Regionalliga Süd
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Wopo
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Neues aus Aalen:
Die vor einer Woche verkündete Zusammenarbeit
des Fußball-Regionalligisten VfR Aalen mit Trainer Lorenz-Günther
Köstner ist gefährdet. Der 53-Jährige kann sich mit seinem bisherigen
Arbeitgeber Karlsruher SC nicht auf eine Auflösung des noch bis
2006 laufenden Vertrags einigen. Köstner war beim Zweitligisten im
Dezember beurlaubt worden und streitet nun mit den Badenern über die
Höhe der Abfindung. Mit Aalen hat er bereits einen Zweijahres-
Kontrakt vereinbart.
«Ich habe dem KSC eine ganz faire Lösung angeboten», sagte Köstner
am Mittwoch. Der Verein lasse sich aber «unheimlich viel Zeit mit
seiner Entscheidung». KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen erklärte dagegen:
«Wir haben ein Angebot abgegeben, das hat er nicht akzeptiert. Die
Verhandlungen sind gescheitert, damit bleibt Lorenz-Günther Köstner
bei uns bis 30. Juni 2006 unter Vertrag.» Ein weiterer
Verhandlungstermin sei derzeit nicht vereinbart. «Natürlich würden
wir uns am liebsten einigen, aber das Ergebnis muss für beide Seiten
zufrieden stellend sein», sagte Dohmen.
Die unklare Situation behindert den Regionalliga-Zwölften VfR
Aalen bei der Verpflichtung von Neuzugängen für die kommende Saison.
«Die Spieler wollen wissen, wer ihr Trainer ist», sagte VfR-
Sportdirektor Uwe Spies. «Wenn wir noch lange warten, ist der Markt
verlaufen. Es geht jetzt um jeden Tag.» Köstner soll bei den Schwaben
Nachfolger des derzeitigen Coaches Slobodan Pajic werden und den
Verein in zwei bis drei Jahren in die 2. Bundesliga führen.
Die vor einer Woche verkündete Zusammenarbeit
des Fußball-Regionalligisten VfR Aalen mit Trainer Lorenz-Günther
Köstner ist gefährdet. Der 53-Jährige kann sich mit seinem bisherigen
Arbeitgeber Karlsruher SC nicht auf eine Auflösung des noch bis
2006 laufenden Vertrags einigen. Köstner war beim Zweitligisten im
Dezember beurlaubt worden und streitet nun mit den Badenern über die
Höhe der Abfindung. Mit Aalen hat er bereits einen Zweijahres-
Kontrakt vereinbart.
«Ich habe dem KSC eine ganz faire Lösung angeboten», sagte Köstner
am Mittwoch. Der Verein lasse sich aber «unheimlich viel Zeit mit
seiner Entscheidung». KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen erklärte dagegen:
«Wir haben ein Angebot abgegeben, das hat er nicht akzeptiert. Die
Verhandlungen sind gescheitert, damit bleibt Lorenz-Günther Köstner
bei uns bis 30. Juni 2006 unter Vertrag.» Ein weiterer
Verhandlungstermin sei derzeit nicht vereinbart. «Natürlich würden
wir uns am liebsten einigen, aber das Ergebnis muss für beide Seiten
zufrieden stellend sein», sagte Dohmen.
Die unklare Situation behindert den Regionalliga-Zwölften VfR
Aalen bei der Verpflichtung von Neuzugängen für die kommende Saison.
«Die Spieler wollen wissen, wer ihr Trainer ist», sagte VfR-
Sportdirektor Uwe Spies. «Wenn wir noch lange warten, ist der Markt
verlaufen. Es geht jetzt um jeden Tag.» Köstner soll bei den Schwaben
Nachfolger des derzeitigen Coaches Slobodan Pajic werden und den
Verein in zwei bis drei Jahren in die 2. Bundesliga führen.
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DI STEFANO
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Köstner-Verpflichtung geplatzt!
