Hof - Bayreuth
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Carvetto
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Aus der FP:
NEUTRALE BEOBACHER BESCHEINIGEN BAYREUTH UND HOF GUTES NIVEAU
Eck zeigt Verständnis, Scheer findet keine Erklärung
Faires Spiel, kaum strittige Szenen, nicht gerade hoch dramatischer Spielverlauf: Da weichten die Wertungen zum Bayernliga-Derby auf der Grünen Au nur wenig voneinander ab. Am deutlichsten bezog Gästetrainer Klaus Scheer Stellung. Er war richtig sauer auf sein Team.
Armin Eck war‘s hingegen zufrieden: „In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft ein Klassespiel gezeigt.“ Er sieht sie auf dem Weg, den er gewiesen hat: Mehr handeln als zum Handeln gezwungen sein. Hof habe nach der Pause demonstriert, wie man gegen eine Bayernliga-Spitzenmannschaft agieren müsse. Eck attestierte den Seinen ordentliches Selbstbewusstsein und den starken Willen, zurückzuschlagen: „Mit etwas Glück hätten wir sogar führen können.“
Verständnis fand er Für die schwachen 30 Minuten der Hofer Bayern nach dem Rückstand. Den, so Eck, hätten seine Spieler praktisch selbst initiiert mit dem Ballverlust und dem Foul, der Bayreuth den Freistoß und die Führung bescherte, „mit ihrem ersten Angriff“. Davon habe sich sein Team, das stark begonnen hätte, in dem „ziemlich viel junge Leute“ stünden, bis zur Pause nicht erholt: „Sie waren zu nervös und zu weit vom Gegner weg.“ Das „sehr gute Oberliga-Niveau“ aus den zweiten Halbzeit stellte Armin Eck aber insgesamt zufrieden.
Womit er sich wesentlich von Kollegen Klaus Scheer unterschied. „Das Spiel ist so abgelaufen, wie ich mir es gerade nicht vorgestellt hatte.“ Nach schwierigen ersten zehn Minuten sei mit der Führung die Sicherheit und Überlegenheit gekommen: „Wenn Pavlovic nicht das 2:0 verpasst, dann läuft die Sache für uns.“
So aber lief immer weniger nach der Pause, und das ist für Scheer „unerklärlich“. Bayreuth habe den Gegner aufgebaut, nicht schnell genug umgeschaltet. Der verdiente Ausgleich sei die Folge eines „totalen Stellungsfehlers“ gewesen. Scheer sieht noch „eine Menge Arbeit“ vor sich und war von der zweiten Halbzeit sehr enttäuscht.
Etwas moderater in der Stimmung, aber deckungsgleich im Tenor äußerte sich „Altstadt“-Präsident Heinz Wicklein. Nach der Pause habe der Gast unverständlicherweise die Hofer agieren lassen. Um seine defensivstarke Truppe auch im Angriff schlagkräftiger zu machen, lässt der Präsident noch zwei Stürmer verpflichten.
So könnte die „Altstadt“ noch zu der Spitzenmannschaft werden, die sie eben in Hof nur zeitweise war. Was den Unterhaltungswert der Gesamtdarbietung möglicherweise gesteigert hat. Zufrieden waren jedenfalls die Gäste vom Bayerischen Fußballverband. Spielleiter Jürgen Faltenbacher wertete die Partie als „eine der besseren“ und zog, wie Präsident Dr. Rainer Koch den Vergleich zum nicht nur tor- sondern offenbar auch ziemlich niveaulosen Eröffnungsspiel am Samstag in Memmingen: „Die heutige Vorstellung war um eine Klasse besser als die gestrige.“ Mit einem Schmunzeln attestierte er Hof und Bayreuth: „Beide werden nicht gegen den Abstieg spielen.“
Rainer Koch war beeindruckt von der Atmosphäre auf der Grünen Au und hatte rasch die Zuschauerzahlen aller Bayernligaspiele addiert: „17 000 am ersten Spieltag, das ist mehr als in der vergangenen Saison und stimmt mich optimistisch, dass diese Liga unser Vorzeigestück bleibt.“ W. N.
