VfR Aalen - SpVgg Bayreuth
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Locke
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Aus dem schorschla:
In den ersten 20 Minuten nicht anwesend
SpVgg Bayreuth verschlief in Aalen den Start - 0:3
02.04.2006 13:55
Fussball
Von Andreas Bär
„Leider war das kein Aprilscherz. Wir waren zwanzig Minuten überhaupt nicht anwesend und viel zu weit weg von den Leuten gestanden”, so der scheidende 39-Jährige. Einen Tick hat der Italiener dabei untertrieben. Es waren exakt 24 Minuten, die seine Truppe beim Ostalb-Club eine völlig desolate Mittelfeld- und Abwehrleistung ablieferte. Die heimstarken Hausherren (nur fünf Gegentreffer in zehn Spielen) ließen sich das nicht zwei Mal sagen: Einen Aussetzer der Abwehr nach einem unnötigen Foul und einem Freistoß von Marco Christ nutzte Ex-Profi und Neuzugang Marijo Maric per Kopf zur frühen Führung (4.), einen Ballverlust von Marcel Mayr an Okle verwertete der in Form eines sehenswerten (und völlig ungestörten) Sololaufes über den halben Platz. Seine mustergültige Ablage musste der Ex-Fürther Dennis Hillebrand nur noch einschieben (19.). Und zu guter Letzt nutzte der agile Jordanier Samir Khalil die ihm gebotenen Freiheiten zu einem schönen Alleingang, den er zum Endstand verwandelte.
Neuer Schwung dank Konjevic
„Der Fehler war einfach, dass wir versucht haben, das Spiel von hinten heraus aufzuziehen”, so Lettieri, der sich einer Aalener Mannschaft gegenüber sah, die schnörkellos und direkt agierte. Malte Metzelder und Michael Stickel droschen die Bälle in bester Kick-and-Rush-Manier aus der eigenen Hälfte und der von Ingo Walther kaum zu kontrollierende Christ verteilte zusammen mit Bernd Maier die Bälle geschickt.
Das Bayreuther Abwehrverhalten - insbesondere die defensive Absicherung des Mittelfeldes - wurde erst mit der frühen Einwechslung des lange verletzten Konjevic besser. „Er hat die Stabilität zurückgebracht”, zollte sein Übungsleiter im Respekt und watschte den ein oder anderen gehörig ab: „Nur mit Arschwackeln gewinnst du halt hier nicht.” Eine deutliche Ansage, die auch von Präsident Heinz Wicklein unterstützt wurde: „Bei manch einem hat man heute nicht gesehen, dass er einen neuen Vertrag unbedingt will”.
Doch nur Schelte wäre falsch. Immerhin bewiesen die Altstädter Charakter und ließen der desolaten Anfangsphase kein Debakel folgen. Konsequenter am Mann stehend wurde das Aalener Spiel mit zunehmender Spieldauer effektiver gestört. Auch wenn deren Coach Frank Wormuth deutlich achte: „Gegen dann starke Bayreuther reicht es auch nicht, wenn du einen Gang zurückschaltest”.
Bayreuth wusste die angezogene Handbremse zu nutzen. Es entwickelten sich sogar gute Torchancen. Als der eingewechselte Visar Rushiti aus kurzer Distanz drüber schoss (30.) und Matthias Heckenberger das Leder in Wulnikowskis Arme bugsierte (40.), war auch Lettieri klar: „Wir hätten heute noch lange spielen können und kein Tor erzielt.”. Ganz anders Aalen: Der vor der Pause noch unsicher wirkende Keeper Gebauer verhinderte letztlich einen durchaus möglichen höheren Sieg der Württemberger mit einigen sehenswerten Paraden: Die beste zeigte er gegen Meier, der den guten Christian Endler verlud und aus zehn Metern abzog (85.).
Seufert mit Bänderriss
Wahrscheinlich waren die 60 Minuten anständiger Fußball gegen sich zurücknehmende Aalener Balsam auf der anfangs arg geschundenen Lettierischen Seele. „In Aalen kann man verlieren” so der Übungsleiter nachsichtig „da geht die Welt nicht unter”. Mit einer Maßgabe: „Gegen Pfullendorf müssen wir zuhause gewinnen”. Und daraus schöpft er die Hoffnung auf Besserung: Neben Alexander Konjevic kam auch der ballsichere Mikheil Sajaia zu seinem Comeback-Einsatz. „Ab dem Zeitpunkt sah es spielerisch wesentlich besser aus”. Vor allem hatte der erneut vorbildlich kämpfende Fuchs einen Nebenmann, der in der Lage ist, das Leder zu kontrollieren und effektive Situationen einzuleiten. Und genau da merkte man den verletzungsbedingten Ausfall vom letzten verbliebenen Kreativspieler Stefan Seufert, der sich im Abschlußtraining einen Bänderriss zuzog, enorm.
In den ersten 20 Minuten nicht anwesend
SpVgg Bayreuth verschlief in Aalen den Start - 0:3
02.04.2006 13:55
Fussball
Von Andreas Bär
„Leider war das kein Aprilscherz. Wir waren zwanzig Minuten überhaupt nicht anwesend und viel zu weit weg von den Leuten gestanden”, so der scheidende 39-Jährige. Einen Tick hat der Italiener dabei untertrieben. Es waren exakt 24 Minuten, die seine Truppe beim Ostalb-Club eine völlig desolate Mittelfeld- und Abwehrleistung ablieferte. Die heimstarken Hausherren (nur fünf Gegentreffer in zehn Spielen) ließen sich das nicht zwei Mal sagen: Einen Aussetzer der Abwehr nach einem unnötigen Foul und einem Freistoß von Marco Christ nutzte Ex-Profi und Neuzugang Marijo Maric per Kopf zur frühen Führung (4.), einen Ballverlust von Marcel Mayr an Okle verwertete der in Form eines sehenswerten (und völlig ungestörten) Sololaufes über den halben Platz. Seine mustergültige Ablage musste der Ex-Fürther Dennis Hillebrand nur noch einschieben (19.). Und zu guter Letzt nutzte der agile Jordanier Samir Khalil die ihm gebotenen Freiheiten zu einem schönen Alleingang, den er zum Endstand verwandelte.
