FC Hollywood in Bayreuth?
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alfonzo
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1. zum neuen trainer: es sollte wie gesagt eine echte granate sein. Meiner meinung nach erfüllt nur herr wettberg diese kriterien. Ein mann mit erfahrung (auch in höheren klassen) herr will hat z.b. noch nie in der bayernliga trainiert. Also bitte wenn dann richtig! Wettberg ist die einzige lösung!
2. zum alten trainer: ist o.k. wenn armin jetzt so reagiert, er wurde echt derbe abserviert. Allerdings mußte er damit rechnen. Wenn ich mir die tabelle und die leistung der mannschaft (ausnahme das letzte spiel) ansehe war dies nun mal die einzige möglichkeit die dem präsi blieb.
3. zum präsi: die entlassung von armin war echt stillos!
4. saisonziel: hat meiner meinung nach der präsi auch richtig ausgegeben. 1. jahr platz 7, 2. jahr platz 4, was sollte dann bitte noch das nächste ziel außer aufstieg sein, platz 2??? Die oldschdod muß wieder nach oben, sonst ist früher oder später in BT schluß mit höherklassigen fußball da nicht nur die sponsoren sondern noch mehr zuschauer abspringen. Dieses jahr muß man alles riskieren und nach oben, auch wenn?s nicht klappt und wir nächstes jahr in die landesliga absteigen. Mir ist es persönlich scheißegal ob ich nach großbardorf oder weidhausen (war das schön) fahre. Würde aber lieber mal nach saarbrücken fahren!
5. gästebuch: sollte gästebuch bleiben und diskussionen sollten im forum stattfinden.
6. grüppchenbildung im team: wäre richtig kacke wenn?s sich so verhält, weil dann kannst du eh alles vergessen! Denke aber nicht das es so ist. Den gegenbeweis kann aber leicht die mannschaft mit echter teamarbeit in den nächsten spielen geben und wird sie auch, den sie spielen nun mal nicht für irgendeinen verein, sondern für den besten der welt!
7. aufstiegswille: sollte es spieler bei der spvgg geben, die nicht aufsteigen wollen, dann sollten diese aufhören fußball zu spielen und anstatt dessen sozialhilfe in florida beantragen und uns nicht verarschen!
2. zum alten trainer: ist o.k. wenn armin jetzt so reagiert, er wurde echt derbe abserviert. Allerdings mußte er damit rechnen. Wenn ich mir die tabelle und die leistung der mannschaft (ausnahme das letzte spiel) ansehe war dies nun mal die einzige möglichkeit die dem präsi blieb.
3. zum präsi: die entlassung von armin war echt stillos!
4. saisonziel: hat meiner meinung nach der präsi auch richtig ausgegeben. 1. jahr platz 7, 2. jahr platz 4, was sollte dann bitte noch das nächste ziel außer aufstieg sein, platz 2??? Die oldschdod muß wieder nach oben, sonst ist früher oder später in BT schluß mit höherklassigen fußball da nicht nur die sponsoren sondern noch mehr zuschauer abspringen. Dieses jahr muß man alles riskieren und nach oben, auch wenn?s nicht klappt und wir nächstes jahr in die landesliga absteigen. Mir ist es persönlich scheißegal ob ich nach großbardorf oder weidhausen (war das schön) fahre. Würde aber lieber mal nach saarbrücken fahren!
5. gästebuch: sollte gästebuch bleiben und diskussionen sollten im forum stattfinden.
6. grüppchenbildung im team: wäre richtig kacke wenn?s sich so verhält, weil dann kannst du eh alles vergessen! Denke aber nicht das es so ist. Den gegenbeweis kann aber leicht die mannschaft mit echter teamarbeit in den nächsten spielen geben und wird sie auch, den sie spielen nun mal nicht für irgendeinen verein, sondern für den besten der welt!
7. aufstiegswille: sollte es spieler bei der spvgg geben, die nicht aufsteigen wollen, dann sollten diese aufhören fußball zu spielen und anstatt dessen sozialhilfe in florida beantragen und uns nicht verarschen!