NEUTRALE BEOBACHER BESCHEINIGEN BAYREUTH UND HOF GUTES NIVEAU
Eck zeigt Verständnis, Scheer findet keine Erklärung
Faires Spiel, kaum strittige Szenen, nicht gerade hoch dramatischer Spielverlauf: Da weichten die Wertungen zum Bayernliga-Derby auf der Grünen Au nur wenig voneinander ab. Am deutlichsten bezog Gästetrainer Klaus Scheer Stellung. Er war richtig sauer auf sein Team.
Armin Eck war‘s hingegen zufrieden: „In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft ein Klassespiel gezeigt.“ Er sieht sie auf dem Weg, den er gewiesen hat: Mehr handeln als zum Handeln gezwungen sein. Hof habe nach der Pause demonstriert, wie man gegen eine Bayernliga-Spitzenmannschaft agieren müsse. Eck attestierte den Seinen ordentliches Selbstbewusstsein und den starken Willen, zurückzuschlagen: „Mit etwas Glück hätten wir sogar führen können.“
Verständnis fand er Für die schwachen 30 Minuten der Hofer Bayern nach dem Rückstand. Den, so Eck, hätten seine Spieler praktisch selbst initiiert mit dem Ballverlust und dem Foul, der Bayreuth den Freistoß und die Führung bescherte, „mit ihrem ersten Angriff“. Davon habe sich sein Team, das stark begonnen hätte, in dem „ziemlich viel junge Leute“ stünden, bis zur Pause nicht erholt: „Sie waren zu nervös und zu weit vom Gegner weg.“ Das „sehr gute Oberliga-Niveau“ aus den zweiten Halbzeit stellte Armin Eck aber insgesamt zufrieden.
Womit er sich wesentlich von Kollegen Klaus Scheer unterschied. „Das Spiel ist so abgelaufen, wie ich mir es gerade nicht vorgestellt hatte.“ Nach schwierigen ersten zehn Minuten sei mit der Führung die Sicherheit und Überlegenheit gekommen: „Wenn Pavlovic nicht das 2:0 verpasst, dann läuft die Sache für uns.“
So aber lief immer weniger nach der Pause, und das ist für Scheer „unerklärlich“. Bayreuth habe den Gegner aufgebaut, nicht schnell genug umgeschaltet. Der verdiente Ausgleich sei die Folge eines „totalen Stellungsfehlers“ gewesen. Scheer sieht noch „eine Menge Arbeit“ vor sich und war von der zweiten Halbzeit sehr enttäuscht.
Etwas moderater in der Stimmung, aber deckungsgleich im Tenor äußerte sich „Altstadt“-Präsident Heinz Wicklein. Nach der Pause habe der Gast unverständlicherweise die Hofer agieren lassen. Um seine defensivstarke Truppe auch im Angriff schlagkräftiger zu machen, lässt der Präsident noch zwei Stürmer verpflichten.
So könnte die „Altstadt“ noch zu der Spitzenmannschaft werden, die sie eben in Hof nur zeitweise war. Was den Unterhaltungswert der Gesamtdarbietung möglicherweise gesteigert hat. Zufrieden waren jedenfalls die Gäste vom Bayerischen Fußballverband. Spielleiter Jürgen Faltenbacher wertete die Partie als „eine der besseren“ und zog, wie Präsident Dr. Rainer Koch den Vergleich zum nicht nur tor- sondern offenbar auch ziemlich niveaulosen Eröffnungsspiel am Samstag in Memmingen: „Die heutige Vorstellung war um eine Klasse besser als die gestrige.“ Mit einem Schmunzeln attestierte er Hof und Bayreuth: „Beide werden nicht gegen den Abstieg spielen.“
Rainer Koch war beeindruckt von der Atmosphäre auf der Grünen Au und hatte rasch die Zuschauerzahlen aller Bayernligaspiele addiert: „17 000 am ersten Spieltag, das ist mehr als in der vergangenen Saison und stimmt mich optimistisch, dass diese Liga unser Vorzeigestück bleibt.“ W. N.
