SpVgg Bayreuth - 1860 München II (19. Spieltag - 10.12.2005)

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hubschraubereinsatz
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Beitrag von hubschraubereinsatz »

vielleicht war es gar net so schlecht, dass die Mannschaft gemerkt hat, wo sie wirklich steht
seh ich genauso. wir haben eben grad gegen so defensiv tief gestaffelte mannschaften (die haben ja teilweise 5-4-1 gespielt) probleme, wenn superingo und contala spielen und seufert im mittelfeld nicht so ganz genau weiß, wo er hinlaufen soll. und die chancenauswertung bleibt eher unterhaltsam. hoffnung gibt, dass die ausführung von standards doch gar nicht so übel war wie schon häufiger gesehn und unsre jungs sich nicht bei jedem "feindkontakt" erst mal zwei minuten wälzen müssen. :roll:
unterm strich sind 26 punkte vor der winterpause für nen aufsteiger auch kein untergang.

ach ja, die schiedsrichterassistentin könnens ruhig öfter schicken...
kein foul, chris!
Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Das zweite Tor geht nunmal auf Berchtis Kappe. So ein Klopps bei Überzahl darf nicht passieren. Wenn wir ausgekontert worden wären, würde ich ja nichts sagen, aber das Tor kam aus dem NICHTS! Allerdings dieses Tor hat uns nur einen Punkt gekostet. Entscheidend war der Aussetzer in der ersten Hälfte, durch den sich die 60er dann halt schön hinten rein stellen konnten. Der vorderste Mann der Münchner stand ja teilweise 10 Meter von der Mittellinie entfernt in der eigenen Hälfte. Dagegen ist es verständlicherweise schwierig zu spielen, zumal der Boden jetzt nicht unbedingt ein gutes Kombinationsspiel zugelassen hat.
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sam
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Beitrag von sam »

U23 beendet beim 2:1-Sieg in Bayreuth Negativserie

Zwölf Mal hintereinander konnten die U23-Löwen in der Regionalliga Süd nicht mehr gewinnen. Im letzten Spiel vor der Winterpause beendeten sie beim 2:1 (1:0) in Bayreuth diese Negativserie – und das mit einer halbstündigen Unterzahl. Andreas Brysch hatte die Sechziger in Führung gebracht (30.). Nach dem Ausgleich durch Mikheil Sajaia (68.) gelang Mischa Welm mit einem Traumtor der Siegtreffer (81.).


Personal: Trainer Alfons Higl musste auf Stürmer Lance Davids wegen einer Oberschenkelzerrung verzichten. Außerdem standen Angreifer Alban Ramay und Mittelfeldspieler Matthias Jörg (beide Leisten-Operation) nicht zur Verfügung. Der Innenbandabriss im Knöchel von Kapitän Christian Holzer war soweit verheilt, dass er in Bayreuth auflaufen konnte.

Spielverlauf: Die Gastgeber besaßen die erste Chance des Spiels in der 4. Minute. Nach einem Freistoss aus halbrechter Position – etwa 22 Meter vom Tor entfernt – touchierte Mikheil Sajaia den Ball leicht mit dem Kopf, doch das Leder strich knapp am Löwen-Tor vorbei. In der 17. Minute steuerte Nicky Adler nach herrlichem Pass von Mischa Welm auf Bayreuths Keeper Christian Berchthold zu, aber im letzten Moment konnte ihm ein Abwehrspieler den Ball vom Fuß spitzeln. Besser machte es Andreas Brysch. Nach einem abgewehrten Freistoss von Christian Holzer kam das Leder zu Björn Ziegenbein. Der 19-Jährige hielt einfach drauf. Durch Freund und Feind fand der Ball seinen Weg zu Brysch, der nach einem Stellungsfehler der Bayreuther Abwehr völlig frei stand und aus sieben Meter zum 1:0 für die Löwen traf (30.). Drei Minuten später war Brysch indirekt an einer gefährlichen Situation der Spielvereinigung beteiligt. Nach einer Rangelei mit Martin Driller vorm Strafraum entschied Schiedsrichter Marcel Bartsch auf Freistoss. Alexander Contala hämmerte das Leder aufs Münchner Tor, doch Christian Horn, der erneut den Vorzug gegenüber Philipp Pentke erhielt, entschärfte das Geschoss sicher. Das war die letzte Möglichkeit einer insgesamt chancenarmen ersten Halbzeit.

