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schorschla
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Beitrag von schorschla »

in einem punkt muss ich gino jetzt übrigens in schutz nehmen. wenn klughammer und andere behaupten, er wäre oberschreier liegen sie falsch.
er hat prinzipiell moniert, dass es schwer sei gegen solche teams zu bestehen. er hat aber immer betont, dass man als spitzenmannschaft solche truppen schlagen muss, wenn man aufsteigen will.
seine kritik (sowohl fürth als auch regensburg) bezog sich nicht auf die profis, sondern in den zwei fällen auf die schiedsrichter. und in haching hat er nur vorab darauf hingewiesen, dass abgänge wie cescutti bei den möglichkeiten nicht ins gewicht fallen...
wer dahingehend dagegen gern was dazu sagt, ist unser präse. und zwar zurecht. und daher ist er denk ich momentan auch etwas aufgebracht...
so long
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Rotmainboy
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Beitrag von Rotmainboy »

Man kann nur hoffen das der BFV und der DFB ihre Lehren drauss ziehen.

Am besten wäre es doch wenn diese verdammte Regelung endlich geändert wird, dann hätten sowohl Hof als auch Bayreuth etwas davon.

Ein Wiederholungsspiel in Hof wäre doch auch nicht das schlechteste für alle Beteiligten, die 2. hätte die Chance die Punkte selbst zu holen und die Hofer hätten ihr faires Spiel - alle wären wahrscheinlich glücklich, auch die Spieler unserer Zweiten. Unser Gino vielleicht nicht.
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sam
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Beitrag von sam »

Muss mir den Anfang von TVO nochmal ansehen. Da sind ja einige weitere interessante Details genannt worden!? :roll:
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Mitch BT
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Beitrag von Mitch BT »

Es würde mich auch interessieren, ob ein Wiederholungsspiel und damit die Annulierung des 3:1-"Sieges" auf irgendeine Weise zu bewerkstelligen wäre. Kann mir kaum vorstellen, daß Hofer o. Bayreuther Offizielle bzw. Fans was dagegen hätten, sofern sie normal ticken. Wer könnte dem BFV so einen Vorschlag unterbreiten, damit dieser Aussicht auf Erfolg hätte? Dürfte der Verband überhaupt darauf eingehen?
Nicht, daß ich falsch verstanden wäre, auch eine X:0-Wertung für Hof würde ich natürlich verstehen u. akzeptieren. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, daß der BFV in diese Richtung im Nachhinein was korrigieren kann, schließlich wurden "nur" seine Statuten ausgereizt.
Wenn es eventuell einen Hauch von etwas Positivem in dieser unglaublichen Geschichte geben soll, könnte es eine Regeländerung in nächster Zukunft sein, die solche Vorfälle ein für alle Mal untersagt.
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Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Ich befürchte allerdings, dass die allmächtige DFL ihr Veto gegen eine Änderung einlegen wird und die vielen speichelleckende DFB-Funktionäre sich unterordnen. Am Ende wird es dann so aussehen, dass zwar im Amateurbereich so etwas nicht mehr möglich ist (was zu begrüssen wäre) aber die Profis sich nachwievor ungehemmt in den Amateurspielbetrieb einbringen können. Rein natürlich zur Sammlung von Spielpraxis.
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sam
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Beitrag von sam »

Es ist ja nun wirklich nicht soooooo wichtig.

Aber: Hat nun Gino Lettieri Norbert Drobny am Samstag informiert, dass die Erste spielt, oder nicht?! :roll:

Würde mich jetzt schon mal interessieren, da ja der Vorgang dann zumindestens vorab bekannt gewesen wäre.

Übrigens, ich bin strikt gegen ein freiwilliges Wiederholungsspiel. Es gibt Regeln und die wurden eingehalten. Und nachdem (trotz allem) sich der Verein regelkonform verhalten hat, wird auch der Verband nicht anderes entscheiden. Natürlich war es unsportlich - aber dafür gibt es keine Handhabe.

Und überhaupt: Wann wäre denn "unsportlich"?

Wenn die Stammelf aufläuft? Wenn 10 Mann + 1 Ersatzspieler? Wenn 9 Mann + 2 Ersatzspieler? ...

