SpVgg Bayreuth - SV Eintracht Trier (Nachholspiel 10.05.06)
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DI STEFANO
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Soosa
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sry aber die seite is offline !! biste in der badewanne tauchen oda was 
Die ideale Frau,sieht aus wie ein Engel,vögelt wie der Teufel und nach dem Sex verwandelt sie sich in zwei gute Kumpels und eine Kiste Bier!
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Locke
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@Di Stefano
Perfekt!
@Soosa
Mein Gott bist du lahm! Schon wieder 0,0000455 Sekunden langsamer als ich.
Perfekt!
@Soosa
Mein Gott bist du lahm! Schon wieder 0,0000455 Sekunden langsamer als ich.
Zuletzt geändert von Locke am 08 Mai 2006, 22:29, insgesamt 1-mal geändert.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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DI STEFANO
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schorschla
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wusst ich net... dann halt anders...
Der Gegner:
Servus Eintracht!
Der Traditionsverein aus der Moselstadt kommt seit dem 22. Mai des letzten Jahres nicht mehr wirklich auf die Beine und hat einmal mehr schwere Zeiten zu überstehen. Nach dem Abstieg im Vorjahr, als man im Zweitligafinale denkbar knapp ausgerechnet dem in der nächsten Woche vielleicht schon wieder in die erste Liga aufgestiegenen Energie Cottbus wegen eines weniger erzielten Tores den Vortritt lassen musste, hat seine Spuren hinterlassen.
Der nach dem Rücktritt des einstigen Heilsbringers Paul Linz auf den Trainerstuhl gehievte Ex-Profi Michael Prus hatte nicht das nötige Glück. Die nach dem Abstieg in alle Richtungen wechselnden Kicker wurden durch einige Routiniers (Rückkehrer Markus Lösch, der vom Schorschla-Zweitclub Fortuna Düsseldorf kam, Wirbelwind Angelo Donato (SV Elversberg) und Sturmtank Nadjeh Braham von Rot Weiß Erfurt) ersetzt, die die junge, neu zusammengestellte Mannschaft führen sollte und möglichst schnell den Wiederaufstieg in Angriff nehmen sollte.
Doch weit gefehlt. Dazu aber später mehr.
Erst einmal will das Schorschla einen Kicker recht herzlich im HaWaWi begrüssen, der als das fränkischste aller fränkischen Urgesteine im deutschen Fußball gilt, obwohl er kurioserweise hierzulande noch kaum in Erscheinung getreten ist: Servus Harry Koch!
Der gebürtige Hallstadter zog nach seiner Regionalliga-Zeit beim TSV Vestenbergsgreuth, wo er zusammen mit "Baron" Markus von Aufseß und anderen fränkischen Urgesteinen kickte, aus zum 1. FC Kaiserslautern, mit dem er alle Höhen und Tiefen erleben durfte. Nach der Saison 2002/2003 wurde der inzwischen 36jährige Routinier zusammen mit Mario Basler - mit dem er im Vorjahr auch sein Abschiedsspiel bestritt - nach dem Klassenerhalt ausgemustert. Der fast schon zu ruhige, einstige Vorreiter des "Vokuhilaoliba" - Haare vorne kurz, hinten lang mit Oberlippenbart - hat sich im Laufe seiner zehnjährigen Profikarriere immer wieder in die Herzen der Fans gespielt. Nach seinem Abschied aus der Pfalz zog es ihn zum damaligen Zweitligisten Eintracht Trier, bei dem er sich als einer der wenigen auch nicht zu schade war, den bitteren Gang in die Regionalliga mit anzutreten.
Dort kickt er nun und fast alles ist anders als zum Saisonbeginn. Der im Vorjahr 100 Jahre alt gewordene Club steht kurz vor Saisonende immer noch mit dem Rücken zur Wand. Fast schon sensationell. Nach der Verpflichtung von Trainerfuchs Eugen Hach wurde in der Winterpause personell massiv aufgerüstet. Edwin Bediako (GF Düren), Christian Stuff, Peter Buljan (beide Saarbrücken), Dominik Groß (SV Elversberg) und Christian Schmidt (TSV 1860 München 2) wurden verpflichtet. Und als Sahnehäubchen holte der ehemalige Fürther Coach Eugen Hach auch noch den letztjährigen Ligatorjäger Vitus Nagorny an die Mosel. Der 1,94-Schlacks zog einst vom FC Dingolfing kommend über die Bayernliga (Landshut, Regensburg) aus in die weite Fußballwelt. Der von Karsten Wettberg nach Regensburg geholte und im Winter schon zu Sepp Bellers Landshutern abgewanderte Nagorny landete nach nur einer Bayernligasaison beim Wolfsburg, wo eine kleine Odysee begann: Über Karlsruhe, Schweinfurt, Augsburg, Wehen, Elversberg und Erzgebirge Aue landete er nun wieder im Südwesten der Republik. Servus Vitus auch dir im orangen Fußballtempel!
