Altona

Nationalmannschaft, Champions League, Europa League, Conference League, Bundesligen, 3. Liga, Regionaligen, Bayernligen, und ... und ... und ...
Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

@nick

Und wie war der Vorverkauf? Ich hoffe Du hast dir Plattfüße geholt. :wink:
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Nick
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Beitrag von Nick »

Plattfüße hab ich schon (hab' ich mir am Millerntor geholt :wink: ), glücklicherweise ist kein Senkspreizfuß dazugekommen. Warten mußte ich nämlich nicht. Wie man so hört, scheint der Vorverkauf aber recht gut zu laufen. Hoffentlich spielt das Wetter mit, denn es pißt seit Tagen.
Nichts ist unmöglich - Altona!
Nick
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Beitrag von Nick »

Das Wetter war stabil, 4700 Zuschauer waren da, nach 90 Minuten stand es 0:0, es hätte so ein schöner Tag werden können, wenn es nicht nach 120 Minuten 0:3 für St. Pauli gestanden hätte...

Der AFC hat 90 Minuten lang prima mitgespielt. Dann kurz nach Anpfiff der Verlängerung das erste Mal nicht aufgepaßt und ein Tor gefangen, dann ein zweifelhafter Elfer (samt gelb-roter Karte für den AFC), und das war's.

Immerhin kann der AFC die Einnahmen gut gebrauchen.
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Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

Aus dem kicker:

Hamburg/Schleswig-Holstein: Altona verliert im Oddset-Pokal gegen St. Pauli - 26.01.2004 10:52
Prohn holt noch drei Verstärkungen

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"Es hat sich in den vergangenen Jahren hier einiges bewegt. Der Abstand zu den großen Vereinen ist nur noch gering." Altonas Obmann Matthias Neumann war nach dem ODDSET-Pokalspiel am Samstag gegen den FC St. Pauli sichtlich zufrieden - wenn auch natürlich nicht mit dem Ausscheiden durch die 0:3-Niederlage nach Verlängerung.
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4414 Zuschauer sorgten für ein Fußball-Fest in der Adolf-Jäger- Kampfbahn. Viele trauten ihren Augen nicht, denn auf schwer bespielbaren Rasen war ein Klassenunterschied nicht erkennbar. Hamburg/ Schleswig-Holstein Altona besaß in der ersten Halbzeit sogar die besseren Spielanteile, auch wenn die Gäste durch Mayer (26.) und Musci (43.) die weitaus größeren Chancen hatten.

Die Überraschung lag nach 51 Minuten sogar in der Luft: Andres Urbszat zirkelte einen Freistoß an den Außenpfosten. Und in der 72. Minute parierte St. Pauli-Keeper Frank Dröge einen Flachschuss von Meinke. In der Schlussphase beherrschte St. Pauli gegen die nun zu häufig auf abseits spielende AFC-Abwehr die Partie, aber es fielen keine Tore. Das änderte sich in der Verlängerung blitzschnell: Der herausragende Patrick Mölzl düpierte den Oberligisten nach 97 Sekunden mit einer feinen Einzelleistung und schoss den Ball aus acht Metern ins Tor. In der 98. Minute holte der eingewechselte und schnell verwarnte Marius Jendzrey sechs Meter vor dem Tor Milenko Miletic von den Beinen - Elfmeter und Gelb-Rote Karte. Mölzl verwandelte zur Vorentscheidung. Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Miletic selbst auf 3:0. Letztlich hätte die Partie auch noch höher ausgehen können, denn nach Christopher Meinkes roter Karte wegen groben Foulspiels hatte der AFC nur noch neun Spieler auf dem Platz.

Dennoch: Auf Altonaer Seite gab es hauptsächlich strahlende Gesichter, denn für die nächste Saison sind die Weichen gestellt. Trainer Andreas Prohn verlängerte seinen Vertrag bis 2005 und wird in den nächsten Wochen eine starke Mannschaft für die eingleisige Oberliga präsentieren. Damit der Abstand zu St. Pauli und anderen Regionalligisten noch weiter verkleinert wird, wurden mit Jürgen Tunjic, Carsten Henning und Tiago Teixeira schließlich drei Verstärkungen geholt, die bereits am Sonntag in Heide zum Einsatz kommen sollen.