Und überhaupt, hätte der Verein Protest eingelegt, wenn das Spiel gewonnen worden wäre? :roll: :roll:
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sam
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Beitrag von sam »

Leserbrief heute in der Frankenpost:

Schuld ist der Verband

Zum Landesligaspiel zwischen Bayern Hof und den „verstärkten“ Bayreuthern:
„Was da am Samstag seitens der Bayreuther abgegangen ist, war eine riesengroße Sauerei. Aber der eigentlich Schuldige sind nicht die Bayreuther, sondern das ist der Fußballverband mit seinen Statuten. Daran gehört sich endlich etwas geändert. Aber auch die Verantwortlichen des FC Bayern Hof sind nicht ganz unschuldig an dem zu Stande gekommenen Ergebnis. Denn auch sie kannten diese Statuten und hätten sich eigentlich denken können, was passiert, speziell bei diesem Gegner. Daher wäre es besser gewesen, das Spiel an diesem Tage abzusagen, was ja bei den Platzverhältnissen auch gerechtfertigt gewesen wäre. Noch ein Wort zu dem Hofer Stadionsprecher Jürgen Schmidt: Man sollte nicht so in Polemik verfallen und das Spiel sowohl auf dem Spielfeld als auch auf den Zuschauerrängen mit dummen und primitiven Kommentaren extra anheizen. Das sollte auch den Verantwortlichen des FC Bayern einmal zu denken geben, denn dieses war ja nicht das erste Mal seitens des Herrn Schmidt“
__________________________________

Danke Herr S. aus Hof – kann Ihnen hier zu 100 % zustimmen.

Ich wollte das zwar bis jetzt nicht thematisieren, aber mir ging der Stadionsprecher ebenso auf den Sack. Ein Stadionsprecher hat in der Regel ein große Verantwortung und sollte stets um Sachlichkeit bemüht sein – kann zwar durchaus etwas „eingefärbt“ sein, jedoch immer objektiv. Das war Herr Schmidt am Samstag in keinster Weise - selbst das Vorgehen der Bayreuther hätte das nicht begründet. Durchgefallen!

Das Thema „Polemik“ sowie „dumme und primitive Kommentare“ deckt sich ja mit den Erfahrungen, die Herrn Wicklein bei der letztjährigen Pressekonferenz passiert sind. Er hatte ja eh bereits die Konsequenzen gezogen und die Au nicht mehr zu betreten. Gut so!

Die Hofer Fraktion mag sich zwar darüber amüsieren, aber das tut man nicht.

Achtung: Möchte hier nicht gegenseitig aufrechnen, aber es muss immer noch möglich sein bestimmte Dinge (neben Spielerauswahl) anzusprechen.
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Beitrag von sam »

Noch ein Bericht von www.soccerline.de:

Bayern, Landesliga Nord - Herren
Skandal: Altstadt schickt komplette 1. Mannschaft

FC Bayern Hof vs. SpVgg Bayreuth II 1:3 | 1000 Zuschauer | Spielnote 2

Spielbericht
2004-11-13 - Es ist eigentlich ein Jammer, über ein solches Spiel nur wenige Worte zu verlieren. Die Landesliga-Begegnung des FC Bayern Hof, der auf dem Papier die zweite Mannschaft der SpVgg Bayreuth zu Gast hatte, war ein Spiel auf bestem Bayernliga-Niveau. Aber spannender als das Geschehen auf dem Rasen waren an diesem Samstag im November die Äußerungen in der Kerng, dem Raum für Pressekonferenzen unter der Südtribüne im Stadion Grüne Au.

Die Lorbeeren für das hohe spielerische Niveau des Fußballspiels gebühren dem Präsidenten der SpVgg Bayreuth, Heinz Wicklein, und seinem Cheftrainer Gino Lettieri. Beide hatten die glänzende Idee, nach Hof nicht die abstiegsbedrohte Landesliga-Elf, sondern stattdessen die Bayernliga-Mannschaft zu schicken, die vor einer Woche dem FC Memmingen ein 2:1 abgerungen hatte.

Hofs Trainer Thomas Kost bezeichnete es als wohl einmaligen Fall im deutschen Fußball, dass ein Verein nicht nur einzelne Spieler, sondern seine komplette erste Mannschaft als Reserve zu einem Punktspiel der Zweiten antreten lässt. Gerade im Fall des Präsidenten der SpVgg Bayreuth, der sich wegen des Einsatzes von Zweit- oder Bundesligaspielern in den Amateurteams des 1. FC Nürnberg oder der SpVgg Greuther Fürth regelmäßig über Wettbewerbsverzerrung beklagt, ist eine solche Entscheidung um so verlogener.