Doch selbst die personelle Radikalkur brachte dem Verein, der einst sogar nur noch die Nummer zwei der Region hinter dem FSV Salmrohr war und 1999 nur um Haaresbreite an der Pleite vorbeischlitterte, den gewünschten Erfolg nicht zurück. Als Hach seinen Dienst Ende Oktober antrat, zweifelte er an der Qualität des Kaders. Das tut er heute nicht mehr. Dennoch ist der Trierer Kampf um den Klassenerhalt bis heute ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch genau das ist es eigentlich, was einen wie Hach bis in die Haarspitzen motiviert. Der impulsive Ex-Profi kann just in diesen Situationen seine Höchstleistungen abrufen. Und genau das erwartet er auch von seinen Akteuren. Und dann gibt es auch einmal ein Sonderlob. Wie für Nobutaka Suzuki nach dem Sieg gegen Kaiserslautern 2. "Wenn der nach seinen abgeleisteten Kilometern in dieser Partie bezahlt werden müsste, wäre er Millionär." Doch seitdem läuft es wieder nicht rund.
Just nach dem erstmaligen Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz in der Ägidie Hach war wieder ein unerklärlicher Bruch im Spiel. Seit mittlerweile vier Spielen warten die Blau-Schwarzen auf einen Sieg. Und auswärts läuft es in dieser Saison alles andere als rund: Drei Siege, allerdings davon einer ausgerechnet in Augsburg, als ein 0:2-Rückstand umgebogen wurde, zwei Remis und deren neun Niederlagen setzte es für die Moselstädter. Eine Bilanz, die am Ende den Ausschlag über den Klassenerhalt geben könnte. Wenn dann auch noch zuhause, wie zuletzt gegen Wehen, das Motto "Angst fressen Seele auf" Einzug hält muss man tatsächlich Bedenken haben, ob dieser traditions- und vor allem anhängerreiche Verein den bitteren Gang in die Viertklassigkeit vielleicht doch noch antreten muss. Ein Gedanke, mit dem sich das Schorschla nicht so recht anfreunden will.
Vorsicht ist also geboten, das Gesetz von dem angeschlagenen Boxer, der am stärksten ist, der gilt in Trier nachwievor. Nominell zählt die Eintracht trotz aller Unkenrufe der sichtlich enttäuschten Fans zu einem Team, das absolut gehobenes Regionalliganiveau hat. Da müssen wir nur an das Hinspiel denken, als uns Angelo Donato und Nadjeh Braham nach der Pause eine Lehrstunde in Sachen offensivem Zauberfußball boten und letztlich hochverdientermaßen den 1:1-Ausgleich erzielten, nachdem unsere Jungs vor der Pause dem zweiten Treffer nahe waren.
Neben Coach Eugen Hach, den Verantwortlichen und den Spielern will das Schorschla heute auch ganz herzlich die aufrichtigen Fans begrüssen, die unter der Woche diese Reisestrapazen auf sich genommen haben! Servus Jungs in unserem Fußballtempel! Lasst euch das Glenk, die Brodwerscht und das lecker Maisel schmecken!
Forza Trierer Jungs (und Mädels)! Auch wenn die Punkte heute hierbleiben
Der Gegner:
Servus Eintracht!
Der Traditionsverein aus der Moselstadt kommt seit dem 22. Mai des letzten Jahres nicht mehr wirklich auf die Beine und hat einmal mehr schwere Zeiten zu überstehen. Nach dem Abstieg im Vorjahr, als man im Zweitligafinale denkbar knapp ausgerechnet dem in der nächsten Woche vielleicht schon wieder in die erste Liga aufgestiegenen Energie Cottbus wegen eines weniger erzielten Tores den Vortritt lassen musste, hat seine Spuren hinterlassen.
Der nach dem Rücktritt des einstigen Heilsbringers Paul Linz auf den Trainerstuhl gehievte Ex-Profi Michael Prus hatte nicht das nötige Glück. Die nach dem Abstieg in alle Richtungen wechselnden Kicker wurden durch einige Routiniers (Rückkehrer Markus Lösch, der vom Schorschla-Zweitclub Fortuna Düsseldorf kam, Wirbelwind Angelo Donato (SV Elversberg) und Sturmtank Nadjeh Braham von Rot Weiß Erfurt) ersetzt, die die junge, neu zusammengestellte Mannschaft führen sollte und möglichst schnell den Wiederaufstieg in Angriff nehmen sollte.
Doch weit gefehlt. Dazu aber später mehr.
Erst einmal will das Schorschla einen Kicker recht herzlich im HaWaWi begrüssen, der als das fränkischste aller fränkischen Urgesteine im deutschen Fußball gilt, obwohl er kurioserweise hierzulande noch kaum in Erscheinung getreten ist: Servus Harry Koch!
Der gebürtige Hallstadter zog nach seiner Regionalliga-Zeit beim TSV Vestenbergsgreuth, wo er zusammen mit "Baron" Markus von Aufseß und anderen fränkischen Urgesteinen kickte, aus zum 1. FC Kaiserslautern, mit dem er alle Höhen und Tiefen erleben durfte. Nach der Saison 2002/2003 wurde der inzwischen 36jährige Routinier zusammen mit Mario Basler - mit dem er im Vorjahr auch sein Abschiedsspiel bestritt - nach dem Klassenerhalt ausgemustert. Der fast schon zu ruhige, einstige Vorreiter des "Vokuhilaoliba" - Haare vorne kurz, hinten lang mit Oberlippenbart - hat sich im Laufe seiner zehnjährigen Profikarriere immer wieder in die Herzen der Fans gespielt. Nach seinem Abschied aus der Pfalz zog es ihn zum damaligen Zweitligisten Eintracht Trier, bei dem er sich als einer der wenigen auch nicht zu schade war, den bitteren Gang in die Regionalliga mit anzutreten.