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TimboJones
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douglas58
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Fragt sich nur, wer für die gute Stimmung und Atmosphäre in Hof gesorgt hat. @Timbo. Wir habens an Geld freilich nicht. Wenn Schubi, Batz oder Ingo oder Mayr .............. endlose Liste ........nicht ausfallen, ist der 4. Platz ohne weitere Investitionen durchaus machbar. Ein weiterer guter Stürmer wäre aber doch nicht schlecht und sicher angebracht. Also was soll der Einwand oder Kommentar, wenn Heinz ihn verpflichten oder holen will. Bist du wohl im Wirtschaftsbeirat oder Sponsor, dass du dir Sorgen machen musst?

Liebe kennt keine Liga!
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Mitch BT
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Einige Hofer fordern, dass der Block, in dem gestern die Leute um Hof/Saale standen zum Gästeblock gemacht wird. Hätte allerdings mal sehen wollen, wie die da die 600 Mann Oldschdod hineingebracht hätten.
Andererseits bräuchten die gar keinen Gästeblock, wenn sie ihre Gewaltphantasten von vornherein in einen Heimblock sperren oder diese gar nicht mehr reinlassen würden.
Gästeblock wäre erst in der Regionalliga Pflicht - ein langer Weg. Und ob für den Fall des Aufstiegs vielleicht nicht eher das Spotzer Stadion zum Tauglichmachen geeigneter wäre?
Andererseits bräuchten die gar keinen Gästeblock, wenn sie ihre Gewaltphantasten von vornherein in einen Heimblock sperren oder diese gar nicht mehr reinlassen würden.
Gästeblock wäre erst in der Regionalliga Pflicht - ein langer Weg. Und ob für den Fall des Aufstiegs vielleicht nicht eher das Spotzer Stadion zum Tauglichmachen geeigneter wäre?
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
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Eckfahnenhalter
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Gegen einen zusätzlichen Stürmer hätte ich nichts. Was wäre, wenn sich der Fuchs oder der Kossi mal verletzen würde? Dann hätte man keinen mehr, vielleicht noch den Brand. Und ich denke, dass der Scheer einer ist, der offensiver spielen lässt - zwei Stürmer reichen für so einen nicht aus.
Oldschdod
Oldschdod
"Für das alles braucht es ein gewisses Maß an Schwachsinn."
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Ein Bayreuther
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Allerdings wegen des Spiels gestern gleich in Panik zu verfallen, weil wir nur ein Tor gemacht haben, halte ich für falsch. Die Präzision beim Anspiel in die Spitze hat gestern doch sehr zu wünschen gelassen. Gründe dafür sind sicherlich, dass die Hofer in der Abwehr um ihr Leben gerannt sind, das Wetter für technischen Fußball eher ungeeignet war und natürlich, vor allem in der zweiten Hälfte bis zur ca. 75 Minute, zu langsam umgeschaltet wurde.
@Eckfahnenhälter: mach dich bereit, wir haben einen Job zu erledigen.
@Eckfahnenhälter: mach dich bereit, wir haben einen Job zu erledigen.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
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Iwanowitsch#16
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Es wurde ja schon eigentlich alles zum Match gesagt. Insgesamt ein gerechtes Unentschieden. Bis zum 1:0 unserer Altstadt war die verbotene Stadt klar besser, dann jedoch wurde ihnen der Wind aus den Segeln genommen.
Im Halbzeittee muss bei uns a bissle Baldrian Dispert Nacht drin gewesen sein - somit auch dann der verdiente Ausgleich
Konnte allerdings nicht verstehen, warum unser Coach nur einmal ausgewechselt hat...?!?!
Alles in allem ein doch recht guter Auftakt und am Mittwoch muss ein Sieg her!!!
In dem Sinne: Schorschla vor noch ein Tor!!!
Im Halbzeittee muss bei uns a bissle Baldrian Dispert Nacht drin gewesen sein - somit auch dann der verdiente Ausgleich
Konnte allerdings nicht verstehen, warum unser Coach nur einmal ausgewechselt hat...?!?!
Alles in allem ein doch recht guter Auftakt und am Mittwoch muss ein Sieg her!!!
In dem Sinne: Schorschla vor noch ein Tor!!!
