1. FC Eschborn - SpVgg Bayreuth am 3. Dezember 2005

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martinez
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Beitrag von martinez »

buuuuuh!

ned amol des hessn-fernsäng zeichd die oldschdod! :cry:
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

solche pfeifen. erst ankündigen und dann nix bringen.
SoSoCozy
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Beitrag von SoSoCozy »

Glückwunsch an die Jungs zum 3:0! Sehr geil.
Locke
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Beitrag von Locke »

Komm gerade vom Eschborner "Stadion" - ist eigentlich eher ein Fußballplatz zwischen 'ner Grundschule und der Verkehrsschule, inmitten einer Hochhaussiedlung. Wenn es schon keinen Fernsehbericht gibt, dann hier doch wenigstens meinen natürlich völlig subjektiven Eindruck. :wink:

Am Ende dann doch noch ein ziemlich klarer und völlig verdienter Auswärtssieg. Die erste Halbzeit war auf eher schwachem Niveau, Eschborn stand mit Mann und Maus im eigenen Strafraum, da war kaum ein Durchkommen. Hohe Bälle auf Mika waren da erstmal weniger Erfolg versprechend, der dunkelhäutige Riese mit der "4" (Eschborns Bester, wie ich fand) köpfte fast alles weg. Die Oldschdodt hatte insgesamt sich aber doch ein paar Chancen erspielt, war eindeutig feldüberlegen, ohne allerdings wirklich zu überzeugen - was bei der Taktik des Gegners aber auch nicht verwundert. Bei Eschborn waren größere Torchancen in der ersten Halbzeit praktisch nicht zu verzeichnen. Der letztendlich nicht unverdiente Führungstreffer fiel dann mit dem Pausenpfiff durch Mika.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte dann Eschborn los wie die Feuerwehr, erspielte sich mindestens drei Großchancen und hatte viel Pech im Abschluss (Latte, Außenpfosten, Berchti - letzterer übrigens wieder mit ausgezeichneter Leistung). Bei der Oldschdodt ging erst mal überhaupt nichts. Wir hätten uns aber nicht beklagen dürfen, wenn in dieser Phase der Ausgleich gefallen wäre.

Nach 10-15 Minuten war der Spuk dann zu Ende, unsere Jungs nahmen das Heft wieder in die Hand. Eschborn hatte nach dem Rückstand seine (destruktive) Hinten-Reinstell-Taktik aufgegeben und kassierte prompt das 0:2 - bzw. "kassieren" kann man bei 'nem Eigentor wohl kaum sagen - herrlicher Treffer übrigens. In der Folge versuchte es Eschborn zwar weiterhin mit Angriffen, diese waren jetzt allerdings ziemlich harmlos, bis auf eine Chance (platzierter Flachschuss, von Berchti herrlich gehalten) gelang dem Gegner nichts mehr. Das Spiel war entschieden, die Oldschdodt hatte noch mehrere Konterchancen, eine davon nutzte wieder Mika. Es wäre am Ende sogar noch ein höherer Sieg drin gewesen.

Eschborn in der Verteidigung noch ganz akzeptabel, im Mittelfeld schwach, und von einem "Sturm" zu sprechen wäre eigentlich noch geschmeichelt. Bis auf die Phase zu Beginn der 2. Halbzeit so ziemlich unser schwächster bisheriger Gegner. Mit der Mannschaft werden die die Klasse bestimmt nicht halten.

Für mich überragend war Alberto Mendez, seine Pässe sorgten fast immer für Gefahr, besonders wenn er raumöffnend die Flügelspieler bediente. Musste leider nach ca. 80 Minuten raus - er wurde ziemlich lange behandelt, sah nicht gut aus (schorschla?). Bestnoten verdienten sich auch Berchti, Marcel Mayr und Mika (für ausgesprochen effektive Chancenverwertung - ein echter Torjäger eben). Sprüche wie "Der Star war die Mannschaft" verkneife ich mir. Conti war übrigens stinksauer auf den Trainer und brüllte ihn mehrfach mit "Warum immer ich!" an, als er ausgewechselt werden sollte.