Die bereits verkündete Zusammenarbeit zwischen
dem Trainer Lorenz-Günther Köstner und dem Fußball-Regionalligisten
VfR Aalen kommt nun doch nicht zu Stande. Wie VfR-Sportdirektor Uwe
Spies am Mittwochnachmittag mitteilte, konnte der vor einer Woche
vereinbarte Zweijahres-Vertrag nicht unterschrieben werden, weil
Köstners früherer Arbeitgeber Karlsruher SC die Auflösung des noch
bis 2006 laufenden Kontrakts mit dem 53-Jährigen nicht unterzeichnet
habe.
«Das ist eine untragbare Situation für den VfR», sagte Spies
weiter. «So können wir keine Neuzugänge für die kommende Saison
verpflichten, denn die Spieler wollen wissen, wer künftig ihr Trainer
ist. Es geht jetzt um jeden Tag, sonst ist der Markt verlaufen.»
Köstner sollte beim Tabellen-Zwölften eigentlich Nachfolger des
derzeitigen Coaches Slobodan Pajic werden und die Schwaben in zwei
bis drei Jahren in die 2. Bundesliga führen. «Die Sache ist nicht
sehr glücklich gelaufen und verkauft worden», gab Spies zu.
Köstner war vom Zweitligisten Karlsruhe im Dezember beurlaubt
worden und hatte mit den Badenern nach der Zusage in Aalen über eine
Abfindung verhandelt. Laut Aalens Geschäftsstellenleiter Hermann
Olschewski hatte der Fußball-Lehrer dem KSC auf Betreiben des VfR ein
Ultimatum bis Mittwoch, 12.00 Uhr, gestellt, auf seinen Vorschlag
einzugehen. Die Verantwortlichen hätten das aber nicht getan.
«Ich habe dem KSC eine ganz faire Lösung angeboten», sagte Köstner
selbst. Der Verein habe sich aber «unheimlich viel Zeit mit seiner
Entscheidung gelassen». KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen erklärte
dagegen: «Wir haben ein Angebot abgegeben, das hat er nicht
akzeptiert. Die Verhandlungen sind gescheitert, damit bleibt Lorenz-
Günther Köstner bei uns bis 30. Juni 2006 unter Vertrag.» Ein
weiterer Verhandlungstermin sei derzeit nicht vereinbart.
Der VfR habe nun einen «Plan B» mit einem Alternativkandidaten,
erklärte Olschewski. «Eine Entscheidung über den neuen Trainer wird
sicher noch in dieser Woche fallen.» Sportdirektor Spies sagte: «Vor
Lorenz-Günther Köstner gab es andere Kandidaten, denen wir dann
abgesagt haben. Wir müssen jetzt sehen, ob einer von denen noch
Interesse hat.» Eine Lösung des Trainerproblems müsse «lieber heute
als morgen» gefunden werden.
Die bereits verkündete Zusammenarbeit zwischen
dem Trainer Lorenz-Günther Köstner und dem Fußball-Regionalligisten
VfR Aalen kommt nun doch nicht zu Stande. Wie VfR-Sportdirektor Uwe
Spies am Mittwochnachmittag mitteilte, konnte der vor einer Woche
vereinbarte Zweijahres-Vertrag nicht unterschrieben werden, weil
Köstners früherer Arbeitgeber Karlsruher SC die Auflösung des noch
bis 2006 laufenden Kontrakts mit dem 53-Jährigen nicht unterzeichnet
habe.
«Das ist eine untragbare Situation für den VfR», sagte Spies
weiter. «So können wir keine Neuzugänge für die kommende Saison
verpflichten, denn die Spieler wollen wissen, wer künftig ihr Trainer
ist. Es geht jetzt um jeden Tag, sonst ist der Markt verlaufen.»
Köstner sollte beim Tabellen-Zwölften eigentlich Nachfolger des
derzeitigen Coaches Slobodan Pajic werden und die Schwaben in zwei
bis drei Jahren in die 2. Bundesliga führen. «Die Sache ist nicht
sehr glücklich gelaufen und verkauft worden», gab Spies zu.