Auch der Trainer der Bayreuther Reservemannschaft, Werner Thomas, begann seinen Kommentar mit dem Eingeständnis, dass eigentlich ein anderer auf dem Trainerstuhl in der Pressekonferenz sitzen müsse. Thomas gab zu bedenken, dass seinen Spielern nicht nur das Topspiel der gesamten Hinrunde genommen worden war, sondern dass sich die fehlende Spielpraxis in einer Woche bei dem schweren Spiel der Altstadt-Reserve gegen die TG Höchberg rächen könnte.

Thomas Kost ging auch mit dem Bayreuther Gästetrainer hart ins Gericht. Für die Aufstellung einer Mannschaft sei immer noch der eigentliche Trainer und nicht der Präsident oder der Übungsleiter der ersten Mannschaft verantwortlich. Thomas habe sich seinen Spielern gegenüber aus der Verantwortung gestohlen.

Kost erinnerte an sein Engagement bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth, als er - just vor einem Spiel gegen den FC Bayern Hof - von Profitrainer Eugen Hach die Aufstellung für die bevorstehende Bayernliga-Partie überreicht bekommen hatte. Kost ignorierte nach einem Gespräch mit seiner Mannschaft die Vorgaben von oben und gewann mit dem Reserveteam anschließend 1:4 auf der Grünen Au. Zwei Wochen später hatte er seine Beurlaubung im Briefkasten. „Aber ich kann heute wenigstens noch gerade in den Spiegel gucken“, so Kost.

Die sportliche Niederlage wollte der Bayerntrainer aber nicht ausschließlich auf das unter dem Gesichtspunkt der Sportlichkeit äußerst fragwürdige Verhalten der SpVgg Bayreuth zurückführen. Damit, dass die Altstädter nach der Spielabsage in der Bayernliga einige Akteure aus der ersten Mannschaft gegen Hof einsetzen würden, sei zu rechnen gewesen. Dennoch habe er als Cheftrainer darauf bestanden, die Landesliga-Partie stattfinden zu lassen. Genauso wie im GEALAN-Pokal in der Sommerpause, als seine Mannschaft die klassenhöhere Lettieri-Schützlinge mit 2:0 besiegten, hätte es der FC Bayern Hof auch heute mit der SpVgg Bayreuth aufnehmen können.

Leider hatten sich in das Hofer Spiel diesmal aber einige Unkonzentriertheiten eingeschlichen. Gerade vor den Bayreuther Treffern zum 0:1 (9. Min. Füssmann) und 0:2 (40. Min. Seufert) hatte die Hofer Deckung die Torschützen sträflich vernachlässigt. Wo Bayreuth seine Chancen sicher nutzen konnte - den dritten Bayreuther Treffer erzielte Rasp in der 76. Minute -, hatten die Hofer Horky und Tänzel eben Pech. Der Kopfball des Ersten strich in der 20. Minute nur Zentimeter am Kasten von Bayreuths Bayernliga-Keeper Berchtold vorbei. Tänzel traf in der 84. Minute nur die Latte.

Positiv bewertete Kost die Entstehung des Hofer Anschlusstreffers in der 70. Minute. Wie eine Wiederholung des Zusammenspiels von Rauh und Scheller beim 3:0 gegen den SV Memmelsdorf zwei Wochen zuvor, setzte sich diesemal Scheller mustergültig an der rechten Strafraumgrenze durch und bediente den vor Tor postierten Micklisch.