Sicher nicht das beste Oldschdodt-Spiel, das ich je gesehen habe, aber ein wichtiger Arbeits- und Pflichtsieg, der den Vorsprung auf die Abstiegsränge weiter ausbaut.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

also in sachen alberto erst mal entwarnung. auf die frage, was sein alter rücken so macht, meinte er, dass es schon wieder besser ist.

dann n sonderlob an mika, der zuletzt im schatten von drillo stand, obwohl er stark spielte. zwei stück selber gemacht, immer anspielbereit und beim dem herrlich erzielten eigentor direkt hinter stefan simon (nicht drillo!) einschußbereit dagestanden...

das tor mit dem halbzeitpfiff war gold wert. der bis dahin überragende eschborner pap dione hat alberto nicht halten können und dessen flanke hat unser mika genial in die maschen bugsiert.

ach ja: ganz nebenbei hat er mir versichert, dass er im winter nicht wechseln wird!!! herrlich.

und noch herrlicher. gino meint, wenn wir 60 schlagen und das pech der vorrunde sich ins glück verkehrt, wir nochmal angreifen können....

ach ja. geil.

und eschborn: bis auf pap dione (wäre einer für uns :wink: ) und in der zweiten hälfte gaubatz wenig effektives. wobei man das fehlen von rus und leifermann und unsere bis auf 15 minuten sehr sehr stabile defensive (danke alex, danke ingo) gemerkt hat...

so, ab in kult... OLDSCHDOD!
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Locke
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Beitrag von Locke »

schorschla hat geschrieben:und eschborn: bis auf pap dione (wäre einer für uns :wink: ) und in der zweiten hälfte gaubatz wenig effektives.
Pap Dione, war das der 4er? Der war echt klasse, wär echt was für uns. Will Eschborn sich nicht in der Winterpause von einigen Spielern trennen? 8)

Danke für die Info über Alberto, sah wohl schlimmer aus, als es war. Gut so. :roll:
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

wollen sie tatsächlich...

das war der vierer... mit nem meter 95, zweitligaerfahrung (burghausen, regensburg) und torgefahr als abwehrmann immer ne alternative...

ach ja, er wohnt in regensburg :wink:

mehr sag ich jetzt nimmer.... 8)
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Locke
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Beitrag von Locke »

Von der Eschborner Homepage - wieso haben wir eigentlich noch immer keine? :cry:

Eschborn verliert zum Rückrundenauftakt gegen Bayreuth mit 0:3

Wieder der Rückstand fast mit dem Pausenpfiff / Trotzdem ansprechende Leistung / Drangperiode nach der Halbzeit wird nicht belohnt

Mit einer 0:3-Niederlage gegen die Spielvereinigung Bayreuth ist der 1. FC Eschborn in die Rückrunde der Regionalliga Süd gestartet und hat sich damit vom heimischen Publikum in die Winterpause verabschiedet. Wenn nicht der 17.12. noch als Nachholspieltag für die ausgefallene Partie gegen den FC Augsburg angesetzt wird, dann war die Begegnung gegen Bayreuth die letzte an der Heinrich-Graf-Sportanlage in diesem Jahr.

Die Mannschaft von Trainer Klaus Scher hatte sich viel vorgenommen für dieses Spiel und fing auch gut an. Eine mit viel Effet durch Stefan Simon getretene Ecke von der rechten Seite drehte sich gefährlich aufs Tor zu, und Bayreuths Torhüter Berchthold hatte alle Mühe, seine Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Das war allerdings für lange Zeit die letzte Chance für den FCE, denn von nun an dominierten die Gäste die Partie. Seufert hatte eine gute Gelegenheit nach 20 Minuten, und Sajaja trat nach einem Angriff über links über den Ball. Eschborn stand hinten gut und kompakt, obwohl wieder einmal die Entlastung nach vorne fehlte. Einige Ansätze für einen eigenen Angriff erstickten mit einem Fehlpass schon im Keim. Noch eine gute Chance mussten die Platzherren zwei Minuten vor der Pause hinnehmen. Zum Glück zielte Mendez knapp vorbei. Als schon alle dachten, diesmal könne sich die Elf von Trainer Scheer mit einem 0:0 in die Pause retten, passierte das Unglück doch noch. Nach einer guten Kombination schloss Bayreuths Torjäger Sajaja aus halbrechter Position ab und brachte Eschborn damit wieder einmal nur Sekunden vor dem Pausenpfiff in Rückstand. "Da lässt dann einfach die Konzentration nach," ärgerte sich Trainer Scheer über die Leichtigkeit, mit der sich seine Mannschaft beim 0:1 ausspielen ließ.