Richtig rund ging’s nach der Pause. Nicht ganz unschuldig daran war Schiri Bartsch, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Zunächst musste 1860-Torhüter Horn Hals und Kragen gegen den allein auf ihn zulaufenden Alberto Mendez riskieren. Sieben Meter vor seinem Kasten rettete er mit einer Glanztat (51.). In der 64. Minute dann sah Michael Kokocinski Rot. Was war geschehen? In der Rückwärtsbewegung in der gegnerischen Hälfte brachte Kokocinski einen Bayreuther Spieler zu Fall. Dessen Theatralik bewog den Referee zur roten Karte. „Ein Allerweltsfoul“, echauffierte sich Ernst Tanner, Leiter des Nachwuchsleistungszentrum der Löwen, „Kokocinski hatte zuvor noch nicht mal Gelb gesehen.“ Dagegen drückte zwei Minuten später Schiedsrichter Bartsch beide Augen zu, nachdem Adler drei Bayreuther Spieler aussteigen ließ und der Letzte ihn von den Beinen holte. Tanner: „Eine klare Notbremse. Klarer geht es eigentlich nicht.“ Aber im Gegensatz zu der Aktion von Kokocinski zeigte der Unparteiische nur die gelbe Karte. Den anschließende Freistoß aus 17 Meter setzte Holzer knapp links am Bayreuther Tor vorbei. Bereits in der 68. Minute konnten die Franken ihre numerische Überlegenheit zum Ausgleich nutzen. Der eingewechselte Matthias Heckenberger hatte scharf nach innen gezogen, Torjäger Sajaia spritzte in die Flanke und verwandelte aus acht Metern unhaltbar für Horn zum 1:1. Glück für die Löwen, als Mendez mit einem 18-Meter-Schuss die Unterkante der Latte traf, der Ball aber ins Feld zurück sprang (74.). In der 76. Minute hielt Nikolas Ledgerwood einfach aus 20 Metern drauf, SpVgg-Torhüter Berchthold fischte mit der linken Hand den Ball aus dem Eck.

Trotz einem Spieler weniger zeigten die U23-Löwen Moral und Kampfgeist. Dies wurde in der 81. Minute belohnt. Ledgerwood hatte einen langen Pass auf Welm gespielt. In halbrechter Position zog der 21-Jährige aus der Drehung 14 Meter vorm Bayreuther Tor ab und setzte das Leder aus spitzem Winkel genau ins Kreuzeck zum 2:1. Ein Traumtor! Was folgte war eine hitzige Schlussphase, in der der indisponierte Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen fünf Minuten nachspielen ließ. Die Gastgeber versuchten es mit der Brechstange. Immer wieder segelten hohe, lange Bälle Richtung dezimierte Sechziger. Aber das Team von Trainer Alfons Higl hielt dem Druck stand und holte im letzten Spiel vor der Winterpause nach zwölf sieglosen Partien endlich wieder einmal drei Punkte.

Bayreuth: 1 Berchthold – 25 Wiesner, 19 A. Konjevic, 3 M. Mayr, 16 Endler – 6 Seufert, 17 Contala, 35 Walther, 7 Mendez – 20 Driller, 10 Sajaia.
Ersatz: 22 Gebauer (Tor) – 2 Demel, 5 Matiasovits, 14 Bock, 15 Fuchs, 21 Heckenberger, 23 Haushahn.

