Und täglich grüßt das Murmeltier. Das Kriegsbeil ist also jetzt ausgegraben vom Präsidenten der SpVgg. Na Klasse! Wen will er damit treffen? Stefan Kolb, der auf der JHV auf durchaus sachliche Art versucht hat, die Ursachen für das Dilemma aufzuzeigen? Die Gläubiger, die so unverschämt sind das ihnen zustehende Geld einzufordern? Die Fans, die eh keine Ahnung haben, sich aber nachweislich viele konstruktive Gedanken machen? Die Spieler, die von Termin zu Termin vertröstet werden? Mögliche Sponsoren, die einfach nicht das zahlen, was man sich vorstellt (vielleicht sind die Vorstellungen einfach zu hoch?)? Der Wirtschaftsbeirat, der nicht auf die Schnelle die aufgetretene Unterdeckung (stehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirklich 300000 EUR Sponsorengelder offen? Irgendwie geistert genau die Zahl seit Jahren herum) schließen kann?
Herr Kolb hat bei seiner Ursachenanalyse fehlende Professionalität angeprangert. Was war die Folge? Anstatt die Worte einfach mal zu überdenken und ggf. auch die angebotene Hilfe von anderen anzunehmen, um wie Christian Höreth angemahnt hat gemeinsam an einem Strang zu ziehen, zieht sich der Präsident in den Schmollwinkel zurück und versucht vermutlich, bestrebt (nichteingestandene) Fehler selbst wieder zu korrigieren, das Schiff alleine wieder auf Kurs zu bringen. Dies ist grundsätzlich löblich und eines kann man Heinz Wicklein definitiv nicht absprechen: das ist der Wille Schaden von der SpVgg abzuwenden. Dies muss man ihm auch hinsichtlich des von ihm persönlich bereitgestellten Geldes hoch anrechnen.
Alleine seine Reaktionen auf Herrn Kolb oder die namentliche Nennung eines nicht zahlenden Gönners/Sponsors bestätigen allerdings die Vermutung der Unprofessionalität und vor allem Beratungsresistenz. Kein Fettnäpfchen, das nicht ausgelassen wird. Genau das macht es aus, dass Firmen nicht bereit sind der SpVgg unter ihrem aktuellen Präsidium Geld zur Verfügung zu stellen. Zumindest wird den Firmen egal ob sie wirklich willig/fähig sind oder nicht, eine passende Ausrede quasi frei Haus geliefert. Ob es unter einem anderen Präsidium anders aussieht kann ich allerdings auch nicht sagen.
Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sich das gleiche Schauspiel wirklich jährlich wiederholt, wir aber jetzt an einem Punkt angelangt sind, an dem es offenbar nicht mehr weitergeht, es sei denn die Bevölkerung und die Wirtschaft aus Bayreuth und Umgebung setzt sich gemeinsam für den Erhalt des Fußballstandortes Bayreuth ein, so wie es auch andernorts in vergleichbaren Städten schon geschehen ist.
Zuletzt geändert von Ein Bayreuther am 30 Mär 2008, 11:27, insgesamt 4-mal geändert.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Ich finde es bedenklich, wenn man als Mitglied sachlich Kritik übt und daraufhin das "Kriegsbeil" des/der Kritisierten ausgegraben wird. Was ist das für ein Stil?
"Und Gott schuf Tony Iommi nach seinem Ebenbilde und führte ihn zusammen mit Terry Butler, Bill Ward und John Michael Osbourne" (Deaf Forever)
ebenso bedenklich ist, dass zu keiner einzigen frage eine antwort gegeben wurde/werden konnte, sondern als einzige verteidigung/replik des präsis nur billigste, persönliche angriffe und diskreditionen kamen.
is' vom stil her wohl mit dem kriegsbeil gleichzusetzen, wenn n icht gar drunter!
für herrn eller:
mit strg+p geht's schneller
Profitip:
"Beim Banküberfall besser keine blickdichte Strumpfhose verwenden."
Ich möchte aber mal feststellen, dass der Bayreuther Sonntag die Sache irgendwie sehr vereinfacht darstellt und Wortfragmente offensichtlich so verwendet, wie es gerade schön in die Geschichte passt. So wird Stefan Kolb falsch bezüglich seiner Aussage zur anstehenden Lizenzierung zitiert und andererseits kann sich niemand erinnern, dass Heinz Wicklein von zugesagten Sponsorengeldern der Fa Bischoff in Höhe von 300000 Euro gesprochen hat. Mag sich dann jeder selbst ein Bild von der Seriosität des Bayreuther Sonntags machen.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Habe von unserem Schatzmeister Wolfgang Höhn eine Mail erhalten.
Mit der Bitte verschiedene Sachverhalte im Forum klarzustellen.
Um bei der Wiedergabe nichts zu verfälschen, stelle ich die komplette Nachricht hier ins Forum.
Von W. Höhn habe ich mir vorher die Erlaubnis, für die Veröffentlichung, eingeholt.
Habe gerade erfahren, dass wir zu blöd sind und ein Geschenk von Stefan Kolb im
Jahre 2006 in Höhe von € 300.000 nicht angenommen haben. Stefan Kolb hat dies
auch in der Jahreshauptversammlung rhetorisch sehr eindrucksvoll dargebracht. Ich
habe die Unterlagen von Stefan Kolb vor mir liegen und muss einmal klarstellen:
Stefan Kolb hat in seinem Konzept für 2006 einen Mehrumsatz von ganzen €
41.547,50 versprochen. In die Umsetzung dieses Konzeptes war der Gesamtverein
eingebunden. St. Kolb wollte dafür mtl. € 2.400.--. Wir wären doch wirklich
schlechte Kaufleute, wenn wir auf dieses Konzept eingegangen wären. Lt. H. Wicklein
wurde H. Kolb vorgeschlagen, dass er auf € 400.-- Basis bei uns mit-wirken könne,
und er an allen Mehrerträgen prozentual beteiligt wäre. Dies wurde von H. Kolb
abgelehnt. Meine Frage: Wenn Herr Kolb von seinem Konzept so überzeugt gewesen
wäre, warum ist er nicht auf diesen Vorschlag eingegangen. Bitte stelle dies im
Forum klar. Das Konzept von Herrn Kolb kann von dir jederzeit eingesehen werden.