Trotzdem muss man dem Team zu Gute halten, dass es diesmal nicht gleich aufsteckte. Nach Wiederbeginn hatte Eschborn seine stärkste Phase. Der für den angeschlagenen Bodnar ins Spiel gekommene Sebastian Metzger sorgte für Belebung der Offensive, und nur ein bisschen Pech verhinderte in dieser Phase den verdienten Ausgleich. Nach einer Ecke verlängerte Gaubatz mit dem Kopf auf Metzger, doch dessen Kopfball landete an der Querlatte. Dann legte Metzger für Gaubatz auf, der nur wenige Zentimeter zu spät kam. Und in der 53. Minute klärte ein Bayreuther Abwehrspieler nach einem Kopfball von Gaubatz gerade noch auf der Torlinie. Driller hatte auf der Gegenseite eine hervorragende Möglichkeit. Da musste Sven Schmitt im Tor der Eschborner schon sein ganzen Können zeigen, um Drillker Schuß über die Latte zu lenken. In der 70. Minute war dann der Widerstand des Regionalliga-Schlußlichtes allerdings gebrochen. Erst hatte El Bousidi noch eine gute Chance ausgelassen, dann fiel im direkten Gegenzug das vorentscheidende 0:2. Stefan Simon wollte etwa 18 Meter vor dem eigenen Tor klären. Statt den Ball aber zur Seite wegzuschlagen, traf er ihn so unglücklich, dass er über Torwart Schmitt unhaltbar zum 0:2 ins Netz sprang (Scheer: "Da muss ein so erfahrener Mann wie Simon cleverer agieren"). In der 78. Minute erhöhte Sajaja nach einem weiteren Konter auf 0:3. Keskin hätte kurz vor Schluß noch verkürzen können, traf aber aus 6 Metern und spitzem Winkel nur das Außennetz. Aber auch Bayreuth hatte noch eine letzte Chance, als Driller aus 16 Metern nur ganz knapp vorbei schoss. Wenn der Ausgleich in der besten Phase des FCE zwischen der 45. und 70. Spielminute gefallen wäre, hätte Eschborn dem Spiel noch eine Wende geben können. Aber "hätte, wenn und aber" hilft wie so oft natürlich nicht, letztlich wurde der FCE wieder nicht belohnt.

Das wahrscheinlich letzte Spiel in dieser Hinrunde bestreitet der 1. FC Eschborn im Hessenderby am nächsten Samstag beim SV Darmstadt 98. Der darauffolgende Samstag, der 17.12. ist als eventueller Nachholspieltag angesetzt. Noch ist aber nicht sicher, ob an diesem Tag das Spiel gegen Augsburg ausgetragen wird. Danach beginnt dann die Winterpause bis zum dritten Wochenende im Februar. Noch ist aber nicht klar, an welchem Tag genau zwischen dem 17. und 19. Februar der FCE beim TSV 1860 München II antreten muss. Die genauen Spieltermine in der Rückrunde werden erst in einer Rückrundenbesprechung mit allen Vereinen im Januar festgelegt.

Ralf Kissau

erstellt am 03.12.2005

Quelle: http://www.1fce.de/magazin/artikel.php? ... &topmenu=2
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Locke
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Beitrag von Locke »

2x aus der Frankfurter Neuen Presse:


05.12.2005
Auf die Pleite folgt Resignation
Eschborn. Es ist das «Schema F», das nicht nur die bemitleidenswerten Anhänger, sondern auch die Journalisten mittlerweile fast verzweifeln lässt. Nahezu jedes Heimspiel des 1. FC Eschborn in der Fußball-Regionalliga Süd läuft in dieser Saison nach dem gleichen Muster ab. Da gehen den Fragestellern langsam die Fragen aus.

«Was soll ich Euch erzählen», sagte Eschborns Pechvogel Stefan Simon nach dem 0:3 gegen die Spielvereinigung Bayreuth, als er vom Rasen trottete, «es war doch wie immer, oder?» Recht hat der Mann. Als eine «berechenbare Konstante» würde der Mathematiker wohl inzwischen den Spielverlauf bezeichnen. In der ersten Halbzeit ist der 1. FC Eschborn die schwächere Mannschaft: nach Torchancen und Spielanteilen gemessen stets. Ein bis zwei Gegentore bekommt das abgeschlagene Schlusslicht vor dem Seitenwechsel, bevorzugt in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff. Das war beim 0:4 gegen Darmstadt 98, beim 0:1 gegen den Karlsruher SC II, beim 0:2 gegen den SV Wehen, beim 0:2 gegen den SC Pfullendorf, beim 0:3 gegen die Stuttgarter Kickers und beim 1:3 gegen die Sportvereinigung Elversberg so. Nur das 1:1 gegen 1860 München II und 2:1 gegen Eintracht Trier bilden die rühmlichen Ausnahmen. Gegen Bayreuth durfte in den letzten 30 Sekunden des ersten Abschnittes Alberto Mendez unbedrängt über das halbe Feld laufen, eher er zum vollstreckenden Michail Sajaia passte.

