage nach der Entscheidung im Stadtrat an den DFB zu richten, ist für uns einfach zu kurzfristig“, sagte Vorstandsmitglied Klaus Stieringer gestern. Für den Fall, dass die Stadt nein sage, müsse der Verein in Verantwortung für die Mannschaft und die Spieler eine Alternative vorbereiten können. Es bestehe in der Vorstandschaft Konsens darüber, „dass wir den Aufstieg auch dann möglich machen, wenn die Stadt nein sagt“. Diese Entschlossenheit rühre vor auch daher, dass die Chancen, in die Regionalliga zu kommen, bei vier Aufsteigern heuer so günstig sind wie künftig nicht mehr.
Schon einmal vor dem Abgrund
Die CSU begrüßte die Entscheidung der Stadtverwaltung. Es sei dringend davon abzuraten, „die Zukunft des 1. FC Eintracht Bamberg zum Thema des Kommunalwahlkampfs zu machen“, sagte Fraktionschef Helmut Müller. Sein Parteikollege Sportbürgermeister Werner Hipelius erklärte, Stadt und Stadtrat hätten die Pflicht, zusätzliche Millionen-Forderungen eines einzelnen Vereins, die zudem mit hohen Folgekosten verbunden seien, nicht einfach abzunicken, sondern verantwortungsvoll zu prüfen.
Die Vorwürfe, mit der Sanierung der Tribüne unüberlegt gehandelt zu haben, wies er zurück. Von der Fußball-Regionalliga sei bei Beginn der Bauplanungen noch gar nicht die Rede gewesen. Dennoch habe man in Abstimmung mit dem DFB dafür gesorgt, dass die neue Tribüne heute sämtliche Anforderungen an die neue Regionalliga erfüllt.
Hipelius und Müller machten deutlich, dass die Sanierung der Stadiontribüne nicht nur für den FC Eintracht, sondern für alle Nutzer des Stadions, von der Leichtathletik bis zum Schulsport, in Angriff genommen worden sei. Duschen und Umkleidekabinen seien in einem katastrophalen Zustand gewesen. Wegen Baufälligkeit habe die Tribüne im Jahr 2005 bei starken Winden mehrfach gesperrt werden müssen.
Doch auch die CSU zeigt sich kompromissbereit. „Wir reichen dem Oberbürgermeister die Hand, um seine Vorschläge zur Neugestaltung des Stadions und zur Finanzierung des Vorhabens zu diskutieren“, meinte Müller. Er und sein Kollege Hipelius verhehlen nicht, dass sie „mit Sorge auf die wirtschaftliche Situation des FC Eintracht blicken“. Schon einmal sei der Verein vor dem Abgrund gestanden und habe es nur der Intervention von CSU und Stadt zu verdanken, dass es ihn heute noch gibt.
Etat von 700 000 Euro
Der Vorstand des des FC Eintracht hält ungeachtet der Spekulationen um seine missliche Kassenlage an der Auffassung fest, dass er finanziell in der Lage ist, den Aufstieg zu schultern. Im Wirtschaftsplan des Vereins, der mittlerweile der Stadt vorliegt, sind Einnahmen durch Eintrittsgelder, für TV-Rechte und Sponsoren aufgelistet, die einen Jahresetat von rund 700 000 Euro ergeben. Davon sei der Spielbetrieb ebenso wie eine Professionalisierung im Verein durch eine Geschäftsführung zu leisten. Auch die jährliche Platzmiete in Höhe von 50 000 Euro als Beteiligung des Vereins an den Umbaukosten soll aus diesen Geldern bestritten werden. Sponsorenverträge liegen dem Wirtschaftsplan zwar nicht bei, doch laut Klaus Stieringer können diese jederzeit nachgeliefert werden.
Die Zahlen in der Aufstellung beruhen nach seinen Angaben auf bestehenden Verträgen mit langjährigen Partnern vorwiegend für die Bandenwerbung. Auch die Zuschauereinnahmen seien konservativ angesetzt. – Nach „vorsichtigen Schätzungen“ der Stadt verschlingt der regionalligataugliche Ausbau des Stadions rund 1,6 Millionen Euro und würde den bisherigen Charakter des Stadions erheblich verändern, sagte gestern Bürgermeister Werner Hipelius. 800 000 Euro würde nach seinen Erkenntnissen zusätzlich die vom DFB geforderte Flutlichtanlage kosten.
Zu der Höhe der von der Stadt genannten Zahlen wollte Klaus Stieringer keine Aussage machen. Wenn die 50 000 Euro Beteiligung nicht ausreichten, um die Kosten zu finanzieren, müsse man sich zusammen mit der Stadt über Partner und Sponsoren Gedanken machen.
Stadt verschiebt Entscheidung über das Stadion
Volkspark Im Streit um den regionalligatauglichen Ausbau des Volksparkstadions soll vor der Wahl keine Entscheidung mehr getroffen werden. Der Lizenzantrag muss erst am 17. März beim DFB liegen. Die CSU sieht die wirtschaftliche Situation des Vereins mit Sorge.