1860 II: 1 Horn – 5 Janker, 7 Brysch, 4 Polak – 10 Welm, 3 Kokocinski – 2 Burkhard 8 Holzer, 6 Ledgerwood – 9 Adler, 11 Ziegenbein.
Ersatz: 18 Pentke (Tor) – 12 Maurer, 13 Pickel, 14 Galuschka, 15 Schmid, 16 Johnson, 17 Deptalla

Wechsel: Fuchs für Seufert (46.), Demel für Wiesner (46.), Heckenberger für Endler (62.) – Galuschka für Ziegenbein (56.), Johnson für Janker (90.), Deptalla für Adler (90.).
Tore: 0:1 Brysch (30.), 1:1 Sajaia (68.), 1:2 Welm (81.).
Rote Karte: Kokocinski (64.).
Gelbe Karten: Contala, Driller, Demel, Heckenberger – Horn, Galuschka.
Zuschauer: 1954 Zuschauer im Hans-Walter-Wild-Stadion (Bayreuth).
Schiedsrichter: Marcel Bartsch (Ludwigslust), Assistenten: Matthias Lämmchen (Meuselwitz), Inka Müller (Stendal).
(jm)


Quelle:www.tsv1860.de
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Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

"Trotz einem Spieler weniger zeigten die U23-Löwen Moral und Kampfgeist. Dies wurde in der 81. Minute belohnt. Ledgerwood hatte einen langen Pass auf Welm gespielt. In halbrechter Position zog der 21-Jährige aus der Drehung 14 Meter vorm Bayreuther Tor ab und setzte das Leder aus spitzem Winkel genau ins Kreuzeck zum 2:1. Ein Traumtor! Was folgte war eine hitzige Schlussphase, in der der indisponierte Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen fünf Minuten nachspielen ließ."


Ein Traumtor, ich brech zam. Wahnsinn, was manche Schreiberlinge so zu Papier bringen. 8O
Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Die Münchner hätten sich auch über 10 Minuten Nachspielzeit nicht beschweren dürfen, bei dem ganzen Zeitschinden :twisted:
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Altstadt Geist
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Beitrag von Altstadt Geist »

meine analyse:

sorry, aber wir haben durch 2 wirklich krasse aussetzer von marci und berchti verloren. hätte berchti einfach mal sicherheitshalber die hände gehoben und den ball gefangen; oder eben marci einfach den ball weggehauen, hätten wir sicherlich gewonnen.
2 solche stellungsfehler dürfen einfach nicht mehr passieren :!:
werden auch wahrscheinlich nicht mehr passiern ALSO WEITER JUNGS!!!

zu den löwen: seit jahren das gleiche und die schiris lassen sich das gefallen: schauspielerei gepaart mit zeitschinderei, dazu noch kleine fouls die ständig das spiel unterbrechen, aber eben nicht mit gelb gewertet werden. kurz um hat diese spielweise einen scheiß mit fairem, ehrlichem, echtem fußball zu tun. mich würde mal eine spielunterbrechungs-statistik bei den letzten 4 heimspielen gegen 1860 II interessieren. anscheinend werden da pro woche extra einheiten trainiert. das schlimme ist aber eben daran, das sie auch noch damit erfolg haben, zumindest in BT. der realitätsverlustgeschwängerte web-spielbericht (traumtor etc.) und das verwirrte statement dieses higls (tor des monats, etc.) runden für mich das bild der unsympathischsten mannschaft der regionalliga perfekt ab.

gruß nochmal an den 15 jährigen einwechselspieler der 60er der nach 5 minuten spielzeit das sprintduell gegen den doppelt so alten contala in der 89. minute jämmerlich verlor...aber das ist ja bei den 60ern eh nicht so wichtig, hauptsache er schreit anständig wenn er mal berührt wird, dann gibt's ein busserl vom kapitän, weil der lebt diesen fußball stil ja prächtig vor.
Stefan
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Beitrag von Stefan »

sam
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Beitrag von sam »