H. Borchardt
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Nick
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Beitrag von Nick »

Bitte umgehend in der Februar-Ausgabe von 11 Freunde die Seiten 62-63 aufschlagen.

Ewig gestreift!
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sam
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Beitrag von sam »

Was steht'n da drin? :?:
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

aus 11 Freunde Ausgabe #31

Und Mutti wartet daheim
von Axel Formeseyn

Es ist Sonntagmorgen in Hamburg-Altona. 10 Uhr. Gefühlt: 6 Uhr. Ganz offensichtlich hängt es von der Qualität der Fußballspiele ab, wann sie angepfiffen werden: Die Champions League fängt um 20:45 Uhr an, die Bundesliga um 15:30 oder 17 Uhr, unsere Erste spielt um 14 Uhr, die Zweite um 12 und dann kommen wir: Anpfiff 10 Uhr. Publikum ist keines da. Höchstens Werner Biskup nach seinem Zug durch die Gemeinde. Und während der noch eine Jolle Bier aufreißt und meine Freundin sich zu Hause noch mal umdreht, da komm ich in die Kabine rein. „Moin Männer!“ Zunächst ein Griff in die Trikottasche. Welche Nummer habe ich denn diesmal? Die 2. Grrrr. Ich sollte früher aufstehen. Die glorreiche 10 hat mal wieder ein anderer abgegriffen. Ich spiele bei Altona 93, in der dritten Herrenmannschaft. Ganz unten. Betonliga Hamburg. Geil.
Die Kabinentür wird laut aufgestoßen. Fritze ist jetzt auch da. Unser, das hört er gerne, „Sturmführer“. Er kommt grad vom Saufen. Fertig sieht er zwar aus, mit Saufen ist er es aber noch lange nicht. „Hat noch jemand ein Bier für den Meister über?“ Aus der Ecke meldet sich Uwe, unser knapp 70-jähriger Linksverteidiger. „Ich hab noch eins, Fritze! Ist aber nicht mehr kalt!“ Ob kaltes Bier, ob warmes Bier. „Du hast mir grad das Leben gerettet, Uwe. Auf dich, mein Schatz!“ Wer ein‘ ausgibt, ist Fritzes Freund. Da hängt er sein Fähnchen gerne in den Wind. Doch das riecht auch der Trainer. „Ja, was glaubst du denn, wo du hier bist?! Unser Saisonziel ist der Aufstieg! Da kann ich keine Besoffenen bei gebrauchen!“ – „Rülps!“ Das war Uwe. „Tschuldigung Trainer.“ Der mag erst mal nicht mehr und verlässt die Kabine. Die Tür knallt zu und Uwe fragt in die Runde: „Jemand noch ein Bier?“
Und noch ein Problem: Kein Schiedsrichter ist in Sicht. Weil wir das Heimteam sind, so müssen doch glatt wir die schwarze Sau stellen. Und der Trainer hat nur einen Spieler, auf den er heute gerne verzichten mag: „Fritze! Pfeifst du?” Meine Hoffnung, Fritze möge sich ob seines enormen Schädels zurückhalten, verpufft wie so viele Ecken von uns: wirkungslos! Der Auserwählte baut sich in der Kabine auf, nimmt einen tiefen Schluck und kündigt lauthals an: „Yee-ha! Heute hagelt es Rote Karten! Darauf könnt ihr einen lassen!“

Weiter in Heft # 31!