Köstner war vom Zweitligisten Karlsruhe im Dezember beurlaubt
worden und hatte mit den Badenern nach der Zusage in Aalen über eine
Abfindung verhandelt. Laut Aalens Geschäftsstellenleiter Hermann
Olschewski hatte der Fußball-Lehrer dem KSC auf Betreiben des VfR ein
Ultimatum bis Mittwoch, 12.00 Uhr, gestellt, auf seinen Vorschlag
einzugehen. Die Verantwortlichen hätten das aber nicht getan.
«Ich habe dem KSC eine ganz faire Lösung angeboten», sagte Köstner
selbst. Der Verein habe sich aber «unheimlich viel Zeit mit seiner
Entscheidung gelassen». KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen erklärte
dagegen: «Wir haben ein Angebot abgegeben, das hat er nicht
akzeptiert. Die Verhandlungen sind gescheitert, damit bleibt Lorenz-
Günther Köstner bei uns bis 30. Juni 2006 unter Vertrag.» Ein
weiterer Verhandlungstermin sei derzeit nicht vereinbart.
Der VfR habe nun einen «Plan B» mit einem Alternativkandidaten,
erklärte Olschewski. «Eine Entscheidung über den neuen Trainer wird
sicher noch in dieser Woche fallen.» Sportdirektor Spies sagte: «Vor
Lorenz-Günther Köstner gab es andere Kandidaten, denen wir dann
abgesagt haben. Wir müssen jetzt sehen, ob einer von denen noch
Interesse hat.» Eine Lösung des Trainerproblems müsse «lieber heute
als morgen» gefunden werden.
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Fußball-Lehrer Jan Kocian wird zur kommenden
Saison neuer Trainer des Süd-Regionalligisten SF Siegen. Das gab der
Club am Freitag bekannt. Der 47-jährige Slowake Kocian bekommt in
Siegen einen Jahresvertrag. Er hatte seinen laufenden Kontrakt mit
Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt gelöst und wird in Siegen
Nachfolger von Ralf Loose, der sich mit dem FC St. Gallen über ein
Engagement in der Schweiz einig geworden ist.
Kocian war von 1999 bis 2002 Co-Trainer beim 1. FC Köln, ehe er in
gleicher Funktion zu Eintracht Frankfurt wechselte.
Saison neuer Trainer des Süd-Regionalligisten SF Siegen. Das gab der
Club am Freitag bekannt. Der 47-jährige Slowake Kocian bekommt in
Siegen einen Jahresvertrag. Er hatte seinen laufenden Kontrakt mit
Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt gelöst und wird in Siegen
Nachfolger von Ralf Loose, der sich mit dem FC St. Gallen über ein
Engagement in der Schweiz einig geworden ist.
Kocian war von 1999 bis 2002 Co-Trainer beim 1. FC Köln, ehe er in
gleicher Funktion zu Eintracht Frankfurt wechselte.
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Der oberpfälzische Fußball-Traditionsclub Jahn
Regensburg spielt in der kommenden Saison womöglich nicht mehr in der
Regionalliga Süd. Bei einem Treffen am Freitag stellte die Stadt zwar
finanzielle Unterstützung in Aussicht, doch die zur Lizenzerteilung
erforderlichen 950 000 Euro wird der Club nach Auffassung des
vorläufigen Insolvenzverwalters Hans W. Bauer voraussichtlich nicht
aufbringen können.
Regensburg spielt in der kommenden Saison womöglich nicht mehr in der
Regionalliga Süd. Bei einem Treffen am Freitag stellte die Stadt zwar
finanzielle Unterstützung in Aussicht, doch die zur Lizenzerteilung
erforderlichen 950 000 Euro wird der Club nach Auffassung des
vorläufigen Insolvenzverwalters Hans W. Bauer voraussichtlich nicht
aufbringen können.
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Jean S.