Für den Verlauf der zweiten Spielhälfte gibt es zwei Varianten: Entweder der 1. FC Eschborn erkämpft sich in einer 15-minütigen Phase des Offensiv-Fußballs gute Torchancen, oder er hat erst recht keine Chance mehr. Zum Glück für die nur noch 250 Zuschauer trat am Samstag die Variante A ein. In diesem Fall konnte das Schlusslicht aber noch nie eine seiner Torchancen nutzen. Eine Frage der Zeit ist es schließlich nur, bis die Gäste nachlegen und die Partie vorzeitig entschieden ist.

Stefan Simon fasste es so zusammen: «Kurz vor der Pause bekommen wir das 0:1. Dann haben wir Chancen ? das Tor fällt aber nicht. Und einer der Konter des Gegners geht danach immer rein». Doch, so süffisant und gemein wie es auch ist: Etwas war gegen Bayreuth anders. Als Sajaia nach einem Konter über den ehemaligen Bundesliga-Profi Driller den Ball 14 Meter vor dem Tor an Simon vorbeilegen wollte, lupfte der Routinier das runde Leder aus vollem Lauf über den verdutzten Sven Schmitt in die eigenen Maschen (72.). «Dass so ein Eigentor auch noch passiert, war fast klar», kommentierte Simon deprimiert. Der Frust durch das nächste Spiel nach dem «Schema F» saß beim 36 Jahre alten Ex-Zweitliga-Spieler natürlich in den ersten Momenten danach sehr tief. «Ist der 1. FC Eschborn noch zu retten», lautete die erste Frage an ihn. Die Antwort kam trocken und viel zynisch aus: «Ich habe gehört, dass Ailton zu haben ist. Vielleicht gibt es auch ein Weihnachtswunder. Mit dieser Mannschaft schaffen wir den Klassenerhalt jedenfalls nicht.»(rem)

Quelle: http://rhein-main.net/sixcms/list.php?p ... id=2648559


05.12.2005
Finanzspritze für den FC Eschborn?
Von Thorsten Remsperger

Eschborn. Beim 1. FC Eschborn reden sie alle von der Winterpause. So ganz nebenbei muss das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Süd am Samstag noch das Spiel in Darmstadt und wohl eine Woche später die Nachholpartie gegen Augsburg bestreiten. Da der Aufsteiger aber auch im ersten Duell der Rückrunde, beim 0:3 gegen Bayreuth, über weite Strecken die Ligatauglichkeit vermissen ließ, ist es schon fast illusorisch, an kurzfristige Erfolgserlebnisse zu denken.

In der Winterpause soll jedoch der Startschuss zur ersehnten Aufholjagd ertönen. Die Anzeichen verdichten sich, dass bei dem finanziell stark angeschlagenen Verein ein neuer Großsponsor jedenfalls die Voraussetzungen schafft. Eventuell war der potenzielle Mäzen sogar gegen Bayreuth schon anwesend. Eschborns Präsident Karl Müller verlor über seinen aufmerksamen Gesprächspartner auf der Tribüne kein Wort. Müller war dafür aber felsenfest überzeugt, dass der Neuling «mit diesem Kader die Runde nicht zu Ende spielt». Trainer Klaus Scheer spricht sogar davon, «nach der Winterpause eine ganz andere Mannschaft zu präsentieren». Die passenden Neuverpflichtungen habe er bereits im Blick, vor allem im Sturm müsse etwas passieren. Scheer weiß auch, dass «drei gestandene Profis nicht reichen würden» und setzt alle Hoffnungen auf eine Finanzspritze in Millionen-Höhe.

Müller musste aber auch darauf hinweisen, dass neue Sponsorengelder («In dieser Woche wird sich wahrscheinlich etwas tun») nicht nur zur Verstärkung des Kaders verwendet werden könnten. «Wir müssen auch laufenden Verpflichtungen noch nachkommen, die Lage ist eng», sagte der Vereinsboss, ohne näher ins Detail zu gehen. Müller könnte damit die nächste Ratenzahlung für den Millionen-Kredit in Höhe von 50 000 Euro gemeint haben, aber auch über ausstehende Spielergehälter wird in Eschborn inzwischen spekuliert.