Dort kickt er nun und fast alles ist anders als zum Saisonbeginn. Der im Vorjahr 100 Jahre alt gewordene Club steht kurz vor Saisonende immer noch mit dem Rücken zur Wand. Fast schon sensationell. Nach der Verpflichtung von Trainerfuchs Eugen Hach wurde in der Winterpause personell massiv aufgerüstet. Edwin Bediako (GF Düren), Christian Stuff, Peter Buljan (beide Saarbrücken), Dominik Groß (SV Elversberg) und Christian Schmidt (TSV 1860 München 2) wurden verpflichtet. Und als Sahnehäubchen holte der ehemalige Fürther Coach Eugen Hach auch noch den letztjährigen Ligatorjäger Vitus Nagorny an die Mosel. Der 1,94-Schlacks zog einst vom FC Dingolfing kommend über die Bayernliga (Landshut, Regensburg) aus in die weite Fußballwelt. Der von Karsten Wettberg nach Regensburg geholte und im Winter schon zu Sepp Bellers Landshutern abgewanderte Nagorny landete nach nur einer Bayernligasaison beim Wolfsburg, wo eine kleine Odysee begann: Über Karlsruhe, Schweinfurt, Augsburg, Wehen, Elversberg und Erzgebirge Aue landete er nun wieder im Südwesten der Republik. Servus Vitus auch dir im orangen Fußballtempel!
Doch selbst die personelle Radikalkur brachte dem Verein, der einst sogar nur noch die Nummer zwei der Region hinter dem FSV Salmrohr war und 1999 nur um Haaresbreite an der Pleite vorbeischlitterte, den gewünschten Erfolg nicht zurück. Als Hach seinen Dienst Ende Oktober antrat, zweifelte er an der Qualität des Kaders. Das tut er heute nicht mehr. Dennoch ist der Trierer Kampf um den Klassenerhalt bis heute ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch genau das ist es eigentlich, was einen wie Hach bis in die Haarspitzen motiviert. Der impulsive Ex-Profi kann just in diesen Situationen seine Höchstleistungen abrufen. Und genau das erwartet er auch von seinen Akteuren. Und dann gibt es auch einmal ein Sonderlob. Wie für Nobutaka Suzuki nach dem Sieg gegen Kaiserslautern 2. "Wenn der nach seinen abgeleisteten Kilometern in dieser Partie bezahlt werden müsste, wäre er Millionär." Doch seitdem läuft es wieder nicht rund.
Just nach dem erstmaligen Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz in der Ägidie Hach war wieder ein unerklärlicher Bruch im Spiel. Seit mittlerweile vier Spielen warten die Blau-Schwarzen auf einen Sieg. Und auswärts läuft es in dieser Saison alles andere als rund: Drei Siege, allerdings davon einer ausgerechnet in Augsburg, als ein 0:2-Rückstand umgebogen wurde, zwei Remis und deren neun Niederlagen setzte es für die Moselstädter. Eine Bilanz, die am Ende den Ausschlag über den Klassenerhalt geben könnte. Wenn dann auch noch zuhause, wie zuletzt gegen Wehen, das Motto "Angst fressen Seele auf" Einzug hält muss man tatsächlich Bedenken haben, ob dieser traditions- und vor allem anhängerreiche Verein den bitteren Gang in die Viertklassigkeit vielleicht doch noch antreten muss. Ein Gedanke, mit dem sich das Schorschla nicht so recht anfreunden will.
Vorsicht ist also geboten, das Gesetz von dem angeschlagenen Boxer, der am stärksten ist, der gilt in Trier nachwievor. Nominell zählt die Eintracht trotz aller Unkenrufe der sichtlich enttäuschten Fans zu einem Team, das absolut gehobenes Regionalliganiveau hat. Da müssen wir nur an das Hinspiel denken, als uns Angelo Donato und Nadjeh Braham nach der Pause eine Lehrstunde in Sachen offensivem Zauberfußball boten und letztlich hochverdientermaßen den 1:1-Ausgleich erzielten, nachdem unsere Jungs vor der Pause dem zweiten Treffer nahe waren.
Neben Coach Eugen Hach, den Verantwortlichen und den Spielern will das Schorschla heute auch ganz herzlich die aufrichtigen Fans begrüssen, die unter der Woche diese Reisestrapazen auf sich genommen haben! Servus Jungs in unserem Fußballtempel! Lasst euch das Glenk, die Brodwerscht und das lecker Maisel schmecken!
Forza Trierer Jungs (und Mädels)! Auch wenn die Punkte heute hierbleiben
keine handbreit den rassisten.
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schorschla
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- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
Servus Oldschdod, Servus Fans, Servus Freunde des runden Leders!