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Meldung vom 03.06.2005, 20:56 Uhr
Sieht inzwischen auch schwarz für die Zukunft des SSV Jahn 2000: Insolvenzverwalter Hans-Wilhelm Bauer Foto: Gläser
Dem SSV Jahn droht die „Rote Karte“ Alle Rettungsversuche vor dem Scheitern / Vieles deutet auf Bayernliga-Zukunft hin Von Heinz Reichenwallner, MZREGENSBURG. Der SSV Jahn Regensburg, vor gut einem Jahr als Zweitligist noch der ganze Stolz und heute als arg gebeutelter Regionalligist das große Sorgenkind der Fußball-Region, kämpft nun seit sechs Wochen um seine Zukunft. Genau seit jenem 27. April, an dem der ehemalige Vorstand, der tags zuvor auf der Mitgliederversammlung nicht entlastet worden war, den Antrag auf vorläufige Insolvenz eingereicht hat. Trotz aller Bemühungen, neue Finanz-Perspektiven zu eröffnen, gibt es bisher keinerlei Diagnose, dass der kränkelnde Patient auf dem Wege der Besserung sein könnte.Ganz im Gegenteil: Sowohl Insolvenzverwalter Hans-Wilhelm Bauer als auch Gerhard Süß, der Initiator des Projekts „Wir retten den SSV Jahn“, und die Mitglieder des Ex-Vorstands sehen ihren Einsatz beinahe als zwecklos und die Möglichkeiten fast als ausgereizt an, die Bedingungen für die Regionalliga-Lizenz zu erfüllen. Dies macht auch das Ergebnis einer Unterredung vom Freitag bei Sportbürgermeister Gerhard Weber sehr deutlich.Denn nach der Zusammenkunft, an der das Ex-Präsidium und die Kandidaten für einen neuen Jahn-Vorstand teilnahmen, fasste Rechtsanwalt Bauer in einer Erklärung das Dilemma zusammen, in dem der SSV Jahn steckt: „Nur wenn der Verein die Regionalliga-Lizenz erhält, sieht sich die Stadt in der Lage, die Jahn-Investitionen im städtischen Stadion an der Prüfeninger Straße abzulösen.“ Die Folgerung lautet: „Ein solcher Kauf erscheint der Stadt nicht sinnvoll, wenn der Verein in der Bayernliga spielt.“Erschwerend in der Angelegenheit ist, dass viele Hilfs- und Sponsorenzusagen ausschließlich für eine Regionalliga- und nicht für die Bayernliga-Zugehörigkeit gegeben worden sind. Dorthin wird die erste Mannschaft des SSV Jahn jedoch zwangsversetzt, wenn sich bis zum 10. Juni, 14 Uhr niemand findet, der die Lizenzauflage des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) erfüllt, die eine Bürgschaft von zirka 950 000 Euro vorsieht. Bisher sei jedenfalls niemand bereit gewesen, diese Bürgschaft zu übernehmen, so der Rechtsanwalt. Selbst die erhebliche wirtschaftliche Mithilfe des Ex-Präsidiums reiche derzeit nicht aus, meinte er namens der freitäglichen Versammlungsrunde, die sich noch bis kommenden Dienstag um die Erfüllung der DFB-Auflagen bemühen wird.Was dann geschieht, steht noch in den Sternen. Tatsache ist, dass Bauer wohl schon am Mittwoch sein Insolvenz-Dossier beim Amtsgericht abgeben muss. Und dann könnte aus einem vorläufigen ein endgültiges Insolvenzverfahren werden. Der Regensburger Traditionsverein hat in der aktuellen Saison nämlich noch eine Deckungslücke von inzwischen geschätzten 700 000 Euro zu schließen. Und das geht sicher nicht ohne die Regionalliga-Lizenz, die wohl diverse Gelder frei machen würde.Und auch nur als Drittligist winken ihm Einnahmen und Anschubfinanzierungen aus geplanten Freundschaftsspielen gegen Bundesligavereine wie Schalke 04 oder den 1. FC Köln. In der 4. Liga wäre auch Basler weg. „Für die Oberliga stehe ich sicher nicht zur Verfügung“, bekundete der Ex-Nationalspieler jüngst. Mit ihm geht das ganze Team. Denn die Verträge der Spieler gelten ebenso nur für die Regionalliga.Auf die ist