Altstadt & FCK
GEMEINSAM SIND WIR STARK
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Kollege
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Bayern, 1.Spieltag: Bayern Hof - SpVgg Bayreuth 1:1 (0:1)
Gashi mit einer feinen Einzelleistung
Hof: Hruby - Arancino, Drechsel, Ascherl, Karl - Njie (57. Wallasch), Rauh, Schäffler (85. Goss), Schmidt - Gashi, Deptalla (78. Vlaoic) - Trainer: Eck
Bayreuth: Berchthold - Walther, Balic, Mayr, Partyka - Pavlovic, Pupovac, Demel, Schubert - Seufert, Fuchs (74. Kossmann) - Trainer: Scheer
Tore: 0:1 Seufert (15.), 1:1 Gashi (65.)
SR: Greth (Menning)
Zuschauer: 4500
Gelbe Karten: Ascherl, Wallasch, Arancino - Demel, Balic, Pupovac
Hof begann vor großer Kulisse druckvoll, wurde aber von Seuferts direktem Freistoß aus 18 Metern überrascht. Danach verlor die Mannschaft von Trainer Armin Eck den Faden. Bayreuth wurde souveräner, Pavlovic hatte allein vor dem stark reagierenden Hruby die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Bei Hof ging nicht mehr viel zusammen, dennoch hatte Berchthold Glück, als er eine Freistoßflanke von Schmidt falsch einschätzte, diese aber nur an die Latte sprang. Die Platzherren kamen gut aus der Pause und schlossen an die Leistungen der Anfangsphase an. Dies verdeutlichten zwei Chancen für Deptalla. Eine feine Einzelleistung von Gashi, der zunächst Partyka ausspielte und dann präzise vollendete, sorgte für den verdienten Ausgleich.
Sören Göpel
Quelle:
http://kicker.de/news/fussball/oberliga/artikel/134348/
Gashi mit einer feinen Einzelleistung
Hof: Hruby - Arancino, Drechsel, Ascherl, Karl - Njie (57. Wallasch), Rauh, Schäffler (85. Goss), Schmidt - Gashi, Deptalla (78. Vlaoic) - Trainer: Eck
Bayreuth: Berchthold - Walther, Balic, Mayr, Partyka - Pavlovic, Pupovac, Demel, Schubert - Seufert, Fuchs (74. Kossmann) - Trainer: Scheer
Tore: 0:1 Seufert (15.), 1:1 Gashi (65.)
SR: Greth (Menning)
Zuschauer: 4500
Gelbe Karten: Ascherl, Wallasch, Arancino - Demel, Balic, Pupovac
Hof begann vor großer Kulisse druckvoll, wurde aber von Seuferts direktem Freistoß aus 18 Metern überrascht. Danach verlor die Mannschaft von Trainer Armin Eck den Faden. Bayreuth wurde souveräner, Pavlovic hatte allein vor dem stark reagierenden Hruby die Gelegenheit, die Führung auszubauen. Bei Hof ging nicht mehr viel zusammen, dennoch hatte Berchthold Glück, als er eine Freistoßflanke von Schmidt falsch einschätzte, diese aber nur an die Latte sprang. Die Platzherren kamen gut aus der Pause und schlossen an die Leistungen der Anfangsphase an. Dies verdeutlichten zwei Chancen für Deptalla. Eine feine Einzelleistung von Gashi, der zunächst Partyka ausspielte und dann präzise vollendete, sorgte für den verdienten Ausgleich.
Sören Göpel
Quelle:
http://kicker.de/news/fussball/oberliga/artikel/134348/
Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. 
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Oldschdod-Sack
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Sams
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Soocht amol - erfolgte die Trikot- und Handschuhwahl Eures Torhüters eigentlich aus einer gewissen Selbstironie oder aufgrund seines persönlichen Geschmacks.
Falls Ersteres zutrifft, dann hat er meinen uneingeschränkten Respekt. Im Falle der zweiten Alternative möcht ich ihn bitte mal sehen, wenn er sich am Wochenende für die Piste rausputzt...
Falls Ersteres zutrifft, dann hat er meinen uneingeschränkten Respekt. Im Falle der zweiten Alternative möcht ich ihn bitte mal sehen, wenn er sich am Wochenende für die Piste rausputzt...
Das Leben ist eher breit als lang - und wir steh´n alle mittenmang!
(Erwin Runkel - Kaiser von Nordrhein-Westfalen)
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Ein Bayreuther
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Sams
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Sams
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