Neuer Schwung dank Konjevic
„Der Fehler war einfach, dass wir versucht haben, das Spiel von hinten heraus aufzuziehen”, so Lettieri, der sich einer Aalener Mannschaft gegenüber sah, die schnörkellos und direkt agierte. Malte Metzelder und Michael Stickel droschen die Bälle in bester Kick-and-Rush-Manier aus der eigenen Hälfte und der von Ingo Walther kaum zu kontrollierende Christ verteilte zusammen mit Bernd Maier die Bälle geschickt.
Das Bayreuther Abwehrverhalten - insbesondere die defensive Absicherung des Mittelfeldes - wurde erst mit der frühen Einwechslung des lange verletzten Konjevic besser. „Er hat die Stabilität zurückgebracht”, zollte sein Übungsleiter im Respekt und watschte den ein oder anderen gehörig ab: „Nur mit Arschwackeln gewinnst du halt hier nicht.” Eine deutliche Ansage, die auch von Präsident Heinz Wicklein unterstützt wurde: „Bei manch einem hat man heute nicht gesehen, dass er einen neuen Vertrag unbedingt will”.
Doch nur Schelte wäre falsch. Immerhin bewiesen die Altstädter Charakter und ließen der desolaten Anfangsphase kein Debakel folgen. Konsequenter am Mann stehend wurde das Aalener Spiel mit zunehmender Spieldauer effektiver gestört. Auch wenn deren Coach Frank Wormuth deutlich achte: „Gegen dann starke Bayreuther reicht es auch nicht, wenn du einen Gang zurückschaltest”.
Bayreuth wusste die angezogene Handbremse zu nutzen. Es entwickelten sich sogar gute Torchancen. Als der eingewechselte Visar Rushiti aus kurzer Distanz drüber schoss (30.) und Matthias Heckenberger das Leder in Wulnikowskis Arme bugsierte (40.), war auch Lettieri klar: „Wir hätten heute noch lange spielen können und kein Tor erzielt.”. Ganz anders Aalen: Der vor der Pause noch unsicher wirkende Keeper Gebauer verhinderte letztlich einen durchaus möglichen höheren Sieg der Württemberger mit einigen sehenswerten Paraden: Die beste zeigte er gegen Meier, der den guten Christian Endler verlud und aus zehn Metern abzog (85.).
Seufert mit Bänderriss
Wahrscheinlich waren die 60 Minuten anständiger Fußball gegen sich zurücknehmende Aalener Balsam auf der anfangs arg geschundenen Lettierischen Seele. „In Aalen kann man verlieren” so der Übungsleiter nachsichtig „da geht die Welt nicht unter”. Mit einer Maßgabe: „Gegen Pfullendorf müssen wir zuhause gewinnen”. Und daraus schöpft er die Hoffnung auf Besserung: Neben Alexander Konjevic kam auch der ballsichere Mikheil Sajaia zu seinem Comeback-Einsatz. „Ab dem Zeitpunkt sah es spielerisch wesentlich besser aus”. Vor allem hatte der erneut vorbildlich kämpfende Fuchs einen Nebenmann, der in der Lage ist, das Leder zu kontrollieren und effektive Situationen einzuleiten. Und genau da merkte man den verletzungsbedingten Ausfall vom letzten verbliebenen Kreativspieler Stefan Seufert, der sich im Abschlußtraining einen Bänderriss zuzog, enorm.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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altstadthorst
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http://www.schwarz-weisse-brigade.de.vu/Fazit: als einer der Fahrer, die bereits beim Hinspiel in Bayreuth einen Tag vorher anwesend waren, muss ich sagen: diese Franken sind mit die liebsten Gäste und Gastgeber. Davon könnten sich einige Fangruppen in der RL Süd ein großes Stück von abschneiden. Der Sieg unserer Jungs war hochverdient, das Wetter toll und die Stimmung im Stadion passabel. So kann es weitergehen!
und a paar schöne fotos ham se auch drauf...
Zuletzt geändert von altstadthorst am 20 Nov 2006, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
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DI STEFANO
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Diese Hinter-Tor Tribüne würde Bayreuth auch sehr gut zu Gesicht stehen.Und dahinter noch nen geilen Biergarten das wärs.Natürlich noch ein Dach drüber.War aber echt ein schnuckeliges Stadion in Aalen,oder?
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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Jean S.
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Schöne Grüße vom Fanbeauftragten aus Aalen, an alle Oldschdäder die bei unserem Ausflug dabei waren.
Die Jungs dort sind immer noch von unserem Auftritt(besonders nach dem Spiel) begeistert.
Die Aalener wollen uns diese Saison noch besuchen. Wenn es terminlich klappt.
Die Jungs dort sind immer noch von unserem Auftritt(besonders nach dem Spiel) begeistert.
Die Aalener wollen uns diese Saison noch besuchen. Wenn es terminlich klappt.
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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schorschla
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altstadthorst
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sam
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DI STEFANO
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DI STEFANO
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Jean S.
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