die nz hat uns auch registriert
dieter bracke war da....
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=395457&kat=32
Bayreuth: Auch Walther kommt
Bankdrücker Driller
Mittelfränkische Invasion beim Regionalliga-Duell zwischen einem oberfränkischen und einem oberpfälzer Klub - auf dem Rasen und auch auf der Tribüne. Ein jetzt in Diensten der SpVgg Bayreuth stehendes Trio ehemaliger Feuchter Kicker mit Markus Haushahn, Alexander Contala und Alberto Mendez konnte sich von ihrem früheren Trainer Roland Seitz zum 2:1-Sieg über Jahn Regensburg - es war der erste der Saison für den Aufsteiger - gratulieren lassen. Und aus dem Trio wird jetzt sogar ein Quartett. „Ich habe heute einen Vertrag bis 2006 unterschrieben“, verkündete Ingo Walther, letztes Jahr noch Kapitän beim SC Feucht. Begrüßen konnte er auch seinen ehemaligen Fürther Mannschaftskameraden Rachid Azzouzi, der das Geschehen interessiert verfolgte und sich von der Kampfkraft der Gastgeber angenehm überrascht
zeigte.
Roland Seitz brennt vor Ehrgeiz, aber er hat noch keinen neuen Job. Dasselbe gilt auch für den früheren Club-Amateurtrainer Alois Reinhardt, der das Geschehen von der Tribüne aus verfolgte. Vielleicht winkt Seitz gar bald in Regensburg eine neue Herausforderung, denn die Aktien von Mario Basler sind nach der Niederlage in Bayreuth weiter im Sinken begriffen. Er geriet nach dem Abpfiff wieder einmal in Rage, der Ex-Nationalspieler. Sein Zorn galt der eigenen Mannschaft, aber auch - und dies zu Recht - dem Schiedsrichter.
Pfeifenmann Viktora aus Hessen erkannte das 1:0 für Bayreuth an, obwohl Schütze Sajaja Jahn-Torhüter Sabanov eindeutig gefoult hatte. „Wenn so etwas nicht gepfiffen wird, dann sind wir bald beim Rugby“, zürnte Basler hinterher.
Ein Mann aber hatte in der Partie zur allgemeinen Überraschung gefehlt: Der frühere FCN-Stürmer Martin Driller. Er lief sich zwar während der 90 Minuten warm, kam aber nicht zum Zuge. Der Grund der Nichtberücksichtigung? Es gab zwei Versionen. Driller habe Probleme mit dem Meniskus, begründete Bayreuths Trainer Gino Lettieri den Verzicht. Des Spielers Sicht: „Der Trainer hat mir mitgeteilt, dass er mit meinen Trainingsleistungen nicht zufrieden gewesen sei. Dass muss ich akzeptieren.“
Driller, der seinen Wohnsitz nach wie vor in Nürnberg hat, fühlt sich dennoch in der Wagnerstadt und auch bei der Spielvereinigung pudelwohl. Er betont auch seine Verbundenheit zum Club, auch wenn er gegen ihn - ein Termin steht noch aus - weiter prozessiert.
Sein Chef in Bayreuth hatte während des Spiels für eine außergewöhnliche, aber durchaus verständliche Situation gesorgt: Er schickte seinen Präsidenten Heinz Wicklein fort, als dieser neben ihm auf der Bank Platz nehmen sollte. Ungemach erwartet der selbstbewusste Lettieri aber nicht, obwohl der Boss sich mehrfach abwinkend getrollt hatte.
keine handbreit den rassisten.