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Wopo
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Ich kenne Karsten Wettberg ein bisschen. Der Mann arbeitet in Ingolstadt bei der Post und wird nie einen Verein übernehmen, der weiter als eine Autostunde von Ingolstadt entfernt liegt. So kamen denn auch seine Stationen zustande (1860, Jahn und Post Süd Regensburg, SpVgg Landshut, MTV Ingolstadt). Sonst müsste er seinen Job aufgeben, und das macht er nicht.
Meine "erste Wahl" bleibt Willi Bierofka. Der hat in Ismaning aus einer besseren A-Jugendmannschaft ein Bayernliga-Spitzenteam geformt!
Meine "erste Wahl" bleibt Willi Bierofka. Der hat in Ismaning aus einer besseren A-Jugendmannschaft ein Bayernliga-Spitzenteam geformt!
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Wopo
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Wie wär's mit dem hier? Die Meldung kam gerade rein
Siegfried Held beendet nach zwei Jahren seine
Tätigkeit als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft von Malta. «Das
EM-Qualifikationsspiel am 10. September in Antalya gegen Israel ist
meine letzte Partie», sagte der 61-Jährige am Dienstag gegenüber
«SPIEGEL ONLINE». Der frühere Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund,
Kickers Offenbach und Bayer Uerdingen hatte das Auswahl-Team der
Mittelmeer-Insel seit Sommer 2001 betreut.
In 19 Länderspielen unter dem Deutschen reichte es für die in der
FIFA-Weltrangliste an 132. Stelle geführten Malteser lediglich zu
vier Siegen und drei Unentschieden bei zwölf Niederlagen. Welche
Tätigkeit «Sigi» Held nach seiner Rückkehr nach Deutschland ausüben
will, ist noch unklar. Der 41fache Nationalspieler war als Trainer
bereits in Island, der Türkei, Österreich, Japan und Ägypten tätig.
In Deutschland trainierte Held unter anderem den FC Schalke 04,
Dynamo Dresden und den VfB Leipzig.
Siegfried Held beendet nach zwei Jahren seine
Tätigkeit als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft von Malta. «Das
EM-Qualifikationsspiel am 10. September in Antalya gegen Israel ist
meine letzte Partie», sagte der 61-Jährige am Dienstag gegenüber
«SPIEGEL ONLINE». Der frühere Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund,
Kickers Offenbach und Bayer Uerdingen hatte das Auswahl-Team der
Mittelmeer-Insel seit Sommer 2001 betreut.
In 19 Länderspielen unter dem Deutschen reichte es für die in der
FIFA-Weltrangliste an 132. Stelle geführten Malteser lediglich zu
vier Siegen und drei Unentschieden bei zwölf Niederlagen. Welche
Tätigkeit «Sigi» Held nach seiner Rückkehr nach Deutschland ausüben
will, ist noch unklar. Der 41fache Nationalspieler war als Trainer
bereits in Island, der Türkei, Österreich, Japan und Ägypten tätig.
In Deutschland trainierte Held unter anderem den FC Schalke 04,
Dynamo Dresden und den VfB Leipzig.
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sam
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schorschla
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servus wopo...
ich meld mich jetzt dann doch mal zu wort, obwohl ich eigentlich - ausser meinen berichten zeitungstechnisch - nix dazu sagen wollte. kenn karsten dann doch n bisschen... kennst du das buch
? karsten is seit einem jahr in pension... originalzitat von ihm - bereits längere zeit her - "in bayreuth müsste ich mir sogar überlegen, ob ich ne wohnung nehme und mit meiner frau reden". ganz davon abgesehen, wird er seinen job in cham nicht schmeissen, das wird er zuende bringen... was danach ist, steht in den sternen...
so long!
p. s. was macht hans mayer *gg*?
ich meld mich jetzt dann doch mal zu wort, obwohl ich eigentlich - ausser meinen berichten zeitungstechnisch - nix dazu sagen wollte. kenn karsten dann doch n bisschen... kennst du das buch
so long!
p. s. was macht hans mayer *gg*?
keine handbreit den rassisten.