Für Scheer steht fest, dass «nur mindestens zehn Siege in der Rückrunde» das scheinbar Unmögliche noch möglich machen könnten. Und so viel steht auch fest: Mit der jetzigen Mannschaft würde der 1. FC Eschborn, der von der Stadt 2007 ein Stadion gebaut bekommt, sang- und klanglos absteigen. 15 schwungvolle Minuten sind deutlich zu wenig, um in der Regionalliga ein Spiel zu gewinnen. Seine beste Phase hatte der Gastgeber vor gerade noch 250 Zuschauern nach dem Pausenpfiff, als die klar überlegenen Bayreuther schon durch Torjäger Michail Sajaia 1:0 führten (45.), Trainer Gino Lettieri «mit dem Ergebnis aber nicht zufrieden» war. Jedoch kam nach Standardsituationen das Pech hinzu: Der eingewechselte Metzger köpfte an die Latte (46.), scheiterte freistehend an Torwart Berchthold (49.) und Simon lenkte den Ball aus kürzester Distanz über den Querbalken (53.). Dafür traf der Routinier, höchst kurios und unglücklich, nach einem gegnerischen Konter aus 14 Metern per Bogenlampe ins eigene Tor (72.). Der Rest war Formsache, Sajaia erhöhte auf 3:0 (78.).

Quelle: http://rhein-main.net/sixcms/list.php?p ... id=2648901
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Neuer Großsponsor und neue Spieler...

Dann war das doch ein 6-Punkte Spiel, falls Eschborn eine Aufholjagd starten sollte....
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
Locke
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Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken

Beitrag von Locke »

Und dem schorschla sein Bericht aus'm Kurier:

Kritische Phase überstanden
04.12.2005 21:58
Wichtiger 3:0-Sieg der SpVgg Bayreuth beim FC Eschborn war nicht mühelos

Von Andreas Bär

Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, haben die Altstädter vor der Winterpause noch eine weitere Chance, ihre Position zu verbessern. In der aktuellen Form darf man ihnen schließlich auch am kommenden Samstag gegen die zweite Mannschaft des TSV 1860 München etwas zutrauen.

"Wir müssen jetzt sehen, dass wir hinten wegkommen", war Coach Gino Lettieri heilfroh um die vermeintlich erledigte Pflichtaufgabe, die sich als ein hartes Stück Arbeit erweisen sollte. Auf dem extrem schwer zu bespielenden Platz, der ein konstruktives Kurzpassspiel nahezu nicht zuließ, erwehrten sich die Eschborner nach Kräften und machten den spielstarken Bayreuthern das Leben schwer. Um den lange Zeit überzeugenden Ousseynou "Pap" Dione und Burhanettin Kaymak bauten die Hessen einen Abwehrriegel auf, den es zu knacken galt. "Mit der Einstellung meiner Mannschaft bin ich heute absolut zufrieden" schwärmte Lettieri aufgrund der gezeigten kämpferischen Note, der sich die Altstädter besannen. Letzlich war es eine Frage der Zeit, wann die Bayreuther für ihre Offensivbemühungen belohnt wurden und Eschborn einmal mehr einem Rückstand hinterherlief.

Führung überfällig

"Das 1:0 war nicht nur verdient sondern auch überfällig", attestierte Lettieri. Schließlich hätten Seufert (20.), der alleine vor Schmitt über den Ball tretenden Sajaia (24.) und Mendez (42.) die Führung längst markieren müssen. Vom fehlenden Schussglück ließen sich die geordnet auftretenden und mitunter sehr geduldig agierenden Altstädter jedoch nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil: Als gedanklich einige schon in den Kabinen waren, fasste sich Alberto Mendez ein Herz: Der Spanier startete gegen den baumlangen und stellungssicheren Dione einen druckvollen Sololauf von der Mittellinie, bugsierte das Leder vor Kaymak in die Mitte, wo Mikhail Sajaia seinen Torjägerinstikt unter Beweis stellte. Auf der Gegenseite haderte freilich FC-Coach Klaus Scheer mit dieser Situation: "So ein Tor darf nie fallen, das ist demoralisierend."

