Außerordentliche Generalversammlung 29.08.2008
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HUBA
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Beim BBC wurde die GmbH aber unter anderen Vorrausetzungen eingerichtet:
a) Der Verein war Schuldenfrei (Wer behält im Fall der Trennung die Schulden bei der Altstadt? Die Amateure und die Jugend??? Welcher Gläubiger würde wohl einer Ausgliederung seiner Schulden in eine GmbH ohne finanziellen Hintergrund zustimmen????)
b) Das Ganze wurde gemacht, um im Falle einer neuerlichen Insolvenz der Bundesligamannschaft, nicht den Gesamtverein in die Tiefe zu ziehen. D.h. um die ehrenamtlichen Trainer, Amateure und die Jugendarbeit zu schützen! Die sind nämlich das Herz eines Vereins und bleiben ihm wesentlich länger erhalten/ verbunden als irgendein noch so sympatischer Profisportler.
Seit meinem 7. Lebensjahr habe ich fast kein Altstadtheimspiel verpasst (30 Jahre!!), aber nach dem wirtschaftlichen Gebahren der letzten Saison, habe ich kein Spiel mehr besucht. Wie kann man eine solch teuere Mannschaft aufstellen, die alles in Grund und Boden spielt, ohne finanzielle Absicherung zu haben? Dazu nochmal BBC: Dort wird nur mit 2/3 der fest zugesagten und unterschriebenen Sponsorengeldern geplant, da selbst von diesen aus Erfahrung 1/3 nicht eingehalten wird/ werden kann.
a) Der Verein war Schuldenfrei (Wer behält im Fall der Trennung die Schulden bei der Altstadt? Die Amateure und die Jugend??? Welcher Gläubiger würde wohl einer Ausgliederung seiner Schulden in eine GmbH ohne finanziellen Hintergrund zustimmen????)
b) Das Ganze wurde gemacht, um im Falle einer neuerlichen Insolvenz der Bundesligamannschaft, nicht den Gesamtverein in die Tiefe zu ziehen. D.h. um die ehrenamtlichen Trainer, Amateure und die Jugendarbeit zu schützen! Die sind nämlich das Herz eines Vereins und bleiben ihm wesentlich länger erhalten/ verbunden als irgendein noch so sympatischer Profisportler.
Seit meinem 7. Lebensjahr habe ich fast kein Altstadtheimspiel verpasst (30 Jahre!!), aber nach dem wirtschaftlichen Gebahren der letzten Saison, habe ich kein Spiel mehr besucht. Wie kann man eine solch teuere Mannschaft aufstellen, die alles in Grund und Boden spielt, ohne finanzielle Absicherung zu haben? Dazu nochmal BBC: Dort wird nur mit 2/3 der fest zugesagten und unterschriebenen Sponsorengeldern geplant, da selbst von diesen aus Erfahrung 1/3 nicht eingehalten wird/ werden kann.
quod lux lux!
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sam
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Na und? Wir haben nach 13 Jahren auch endlich mitbekommen, dass die Winterpause so plötzlich über uns hereinbricht und dann keine Einnahmen kommen ... Das wird in den Finanzplan 2009/10 mit aufgenommen.HUBA hat geschrieben:Dazu nochmal BBC: Dort wird nur mit 2/3 der fest zugesagten und unterschriebenen Sponsorengeldern geplant, da selbst von diesen aus Erfahrung 1/3 nicht eingehalten wird/ werden kann.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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keeper92
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Baumi
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So wie der BBC könnte es die Oldschdodd sowieso nicht machen, da sie nach DFB-Statuten die Mehrheit an der ausgegliederten GmbH halten muss. D.h. im Falle einer stufenweisen Stammkapitalerhöhung muss die Oldschdodd immer mitgehen, bis die 51 % der 25.000 EUR voll sind (12.750 EUR).
Der Verein bleibt bei der Ausgliederung zunächst tatsächlich auf den Schulden sitzen. Angenommen die GmbH der 1. Mannschaft macht aber einen Gewinn, so gehört dieser zu 51 % dann dem Verein, der dadurch die Schulden refinanzieren könnte. Lassen wir das mal positiv denkend so stehen.
Der Verein bleibt bei der Ausgliederung zunächst tatsächlich auf den Schulden sitzen. Angenommen die GmbH der 1. Mannschaft macht aber einen Gewinn, so gehört dieser zu 51 % dann dem Verein, der dadurch die Schulden refinanzieren könnte. Lassen wir das mal positiv denkend so stehen.
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Sams
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hagebaufuzzi
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Sams
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keeper92
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Eckfahnenhalter
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Baumi
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@keeper: Die SpVgg MUSS auf jeden Fall 51% behalten. Da führt kein Weg dran vorbei.
Red Bull wollte vor ein paar Jahren Sachsen Leipzig aufkaufen. Als sie aber merkten, dass es in Deutschland nicht möglich ist einen Verein zu 100% zu übernehmen, sondern sich mit maximal 49% an einer Vereins-GmbH beteiligen zu können, haben sie schnell davon abgelassen.