Zum vielleicht entscheidenden Spiel gegen die Eintracht aus Trier will euch das Schorschla recht herzlich im HaWaWi begrüssen. Allen voran - das ist ihm ein besonderes Bedürfnis - den Wolfgang G. aus H. alias Douglas! Servus in der Gemeinde! Er hat sich spontan beim letzten Heimspiel entschlossen einen Mitgliedsantrag bei unserer SpVgg zu unterschreiben. Eine Tatsache die heutzutage alles andere als selbstverständlich ist. Das Schorschla würde sich freuen, wenn sich an seinem Beispiel noch viele orientieren würden, und es ihm gleichtun würden! Sauber Wolfgang!
Aber jetzt zum sportlichen. Mit einem Punktgewinn heute kann auch rechnerische der Klassenerhalt realisiert werden. Und das verdient des Schorschlas und vieler anderer tiefsten Respekt. Sieht man sich unsere Saison an, hätte es wohl niemand für möglich gehalten, dass sich unsere Gelb-Schwarzen Heroen so gut halten und dabei noch Spielraum nach oben offen gewesen wäre.
Nach einem sehr stotternden Saisonstart hat der Oldschdod-D-Zug seine Fahrt aufgenommen. Und wie! "Drillo" Driller (auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt und zum Aufstieg in die Regionalliga
) und "Uns" Mika Sajaia lehrten der Konkurrenz das Fürchten und ließen unsere Oldschdod zum Synonym für fußballerische Feinkost werden. Bis die Winterpause kam.
Erst wanderte Drillo ab nach Ingolstadt, dann verletzten sich nach Andi Deffner und Markus Goller nacheinander Alex Konjevic, Alex Contala, Mika Sajaia, Alberto Mendez und Stefan Seufert. Die verzweifelten Gesichtszüge von Gino Lettieri nach dem 0:2 beim VfB Stuttgart 2 hat das Schorschla noch heute bildlich vor sich. Es klang alles andere als positiv, was unser "Napoleon" von sich geben konnte. Er - und da war er nicht allein - hegte massive Zweifel, ob es bei den Grundvoraussetzungen möglich sei, die Klasse tatsächlich zu halten.
Und wie möglich das war! Das verbliebene Häufchen tapferer Kämpfer in gelb-schwarzer Montur präsentierte sich trotz aller Widrigkeiten als absolute Einheit und stellte einmal mehr unter Beweis, was eine Mannschaft die auch als solche agiert bewegen kann. Vermeintlich stärkere Teams, zu einem solchen muss man übrigens auch die Trierer Eintracht zählen, wurden über die Willensstärke und die Leistungssteigerung eines jeden einzelnen, die Freistoßqualitäten von "Heckmann" Heckenberger, die Vollstreckerqualitäten von "Fuuuuuuchs", die Glanztage von Tom Gebauer und die sattelfeste Defensive um "Il captain" Masi Mayr und "Der Kopfball ist mir" Konjevic zur Verzweiflung gebracht. Dabei ist generell kaum ein Spieler abgefallen, es besteht dennoch die Möglichkeit eines jeden einzelnen sein Potenzial auf längere Sicht noch weiter auszureizen. Aber daran will das Schorschla gar nicht denken. Das klingt fast so, als wolle er jemanden unter Druck setzen. Seid euch sicher: Will er nicht. Er ist mit dem bisherigen höchst zufrieden! Forza Jungs! Lasst die Wespen raus!
Zum heutigen Fußballfest will das Schorschla ganz herzlich drei Hauptdarsteller begrüssen, die hoffentlich weit weniger auffallen als die 22 Akteure neben ihnen. Ein Riesen-Servus an den Kollegen Georg Schalk, der einst seinen Aufstieg als Schiedsrichter in die zweite Liga hier in unserem Stadion erfahren durfte und seine beiden Assistenten Karl Valentin (immer wieder schön, den Namen hier begrüssen zu dürfen) und Thomas Färber. Seid fair auch zu den dreien. Ohne Schiri geht es nicht! Servus im orangen Fußballtempel!
So, bevor jetzt noch mehr ausgeschweift wird: Das Schorschla wünscht euch geile eineinhalb Stunden mit hoffentlich vielen fußballerischen Leckerbissen! Und versucht eines: Versucht annähernd an das heranzukommen, was wir einst in Trier erleben durften: 3300 Zuschauer, die ihre Mannschaft trotz einer lange Zeit schwachen Vorstellung unbeirrt nach vorne peitschten. Das geilste, was das Schorschla bisher in der Regionalliga erlebt hat!
Forza Oldschdod! Forza Fans! Forza Support!
Zum vielleicht entscheidenden Spiel gegen die Eintracht aus Trier will euch das Schorschla recht herzlich im HaWaWi begrüssen. Allen voran - das ist ihm ein besonderes Bedürfnis - den Wolfgang G. aus H. alias Douglas! Servus in der Gemeinde! Er hat sich spontan beim letzten Heimspiel entschlossen einen Mitgliedsantrag bei unserer SpVgg zu unterschreiben. Eine Tatsache die heutzutage alles andere als selbstverständlich ist. Das Schorschla würde sich freuen, wenn sich an seinem Beispiel noch viele orientieren würden, und es ihm gleichtun würden! Sauber Wolfgang!