Nach der Pause machte Eschborn aber mächtig Druck, und der Ausgleich lag in der Luft. Mit der Hereinnahme von Metzger brandete Gefahr auf, insbesondere nach Standardsituationen: Gaubatz scheiterte mit seinem Kopfball an der Querlatte (47.), an Berchtholds sehenswerter Fußabwehr (49.) und an Ingo Walther, der auf der Linie klären konnte (51.), ehe Metzger das Tor verfehlte. "So etwas darf nicht sein" so Scheer, der daraufhin mit ansehen musste, dass seine Akteure sogar sehr schöne Tore erzielen können. Dummerweise ins eigene Tor: Bedrängt vom erneut spielfreudigen Sajaia bugsierte der Ex-Darmstädter Stefan Simon eine feine Driller-Eingabe aus 16 Metern sehenswert und unhaltbar ins Tordreieck.

Für klare Verhältnisse sorgte schließlich Matchwinner Sajaia, der einmal mehr spektakulär traf: Der lauffreudige Seufert zog eine halbhohe Flanke genau in den Lauf des Georgiers, der das Spielgerät mit der Innenseite aus der Flugbewegung an Torwart Schmitt vorbei zum Endstand verwandelte. "Der Sieg war hochverdient, da wir mehr für das Spiel gemacht haben", sagte Lettieri.

Zufrieden sein durfte er mit seiner Abwehr, die nach einer Schrecksekunde nach nur einer Minute, als der erneut überzeugende Schlussmann Berchthold eine Simon-Ecke aus dem kurzen Eck gekratzt hatte, einen weitestgehend sattelfesten Eindruck hinterließ. Das zweite Spiel ohne Gegentor war die Basis für den Sieg durch geduldiges Aufbauspiel (Konjevic, Walther).

Bei den Gastgebern haderte Trainer Scheer mit der achten torlosen Vorstellung in neun Spielen und vor allem der Druckphase nach der Pause: "Da muss der Ausgleich einfach fallen." Dagegen hat Lettieris Truppe nach der wochenlang überstrapazierten Floskel vom "fehlenden Glück" dieses jetzt offensichtlich zurückgewonnen. "Wir müssen jetzt sehen, dass wir eine Basis nach hinten schaffen", meinte der Trainer schlitzohrig grinsend. "Wenn wir gegen Sechzig gewinnen und das Glück, dass uns in der Vorrunde gefehlt hat, in der Rückrunde auf unserer Seite ist", so Lettieri, "dann können wir sicherlich noch einmal oben angreifen".

Statistik

FC Eschborn: Schmitt - Gaubatz, Kaymak, Dione, Bodnar (46. Metzger) - Dworschak, Simon - Stenzel, Ben Neticha (85. Rus), Keskin - El Bousidi.

SpVgg Bayreuth: Berchthold - Wiesner (78. Matiasovits), Konjevic, Mayr, Endler - Seufert, Contala (87. Fuchs), Walther, Mendez (82. Demel) - Driller, Sajaia.

SR: Karle; Zuschauer: 250..

Tore: 0:1 Sajaia (45.), 0:2 Simon (71. - Eigentor), 0:3 Sajaia (78.).

Gelbe Karten: Simon, Dione / Wiesner.
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Wopo
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Beitrag von Wopo »

Na hoffentlich denkt H. W. auch an den richtigen Lizenzantrag... :wink:
schorschla
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Beitrag von schorschla »

aus der abendzeitung nürnberg von heute:

3:0! Bayreuth marschiert weiter
Doppelpack von Sajaia. Driller kritisiert Bedingungen bei der SpVgg.

BAYREUTH Aufsteiger SpVgg Bayreuth sorgt in der Regionalliga weiter für Furore. Mit einem 3:0-Sieg beim Schlusslicht in Eschborn konnten sich die Oberfranken im Mittelfeld festsetzen. "Das Ergebnis geht in Ordnung.Wir haben über die 90 Minuten insgesamt mehr getan" lobte Trainer Gino Lettieri.

"Eigentlich" befand Martin Driller, frisch gekürter B-Lizenz-Trainer, "müssten wir sechs Punkte mehr auf dem Konto haben und wünden dann ganz oben stehen, aber wir haben schon einige Punkte hergeschenkt". Der Club-Profi, mit elf Treffern auf Rang zwei in der Regionalligatorjägerliste, ging in Eschborn leer aus, legte aber seinem Sturmpartner Mika Sajaia (ebenfalls elf Treffer) zwei Tore auf. Dennoch ist in Bayreuth nicht alles in Butter. Driller: "Wir müssen auf einem Aschenplatz trainieren. Zum Ende meiner Karriere hatte ich mir das etwas anders vorgestellt. Manches kann man in Bayreuth nur mit Galgenhumor ertragen." mh

nun gut. er hat nur eins aufgelegt und sein ergebnis vom trainerschein weiß er noch nicht... aber galgenhumor hat er :wink:
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