Diese Regelungen vom DFB stellen eigentlich den Sinn einer GmbH auf den Kopf. Man kann nicht einfach eine Kapitalerhöhung machen (zum Beispiel wenn sich ein "Gönner" findet) ohne das der Verein nochmal die gleiche Summe drauflegen muss, um weiterhin die 51% zu halten...
Was ich am Fall SpVgg so interessant finde ist, dass die Hauptgläubiger Finanzamt und Krankenkassen sind. Hier sieht man deutlich die Schieflage, welche unsere Wirtschaft im Moment hat.
Red Bull wollte vor ein paar Jahren Sachsen Leipzig aufkaufen. Als sie aber merkten, dass es in Deutschland nicht möglich ist einen Verein zu 100% zu übernehmen, sondern sich mit maximal 49% an einer Vereins-GmbH beteiligen zu können, haben sie schnell davon abgelassen.
Diese Regelungen vom DFB stellen eigentlich den Sinn einer GmbH auf den Kopf. Man kann nicht einfach eine Kapitalerhöhung machen (zum Beispiel wenn sich ein "Gönner" findet) ohne das der Verein nochmal die gleiche Summe drauflegen muss, um weiterhin die 51% zu halten...
Was ich am Fall SpVgg so interessant finde ist, dass die Hauptgläubiger Finanzamt und Krankenkassen sind. Hier sieht man deutlich die Schieflage, welche unsere Wirtschaft im Moment hat.
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Sams
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Warum das denn? Alle anderen Gläubiger wurden halt einfach vorangig bedient!Was ich am Fall SpVgg so interessant finde ist, dass die Hauptgläubiger Finanzamt und Krankenkassen sind. Hier sieht man deutlich die Schieflage, welche unsere Wirtschaft im Moment hat.
Das Leben ist eher breit als lang - und wir steh´n alle mittenmang!
(Erwin Runkel - Kaiser von Nordrhein-Westfalen)
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Baumi
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@Sams: Ja klar wurden die Anderen vorrangig bedient. Vor allem die Spieler denke ich und Gläubiger bei denen es nicht mehr anders ging oder deren Leistungen / Produkte man unbedingt brauchte. Klar ist auch, dass sich die Summe über Jahre hinweg angehäuft hat. Man war eben nicht in der Lage in den letzten Jahren Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu erwirtschaften. Da es aber nicht nur der SpVgg so geht, würde ich es als Indiz für die momentane Wirtschaftslage halten. Man kann jetzt darüber spekulieren, ob die Gehälter zu hoch, die Lebenshaltungskosten zu hoch, die Mieten zu hoch, die Steuern zu hoch etc. sind. Jedenfalls kann man eine „Schieflage“ des Systems „Wirtschaftskreislauf Deutschland“ nicht abstreiten. Der Adidas-Boss hat auf die Frage, was denn ein in Deutschland hergestellter Schuh kosten würde geantwortet, dass ein Schuh aufgrund der Lohnkosten 559,- EUR kosten würde. Nehmen wir mal an er übertreibt, aber vielleicht verdeutlicht das, auf was ich eigentlich hinaus wollte. Noch Fragen? 
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schorschla
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baumi,
du vergisst dabei aber, dass für die verein die wirtschaftliche lage erst seit ca. zehn jahren so - sorry - beschissen ist.
was nicht (nur) an der wirtschaftslage hängt.
vielmehr hat vater staat mit dem damaligen 630-mark gesetz den höherklassigen amateurvereinen angefangen das leben schwer zu machen.
dazu kamen erheblich höhere abgaben auf dem steuerlichen sektor.
gleichzeitig sind in den 90er durch den fernseh-fußballboom (anpfiff auf rtl) die gehälter im bundesligabereich explodiert.
das hat sich postwendend bis auf die damals erstmals viertklassigen oberligen herunter durchgesprochen.
mit der (unvermeidbaren) einführung der regionalliga ist der spieler für vereine nochmals teurer geworden.
soll heißen: mäßig begabte oberligafußballer hatten plötzlich die möglichkeit regionalliga zu spielen. und dementsprechend zu verdienen. das heißt: wolltest du die halten, musstest du löhnen.
was verbunden war mit höheren abgaben an die sozialversicherungen (ab 97), die finanzämter und die berufsgenossenschaften.
es kam bosman. transfererlöse für vereine sind weggefallen. auch für amateurclubs.
es kam der euro. mit welcher folge? genau. die spieler wurden wieder zumindest nicht billiger.
es kam die einführung von festgelegten ausbildungsentschädigungen. selbst wenn du als oberligist aus der a-klasse einen spieler für deine zweite mannschaft holen wolltest musstest du plötzlich eine festgelegte summe zahlen. die sich aus dem mittelwert der höherklassig spielenden mannschaft (also bayernliga) und der spielklasse des abgebenden vereins errechnet.
es kam der zunehmende wegfall der fernsehgelder im amateurbereich (oberliga). da die durch die regionalliga uninteressanter wurde. am schluß waren es noch 12tsd euro.
die spieler wurden weiterhin nicht billiger.