Bild: Peter Carstens
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sam
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Beitrag von sam »

Der Bericht - einfach nur geil! 8)
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Kahler
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Beitrag von Kahler »

kommt mir irgendwie bekannt vor :D
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sam
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Beitrag von sam »

Kahler hat geschrieben:kommt mir irgendwie bekannt vor :D
Wieso, gibt es Ähnlichkeiten mit anderen lebenden Personen?
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Kahler
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Beitrag von Kahler »

Das ähnelt unserem Klub, die alte Herren Mannschaft hat genauso einen üblen Ruf. Die berühmte "SAU- Tour".
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Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

Aus dem Kicker:
Oberligen
Hamburg/Schleswig-Holstein: Altona - Der "Tagesspiegel" sorgt für Unruhe - 19.02.2004 16:39
Barthel will 25 000 Euro auftreiben

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Wer hätte gedacht, dass Giovanni di Lorenzo und Hellmuth Karasek mal Thema an der Hamburger Griegstraße sind.
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Zum Thema

Liga
Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein

Die beiden sind beim in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" in verantwortlicher Position - und eben diese Zeitung schrieb nun einen Artikel über die angeblichen Aufstiegsambitionen von Altona 93. "Völliger Quatsch", sagt Berater Jürgen Kuntze-Braack zum Artikel, "ich habe uns niemals als kleines U-Boot im Hamburger Fußball bezeichnet. Und dass wir einen Jahrestat von 1,5 Millionen Euro aufstellen würden, entspricht erst recht nicht den Tatsachen."

Anlass für die Veröffentlichung waren Spekulationen, Altona könne nun doch die Unterlagen für die Regionalliga-Lizensierung beim DFB einreichen. "Unser Ziel ist das Erreichen der eingleisigen Oberliga. Das wird schon schwer genug", sagt Kuntze-Braack, "die Regionalliga ist für uns derzeit kein Thema, denn allein das Antragsverfahren kostet zu viel Geld. Da haben unsere Spieler ja nichts von."

Die rund 25 000 Euro versucht nun Präsident Dirk Barthel aufzutreiben. Er hört sich positiver gestimmt an: "Wir wollen grundsätzlich den Spielern und dem Umfeld alle möglichen Anreize bieten. Bis zum 31. März haben wir ja noch Zeit, die Unterlagen eventuell einzureichen."

Das Umdenken in Altona hat den Hintergrund, dass weiter Investoren für den Stadionumbau gesucht werden - und die sollen mit einem überregionalem Anspruch gelockt werden. "In sechs bis acht Wochen können wir mehr über das neue Stadion sagen", verspricht Barthel.

Bis dahin wissen die Verantwortlichen auch mehr über die sportlichen Perspektiven des AFC. Denn die nächsten fünf Gegner stehen allesamt unter den ersten acht der Tabelle. Am 28. März enden die "Wochen der Wahrheit" mit dem Derby in Lurup. Möglicherweise reicht auch Rang zwei, denn der Meiendorfer SV wird sich für die Regionalliga nicht anmelden, bei Bergedorf 85 wird noch überlegt.

H. Borchardt


Vielleicht steigen wir ja parallel mit Altona 93 bis in Liga II. auf. 8) Wäre ein super Auswärtsspiel. Und das Rahmenprogramm erst! :oops:
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Nick
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Beitrag von Nick »

Nach dem 6:1-Sieg in Wedel (diese Truppe hat eigentlich in der Oberliga nichts verloren; sie sind als Tabellenvierter der Hamburger Verbandsliga in die Oberliga aufgestiegen, weil einige Vereine ihre Mannschaften zurückgezogen haben – gestern hat Wedel gegen den Letzten Heider SV immerhin schon den ersten Saisonsieg eingefahren) ist wohl bei manchem etwas zu viel Euphorie ausgebrochen. Ich hoffe, die verdiente 1:2-Heimniederlage von gestern gegen die zweite von Holstein Kiel hat die Leute wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Ich glaube nicht, und darin bin ich mir mit vielen AFC’ern einig, dass es für den AFC sportlich reicht, um an Mannschaften wie Concordia usw. vorbeiziehen zu können – und wenn es denn klappte, müsste man noch gegen die Amateure vom VfL Wolfsburg in die Aufstíegsrelegation. Das Sportliche ist aber nicht unbedingt mein größtes Problem, denn Wunder gibt es ja bekanntlich immer wieder.