Aber jetzt zum sportlichen. Mit einem Punktgewinn heute kann auch rechnerische der Klassenerhalt realisiert werden. Und das verdient des Schorschlas und vieler anderer tiefsten Respekt. Sieht man sich unsere Saison an, hätte es wohl niemand für möglich gehalten, dass sich unsere Gelb-Schwarzen Heroen so gut halten und dabei noch Spielraum nach oben offen gewesen wäre.
Nach einem sehr stotternden Saisonstart hat der Oldschdod-D-Zug seine Fahrt aufgenommen. Und wie! "Drillo" Driller (auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt und zum Aufstieg in die Regionalliga
Erst wanderte Drillo ab nach Ingolstadt, dann verletzten sich nach Andi Deffner und Markus Goller nacheinander Alex Konjevic, Alex Contala, Mika Sajaia, Alberto Mendez und Stefan Seufert. Die verzweifelten Gesichtszüge von Gino Lettieri nach dem 0:2 beim VfB Stuttgart 2 hat das Schorschla noch heute bildlich vor sich. Es klang alles andere als positiv, was unser "Napoleon" von sich geben konnte. Er - und da war er nicht allein - hegte massive Zweifel, ob es bei den Grundvoraussetzungen möglich sei, die Klasse tatsächlich zu halten.
Und wie möglich das war! Das verbliebene Häufchen tapferer Kämpfer in gelb-schwarzer Montur präsentierte sich trotz aller Widrigkeiten als absolute Einheit und stellte einmal mehr unter Beweis, was eine Mannschaft die auch als solche agiert bewegen kann. Vermeintlich stärkere Teams, zu einem solchen muss man übrigens auch die Trierer Eintracht zählen, wurden über die Willensstärke und die Leistungssteigerung eines jeden einzelnen, die Freistoßqualitäten von "Heckmann" Heckenberger, die Vollstreckerqualitäten von "Fuuuuuuchs", die Glanztage von Tom Gebauer und die sattelfeste Defensive um "Il captain" Masi Mayr und "Der Kopfball ist mir" Konjevic zur Verzweiflung gebracht. Dabei ist generell kaum ein Spieler abgefallen, es besteht dennoch die Möglichkeit eines jeden einzelnen sein Potenzial auf längere Sicht noch weiter auszureizen. Aber daran will das Schorschla gar nicht denken. Das klingt fast so, als wolle er jemanden unter Druck setzen. Seid euch sicher: Will er nicht. Er ist mit dem bisherigen höchst zufrieden! Forza Jungs! Lasst die Wespen raus!
Zum heutigen Fußballfest will das Schorschla ganz herzlich drei Hauptdarsteller begrüssen, die hoffentlich weit weniger auffallen als die 22 Akteure neben ihnen. Ein Riesen-Servus an den Kollegen Georg Schalk, der einst seinen Aufstieg als Schiedsrichter in die zweite Liga hier in unserem Stadion erfahren durfte und seine beiden Assistenten Karl Valentin (immer wieder schön, den Namen hier begrüssen zu dürfen) und Thomas Färber. Seid fair auch zu den dreien. Ohne Schiri geht es nicht! Servus im orangen Fußballtempel!
So, bevor jetzt noch mehr ausgeschweift wird: Das Schorschla wünscht euch geile eineinhalb Stunden mit hoffentlich vielen fußballerischen Leckerbissen! Und versucht eines: Versucht annähernd an das heranzukommen, was wir einst in Trier erleben durften: 3300 Zuschauer, die ihre Mannschaft trotz einer lange Zeit schwachen Vorstellung unbeirrt nach vorne peitschten. Das geilste, was das Schorschla bisher in der Regionalliga erlebt hat!
Forza Oldschdod! Forza Fans! Forza Support!
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Locke
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Also schorschla, sooooooo schlecht is des fei net... 
Wolfgang = douglas58???
War mir schnell klar, dass douglas kein gebürtiger Amerikaner ist, aber dass Wolfgang eine double personality hat, hätt ich auch net gedacht... Kostet des dann doppelten Mitgliedsbeitrag???
Wolfgang = douglas58???
War mir schnell klar, dass douglas kein gebürtiger Amerikaner ist, aber dass Wolfgang eine double personality hat, hätt ich auch net gedacht... Kostet des dann doppelten Mitgliedsbeitrag???
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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schorschla
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schorschla
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Trier-Winnie
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Zunächst mal blau-schwarz-weiße Grüße aus Trier!
@Schorschla: Ich muss dir leider doch widersprechen.
Sehr gute Berichte, sind die für Euer Stadionheft?
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Tour zu euch bzw. nur auf die Bekanntschaft mit ein paar netten Bayreuthern, euer Stadion und eure Museumskneipe. Auf das Spiel freue ich mich weniger, aber was solls.
Unter www.supporters-trier.de haben wir auch einen kleinen Vorbericht auf das Spiel online. Schaut mal vorbei wenn ihr Lust habt.
Gruß noch an Di Stefano.
