Pokalspiel in Bayreuth: SpVgg - Regensburg

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Thommy
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Beitrag von Thommy »

Hier noch kurz Infos zu Thannhausen, gegen die wir ja im Juli
noch das Endspiel um den Toto-Pokal 2006 bestreiten müssen:

Der Höhenflug der Schwaben hält an
Fussball Der Gegner des 1. FC Bamberg hat einen Lauf. Die TSG Thannhausen, ein kleiner, bodenständiger Verein, steht in der Hauptrunde des DFB-Pokals.

Thannhausen - Als Saisonziel hatten die Verantwortlichen bei der TSG Thannhausen im Sommer 2005 einen „Platz im gesicherten Mittelfeld“ ausgegeben. Doch es kam nach Rang 9 als Aufsteiger in die Landesliga von 2004, es war der dritte Aufstieg in die Landesliga, anders. Zweiter ist man geworden und nun wollen die Westschwaben in die Bayernliga aufsteigen. Finanziell würde dieses Abenteuer versüßt durch den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, den Thannhausen am Dienstag durch einen 6:5-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den haushohen Favoriten FC Ingolstadt 04 geschafft hat. Dafür gibt es 65 000 Euro Antrittsprämie. Es ist nach 1975 die zweite Teilnahme am DFB-Pokal. Damals schied man in der ersten Runde gegen den damaligen Zweitligisten Bayer 04 Leverkusen mit 0:6 aus.
Die TSG Thannhausen mit ihren knapp 1200 Mitgliedern spielt zwar schon seit 1971 nie tiefer als Bezirksliga, die ganz große Nummer war der Klub aus dem Landkreis Günzburg am Westrand Bayerns zu Baden-Württemberg aber nie. Thannhausen ist eine Stadt und zählt 6 500 Einwohner. Zu erreichen ist der Ort über die Autobahn A8 von München Richtung Stuttgart. Von der Ausfahrt Burgau sind es dann noch 16 Kilometer.

Über viele Jahre war Alexander Graf von Schönborn erster Vorsitzender, der inzwischen Ehrenvorsitzender ist. Am Pfingstmontag feierte der Graf seinen 65. Geburtstag. Alexander Graf von Schönborn hat immer dafür gesorgt, dass in Thannhausen ordentlich gewirtschaftet wird. Der Verein ist schuldenfrei und hat sich niemals auf Experimente eingelassen. Es wurde nur das Bezahlbare möglich gemacht. Damit spielt man aber immerhin schon seit 35 Jahren nie tiefer als Bezirksliga. 35 Jahre? Um ein Mal so alt zu werden, hat der Trainer der TSG, Oliver Schmid, noch knapp sieben Jahre Zeit. Er ist gerade Mal 28.

Graf von Schönborn stammt aus Böhmen und hat seinen Stammsitz in Ulm und Biberach in Baden-Württemberg, etwa 75 Kilometer von Thannhausen entfernt. Dort verwaltet Schönborn einen Forstbetrieb und dort gibt es sogar ein allerdings unbewohntes Schloss. Der adelige Fußball-Funktionär ist zum zweiten Mal verheiratet und hat sieben Kinder. Die Verbindung zu Thannhausen resultiert aus der Vergangenheit, weil Alexander Graf von Schönborn in Thannhausen aufgewachsen ist.

Sportlich sind die Schwaben zur Überraschung der ganzen Liga Zweiter geworden. Heimstetten bei München wurde als Meister der Favoritenrolle gerecht. Aber der TSV 1860 Rosenheim, der sich in der Winterpause mit Josef Weiß und Thomas Masberg vom Bayernligisten SV Wacker Burghausen II verstärkt hat, hatte deutlich größere Ambitionen auf den zweiten Rang. Aber die Thannhausener spielten unbekümmert und konnten sich sogar mit der zweiten Mannschaft erstmals in der Klubgeschichte als Meister der Kreisliga für die Bezirksliga qualifizieren. Es ist also das bisher erfolgreichste Jahr der TSG Thannhausen seit der Gründung der Fußball-Abteilung im Jahr 1920.



08.06.2006

Relegation




Auf- und Abstieg zur Bayernliga

Erster Spieltag
Spiel 1:
FC Kempten – Freier TuS Regensburg (Donnerstag, 8. Juni, 18.30 Uhr, in Heimstetten).
Spiel 2:
FC Bamberg – TSG Thannhausen
(Samstag, 10. Juni, 17 Uhr, in Feucht)

Zweiter Spieltag
Spiel 3:
Sieger Spiel 1 – Sieger Spiel 2

Der Sieger des Spiels 3 ist für die Bayernliga 2006/07 qualifiziert
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