Der AFC ist nicht unbedingt der reichste Verein in HH, mit Ausnahme des Präsidenten gibt es kaum größere Sponsoren. Schon allein das Einreichen der Meldeunterlagen für die Regionalliga kostet eine schöne Stange Geld. Man sollte sich einmal an die Mitte der 90er erinnern, als der AFC schon mal eine Saison in der Regionalliga gespielt hat und nach dem sportlichen Abstieg aus wirtschaftlichen Gründen in die Verbandsliga zurückziehen musste. In den ersten beiden Saisons in der Verbandsliga konnte der AFC nur knapp den Abstieg in die Landesliga (entspricht der Bezirksoberliga in Bayern) entrinnen, und wir erinnern uns mit Grausen an Spiele wie z.B. beim SC Condor (tief im Hamburger Osten), wo man gerne mal mit 5:1 heimgeschickt wurde. Und Ihr könnt Euch ja sicher alle noch an die Landesliga-Zeiten der Altstadt erinnern... Oder würdet Ihr wieder nach Aubstadt fahren wollen?

Kurz und schlecht – dem AFC fehlt es im Moment schlicht und ergreifend am Geld, um die Regionalliga wirklich vernünftig angehen zu können. Keiner kann wirklich Lust darauf haben, eine Rolle wie der VfR Neumünster zu spielen, der sieglos das Regionalliga-Tabellenende ziert, genauso wie keiner wirklich Lust darauf haben kann, dass der Verein sich übernimmt und wieder Sonntag morgens um 10:45 auf Aschenplätzen irgendwo in Hamburg antreten muss oder gar schlimmeres - siehe Göttingen 05, Hessen Kassel und wie sie alle heißen.

(Übrigens: Wie ist es eigentlich bei der Altstadt? Kann die SpVgg sich wirklich die Regionalliga leisten? Ich kann das aus der Entfernung nicht beurteilen, ich wollte nur mal gefragt haben. Ich habe allerdings den Eindruck, daß die Struktur unserer Vereine da ziemlich ähnlich ist - ein mittelständischer Unternehmer als Präsident/ Sponsor, an dem vieles hängt. Was ist, wenn der mit seinem Geld lieber Synchronschwimmen sposort?)

Aus meiner Sicht kann es für Altona 93 nur um folgendes gehen: sich für die eingleisige Oberliga Nord qualifizieren, dort etablieren und mittelfristig den Aufstieg anpeilen. In dieser Zeit müssen entsprechende Grundlagen geschaffen werden, d.h. Sponsoren suchen, Öffentlichkeitsarbeit intensivieren (auf diesem Gebiet hat sich dank Plakataktion, AFC-Buch etc. immerhin schon was getan).

Der geplante Stadionumbau (nach der letzten Planung, die ich kenne, eigentlich eher ein Neubau) wird ohne Sponsoren auch nicht zu haben sein, mal ganz abgesehen davon, dass ich von der Notwendigkeit eines Umbaues in dieser Form nicht überzeugt bin – wer braucht schon eine Miniaturausgabe des Stadions an der Müllverbrennungsanlage? Die 111-jährige Tradition des Vereins ist schließlich auch ein Kapital, und die AJK ist ein Teil davon. Für die Regionalliga würde es eine kleinere Lösung auch tun.

Wie dem auch sei - der AFC wird das Champions-League-Finale 2015 gegen die Altstadt gewinnen, aber Ihr gewinnt ja eh’ alle Finals zwischen 2008 und 2014. :wink:
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Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

@Nick
Immerhin hat Neumünster einen Auswärtspunkt am Millerntor geholt. :wink:
Du bekommst die Tage Post von mir. Oder bist du in nächster Zeit in BT?
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Beitrag von Nick »

@ Jean S.

Gestern hat mir der Postbote was mitgebracht. Chic! Dankeschön.
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