die passgeschichten mit dem verband wurden vereinfacht. aber teurer für die vereine.
es kam die dritte liga. und die dreigleisige regionalliga.
die fernsehgelder gibt es für oberligisten nicht mehr.
aber gleichzeitig eine geharnischte erhöhung der berufsgenossenschaftsbeiträge. seit neuesten werden vertragsamateure aus dem fußballbereich vergleichbar einem erstligabasketballer oder handballer berechnet.
und nebenbei dürfen die vereine sicherheitsrechtliche dinge auf die beine stellen, die einige euros kosten.
merkst was?
als klarstellung: diese aufstellung ist ganz allgemein zu verstehen. dass die vereine dennoch eine fürsorgepflicht haben steht ausser frage. allerdings stimmt es mich mehr als bedenklich, wenn du durch staat und verband immer mehr, immer weiter und immer höher zur kasse gebeten wirst.
und das betrifft nicht nur bayreuth.
helmbrechts: abstieg aus der bayernliga. insolvenz.
forchheim: ausstieg aus der bayernliga 2000.
bamberg: verschwunden in der versenkung. umzug nach weismain.
bayreuth: zwischenzeitlich verschwunden in der versenkung. lizenzentzug.
hof: zwischenzeitlich verschwunden in der versenkung. kurz vor der insolvenz
würzburg: zwischenzeitlich verschwunden. insolvent.
haßfurt: verschwunden.
kronach: verschwunden.
lichtenfels: verschwunden.
Hallstadt: verschwunden.
münchberg: verschwunden.
du vergisst dabei aber, dass für die verein die wirtschaftliche lage erst seit ca. zehn jahren so - sorry - beschissen ist.
was nicht (nur) an der wirtschaftslage hängt.
vielmehr hat vater staat mit dem damaligen 630-mark gesetz den höherklassigen amateurvereinen angefangen das leben schwer zu machen.
dazu kamen erheblich höhere abgaben auf dem steuerlichen sektor.
gleichzeitig sind in den 90er durch den fernseh-fußballboom (anpfiff auf rtl) die gehälter im bundesligabereich explodiert.
das hat sich postwendend bis auf die damals erstmals viertklassigen oberligen herunter durchgesprochen.
mit der (unvermeidbaren) einführung der regionalliga ist der spieler für vereine nochmals teurer geworden.
soll heißen: mäßig begabte oberligafußballer hatten plötzlich die möglichkeit regionalliga zu spielen. und dementsprechend zu verdienen. das heißt: wolltest du die halten, musstest du löhnen.
was verbunden war mit höheren abgaben an die sozialversicherungen (ab 97), die finanzämter und die berufsgenossenschaften.
es kam bosman. transfererlöse für vereine sind weggefallen. auch für amateurclubs.
es kam der euro. mit welcher folge? genau. die spieler wurden wieder zumindest nicht billiger.
es kam die einführung von festgelegten ausbildungsentschädigungen. selbst wenn du als oberligist aus der a-klasse einen spieler für deine zweite mannschaft holen wolltest musstest du plötzlich eine festgelegte summe zahlen. die sich aus dem mittelwert der höherklassig spielenden mannschaft (also bayernliga) und der spielklasse des abgebenden vereins errechnet.
es kam der zunehmende wegfall der fernsehgelder im amateurbereich (oberliga). da die durch die regionalliga uninteressanter wurde. am schluß waren es noch 12tsd euro.
die spieler wurden weiterhin nicht billiger.
die passgeschichten mit dem verband wurden vereinfacht. aber teurer für die vereine.
es kam die dritte liga. und die dreigleisige regionalliga.
die fernsehgelder gibt es für oberligisten nicht mehr.
aber gleichzeitig eine geharnischte erhöhung der berufsgenossenschaftsbeiträge. seit neuesten werden vertragsamateure aus dem fußballbereich vergleichbar einem erstligabasketballer oder handballer berechnet.
und nebenbei dürfen die vereine sicherheitsrechtliche dinge auf die beine stellen, die einige euros kosten.
merkst was?
als klarstellung: diese aufstellung ist ganz allgemein zu verstehen. dass die vereine dennoch eine fürsorgepflicht haben steht ausser frage. allerdings stimmt es mich mehr als bedenklich, wenn du durch staat und verband immer mehr, immer weiter und immer höher zur kasse gebeten wirst.
und das betrifft nicht nur bayreuth.
helmbrechts: abstieg aus der bayernliga. insolvenz.
forchheim: ausstieg aus der bayernliga 2000.
bamberg: verschwunden in der versenkung. umzug nach weismain.
bayreuth: zwischenzeitlich verschwunden in der versenkung. lizenzentzug.
hof: zwischenzeitlich verschwunden in der versenkung. kurz vor der insolvenz
würzburg: zwischenzeitlich verschwunden. insolvent.
haßfurt: verschwunden.
kronach: verschwunden.
lichtenfels: verschwunden.
Hallstadt: verschwunden.
münchberg: verschwunden.
keine handbreit den rassisten.
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DI STEFANO
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