auch das Sanierungskonzept von Jahn-Helfer Gerhard Süß ausgerichtet – und auch die Kandidatenkür des neuen Vorstands. Parallele Planungen für die Bayernliga fehlen jedoch – sowohl personell, finanziell als auch sportlich. Es gibt bisher niemand und keinerlei Aktivitäten im Verein, die sich mit dem „worst case“, dem schlimmsten Fall, der Insolvenz und dem Zwangsabstieg beschäftigen.Es sieht alles danach aus, dass es so kommen wird, wie es in der Presseerklärung von Rechtsanwalt Bauer steht: „Immer mehr ist zu befürchten, dass die Rote Karte für das Ex-Präsidium auch zu einer Roten Karte für den SSV Jahn wird.“
MZ v. 04.06.05
vb
Sieht inzwischen auch schwarz für die Zukunft des SSV Jahn 2000: Insolvenzverwalter Hans-Wilhelm Bauer Foto: Gläser
Dem SSV Jahn droht die „Rote Karte“ Alle Rettungsversuche vor dem Scheitern / Vieles deutet auf Bayernliga-Zukunft hin Von Heinz Reichenwallner, MZREGENSBURG. Der SSV Jahn Regensburg, vor gut einem Jahr als Zweitligist noch der ganze Stolz und heute als arg gebeutelter Regionalligist das große Sorgenkind der Fußball-Region, kämpft nun seit sechs Wochen um seine Zukunft. Genau seit jenem 27. April, an dem der ehemalige Vorstand, der tags zuvor auf der Mitgliederversammlung nicht entlastet worden war, den Antrag auf vorläufige Insolvenz eingereicht hat. Trotz aller Bemühungen, neue Finanz-Perspektiven zu eröffnen, gibt es bisher keinerlei Diagnose, dass der kränkelnde Patient auf dem Wege der Besserung sein könnte.Ganz im Gegenteil: Sowohl Insolvenzverwalter Hans-Wilhelm Bauer als auch Gerhard Süß, der Initiator des Projekts „Wir retten den SSV Jahn“, und die Mitglieder des Ex-Vorstands sehen ihren Einsatz beinahe als zwecklos und die Möglichkeiten fast als ausgereizt an, die Bedingungen für die Regionalliga-Lizenz zu erfüllen. Dies macht auch das Ergebnis einer Unterredung vom Freitag bei Sportbürgermeister Gerhard Weber sehr deutlich.Denn nach der Zusammenkunft, an der das Ex-Präsidium und die Kandidaten für einen neuen Jahn-Vorstand teilnahmen, fasste Rechtsanwalt Bauer in einer Erklärung das Dilemma zusammen, in dem der SSV Jahn steckt: „Nur wenn der Verein die Regionalliga-Lizenz erhält, sieht sich die Stadt in der Lage, die Jahn-Investitionen im städtischen Stadion an der Prüfeninger Straße abzulösen.“ Die Folgerung lautet: „Ein solcher Kauf erscheint der Stadt nicht sinnvoll, wenn der Verein in der Bayernliga spielt.“Erschwerend in der Angelegenheit ist, dass viele Hilfs- und Sponsorenzusagen ausschließlich für eine Regionalliga- und nicht für die Bayernliga-Zugehörigkeit gegeben worden sind. Dorthin wird die erste Mannschaft des SSV Jahn jedoch zwangsversetzt, wenn sich bis zum 10. Juni, 14 Uhr niemand findet, der die Lizenzauflage des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) erfüllt, die eine Bürgschaft von zirka 950 000 Euro vorsieht. Bisher sei jedenfalls niemand bereit gewesen, diese Bürgschaft zu übernehmen, so der Rechtsanwalt. Selbst die erhebliche wirtschaftliche Mithilfe des Ex-Präsidiums reiche derzeit nicht aus, meinte er namens der freitäglichen Versammlungsrunde, die sich noch bis kommenden Dienstag um die Erfüllung der DFB-Auflagen bemühen wird.Was dann geschieht, steht noch in den Sternen. Tatsache ist, dass Bauer wohl schon am Mittwoch sein Insolvenz-Dossier beim Amtsgericht abgeben muss. Und dann könnte aus einem vorläufigen ein endgültiges Insolvenzverfahren werden. Der Regensburger Traditionsverein hat in der aktuellen Saison nämlich noch eine Deckungslücke von inzwischen