Poahh, hatte ich gestern Tomaten auf den Augen? - die Dame ist mir gar nicht aufgefallen! 8O
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Tomy
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Beitrag von Tomy »

:D Was, du hast die Inka übersehen???
sam
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Beitrag von sam »

Ich saß auf der Tribüne und war nur auf das Spielfeld fixiert. Naja meine Kontaktlinsen taugen wahrscheinlich auch nimmer so viel! :(
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TimboJones
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Beitrag von TimboJones »

Also, der 60er-Bericht ist ja wohl echt die Krönung des Unsinns, den schon Higl verzapft hat!
Ansonsten hat Altstadt Geist ja alles gesagt. Und trotzdem könnte ich mich noch mal eine Seite lang auskotzen...

MANN, so ein Kack!
Nach so einem Spiel würde ich mich als 60er gar nicht zu jubeln trauen... kriegen zwei Geschenke, liefern sonst so gut wie NICHTS ab, unterbinden jeden Angrif mit kleinen Fouls, spielen stundenlang auf Zeit, fühlen sich dann auch noch vom Schiri benachteiligt...
Neee, da krieg ich ja im Nachhinein noch mal SO einen Hals!!
sam
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Beitrag von sam »

Und, das Ergebnis:

3 Punkte! :evil:
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sam
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Beitrag von sam »

www.nordbayerischer-kurier.de:

Martin Driller erbat Vertragsauflösung

Altstädter Torjäger wechselt zum FC 04 Ingolstadt

Von Herbert Steininger
Der noch 35-Jährige wird künftig aus persönlichen und beruflichen Gründen für den Bayernliga-Tabellenzweiten FC 04 Ingolstadt tätig. „Doch unterschrieben ist noch nichts”, gab der Ex-Profi gegenüber dem KURIER zu verstehen. Mit elf Treffern hatte Driller maßgeblichen Anteil am Altstädter Höhenflug gehabt. „Die Ingolstädter haben ihm berufliche Chancen eröffnet, die wir ihm so nicht bieten können”, ließ SpVgg-Präsident Heinz Wicklein wissen, der von einer gütlichen Einigung sprach. Bei den Autostädtern wurde Driller - nach Wickleins Informationen - ein Trainervertrag angeboten und die Möglichkeit, noch anderthalb Jahre als Spieler tätig zu sein.

Auch Drillers jüngste Aussagen ließen darauf schließen, dass das Engagement bei den Altstädtern einem Ende entgegen gehen würde. So machte er in einem Interview mit einer Nürnberger Boulevard-Zeitung seinem Ärger über die Trainingsbedingungen auf der Jakobshöhe Luft: „Wir müssen auf einem Aschenplatz trainieren. Zum Ende meiner Karriere hatte ich mir das etwas anders vorgestellt.” Und Driller, der am 2. Januar sein 36. Wiegenfest feiern wird, setzte noch einen drauf: „Manches kann man in Bayreuth nur mit Galgenhumor ertragen.”

Zum Lachen fand Trainer Gino Lettieri die Entscheidung des älteren Teiles seiner Torfabrik (Drillers am vergangenen Donnerstag 29 Jahre alt gewordener Sturmkollege Mikheil Sajaia brachte es ebenfalls auf elf Einschüsse) keinesfalls. „Das hat wieder einmal gezeigt, dass die Rahmenbedingungen bei uns einfach anders werden müssen.” In Ingolstadt gibt es beispielsweise einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht, man ist also von den Witterungsbedingungen unabhängig.

„Es ist bedauerlich, dass Martin geht”, meinte Lettieri, der sich in seiner Meinung bestätigt sah, Driller eine Chance zu geben. „Er hat im Sommer des öfteren mit uns mittrainiert. Läuferisch und kämpferisch hat er mich überzeugt und das Vertrauen, das ich in ihn gesetzt habe, zurück gezahlt.” Für Driller, der nach seinem unrühmlichen Abgang wegen vertraglicher Probleme beim 1. FC Nürnberg ein Jahr lang pausierte, waren seine elf Treffer Bestätigung und Werbung in eigener Sache zugleich.