Stelle bitte auch klar, dass ich im Forum kein neues Mitglied bin und meine Meinung
nach wie vor über deine E-Mail Adresse vorbringe. Wir sollten doch jetzt wirklich
alles versuchen, um aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Dir sei an dieser
Stelle nochmals versichert und ich spreche glaube ich auch im Namen meiner anderen
Präsidiumsmitglieder, dass wir zum Wohle der SpVgg nicht an unseren Sitzen kleben
und jederzeit, bei Vorlage eines geeigneten Konzeptes, das den Fortbestand der SpVgg
garantiert, unsere Konsequenzen ziehen würden. Nur dies muss jetzt schnell gehen
und es hilft uns nicht weiter wenn immer mehr Leute mit irgendwelchen Plänen bzw.
Zukunftserklärungen auftauchen. Wenn sie wirklich Interesse an der SpVgg haben,
dann sollen sie sich endlich erklären, bevor es zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Höhn
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Jean S. hat geschrieben:Habe von unserem Schatzmeister Wolfgang Höhn eine Mail erhalten.
Nur dies muss jetzt schnell gehen
und es hilft uns nicht weiter wenn immer mehr Leute mit irgendwelchen Plänen bzw.
Zukunftserklärungen auftauchen. Wenn sie wirklich Interesse an der SpVgg haben,
dann sollen sie sich endlich erklären, bevor es zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Höhn
...war ja leider in den letzten 1,5 jahren keine zeit dafür und die leute mit ideen sind ja auch erst letzte woche aufgetaucht
1. herr kolb hat ihnen nie 300.000€ versprochen (ich habe den text der rede im original vorliegen)
2. herr kolb ist lediglich sprecher einer fangruppierung, deren teil auch ich bin, die den redetext gemeinsam entworfen hat und vertritt deren und damit auch meine meinung
3. wenn anders lautende meinungen und kritisches nachfragen in diesem verein nicht erwünscht sind, sondern im gegenteil in einen persönlichen rachfeldzug der vereinsführung gegen bestimmte vereinsmitglieder mündet, stinkt der fisch vom kopf her
und
4. warten wir bis dato auf eine beantwortung unserer drei gestellten fragen!!!
mfg,
martinez,
stimmberechtigtes mitglied der spvgg bayreuth
Profitip:
"Beim Banküberfall besser keine blickdichte Strumpfhose verwenden."
ich hatte in den letzten Jahren und Monaten mehrfach die Gelegenheit persönlich mit Herrn Kolb über die Problematiken bei der SpVgg zu reden. Dabei kam auch zur Sprache, dass er offenbar den Verantwortlichen der SpVgg, ich denke im Regionalligajahr, zunächst ein Konzept vorgelegt hatte zur Erhöhung der Einnahmen aus einem BÜndel von kurzfristigen Aktivitäten. In diesem Zusammenhang viel auch ein Betrag von ca 50000 EUR Einnahmen (Ausgaben wären natürlich abzuziehen gewesen). Dies wäre EIN Schritt gewesen die Einnahmensituation bei der SpVgg zu verbessern. Ein anderer, und der ist nicht mit irgendwelchen Zahlen zu belegen, wäre die Erstellung eines mittelfristigen Gesamtkonzepts mit aussagekräftigen Präsentationsunterlagen zur Gewinnung von Sponsoren gewesen. Eine Sache, deren Bedeutung dem derzeitigen Präsidium offenbar immer noch nicht aufgegangen ist. Wir befinden uns nicht mehr in den 70er oder 80er Jahren, wo man auf solche Dinge keinen Wert gelegt hat und sicherlich auch nicht die entsprechenden Hilfsmittel hatte. Doch heutzutage steht die SpVgg im Wettbewerb mit anderen Vereinen und Sportarten, wie sie noch vor wenigen Jahren nicht stand. Nicht nur, dass man mit Basketball, Eishockey und Handball Konkurrenten direkt vor Ort hat, selbst aus Bamberg (brose baskets) oder Nürnberg (Club) werden die hiesigen Unternehmen bezgl. Sponsoring kontaktiert und dies mit ausgefeilten Konzepten und Hochglanzbroschüren. In diesem Zusammenhang wären wohl die genannten 2400 EUR durchaus gut investiertes Geld gewesen, zumal dies im damals veröffentlichten Regionalligaetat gerade einmal 0,2% gewesen wären.
In einer Sache gebe ich ihnen aber uneingeschränkt Recht. Es ist jetzt nicht die Zeit sich gegenseitig mit irgendwelchen Kriegsbeilen zu bewerfen, sondern es muss jetzt auf allen Ebenen für den Fortbestand der SpVgg gekämpft werden.
BTW mein Name ist nicht Kolb, ich bin aber ebenso daran interessiert, dass unsere alte Dame nicht stirbt.
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Interessant ist jetzt doch, dass offensichtlich ein "Nebenkriegsschauplatz" (wg. dem Kriegsbeil ) eröffnet wird, um von den eigentlichen Themen abzulenken. Es wäre doch wünschenswert, wenn die am Freitag gestellten Fragen beantwortet werden.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."