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alfonzo
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das interview mit armin heute im kurier zeigt aus welchem holz er geschnitten ist, eben ein echter altstädter! ...ich bin mir sicher er geht seinen weg als trainer oder manager (evtl. bei uns!)....wir werden uns auf jeden fall gebührend von ihm beim nächsten heimspiel verabschieden!
armin, falls du das liest:
MUND ABWISCHEN - WEITER GEHT'S
und natürlich: DANKE
armin, falls du das liest:
MUND ABWISCHEN - WEITER GEHT'S
und natürlich: DANKE
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Wopo
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DI STEFANO
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alfonzo
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hier der artikel vom heutigen kurier:
Armin Eck blickt nicht im Zorn zurück
Nur die Art seiner Entlassung stieß den Altstädter Ex-Trainer sauer auf:
"Das war fast eine öffentliche Hinrichtung!"
FUSSBALL
Von Herbert Steininger
Am vergangenen Wochenende endete eine Ära: Wie bereits ausführlich
berichtet, beurlaubte das Präsidium der SpVgg Bayreuth den Trainer der
Bayernligamannschaft, Armin Eck, um gegenüber der Mannschaft ein Zeichen
zu setzen. Knappe fünf Jahre stand der Ex-Profi (u.a. FC Bayern München,
Hamburger SV) auf der Altstädter Kommandobrücke, eine für
SpVgg-Verhältnisse ungewöhnlich lange Zeit.
Trotz seiner Beurlaubung nach dem 2:2 gegen den TSV Aindling blickt Eck
ohne Zorn auf die Zeit auf der Jakobshöhe zurück. "Ich habe aus dieser
Zeit überwiegend Positives mitgenommen, eine Menge Erfahrungen und vor
allem die Erkenntnis, dass man als Trainer in einem Jahr noch viel mehr
in sich aufsaugt, als ein Spieler", glaubt der B-Schein-Inhaber: "Weil
man nicht nur für sich selbst verantwortlich ist, sondern auch für
zwanzig oder mehr Spieler. Und wie es bei mir in diesem Verein der Fall
war, für vieles, vieles mehr." Sportlich gesehen, so der 38-Jährige,
haben die Altstädter bis vor kurzem all das geschafft, was sie sich
vorgenommen hatten. "Diese Ziele haben wir uns bei meinem Amtsantritt
gesetzt, zu dem ich ja mehr oder weniger zufällig durch meine Verletzung
(Kreuzbandriss, d. Red.) gekommen bin. Und der Fünf-Jahres-Plan ist
nahezu aufgegangen, die Leute haben bis jetzt gut mitgezogen." Eck hatte
mit seinen Schützlingen wenig Probleme: "Es hat immer einen Riesenspaß
gemacht, mit ihnen zu arbeiten und ich möchte mich auf diesem Weg bei
meiner Mannschaft noch einmal bedanken." Aus den schwierigen
Situationen, die sich für einen Trainer ergeben, konnte er seine Lehren
ziehen und ein Fazit: "Ein Trainerjahr kann man vielleicht mit drei
Spielerjahren vergleichen." Die Erfahrungen, die er auf der Jakobshöhe
sammeln durfte, haben ihm jedenfalls Lust gemacht, weiter dem
Trainerposten nachzugehen: "Ich glaube, das ist die richtige Schiene für
mich, auf der ich weiterhin bleiben möchte." Als DFB-Stützpunkttrainer
und Betreuer in diversen Fußballcamps gibt Eck derzeit seine Erfahrungen
und Tricks an talentierte Nachwuchskicker weiter. Ein anderer Verein ist
bislang jedenfalls noch nicht an ihn heran getreten: "Dazu ist die Sache
noch zu frisch und zu wenig bekannt."
Negative Eindrücke? Da fällt Armin Eck auf Anhieb der vergangene Samstag
mit seiner plötzlichen Beurlaubung durch Präsident Heinz Wicklein ein.
"Das ist mir in noch ziemlich guter Erinnerung. Ich bin halt jemand,
der, egal wo ich war, immer wieder dahin zurück kehren kann. Ob das hier
bei einigen anderen der Fall ist, lasse ich einmal im Raum stehen.