Die gute Leistung gegen die erste Mannschaft der SpVgg Bayreuth, die an diesem Freitag im Gewand der Landesligamannschaft aufgetreten war, stimmte Kost zuversichtlich für den Rest der Saison. „Dieses Erlebnis hat meine Mannschaft noch mehr zusammengeschweißt.“ Trotz der verlorenen drei Punkte werde seine Mannschaft den Wiederaufsteig in die Bayernliga schaffen, kündigte Kost an. Und dann - so der ruhige Kost ungewohnt kämpferisch - „gibt es in einem Jahr in Bayreuth die Revanche für das, was heute hier passiert ist.“
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
schorschla
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Beitrag von schorschla »

Der Auftritt der Ersten Mannschaft als SpVgg Bayreuth II am Wochenende in Hof sorgt weiter für Wirbel. Wie der Fußball-Landesligist FC Bayern Hof, der die Partie mit 1:3 verloren hat, gestern mitteilte, wurden der Bayreuther Präsident Heinz Wicklein und der Trainer Gino Lettieri zu „unerwünschten Personen des FC Bayern Hof“ erklärt und erhielten Stadionverbot.
Die Hofer, die im Kampf um den Bayernliga-Aufstieg vielleicht entscheidende Punkte einbüßten, wollen keine Freundschaftsspiele und keine Turniere mit Beteiligung der Altstädter mehr bestreiten. Zudem hat der Landesliga-Zweite verbandsrechtliche Schritte eingeleitet. Beim Sportgericht der Bayernliga wurde der Antrag gestellt, die Partie mit X:0 als gewonnen für den FC Bayern zu werten oder das Spiel neu anzusetzen. Nach den Statuten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ist jedoch der Einsatz aller Spieler der Ersten Mannschaft in der Reserve erlaubt, wenn eine Schonfrist von zwei Tagen zum letzten Auftritt des A-Teams eingehalten wird.

SpVgg-Präsident Wicklein stellte sich gestern hinter seinen Trainer, der seiner Truppe wegen des Spielausfalls in der Bayernliga Spielpraxis habe geben wollen. Dass Bayreuth mit der „Ersten“ antreten werde, habe Lettieri bereits am Samstagmorgen den Hofern mitgeteilt, die sich aber nach Rücksprache mit Trainer Thomas Kost dafür entschieden, die Partie auszutragen und nicht Witterungsgründe für einen Spielausfall vorzuschieben. „Aus dieser Perspektive muss ich sagen, wir haben alles 100-prozentig richtig gemacht. Auch die Verärgerung der Reserve-Spieler kann ich nicht verstehen“, erklärte Wicklein gegenüber dem FT. mm

siehe mein kommentar im anderen thread. letzter satz: keine zustimmung.

wenn gino die hofer tatsächlich informiert hat, muss sich manch einer auf der grünen au den vorwurf des heuchlers gefallen lassen und einiges erscheint in einem ganz anderen licht - ohne das ich es für gut heißen kann...
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Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

"Unerwünschte Personen"
16.11.2004 16:33
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SpVgg-Chef Heinz Wicklein und Trainer Gino Lettieri haben in Hof Stadionverbot FUSSBALL

Der FC Bayern Hof zieht Konsequenzen aus dem Verhalten der SpVgg Bayreuth, die am vergangenen Samstag zum Landesligaspiel auf der Grünen Au mit ihrer Bayernligamannschaft angetreten war.

