der Kurier Artikel zum 5:1-Sieg gegen Neumarkt...
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Die SpVgg Bayreuth blickt nach turbulenten Wochen erstmals wieder vorsichtig optimistisch nach vorne. Der finanziell angeschlagene und sportlich im Abstiegskampf steckende Regionalligist erlebte mit dem 5:1-Testspielsieg gegen Bayernligist ASV Neumarkt ein rundum gelungenes Wochenende. Neben dem sportlichen Erfolg sorgte auch die Transferarbeit für positive Signale. Geschäftsführerin Nicole Kalemba betonte, dass der aktuelle Kader motiviert sei und man keine weiteren Abgänge erwarte, auch wenn das Transferfenster noch geöffnet ist.
Zuvor hatten fünf Spieler den Verein verlassen, darunter mit Julian Bell ein sportlich schmerzlicher Abgang. Ein größerer personeller Aderlass blieb jedoch aus. Trainer Lukas Kling schilderte den hohen Aufwand bei der Spielersuche unter schwierigen finanziellen Bedingungen. Bayreuth kann vor allem Einsatzzeiten und eine sportliche Bühne bieten, aber nur begrenzte finanzielle Mittel. Verpflichtungen sollen daher gezielt erfolgen und sowohl wirtschaftlich als auch sportlich Sinn ergeben.
Als Glücksgriff erwies sich der Neuzugang Maximilian Fesser, der kurzfristig von den Würzburger Kickers verpflichtet wurde. Der 24-jährige Außenbahnspieler passt exakt ins gesuchte Profil: schnell, dribbelstark und torgefährlich. Möglich wurde der Transfer durch die Firma Asphalt- und Isolierbau, die die Kosten vollständig übernimmt – ein Zeichen dafür, dass Bayreuth auf kreative Lösungen angewiesen ist, aber weiterhin Unterstützung aus dem Umfeld erhält.
Fesser rechtfertigte die hohen Erwartungen direkt bei seinem Debüt. In 45 Minuten Spielzeit war er maßgeblich am Führungstreffer beteiligt, holte einen Elfmeter heraus und erzielte selbst das 2:1. Trainer Kling lobte seinen engagierten Auftritt, mahnte jedoch, die Erwartungen nicht zu schnell ins Unermessliche steigen zu lassen.
Auch mannschaftlich präsentierte sich Bayreuth überzeugend. Trotz vieler U19-Spieler hielt die Mannschaft gegen den robusten Bayernligisten gut dagegen. Defensiv leistete man sich einzelne Fehler, insgesamt hatte man die Partie aber im Griff. In der Schlussphase sorgten Tore von Weimer, Lippert und Kraus für einen letztlich deutlichen Sieg, der auch den Klassenunterschied zwischen Regionalliga und Bayernliga widerspiegelte.
Die beiden Testspieler Owen Degelmann und Florian Markert konnten nur bedingt überzeugen. Degelmann fehlte aus Trainersicht die nötige Durchsetzungskraft im Sturmzentrum, während Markert als entwicklungsfähiger Mittelfeldspieler zumindest eine Option bleibt. Besonders positiv hervorgehoben wurde Eigengewächs Felix Schäffner, der als Linksverteidiger nahezu fehlerfrei spielte und sinnbildlich für den Weg steht, den Bayreuth künftig verstärkt gehen muss: mit Nachwuchsspielern, punktuellen Verstärkungen und viel Einsatz im Abstiegskampf.
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