Altstädter Blick geht wieder nach unten
FUSSBALL. Die Spieler des Bayernligisten SpVgg Bayreuth müssen sich auf eine ungemütliche Woche einstellen: „Ich werde mit ihnen hart ins Gericht gehen, denn wir haben unsere Vorgaben und Ziele überhaupt nicht umsetzen können“, meinte ein sichtlich enttäuschter Spielertrainer Ingo Walther nach der 0:4 (0:0)-Pleite in Rain am Lech.

Einen ersten Vorgeschmack bekamen die Kicker bereits kurz nach der Partie, als sie zum intensiven Auslaufen mehrere Runden um den Platz drehen mussten, während die Gastgeber ihren ersten Sieg seit dem 7. August feierten. Trotz des durchwachsenen Saisonstarts mit nun 13 Punkten in zehn Partien sieht Walther seine Position nicht gefährdet. „Ich versuche, mein Bestes zu geben. Wir haben ein Aufbaujahr und sollten uns nun darauf konzentrieren, nicht in die Abstiegszone zu rutschen“, gab der 40-Jährige die Marschroute für die kommenden Wochen vor.
Vom Anpfiff weg fand die SpVgg vor 520 Zuschauern nicht ihren Rhythmus. „Unsere Beine waren wie gelähmt“, meinte Walther, der neben Victor Gradl noch zu den wenigen Aktivposten einer insgesamt ideen- und leblos wirkenden Bayreuther Elf gehörte. In den gesamten 90 Minuten erspielte sich die Wespen-Elf nicht eine zwingende Chance.
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