@Schorschla: Ich muss dir leider doch widersprechen.
Sehr gute Berichte, sind die für Euer Stadionheft?
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Tour zu euch bzw. nur auf die Bekanntschaft mit ein paar netten Bayreuthern, euer Stadion und eure Museumskneipe. Auf das Spiel freue ich mich weniger, aber was solls.
Unter www.supporters-trier.de haben wir auch einen kleinen Vorbericht auf das Spiel online. Schaut mal vorbei wenn ihr Lust habt.
Gruß noch an Di Stefano.
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Locke
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@Trier-Winnie
Ist aber auch nicht schlecht, eure Seite. Alle Achtung!
Ganz ehrlich, auch ich wünsche es euch, dass ihr den Klassenerhalt packt. 1860 II und FCK II braucht kein Mensch in dieser Liga. Gegen Regensburg habe ich an sich nichts, ganz im Gegenteil, die Oberpfälzer sind ein nettes Völkchen, aber ob ihre aktuelle Söldnertruppe den Klassenerhalt verdient hat, darüber sind sich selbst die eigenen Fans nicht einig.
Mein Vorschlag: Ihr dürft einen Punkt mit nach Hause nehmen - einen Punkt brauchen wir nämlich leider selbst noch, um endgültig gerettet zu sein (Mein Tipp: 3:3, Ausgleich in der 90.+2 Minute durch Sebastiao). Dafür gewinnt ihr die drei letzten Spiele. Solltet ihr Hilfe brauchen, kann unser schorschla, der jeden kennt, der schon mal einen Ball in der Hand hatte (also auch Maradona?), ja mal beim Fußballgott nachfragen, ob man da nicht was einfädeln kann. Falls nicht, finden wir bestimmt jemanden, der immer noch Beziehungen zur deutsch-kroatischen Wettmafia hat.
Gute Anreise und Respekt vor allen, die unter der Woche mal eben 1000 km für ihre Mannschaft reisen. Schön, dass im Gästeblock dann vermutlich mal ein paar mehr Fans sein werden als gegen Wehen (mehr Ordner als Fans) oder Elversberg (ein einziger Fan, der vom Stadionsprecher dafür aber persönlich begrüßt wurde). Und hoffentlich kommen auch ein paar Bayreuther.
Ist aber auch nicht schlecht, eure Seite. Alle Achtung!
Ganz ehrlich, auch ich wünsche es euch, dass ihr den Klassenerhalt packt. 1860 II und FCK II braucht kein Mensch in dieser Liga. Gegen Regensburg habe ich an sich nichts, ganz im Gegenteil, die Oberpfälzer sind ein nettes Völkchen, aber ob ihre aktuelle Söldnertruppe den Klassenerhalt verdient hat, darüber sind sich selbst die eigenen Fans nicht einig.
Mein Vorschlag: Ihr dürft einen Punkt mit nach Hause nehmen - einen Punkt brauchen wir nämlich leider selbst noch, um endgültig gerettet zu sein (Mein Tipp: 3:3, Ausgleich in der 90.+2 Minute durch Sebastiao). Dafür gewinnt ihr die drei letzten Spiele. Solltet ihr Hilfe brauchen, kann unser schorschla, der jeden kennt, der schon mal einen Ball in der Hand hatte (also auch Maradona?), ja mal beim Fußballgott nachfragen, ob man da nicht was einfädeln kann. Falls nicht, finden wir bestimmt jemanden, der immer noch Beziehungen zur deutsch-kroatischen Wettmafia hat.
Gute Anreise und Respekt vor allen, die unter der Woche mal eben 1000 km für ihre Mannschaft reisen. Schön, dass im Gästeblock dann vermutlich mal ein paar mehr Fans sein werden als gegen Wehen (mehr Ordner als Fans) oder Elversberg (ein einziger Fan, der vom Stadionsprecher dafür aber persönlich begrüßt wurde). Und hoffentlich kommen auch ein paar Bayreuther.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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DI STEFANO
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Locke
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Aus dem Kurier:
Schon ein Punkt reicht zum Klassenerhalt
SpVgg Bayreuth möchte heute um 18 Uhr gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Trier alle Zweifel ausräumen
09.05.2006 11:56
Fussball
Von Herbert Steininger
Das Eichhörnchen SpVgg Bayreuth ernährte sich in den vergangenen Wochen recht mühsam - doch heute um 18 Uhr im vorletzten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Eintracht Trier möchten die Altstädter alle Zweifel am Erhalt der Regionalliga Süd ausräumen und den rein rechnerisch noch fehlenden Zähler auf die Habenseite bringen.
Ein Remis indes dürfte für die Gäste von der Mosel zu wenig sein. Der Ex-Zweitligist blickt nach 30 Spielrunden erst auf magere 31 Punkte, ist gleichauf mit Jahn Regensburg und TSV 1860 München II und hat noch drei Auswärtsspiele zu bestreiten (u.a. bei der auch noch nicht gesicherten Reserve des FC Bayern München). Von allen gefährdeten Teams hat der Traditionsverein zudem das schlechteste Torverhältnis.