Auf jeden Fall wurde das Interesse der ambitionierten Ingolstädter geweckt - doch umsonst werden die Altstädter Driller wohl nicht in die Autostadt ziehen lassen. „Immerhin hat Martin bei uns noch einen Vertrag bis 30. Juni 2006”, gab Lettieri zu verstehen. Und der Transferwert des Ex-Profis wird immer noch auf rund 300 000 Euro geschätzt. Präsident Wicklein bestätigte, dass die Altstädter eine Ablösesumme erhalten werden: „Doch über die Höhe wird Stllschweigen bewahrt.”

Auch Schrepel geht

Driller ist nicht der einzige, der künftig nicht mehr das Altstädter Trikot tragen wird. Auch der Vertrag mit Stürmer Florian Schrepel wurde gelöst. Wohin es den 24-Jährigen zieht, der zu Saisonbeginn als Zweiter der Bayernliga-Torschützenliste vom späteren Absteiger SpVgg Weiden an den Roten Main gewechselt war, ist noch nicht bekannt. Eine Chance zur Bewährung bekam Schrepel selten, insgesamt kam er heuer nur auf fünf Einsätze in der dritten Liga - bei null Toren.

Rushiti kommt

Zwei Stellen im Angriff sind nun frei geworden: Eine allerdings ist schon wieder besetzt - und zwar mit einem, um den sich die Altstädter bereits vor einem Jahr intensiv bemüht hatten, der aber dann dem Nord-Regionalligisten FC Carl-Zeiss Jena das Ja-Wort gab. Visar Rushiti geht künftig für die Altstädter auf Torejagd und bekam einen Vertrag bis zum 30. Juni 2007. „In Jena ist er nie so richtig zum Zug gekommen, woran seine Knöchelverletzung, die ihn sieben Wochen zum Zuschauen zwang, nicht ganz unschuldig war”, weiß Gino Lettieri von dem 28-Jährigen Albaner, der beim Landesligisten DVV Coburg über Jahre zu den Leistungsträgern im Angriff gezählt hatte. „Rushiti wird uns helfen”, ist Wicklein überzeugt.

Und auch für die zweite vakante Position hat Lettieri schon einen Kandidaten im Auge. In diesem Fall gab sich der 38-Jährige allerdings weniger auskunftsfreudig: „Wir wollen doch keine schlafenden Hunde wecken.”


Bild
Mit enormem Engagement ging Martin Driller (links) auch in seinem letzten Spiel für die Altstädter zu Werke. Hier forderte er allerdings vergebens Elfmeter, als er und Löwen-Torwart Horn aneinander geraten waren. Ob die Altstädter eine derartige Führungspersönlichkeit wie Driller ersetzen können? Foto: Lammel
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Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

„C-Klassen-Abwehr” brachte Trainer zum Kochen
11.12.2005 19:08
Vermeidbare 1:2-Niederlage der SpVgg Bayreuth zum Jahresfinale gegen TSV 1860 München II


fussball
Von Herbert Steininger
Die Niederlage gegen die vorher zwölf Mal sieglos gebliebene zweite Garnitur des Zweitligisten war so überflüssig wie ein Kropf: Denn die über weite Strecken der vor allem im ersten Abschnitt enttäuschenden Partie zahnlosen kleinen Löwen profitierten von zwei kapitalen Aussetzern der in den beiden vorangegangenen Spielen ohne Gegentreffer gebliebenen Altstädter Abwehr. Beim 0:1 zögerte Kapitän Marcel Mayr nach einer Hereingabe in den Strafraum zu lange, wofür sich der aufgerückte Münchner Verteidiger Andreas Brysch bedankte, und als in der Schlussphase alles auf einen Altstädter Sieg hindeutete, erlaubte sich Torhüter Christian Berchthold einen fatalen Schnitzer: Der 21-Jährige unterschätzte einen Verzweiflungsschuss von Mischa Welm, der zum Entsetzen der 2000 Zuschauer im rechten oberen Winkel einschlug. „Christian hätte nur die Arme hoch nehmen müssen, dann hätte er den Ball gehabt”, machte Bayreuths Trainer Gino Lettieri seinem Ärger Luft und setzte sogar noch einen drauf. „Ich habe es langsam satt, was wir für Tore kriegen. Mit derartigen C-Klassen-Fehlern brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir einen Punkt nach dem anderen verschenken.”