In einem Schreiben an den Präsidenten der SpVgg, Heinz Wicklein, erklärten die beiden Vorsitzenden des Landesligisten, Reiner Denzler und Claus Lippert, Wicklein und SpVgg-Trainer Gino Lettieri zu "unerwünschten Personen des FC Bayern Hof" und erteilten ihnen Stadionverbot.
Der FC Bayern Hof wird desweiteren keinerlei Freundschaftsspiele gegen die SpVgg Bayreuth mehr austragen und an keinen Turnieren teilnehmen, bei denen die SpVgg auch antritt. Diese Maßnahme gilt zumindest für die Amtszeit von Wicklein und Lettieri.
Der Altstädter Präsident, der sich gestern auf Geschäftsreise befand und über den KURIER von der Hofer Entscheidung erfuhr, hatte für diese Maßnahme der Hofer Verantwortlichen nur ein Lächeln übrig. "Für mich wird das langsam zu einem Witz", erklärte der 61-Jährige am Autotelefon: "Vorzuwerfen habe ich mir sowieso nichts, denn von der Entscheidung Gino Lettieris, die erste Mannschaft zu schicken, habe ich nichts gewusst."
Die Möglichkeit, mit seinem Trainer zu sprechen, hatte Wicklein mittlerweile: "Und von ihm habe ich erfahren, dass er im Laufe des Samstag-Vormittags mit dem Hofer Spielleiter Norbert Drobny gesprochen habe. Diesem hätte er eröffnet, dass unsere erste Mannschaft auflaufen würde. Die Hofer wussten also Bescheid und hätten die Gelegenheit gehabt, die Begegnung abzusagen." Wicklein kann den ganzen Aufstand ohnehin nicht nachvollziehen: "Ich finde es hervorragend von Gino Lettieri, dass er die Hofer von seinem Entschluss informiert hat."
"Nichts Unfaires getan" Der Altstädter Trainer bestätigte diese Aussage. "Und darum verstehe ich diese ganze Hetzjagd nicht, die der FC Bayern Hof jetzt veranstaltet." Lettieri weiter: "Im Kabinengang habe ich einen Hofer Spieler gefragt, den ich nicht namentlich nennen will, warum der FC Bayern überhaupt gespielt hat." Und dieser Spieler habe Letteiri gegenüber erzählt, dass Trainer Thomas Kost der Meinung gewesen sei, dass seine Schützlinge gut trainiert hätten und die Bayreuther - egal in welcher Besetzung - schlagen würden. "Jetzt stellt sich Kost als Unschuldslamm hin", meinte Lettieri in Richtung seines Kollegen.
Der Italiener hat ein ruhiges Gewissen: "Ich habe nichts Unfaires getan, sondern lediglich die Statuten zu meinem Vorteil ausgenutzt. Und der bestand darin, in Spielpraxis zu bleiben. Für den Verein, für den ich unter Vertrag bin, tue ich alles." Wenn Lettieri einen Gegner für ein Freundschaftsspiel gefunden hätte, wäre die ganze Sache ohnehin nicht passiert. "Und wenn die Zweite in Würzburg oder Haibach antreten hätte müssen, hätten wir genauso verfahren."
Verbandsrechtliche Schritte Gegen die Wertung des Spiels vom vergangenen Samstag (Ergebnis: 3:1 für SpVgg Bayreuth II) hat der FC Bayern Hof verbandsrechtliche Schritte eingeleitet. Beim Sportgericht der Bayernliga wurde der Antrag gestellt, die Partie mit x:0 als gewonnen für den FC Bayern Hof zu werten bzw. die Begegnung zu annullieren und ein neues Spiel anzusetzen. Abzuwarten bleibt, inwieweit die Sportrichter den Hofer Argumentationen folgen.
Bayernliga-Spielleiter Armin Klughammer bezeichnete die Handlungsweise der SpVgg Bayreuth als "unsportlich im höchstem Grade", sie sei nach seiner Kenntnis im bayerischen Fußball ohne Beispiel: "Solche Fälle schlagen Wellen." Klughammer ist nicht einmal so pessimistisch, dass die Hofer mit ihrem Protest durchkommen: "Da hat jetzt unser neuer Verbands-Präsident Dr. Rainer Koch gleich einen Spezialfall." Eine Regeländerung sei allerdings Sache des Deutschen Fußballbundes. Klughammer möchte aber nicht ausschließen, dass gerade dieser Fall Anlass genug ist, den DFB auf Betreiben des Bayerischen Fußballverbandes dazu zu bringen, sich damit zu beschäftigen.
st.




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Beitrag von Justfleisch »

...ich sehes ähnlich wie der Herr S. aus H. in seinem Leserbrief.
Angenommen BT II spielt am letzten Spieltag gegen den Abstieg und Hof um den Aufstieg - wäre es dann legitim (wenn möglich) auf Spieler der Ersten zurückzugreifen, um die Klasse zu halten... Wo wäre denn da das Verständnis ? Es wird grad so getan, als wenn durch dieses Spiel Hof keine Chance mehr hat. Man kann dazu stehen wie man will, aber manch einer übertreibt hier gewaltig. Der DFB-Fratze wurde der Spiegel gezeigt.
Die range geht von "...nur ein toter Altstädter..." bis "ich geh auf kein Spiel mehr". Seid ihr alle noch sauber ? Das ist nunmal Fußball - zugegeben von der häßlicheren Seite, aber eben Sport mit emotions.
Dann fahren wir halt mal ins Maustal-Stadion Sulzfeld (Werscht net so, aber Bier aus Patronenflaschen - damals)... Die Zweite hat es genauso verdient. Aber bestimmt nicht, um noch einen tieferen Keil zu treiben. Die Erste hat nicht gestreikt, als sie die Aufstellung erfahren hat - gehört sie dann öffentlich geprügelt ?
Mich nervt dieses völlige Zerfleischen. Gegen z.B. Aidhausen zu stopfen wäre mit einem Grinsen abgetan worden "psst, weißt scho ? Der Lettieri hat ganz schee gstopft" und die wahrscheinliche Antwort "naja, bei den Bauern...blablabla".
Kommt mal wieder runter. Nervt mich hier. Bin gegen ein Nahholspiel,finde es aber hinterfragenswert, was da passiert ist.