Stimmung eher schlecht
Die Stimmung ist dementsprechend nicht zum Besten bestellt. Auch wenn Trainer Eugen Hach, der im Oktober die Kommandobrücke übernahm und vorher u.a. bei SpVgg Greuther Fürth und Alemannia Aachen tätig war, immer noch Durchhalteparolen ausgibt. So meinte er nach der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen den SV Wehen: „Die Punkte, die wir noch brauchen, werden wir in den letzten vier Spielen schon noch holen.”
Die Botschaft vernahmen die abermals zahlreich erschienen Fans (3240) wohl, alleine fehlte ihnen der Glaube. Denn die Vorstellung gegen die Taunussteiner kam neutralen Beobachtern eher leblos vor, das Wort „Angsthasenfußball” machte die Runde.
Von all dem will der Bayreuther Coach Gino Lettieri nichts wissen: „Die Trierer werden versuchen, ihre wohl letzte Chance hier bei uns zu nutzen. Und wenn wir so spielen, wie zuletzt gegen Elversberg, dann werden wir eine Packung kassieren.” Die Tatsache, dass mit Routinier Harry Koch (1. FC Kaiserslautern, TSV Vestenbergsgreuth) und Sebastian Becker zwei Stammspieler ausfallen, ficht den 39-Jährigen nicht an. „Die haben genügend Spieler, um diese Ausfälle wett zu machen.” In der Winterpause rüsteten die Trierer ja noch einmal nach, holten gleich fünf Spieler, die den Abstieg noch verhindern sollten.
Viele Winter-Neuzugänge
Allen voran Vitus Nagorny, der zuletzt beim Zweitligisten Erzgebirge Aue tätig war und nun mit Najeh Braham das Sturmduo bildet. Braham (mit Tunesien 2004 Afrika-Cup-Gewinner) fehlte zuletzt gegen Wehen, wurde schmerzlich vermisst. „Schade, dass er wieder dabei ist, wieder einer mehr, auf den wir aufpassen müssen”, meinte Lettieri.
Der noch 28-Jährige, der vom tunesischen Nationaltrainer Roger Lemerre (Trainer der französischen Europameister-Mannschaft 2000) die Einladung zu einem WM-Trainingslager erhalten hat, dies jedoch wegen der prekären Situation seines Vereins absagte, hatte im Hinspiel die Altstädter Führung durch Alberto Mendez (37.) in der 74. Minute zum Endstand von 1:1 ausgeglichen und dabei einen seiner zwölf Saisontreffer erzielt. In der Schlussphase fehlte den Moselstädtern bei Lattentreffern von Braham und Michael Fleck auch das nötige Quäntchen Glück.
Primäres Altstädter Ziel ist heute Abend das Erreichen des noch notwendigen Punktes: „Damit wären wir erst einmal zufrieden”, steckte Lettieri die Marschroute ab.
Natürlich hätte der Italiener nichts dagegen, wenn im vorletzten Heimspiel auch noch ein Dreier - der erste nach fünf sieglosen Spielen (eine Niederlage, vier Remis) - herausspringen würde. „Dann könnten wir auch noch einen einstelligen Tabellenplatz ins Auge fassen.” Zumindest den Prestigetitel „bester Aufsteiger” wollen die Altstädter im Duell mit Karlsruher SC II unter Dach und Fach bringen.
Abwehrkette wieder komplett
Erstmals seit zwei Spielen ist die Altstädter Abwehrviererkette wieder komplett: Marcel Mayr kehrt nach verbüßter Gelbsperre wieder in den Deckungsverbund zurück, Benjamin Demel kann dafür wieder ins Mittelfeld rücken.
Überhaupt hat Lettieri - bis auf die Langzeitverletzten - die Qual der Wahl: „Stefan Seufert ist ebenso wieder fit wie Alexander Geiger.” Aufgrund deren ansprechender Leistungen nach ihrer Einwechslung gegen Elversberg ist wohl damit zu rechnen, dass die beiden von Anfang an dabei sein werden. Ins Tor kehrt Thomas Gebauer zurück, der gegen den gleichen Gegner geschont worden war.
Aufgebote
SpVgg Bayreuth: Gebauer (Berchthold) - Arancino, Mayr, Konjevic, Endler - Demel (Walther) - Seufert, Wiesner, Heckenberger - Geiger, M. Fuchs; Rushiti, Bock, Matiasovits, Wanke.
Eintracht Trier: Kresic - Bediako, Lemke, Latinovic, Suzuki - Lösch - Donato, Stuff, Groß - Nagorny, Braham; Schulz, Kacan, Adrian, Drageljevic.
SR: Schalk (Ottmarshausen).
Schon ein Punkt reicht zum Klassenerhalt
SpVgg Bayreuth möchte heute um 18 Uhr gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Trier alle Zweifel ausräumen
09.05.2006 11:56
Fussball
Von Herbert Steininger
Das Eichhörnchen SpVgg Bayreuth ernährte sich in den vergangenen Wochen recht mühsam - doch heute um 18 Uhr im vorletzten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Eintracht Trier möchten die Altstädter alle Zweifel am Erhalt der Regionalliga Süd ausräumen und den rein rechnerisch noch fehlenden Zähler auf die Habenseite bringen.