Unabhängig von der sportlichen Entscheidung habe ich eigentlich
erwartet, dass man, wenn man sich trennt, vorher einmal miteinander
redet, um dann sauber auseinander zu gehen. Aber das ist eine
Charakterfrage." Sauer stieß ihn auf jeden Fall die Art seiner
Entlassung auf, die selbst für neutrale Beobachter starker Tobak war.
"So wie das abgelaufen ist, war das ja fast eine öffentliche
Hinrichtung", nimmt der Ex-Trainer kein Blatt vor den Mund: "Mich in die
Pressekonferenz kommen und mein Statement abgeben zu lassen, um mich
dann vor versammelter Truppe abzuschießen, ist nicht das, was ich
erwartet hatte. Aber das ist eben so, ich akzeptiere das und habe
überhaupt kein Problem damit."
Und deshalb überwiegen am Ende die angenehmen Erinnerungen: "Es war im
nachhinein gesehen eine schöne Zeit. Der Abschluss war zwar nicht
unbedingt das, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber die Unterstützung
durch die Fans und vor allem durch den Altstadt-Kult hat mir schon sehr
darüber hinweg geholfen. Die vielen Anrufe und e-mails zeigen mir, dass
das, was ich gemacht habe, doch nicht so ganz verkehrt war."
Armin Eck wundert ein wenig, dass von Vereinsseite seit dem vergangenen
Samstag noch niemand auf ihn zugegangen ist. "Ich stehe ja noch für ein
gutes Jahr unter Vertrag _ und das einzige, was ich weiß, ist dieser
Satz, der in der Pressekonferenz gefallen ist. Ich werde jetzt erst
einmal nichts unternehmen, sondern mir in aller Ruhe ein paar Spiele
ansehen, um informiert zu bleiben. Irgendwann wird sicherlich einmal
jemand vom Verein auf mich zukommen. Mal abwarten, was die nächsten Tage
und Wochen bringen."
"Nach insgesamt fast 17 Jahren als Spieler und Trainer bin ich nach wie
vor ein Altstädter"
Eine Sache kann sich Armin Eck nicht vorstellen: Dass Teile seiner
Mannschaft gegen ihn gespielt haben könnten, um seinen Rausschmiss zu
beschleunigen. "Das glaube ich nicht, weil ich selbst Spieler war und
derartige Überlegungen nie hatte. Man spielt nicht für oder gegen einen
Trainer, man spielt für sich und den Verein. Ich kann mir eine Situation
nicht vorstellen, dass man absichtlich vorbeischießt oder nicht läuft."
Eck stellt nicht in Abrede, dass es auch bei den Altstädtern
unzufriedene Spieler gab. "Bei 21 Leuten ist das ein ganz normaler
Vorgang. Da kannst Du nicht jeden zufrieden stellen, aber das muss man
eben akzeptieren. Ich habe gelernt, Entscheidungen zu treffen, und muss
die auch nicht immer rechtfertigen. Wenn ich einem Spieler erkläre,
warum er nicht spielt und er akzepiert das nicht, dann muss ich auch
nichts mehr sagen. Und dann braucht aber auch nicht der Spieler daher
kommen und behaupten, ich rede nicht mit ihm."
Von seiner ehemaligen Mannschaft ist er immer noch begeistert. "Es ist
eine Supertruppe _ weil es keine linken Bazillen gibt. Sie ist
vielleicht sogar zu brav, viel zu anständig. Charakterlich ist sie aber
einwandfrei, und daher hat es auch Spaß gemacht, sie zu trainieren."
Seinen Nachfolger wünscht Armin Eck alles Gute. "Nach insgesamt fast 17
Jahren als Spieler und Trainer bin ich nach wie vor ein Altstädter _
auch wenn das Ende jetzt nicht schön war. Ich bin aber der Meinung, dass
die Mannschaft das Potenzial hat und ich bin mir sicher, dass es jetzt
einen Schub geben wird, egal, wer als Trainer kommt. Und wenn die
Altstädter diesen Schub ausnutzen können, werden sie wieder auf die
Erfolgsschiene kommen. Warum sollte nicht wieder so eine Serie wie in
der vergangenen Saison eintreten _ dann bist Du wieder vorne dabei. Es
ist nach wie vor alles drin!"