so long... :?
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Jesus, es geht hier nicht nur um die rein sportliche Seite, wo 3 Punkte vergeben werden. Es geht hier u.a. auch um die Aussenwirkung. Die OLDSCHDOD ist, nach Aussage des Präsidenten in vielversprechenden Sponsorenverhandlungen. Da ist es kontraproduktiv, wenn die OLDSCHDOD durch eine solche Aktion mit einem negativen Ruf behaftet ist. Es mag regelkonform sein, wirklich fair ist es nicht. Und ich denke, dass Sponsoren da drauf schon achten, dass hier der Name mit den entsprechenden Werten verbunden wird.

Betrachtet man aber mal die erste Mannschaft isoliert, ist die Aktion vielleicht doch nicht einmal so abwegig. Wie oft hatte eine Mannschaft einen Lauf und durch eine Spielpause wurde die Serie beendet. Von daher ist das Argument Spielpraxis gar nicht mal von der Hand zu weisen, zumal das Reglement dies ja auch in dieser Form zulässt. Zumindest kann man nicht sagen, dass Gino nicht alles dafür tut, dass seine Mannschaft Erfolg hat (ich lass da mal eine persönliche Abrechnung mit Hof aussen vor). Eine Eigenschaft, die möglicherweise Armin Eck gefehlt hat. Wie oft hat es denn schon geheissen, dass der OLDSCHDOD der letzte Biss fehlt?

Das soll aber jetzt nicht heissen, dass ich die Sache gut finde. Es ist nur der Versuch beide Seiten mal zu beleuchten. Darüber hinaus sollte wirklich schnellstmöglich diese absurde Einsatzregelung überarbeitet werden. Es gibt aus anderen Sportarten genügend Beispiele wie es anders auch geht (vor allem wie man jungen Spielern die Möglichkeit geben kann sich zu entwickeln). Und mit einem Angebot für ein Wiederholungsspiel würde man sich auch keinen Zacken aus der Krone brechen. Gewinnt halt dann die zweite Mannschaft auf regulärem Weg ;-)
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Beitrag von Justfleisch »

@ein Bayreuther

...der Image-Schaden wurde bei meiner Betrachtung nicht miteinbezogen. Gebe Dir hinsichtlich der Tatsache voll und ganz Recht.
Trotzdem, immerhin sind wir im Gespräch ;-)...
Es sollten jetzt trotzdem beide Seiten wieder Fußball spielen und sich auf ihre Ligasituation besinnen. Ich will immernoch aufsteigen und MI5, Mossad oder CIA haben jetzt genug Verschwörungstheorien verbreitet.
Je länger wir drüber reden kann keine Ruhe einkehren.

ALTSTADT !
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Beitrag von Rotmainboy »

Eines steht auf jeden Fall fest!

Wenn Gino Lettieri den Spielleiter Drobny der Hofer vorher informiert hat und Trainer Kost der Meinung war uns auch so zu schlagen, dann war das wohl auch ein RIESEN Eigentor, den beim Gealan-Cup war die Oldschdod noch nicht so richtig in Fahrt wie jetzt.

Also Schluss mit dieser Posse, sollen sich die Hofer doch bis zum Ende aller Zeiten aufregen - Selber Schuld, ihr hattet ja die Chance das Spiel abzusagen.
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Ein Ende der Posse gäbe es nur bei einem Wiederholungsspiel mit der richtigen zweiten Mannschaft. Damit hätte Gino die Spielpraxis gehabt für seine erste Mannschaft, die zweite Mannschaft könnte sich beweisen, den Hofern wäre Gerechtigkeit wiederfahren, es ist wieder etwas Leben in die Foren gekommen. Was bleiben würde, wäre einfach der fade Beigeschmack, denn die Punkte würde die Zweite selbstverständlich auch selbst einfahren :mrgreen:
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