Ein Remis indes dürfte für die Gäste von der Mosel zu wenig sein. Der Ex-Zweitligist blickt nach 30 Spielrunden erst auf magere 31 Punkte, ist gleichauf mit Jahn Regensburg und TSV 1860 München II und hat noch drei Auswärtsspiele zu bestreiten (u.a. bei der auch noch nicht gesicherten Reserve des FC Bayern München). Von allen gefährdeten Teams hat der Traditionsverein zudem das schlechteste Torverhältnis.
Stimmung eher schlecht
Die Stimmung ist dementsprechend nicht zum Besten bestellt. Auch wenn Trainer Eugen Hach, der im Oktober die Kommandobrücke übernahm und vorher u.a. bei SpVgg Greuther Fürth und Alemannia Aachen tätig war, immer noch Durchhalteparolen ausgibt. So meinte er nach der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen den SV Wehen: „Die Punkte, die wir noch brauchen, werden wir in den letzten vier Spielen schon noch holen.”
Die Botschaft vernahmen die abermals zahlreich erschienen Fans (3240) wohl, alleine fehlte ihnen der Glaube. Denn die Vorstellung gegen die Taunussteiner kam neutralen Beobachtern eher leblos vor, das Wort „Angsthasenfußball” machte die Runde.
Von all dem will der Bayreuther Coach Gino Lettieri nichts wissen: „Die Trierer werden versuchen, ihre wohl letzte Chance hier bei uns zu nutzen. Und wenn wir so spielen, wie zuletzt gegen Elversberg, dann werden wir eine Packung kassieren.” Die Tatsache, dass mit Routinier Harry Koch (1. FC Kaiserslautern, TSV Vestenbergsgreuth) und Sebastian Becker zwei Stammspieler ausfallen, ficht den 39-Jährigen nicht an. „Die haben genügend Spieler, um diese Ausfälle wett zu machen.” In der Winterpause rüsteten die Trierer ja noch einmal nach, holten gleich fünf Spieler, die den Abstieg noch verhindern sollten.
Viele Winter-Neuzugänge
Allen voran Vitus Nagorny, der zuletzt beim Zweitligisten Erzgebirge Aue tätig war und nun mit Najeh Braham das Sturmduo bildet. Braham (mit Tunesien 2004 Afrika-Cup-Gewinner) fehlte zuletzt gegen Wehen, wurde schmerzlich vermisst. „Schade, dass er wieder dabei ist, wieder einer mehr, auf den wir aufpassen müssen”, meinte Lettieri.
Der noch 28-Jährige, der vom tunesischen Nationaltrainer Roger Lemerre (Trainer der französischen Europameister-Mannschaft 2000) die Einladung zu einem WM-Trainingslager erhalten hat, dies jedoch wegen der prekären Situation seines Vereins absagte, hatte im Hinspiel die Altstädter Führung durch Alberto Mendez (37.) in der 74. Minute zum Endstand von 1:1 ausgeglichen und dabei einen seiner zwölf Saisontreffer erzielt. In der Schlussphase fehlte den Moselstädtern bei Lattentreffern von Braham und Michael Fleck auch das nötige Quäntchen Glück.
Primäres Altstädter Ziel ist heute Abend das Erreichen des noch notwendigen Punktes: „Damit wären wir erst einmal zufrieden”, steckte Lettieri die Marschroute ab.
Natürlich hätte der Italiener nichts dagegen, wenn im vorletzten Heimspiel auch noch ein Dreier - der erste nach fünf sieglosen Spielen (eine Niederlage, vier Remis) - herausspringen würde. „Dann könnten wir auch noch einen einstelligen Tabellenplatz ins Auge fassen.” Zumindest den Prestigetitel „bester Aufsteiger” wollen die Altstädter im Duell mit Karlsruher SC II unter Dach und Fach bringen.
Abwehrkette wieder komplett
Erstmals seit zwei Spielen ist die Altstädter Abwehrviererkette wieder komplett: Marcel Mayr kehrt nach verbüßter Gelbsperre wieder in den Deckungsverbund zurück, Benjamin Demel kann dafür wieder ins Mittelfeld rücken.
Überhaupt hat Lettieri - bis auf die Langzeitverletzten - die Qual der Wahl: „Stefan Seufert ist ebenso wieder fit wie Alexander Geiger.” Aufgrund deren ansprechender Leistungen nach ihrer Einwechslung gegen Elversberg ist wohl damit zu rechnen, dass die beiden von Anfang an dabei sein werden. Ins Tor kehrt Thomas Gebauer zurück, der gegen den gleichen Gegner geschont worden war.
Aufgebote
SpVgg Bayreuth: Gebauer (Berchthold) - Arancino, Mayr, Konjevic, Endler - Demel (Walther) - Seufert, Wiesner, Heckenberger - Geiger, M. Fuchs; Rushiti, Bock, Matiasovits, Wanke.
Eintracht Trier: Kresic - Bediako, Lemke, Latinovic, Suzuki - Lösch - Donato, Stuff, Groß - Nagorny, Braham; Schulz, Kacan, Adrian, Drageljevic.
SR: Schalk (Ottmarshausen).
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.