Armin Eck blickt nicht im Zorn zurück
Nur die Art seiner Entlassung stieß den Altstädter Ex-Trainer sauer auf:
"Das war fast eine öffentliche Hinrichtung!"
FUSSBALL
Von Herbert Steininger
Am vergangenen Wochenende endete eine Ära: Wie bereits ausführlich
berichtet, beurlaubte das Präsidium der SpVgg Bayreuth den Trainer der
Bayernligamannschaft, Armin Eck, um gegenüber der Mannschaft ein Zeichen
zu setzen. Knappe fünf Jahre stand der Ex-Profi (u.a. FC Bayern München,
Hamburger SV) auf der Altstädter Kommandobrücke, eine für
SpVgg-Verhältnisse ungewöhnlich lange Zeit.
Trotz seiner Beurlaubung nach dem 2:2 gegen den TSV Aindling blickt Eck
ohne Zorn auf die Zeit auf der Jakobshöhe zurück. "Ich habe aus dieser
Zeit überwiegend Positives mitgenommen, eine Menge Erfahrungen und vor
allem die Erkenntnis, dass man als Trainer in einem Jahr noch viel mehr
in sich aufsaugt, als ein Spieler", glaubt der B-Schein-Inhaber: "Weil
man nicht nur für sich selbst verantwortlich ist, sondern auch für
zwanzig oder mehr Spieler. Und wie es bei mir in diesem Verein der Fall
war, für vieles, vieles mehr." Sportlich gesehen, so der 38-Jährige,
haben die Altstädter bis vor kurzem all das geschafft, was sie sich
vorgenommen hatten. "Diese Ziele haben wir uns bei meinem Amtsantritt
gesetzt, zu dem ich ja mehr oder weniger zufällig durch meine Verletzung
(Kreuzbandriss, d. Red.) gekommen bin. Und der Fünf-Jahres-Plan ist
nahezu aufgegangen, die Leute haben bis jetzt gut mitgezogen." Eck hatte
mit seinen Schützlingen wenig Probleme: "Es hat immer einen Riesenspaß
gemacht, mit ihnen zu arbeiten und ich möchte mich auf diesem Weg bei
meiner Mannschaft noch einmal bedanken." Aus den schwierigen
Situationen, die sich für einen Trainer ergeben, konnte er seine Lehren
ziehen und ein Fazit: "Ein Trainerjahr kann man vielleicht mit drei
Spielerjahren vergleichen." Die Erfahrungen, die er auf der Jakobshöhe
sammeln durfte, haben ihm jedenfalls Lust gemacht, weiter dem
Trainerposten nachzugehen: "Ich glaube, das ist die richtige Schiene für
mich, auf der ich weiterhin bleiben möchte." Als DFB-Stützpunkttrainer
und Betreuer in diversen Fußballcamps gibt Eck derzeit seine Erfahrungen
und Tricks an talentierte Nachwuchskicker weiter. Ein anderer Verein ist
bislang jedenfalls noch nicht an ihn heran getreten: "Dazu ist die Sache
noch zu frisch und zu wenig bekannt."
Negative Eindrücke? Da fällt Armin Eck auf Anhieb der vergangene Samstag
mit seiner plötzlichen Beurlaubung durch Präsident Heinz Wicklein ein.
"Das ist mir in noch ziemlich guter Erinnerung. Ich bin halt jemand,
der, egal wo ich war, immer wieder dahin zurück kehren kann. Ob das hier
bei einigen anderen der Fall ist, lasse ich einmal im Raum stehen.
Unabhängig von der sportlichen Entscheidung habe ich eigentlich
erwartet, dass man, wenn man sich trennt, vorher einmal miteinander
redet, um dann sauber auseinander zu gehen. Aber das ist eine
Charakterfrage." Sauer stieß ihn auf jeden Fall die Art seiner
Entlassung auf, die selbst für neutrale Beobachter starker Tobak war.