Drei weitere Zähler hätten hinzu kommen können, auf Grund der Vorstellungen nach der Pause ja sogar müssen. Denn im zweiten Durchgang holten die Altstädter all das nach, was sie in den 45 Minuten zuvor hatten vermissen lassen. Die Einwechslungen von Benjamin Demel und Markus Fuchs für Christian Wiesner, bzw. Stefan Seufert machten sich bemerkbar, aus dem Mittelfeld mit dem starken Alexander Contala kam mehr Schwung, was den im Deckungsbereich massiert stehenden Landeshauptstädtern spürbar Probleme bereitete.

Doch dieses Mal wurden die sich nur noch im Vorwärtsgang befindlichen Platzherren ein Opfer ihrer eher mäßigen Chancenverwertung: Denn bis auf den Ausgleich durch Mikheil Sajaias zwölften Saisontreffer (69.) nach sehenswerter Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Matthias Heckenberger war das Gehäuse der Sechziger, die ab der 64. Minute nach einer Roten Karte gegen Michael Kokocinski, der Sajaia von hinten attackiert hatte, nur noch zu zehnt waren, wie vernagelt. Und auch eine Portion Eigensinn verhinderte die Wende zum Guten: So übersah Alberto Mendez nach seinem Solo in der 51. Minute die besser postierten Sajaia und Martin Driller, scheiterte in letzter Konsequenz am beherzt herauseilenden Gäste-Torwart Christian Horn.

Pech kam in der 87. Minute hinzu, als Fuchs‘ Direktschuss am Torraum-eck von Verteidiger Christoph Burkhard im letzten Moment zur Ecke geklärt wurde und danach die Querlatte und Dennis Polak auf der Torlinie für den bereits geschlagenen Löwen-Torhüter klärten. 1860-Trainer Alfons Higl: „Wir hatten heute das Glück, das wir in den vorangegangenen zwölf Spielen nicht gehabt haben. Beklagen möchte ich mich nicht. Denn vorher haben wir auch jede Menge Pech gehabt.”


Quelle: Nordb. Kurier
Ama-Lion
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Beitrag von Ama-Lion »

Servus!

Zuerst muss ich zugeben, dass ich viele Meinungen hier teile und der Sieg meiner Löwen am Samstag doch seeeeeeeeeehr glücklich war - mit 1 1/2 Torschüssen gewinnt man eher selten 2:1! Naja, uns solls Recht sein nach dieser ewigen Zeit ohne Sieg...

Nun zu meinem Anliegen: ich hab zwar den Link zu den Fotos schon entdeckt, wäre Euch aber sehr dankbar, wenn mir noch jemand Bilder vom Samstag per Email zukommen lassen könnte. Ich bin einer der drei Redakteure des Ama-Lion , der Stadionzeitung der Löwen-Amateure und möchte unseren Spielern und Verantwortlichen bei der Weihnachtsfeier eine CD mit Fotos von allen Spielen überreichen. Leider hab ich aber am Samstag meine Digicam geschrottet und bin auf Eure Hilfe angewiesen.

Wäre toll, wenn Ihr mir helfen könntet und mir ein paar Fotos mailen würdet:

s.fietzek@ama-lion.net

Liebe Grüße und vielen Dank,
Stefan
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