geschätzten 700 000 Euro zu schließen. Und das geht sicher nicht ohne die Regionalliga-Lizenz, die wohl diverse Gelder frei machen würde.Und auch nur als Drittligist winken ihm Einnahmen und Anschubfinanzierungen aus geplanten Freundschaftsspielen gegen Bundesligavereine wie Schalke 04 oder den 1. FC Köln. In der 4. Liga wäre auch Basler weg. „Für die Oberliga stehe ich sicher nicht zur Verfügung“, bekundete der Ex-Nationalspieler jüngst. Mit ihm geht das ganze Team. Denn die Verträge der Spieler gelten ebenso nur für die Regionalliga.Auf die ist auch das Sanierungskonzept von Jahn-Helfer Gerhard Süß ausgerichtet – und auch die Kandidatenkür des neuen Vorstands. Parallele Planungen für die Bayernliga fehlen jedoch – sowohl personell, finanziell als auch sportlich. Es gibt bisher niemand und keinerlei Aktivitäten im Verein, die sich mit dem „worst case“, dem schlimmsten Fall, der Insolvenz und dem Zwangsabstieg beschäftigen.Es sieht alles danach aus, dass es so kommen wird, wie es in der Presseerklärung von Rechtsanwalt Bauer steht: „Immer mehr ist zu befürchten, dass die Rote Karte für das Ex-Präsidium auch zu einer Roten Karte für den SSV Jahn wird.“
MZ v. 04.06.05
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Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Mitch BT
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Ein paar interessante Statistiken:
TORE: Insgesamt fielen in 306 Spielen der Fußball-Regionalliga Süd
843 Tore (Schnitt von 2,75/Spiel). Die torreichste Partie wurde am
23. Spieltag zwischen Kickers Offenbach und der TSG Hoffenheim
ausgetragen. Der Aufsteiger aus Hessen verwies Hoffenheim mit einem
6:2 in die Schranken. Den höchsten Heimsieg sowie den höchsten
Auswärtserfolg verbuchte der FC Augsburg. Die Schwaben gewannen zu
Hause gegen den SV Wehen mit 6:1 und beim FC Nöttingen mit 6:0.
Augsburg hatte zudem zusammen mit Offenbach mit je 62 erzielten Toren
die beste Offensive. Schwach in dieser Beziehung war Nöttingen mit
nur 29 erzielten Toren. 83 Gegentreffer schossen den FC zudem ans
Tabellenende.
TORSCHÜTZEN: Die Torjägerkanone der Regionalliga Süd sicherte sich
mit 21 Treffern Patrick Helmers von den Sportfreunden Siegen, gefolgt
von Mark Römer (17) vom FC Augsburg.
ZUSCHAUER: Insgesamt sahen 706 441 Zuschauer die Spiele der
Südstaffel. Zuschauermagnet war Aufsteiger Kickers Offenbach. Zu
seinen Heimspielen kamen insgesamt 113 368 Zuschauer. Schlusslicht in
dieser Wertung waren die Amateure des TSV 1860 München mit 8900
Zuschauern über die gesamte Saison.
KARTEN: Die Schiedsrichter zeigten in den 306 Spielen insgesamt
1067 Gelbe Karten. Das sind rund 3,5 Karten pro Partie. Die meisten
Verwarnungen kassierte der 1. SC Feucht mit 87 Gelben Karten. Nur 40
Mal Gelb bekamen dagegen die Sportfreunde Siegen gezeigt.
PLATZVERWEISE: 57 Mal mussten Spieler vorzeitig den Platz
verlassen. Die Herunterstellungen teilten sich in 30 Gelb-Rote Karten
und 27 Rote Karten auf. Die meisten Platzverweise gingen auf das
Konto der Amateure des VfB Stuttgart Amateure (vier Rote Karten und
zwei Gelb-Rote Karten). Als einziges Team beendete die SV Elversberg
alle Begegnungen vollzählig.
SERIEN: Die meisten Siege nacheinander feierte der FC Augsburg.
Die Mannschaft von Trainer Rainer Hörgl holte zwischen dem 22. und
26. Spieltag fünf Mal drei Punkte. Zudem blieben die Schwaben 20
Spiele in Serie ungeschlagen. Acht Mal hintereinander verließ dagegen
der FC Nöttingen ohne Punktgewinn den Platz. Zudem wartete der TuS
Koblenz 18 Partien auf einen Sieg.