"So wie das abgelaufen ist, war das ja fast eine öffentliche
Hinrichtung", nimmt der Ex-Trainer kein Blatt vor den Mund: "Mich in die
Pressekonferenz kommen und mein Statement abgeben zu lassen, um mich
dann vor versammelter Truppe abzuschießen, ist nicht das, was ich
erwartet hatte. Aber das ist eben so, ich akzeptiere das und habe
überhaupt kein Problem damit."
Und deshalb überwiegen am Ende die angenehmen Erinnerungen: "Es war im
nachhinein gesehen eine schöne Zeit. Der Abschluss war zwar nicht
unbedingt das, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber die Unterstützung
durch die Fans und vor allem durch den Altstadt-Kult hat mir schon sehr
darüber hinweg geholfen. Die vielen Anrufe und e-mails zeigen mir, dass
das, was ich gemacht habe, doch nicht so ganz verkehrt war."
Armin Eck wundert ein wenig, dass von Vereinsseite seit dem vergangenen
Samstag noch niemand auf ihn zugegangen ist. "Ich stehe ja noch für ein
gutes Jahr unter Vertrag _ und das einzige, was ich weiß, ist dieser
Satz, der in der Pressekonferenz gefallen ist. Ich werde jetzt erst
einmal nichts unternehmen, sondern mir in aller Ruhe ein paar Spiele
ansehen, um informiert zu bleiben. Irgendwann wird sicherlich einmal
jemand vom Verein auf mich zukommen. Mal abwarten, was die nächsten Tage
und Wochen bringen."
"Nach insgesamt fast 17 Jahren als Spieler und Trainer bin ich nach wie
vor ein Altstädter"
Eine Sache kann sich Armin Eck nicht vorstellen: Dass Teile seiner
Mannschaft gegen ihn gespielt haben könnten, um seinen Rausschmiss zu
beschleunigen. "Das glaube ich nicht, weil ich selbst Spieler war und
derartige Überlegungen nie hatte. Man spielt nicht für oder gegen einen
Trainer, man spielt für sich und den Verein. Ich kann mir eine Situation
nicht vorstellen, dass man absichtlich vorbeischießt oder nicht läuft."
Eck stellt nicht in Abrede, dass es auch bei den Altstädtern
unzufriedene Spieler gab. "Bei 21 Leuten ist das ein ganz normaler
Vorgang. Da kannst Du nicht jeden zufrieden stellen, aber das muss man
eben akzeptieren. Ich habe gelernt, Entscheidungen zu treffen, und muss
die auch nicht immer rechtfertigen. Wenn ich einem Spieler erkläre,
warum er nicht spielt und er akzepiert das nicht, dann muss ich auch
nichts mehr sagen. Und dann braucht aber auch nicht der Spieler daher
kommen und behaupten, ich rede nicht mit ihm."
Von seiner ehemaligen Mannschaft ist er immer noch begeistert. "Es ist
eine Supertruppe _ weil es keine linken Bazillen gibt. Sie ist
vielleicht sogar zu brav, viel zu anständig. Charakterlich ist sie aber
einwandfrei, und daher hat es auch Spaß gemacht, sie zu trainieren."
Seinen Nachfolger wünscht Armin Eck alles Gute. "Nach insgesamt fast 17
Jahren als Spieler und Trainer bin ich nach wie vor ein Altstädter _
auch wenn das Ende jetzt nicht schön war. Ich bin aber der Meinung, dass
die Mannschaft das Potenzial hat und ich bin mir sicher, dass es jetzt
einen Schub geben wird, egal, wer als Trainer kommt. Und wenn die
Altstädter diesen Schub ausnutzen können, werden sie wieder auf die
Erfolgsschiene kommen. Warum sollte nicht wieder so eine Serie wie in
der vergangenen Saison eintreten _ dann bist Du wieder vorne dabei. Es
ist nach wie vor alles drin!"
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Alex
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