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
Michael Wehner
Die Stadt Bamberg will die Debatte um den regionalligatauglichen Ausbau des Stadions aus dem Wahlkampf heraushalten. Wie gestern aus dem Rathaus verlautete, soll über die zusätzlich erforderlichen Investitionen in Höhe von 1,6 Millionen Euro nun doch nicht mehr in der Sitzung am 30. Januar entschieden werden wie ursprünglich geplant, sondern erst nach der Wahl, am 12. März.
Grund ist die Frist, die der DFB nach Mitteilung des FC Eintracht gesetzt hat. Demnach muss der Lizenzantrag nicht Anfang März, sondern erst am 17. März vorliegen. Die Stadt will nun die zur Verfügung stehende Zeit nutzen, um die Unterlagen im Detail zu prüfen, die der Verein am Montag bei der Verwaltung eingereicht hat. Aus ihnen gehe hervor, dass der DFB eine verbindliche Erklärung des Stadtrats über den Einbau der Sicherheitsvorkehrungen verlangt, wie zum Beispiel die Absperrungen der Fanblocks und die getrennten Zugänge. Lediglich in der Frage der Flutlichtanlage zeige sich der DFB verhandlungsbereit. Sie könne auch nachträglich errichtet werden.
Mit der Entscheidung, das Thema vorerst von der Tagesordnung zu nehmen, stößt die Verwaltung beim FC Eintracht allerdings auf Widerspruch. „Den Lizenzantrag nur fünf Tage nach der Entscheidung im Stadtrat an den DFB zu richten, ist für uns einfach zu kurzfristig“, sagte Vorstandsmitglied Klaus Stieringer gestern. Für den Fall, dass die Stadt nein sage, müsse der Verein in Verantwortung für die Mannschaft und die Spieler eine Alternative vorbereiten können. Es bestehe in der Vorstandschaft Konsens darüber, „dass wir den Aufstieg auch dann möglich machen, wenn die Stadt nein sagt“. Diese Entschlossenheit rühre vor auch daher, dass die Chancen, in die Regionalliga zu kommen, bei vier Aufsteigern heuer so günstig sind wie künftig nicht mehr.
Schon einmal vor dem Abgrund
Die CSU begrüßte die Entscheidung der Stadtverwaltung. Es sei dringend davon abzuraten, „die Zukunft des 1. FC Eintracht Bamberg zum Thema des Kommunalwahlkampfs zu machen“, sagte Fraktionschef Helmut Müller. Sein Parteikollege Sportbürgermeister Werner Hipelius erklärte, Stadt und Stadtrat hätten die Pflicht, zusätzliche Millionen-Forderungen eines einzelnen Vereins, die zudem mit hohen Folgekosten verbunden seien, nicht einfach abzunicken, sondern verantwortungsvoll zu prüfen.
Die Vorwürfe, mit der Sanierung der Tribüne unüberlegt gehandelt zu haben, wies er zurück. Von der Fußball-Regionalliga sei bei Beginn der Bauplanungen noch gar nicht die Rede gewesen. Dennoch habe man in Abstimmung mit dem DFB dafür gesorgt, dass die neue Tribüne heute sämtliche Anforderungen an die neue Regionalliga erfüllt.
Hipelius und Müller machten deutlich, dass die Sanierung der Stadiontribüne nicht nur für den FC Eintracht, sondern für alle Nutzer des Stadions, von der Leichtathletik bis zum Schulsport, in Angriff genommen worden sei. Duschen und Umkleidekabinen seien in einem katastrophalen Zustand gewesen. Wegen Baufälligkeit habe die Tribüne im Jahr 2005 bei starken Winden mehrfach gesperrt werden müssen.
Doch auch die CSU zeigt sich kompromissbereit. „Wir reichen dem Oberbürgermeister die Hand, um seine Vorschläge zur Neugestaltung des Stadions und zur Finanzierung des Vorhabens zu diskutieren“, meinte Müller. Er und sein Kollege Hipelius verhehlen nicht, dass sie „mit Sorge auf die wirtschaftliche Situation des FC Eintracht blicken“. Schon einmal sei der Verein vor dem Abgrund gestanden und habe es nur der Intervention von CSU und Stadt zu verdanken, dass es ihn heute noch gibt.
Etat von 700 000 Euro
Der Vorstand des des FC Eintracht hält ungeachtet der Spekulationen um seine missliche Kassenlage an der Auffassung fest, dass er finanziell in der Lage ist, den Aufstieg zu schultern. Im Wirtschaftsplan des Vereins, der mittlerweile der Stadt vorliegt, sind Einnahmen durch Eintrittsgelder, für TV-Rechte und Sponsoren aufgelistet, die einen Jahresetat von rund 700 000 Euro ergeben. Davon sei der Spielbetrieb ebenso wie eine Professionalisierung im Verein durch eine Geschäftsführung zu leisten. Auch die jährliche Platzmiete in Höhe von 50 000 Euro als Beteiligung des Vereins an den Umbaukosten soll aus diesen Geldern bestritten werden. Sponsorenverträge liegen dem Wirtschaftsplan zwar nicht bei, doch laut Klaus Stieringer können diese jederzeit nachgeliefert werden.