TRAINERWECHSEL: Fünf Trainer mussten in der abgelaufenen Saison
ihren Hut nehmen. Der VfR Aalen, der SC Pfullendorf, der FC Augsburg,
der FC Nöttingen und die Amateure des FSV Mainz 05 trennten sich
vorzeitig von ihren Übungsleitern. Der prominenteste Fall war
sicherlich die Ablösung von Armin Veh. Der ehemalige Bundesliga-
Coach des FC Hansa Rostock wurde nach dem 8. Spieltag in Augsburg von
Rainer Hörgl beerbt. In der Spielzeit 2003/2004 wurden insgesamt
zwölf Trainer entlassen.
Zuschauer 34. Spielt. Gesamt Schnitt
--------------------------------------------------------------
1. Kickers Offenbach -- 113368 6668
2. SF Siegen -- 104080 6122
3. Darmstadt 98 6228 76204 4482
4. FC Augsburg 27000 74000 4352
5. TuS Koblenz 2186 56896 3346
6. Stuttgarter Kickers -- 47430 2790
7. Jahn Regensburg -- 39100 2300
8. VfR Aalen 1340 34163 2009
9. TSG Hoffenheim -- 31200 1835
10. SV Wehen 1600 23480 1381
11. FSV Mainz 05 (A) 11200 22430 1319
12. FC Nöttingen -- 16947 996
13. SC Pfullendorf 980 16693 981
14. VfB Stuttgart (A) 650 11350 667
15. SV Elversberg -- 10900 641
16. 1. SC Feucht -- 10300 605
17. Bayern München (A) -- 9000 529
18. TSV 1860 München (A) 400 8900 523
--------------------------------------------------------------
Gesamt: 51584 706441
Durchschnitt: 5731 2308
TORE: Insgesamt fielen in 306 Spielen der Fußball-Regionalliga Süd
843 Tore (Schnitt von 2,75/Spiel). Die torreichste Partie wurde am
23. Spieltag zwischen Kickers Offenbach und der TSG Hoffenheim
ausgetragen. Der Aufsteiger aus Hessen verwies Hoffenheim mit einem
6:2 in die Schranken. Den höchsten Heimsieg sowie den höchsten
Auswärtserfolg verbuchte der FC Augsburg. Die Schwaben gewannen zu
Hause gegen den SV Wehen mit 6:1 und beim FC Nöttingen mit 6:0.
Augsburg hatte zudem zusammen mit Offenbach mit je 62 erzielten Toren
die beste Offensive. Schwach in dieser Beziehung war Nöttingen mit
nur 29 erzielten Toren. 83 Gegentreffer schossen den FC zudem ans
Tabellenende.
TORSCHÜTZEN: Die Torjägerkanone der Regionalliga Süd sicherte sich
mit 21 Treffern Patrick Helmers von den Sportfreunden Siegen, gefolgt
von Mark Römer (17) vom FC Augsburg.
ZUSCHAUER: Insgesamt sahen 706 441 Zuschauer die Spiele der
Südstaffel. Zuschauermagnet war Aufsteiger Kickers Offenbach. Zu
seinen Heimspielen kamen insgesamt 113 368 Zuschauer. Schlusslicht in
dieser Wertung waren die Amateure des TSV 1860 München mit 8900
Zuschauern über die gesamte Saison.
KARTEN: Die Schiedsrichter zeigten in den 306 Spielen insgesamt
1067 Gelbe Karten. Das sind rund 3,5 Karten pro Partie. Die meisten
Verwarnungen kassierte der 1. SC Feucht mit 87 Gelben Karten. Nur 40
Mal Gelb bekamen dagegen die Sportfreunde Siegen gezeigt.
PLATZVERWEISE: 57 Mal mussten Spieler vorzeitig den Platz
verlassen. Die Herunterstellungen teilten sich in 30 Gelb-Rote Karten
und 27 Rote Karten auf. Die meisten Platzverweise gingen auf das
Konto der Amateure des VfB Stuttgart Amateure (vier Rote Karten und
zwei Gelb-Rote Karten). Als einziges Team beendete die SV Elversberg
alle Begegnungen vollzählig.
SERIEN: Die meisten Siege nacheinander feierte der FC Augsburg.
Die Mannschaft von Trainer Rainer Hörgl holte zwischen dem 22. und
26. Spieltag fünf Mal drei Punkte. Zudem blieben die Schwaben 20
Spiele in Serie ungeschlagen. Acht Mal hintereinander verließ dagegen
der FC Nöttingen ohne Punktgewinn den Platz. Zudem wartete der TuS
Koblenz 18 Partien auf einen Sieg.
TRAINERWECHSEL: Fünf Trainer mussten in der abgelaufenen Saison
ihren Hut nehmen. Der VfR Aalen, der SC Pfullendorf, der FC Augsburg,
der FC Nöttingen und die Amateure des FSV Mainz 05 trennten sich
vorzeitig von ihren Übungsleitern. Der prominenteste Fall war
sicherlich die Ablösung von Armin Veh. Der ehemalige Bundesliga-
Coach des FC Hansa Rostock wurde nach dem 8. Spieltag in Augsburg von
Rainer Hörgl beerbt. In der Spielzeit 2003/2004 wurden insgesamt
zwölf Trainer entlassen.
Zuschauer 34. Spielt. Gesamt Schnitt
--------------------------------------------------------------
1. Kickers Offenbach -- 113368 6668
2. SF Siegen -- 104080 6122
3. Darmstadt 98 6228 76204 4482
4. FC Augsburg 27000 74000 4352
5. TuS Koblenz 2186 56896 3346
6. Stuttgarter Kickers -- 47430 2790
7. Jahn Regensburg -- 39100 2300
8. VfR Aalen 1340 34163 2009
9. TSG Hoffenheim -- 31200 1835
10. SV Wehen 1600 23480 1381
11. FSV Mainz 05 (A) 11200 22430 1319
12. FC Nöttingen -- 16947 996
13. SC Pfullendorf 980 16693 981
14. VfB Stuttgart (A) 650 11350 667
15. SV Elversberg -- 10900 641
16. 1. SC Feucht -- 10300 605
17. Bayern München (A) -- 9000 529
18. TSV 1860 München (A) 400 8900 523
--------------------------------------------------------------
Gesamt: 51584 706441
Durchschnitt: 5731 2308
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Zweitliga-Absteiger Eintracht Trier hat seinen
ersten Neuzugang für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga
Süd verpflichtet. Der 22-jährige Defensivspezialist Michael
Falkenmayer wechselt vom Bundesligisten FSV Mainz 05 an die Mosel und
unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag plus einer Option von einem
Jahr für die 2. Liga.
Dafür ist Nico Patschinski schon weg (zu LR Ahlen).
ersten Neuzugang für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga
Süd verpflichtet. Der 22-jährige Defensivspezialist Michael
Falkenmayer wechselt vom Bundesligisten FSV Mainz 05 an die Mosel und
unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag plus einer Option von einem
Jahr für die 2. Liga.
Dafür ist Nico Patschinski schon weg (zu LR Ahlen).
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Fußball-Regionalligist SV Wehen hat
Samir Naciri vom VfR Neumünster und Torge Hollmann vom Bundesliga-
Absteiger SC Freiburg verpflichtet. Dies teilte der Verein am
Mittwoch mit. Der Vertrag mit Ermin Melunovic wurde in gegenseitigem
Einvernehmen aufgelöst. Der 32-jährige Angreifer kam in der
abgelaufenen Saison nur auf zehn Einsätze.
Samir Naciri vom VfR Neumünster und Torge Hollmann vom Bundesliga-
Absteiger SC Freiburg verpflichtet. Dies teilte der Verein am
Mittwoch mit. Der Vertrag mit Ermin Melunovic wurde in gegenseitigem
Einvernehmen aufgelöst. Der 32-jährige Angreifer kam in der
abgelaufenen Saison nur auf zehn Einsätze.
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Mitch BT
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