Die Zahlen in der Aufstellung beruhen nach seinen Angaben auf bestehenden Verträgen mit langjährigen Partnern vorwiegend für die Bandenwerbung. Auch die Zuschauereinnahmen seien konservativ angesetzt. – Nach „vorsichtigen Schätzungen“ der Stadt verschlingt der regionalligataugliche Ausbau des Stadions rund 1,6 Millionen Euro und würde den bisherigen Charakter des Stadions erheblich verändern, sagte gestern Bürgermeister Werner Hipelius. 800 000 Euro würde nach seinen Erkenntnissen zusätzlich die vom DFB geforderte Flutlichtanlage kosten.
Zu der Höhe der von der Stadt genannten Zahlen wollte Klaus Stieringer keine Aussage machen. Wenn die 50 000 Euro Beteiligung nicht ausreichten, um die Kosten zu finanzieren, müsse man sich zusammen mit der Stadt über Partner und Sponsoren Gedanken machen.
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Der FCE muss für seine Fans zahlen
Strafen
Das Sportgericht erlässt Urteile gegen den Bamberger Fußball-Bayernligisten wegen Ausschreitungen. Abteilungsleiter Dieter Schiller: „Diese Leute wollen nur Randale machen.“
(...)
Auch das Bamberger Gastspiel bei der SpVgg Bayreuth (0:3) am 8. Dezember 2007 war den Sportrichtern ein Urteil wert. Danach sind 650 Euro Strafe und 40 Euro Gebühr zu zahlen. Laut Sportgericht haftet der FCE für die Ausschreitungen seiner Fans seinerzeit während und vor der Partie. Namentlich bekannt ist eine Person aus dem Fanblock, die „einem Polizeibeamten den Stinkefinger zeigte.“ Unbenommen bleibe es dem 1. FC Eintracht, so das Sportgericht, den FCE-Fan, „dessen Personalien dem Verein bekannt sind, ganz oder teilweise in Regress zu nehmen.“ Das will der Verein auch tun, wie gestern Abteilungsleiter Dieter Schiller bestätigte. „Das sind Leute, die sich für den Fußball oder unseren Verein gar nicht interessieren. Die wollen nur Randale machen.“ Der FCE-Trainer Christoph Starke: „Wir sind dankbar für Unterstützung. Stimmung ja, Chaoten nein. Einige wenige machen alles kaputt.“ Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Saal: „Auf solche Fans können wir verzichten.“
http://www.fraenkischer-tag.de/cms/inde ... rtikel_1_2
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Carvetto
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schorschla
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- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
Der FC Eintracht Bamberg, so Faltenbacher, habe nach der Spielabsage vom Freitag keinen großen Spielraum mehr für weitere Absagen. Nach den Verbandsstatuten müssten die Bamberger für den Rest der Saison damit rechnen, dass nach eventuellen weiteren Spielabsagen wegen Platzsperren ihre Spiele beim Gegner ausgetragen werden. Das Eintracht-Sportgelände gehört zwar nicht der Stadt Bamberg, sondern der Eintracht-Stiftung; das Spielfeld wird aber vom Gartenamt der Stadt mitgepflegt. Da weitere ergiebige Regenfälle zu erwarten sind, ist das Gartenamt der Meinung, dass durch ein Spiel erheblicher Schaden und Kosten verursacht würden.
Zwei mögliche neue Termine für das Großbardorf-Spiel sind laut FCE-Fußballabteilungsleiter Dieter Schiller zwei Mittwochabende: 26. März und 9. April. tst
Quelle: FT
Zwei mögliche neue Termine für das Großbardorf-Spiel sind laut FCE-Fußballabteilungsleiter Dieter Schiller zwei Mittwochabende: 26. März und 9. April. tst
Quelle: FT
keine handbreit den rassisten.
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Oldschdod Kamel
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- Registriert: 16 Mär 2005, 13:07
- Wohnort: Augsburg/Bayreuth
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altstadtandre
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- Registriert: 05 Aug 2002, 15:04
- Wohnort: Untersteinach
wir scheißen auf dein Geld, wir machen aus den SCW den ....... (mit der Bitte um FortsetzungOldschdod Kamel hat geschrieben:
Dechant Bau
Dechant Bau
*sing*
Genau, bei so legendären Zugfahrten wie z.B. LIF!Oldschdod Kamel hat geschrieben: @ Andre
Des worn noch Zeidn als wir zwa des gsungs ham...
(Originalzitat Oldschdod-Jochen: Der Zug um 11.52 geht mir zu bald! Fahrn wir um 13 Uhr! Aber wir können uns ja um halb elf am Bahnhof treffen und noch gemütlich a Bier trinken!)
-----------------Die OLDSCHDOD ist kein normaler Fussballverein, sondern eine Lebenseinstellung!-----------------
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schorschla
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