01.11.2008 14:30 Uhr VfL Frohnlach - SpVgg Bayreuth

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sam
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Beitrag von sam »

Schämt euch! Ich trinke wenigstens nochmal, bevor es wegfliegt :!:

Quasi immer der gleich Ablauf: Trinken - Werfen - Jubeln :lol:
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douglas58
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Beitrag von douglas58 »

Bierduschen sind schon was Tolles. Am schönsten allerdings, wenn man in der letzten Reihe ganz oben steht. :D :lol:
Liebe kennt keine Liga!
sam
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Beitrag von sam »

Dann machen's wir das nächste mal wie bei einer Hochzeit: Alles hinter den Rücken werfen!

Habe ein soeben ein Originalfoto gestern aus Frohnlach erhalten:

http://a465.ac-images.myspacecdn.com/im ... bb6d58.jpg


Da gings ja ganz schön ab!
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Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

sam hat geschrieben:Da gings ja ganz schön ab!
Des kossd glaam!

Der Ablauf ist aber anders. Antriken - Jubeln - Werfen!!!
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Alexa
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Beitrag von Alexa »

Gibt es scho Bilder von gestern?? :lol:
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Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Nosmile scheint noch nicht erwacht zu sein ;-)
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Alexa
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Beitrag von Alexa »

Hmmm schade dann muss ich noch weng warten ^^ :?
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Alexa
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Beitrag von Alexa »

Öhm Bayreuther des liegt net an die Oldschdädddder weils ihr Bier immer wegwerfen sondern des liegt daran weils zu bleeeeeeed sind Bier zu zapfen :lol:
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Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Spielbericht von der VfL Seite:



VfL Frohnlach – SpVgg Bayreuth 2:3 (2:1)

Aufstellungen
VfL Frohnlach:
Weber – Zapf, Riley, Beetz – Streng, M. Weller - Bulat (ab 61. Sommerer), M. Dießenbacher (ab 73. Engelmann), Renk, Kaiser (ab 77. Stalla) – Karg
SpVgg Bayreuth:
Wolff – Demel, Mayr, Trehkopf, Partyka – Seufert, Seitz (ab 58. Brand), Heckenberger, Walther – Petrick (ab 89. Wurster), Risch (ab 66. Stapelfeld)

SR: Brand (Schallfeld)
Zuschauer: 550

Torfolge: 1:0 Karg (10.)
1:1 Petrick (12.)
2:1 Renk (38.; Foulelfmeter)
2:2 Petrick (77.)
2:3 Demel (83.)

Gelbe Karten: Riley, Renk, Kaiser, Sommerer / Trehkopf, Walter


Trainerstimmen:

Klaus Scheer (SpVgg Bayreuth):
„Ich möchte mich bei meiner Mannschaft für die gute Moral, die in ihr steckt bedanken. Es ist ja nicht so einfach, bei den Bedingungen und bei dem, was in den letzten Wochen passiert ist, immer wieder die Leistung hoch zu halten. Wir wussten, dass Frohnlach eine starke Offensive hat und wir wollten geschlossen stehen und schnell nach vorne spielen. Das ist uns aber nur zum Teil gelungen. Wir sind dann in Rückstand geraten, aber aus Fehlern fallen Tore. Die Mannschaft hatte dann zwar viele Ballkontakte, hat aber viel zu langsam gespielt. Wir konnten nur zwei-, dreimal andeuten, dass wir mit Diagonalbällen und wenn wir über die Flügel kommen, auch gefährlich werden können. Und als ich glaubte, wir hätten alles besser im Griff, kam dann kurz vor der Pause der Elfmeter, der uns wieder zurückgeworfen hat. Aber wir wollten das Spiel nicht kampflos abgeben und wollten wieder ins Spiel finden. Vom Spielerischen her war das heute von uns sicher kein so großartiges Spiel, aber der Wille war da, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Jeder hat seinen Anteil dazu beigetragen. Und man hat dann auch gesehen, was eigentlich in dieser Mannschaft steckt. Letztendlich haben wir verdient mit 3:2 gewonnen. Wenn ich die ganze Saison sehen und dass, was im Vorfeld hier alles abgelaufen ist, muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Dass sie nach 17 Spielen oben in der Spitzengruppe steht, ist nicht so selbstverständlich. Auch unsere Fans haben dazu beigetragen, dass wir eine Einheit sind. Wenn ich sehe, wie die uns unterstützen und immer wieder das Gespür haben, dass da eine Mannschaft ist, die kämpfen und fighten will. Ich hoffe, dass das auch nach draußen angenommen wird. Wir lassen uns als Mannschaft nichts vorwerfen. Wir werden bis zum Schluss alles versuchen, um die SpVgg am Leben zu halten. Ich hoffe, dass die Sponsoren mitmachen und dass wir auch in der Rückrunde weiter um Punkte spielen können.“


Werner Gückel (VfL Frohnlach):
„Für uns sind solche Spiele eine Standortbestimmung. Wir wollen uns mit Bayreuth nicht messen, das können wir auch gar nicht. Bayreuth ist sicherlich die spielstärkste Mannschaft in der Liga. Für uns sind solche Spiele einfach auch wichtig um zu schauen, wo wir noch Defizite haben und wo wir uns noch steigern müssen. Ich fand, in der ersten Halbzeit haben wir das Spiel eigentlich kontrolliert und im Griff gehabt. Bayreuth hat sich da auch fast keine Chancen herausgespielt. Und ich hab mir da auch keine großen Gedanken gemacht, auch wenn wir uns beim Gegentor in der Abwehr schlecht verhalten haben. In der zweiten Halbzeit haben wir im Prinzip das Spiel nach vorne eingestellt und das war letztendlich auch der Grund, warum wir das Spiel verloren haben. Da hat man auch gemerkt, dass wir körperlich einfach nicht dagegen halten können. Das ist aus meiner Sicht auch logisch; Bayreuth trainiert täglich, wir dreimal die Woche. Aber auch da kann man sich verbessern. Und für unsere Mannschaft ist es wichtig, dass sie das erkennt und daran arbeitet. Aber heute haben wir in der zweiten Halbzeit keinen Fußball mehr gespielt und haben die Bälle nur noch nach vorne geschlagen. Aber letztendlich war das ein verdienter Sieg für Bayreuth.“


Bei fast frühlingshaften Temperaturen sahen am Samstag nahezu 600 Zuschauer im Willi-Schillig-Stadion ein gutes und spannendes Bayernliga-Derby, dass nach 90 Minuten mit der SpVgg Bayreuth auch den verdienten Sieger hatte. Doch der Weg zum Erfolg war für die Bayreuther steinig und kam auch erst in der Schlussphase zustande. Bis dahin konnte die Truppe von Ex-Profi Klaus Scheer ihr spielerisches Potential gegen eine kompakte Frohnlacher Elf zählbar kaum umsetzen. Erst als die Platzherren nach dem Seitenwechsel ihr Spiel zu defensiv aufzogen und viel zu wenig für die Offensive taten, kamen die Bayreuther zu der Überlegenheit, die ihnen zum verdienten Sieg verhalt.

Von Beginn an war Stimmung auf den Rängen. Die mitgereisten Altstadt-Fans sorgten nicht nur für Farbe im Frohnlacher Stadion, sondern für eine gute und angemessene Kulisse bei diesem oberfränkischen Derby. Bis zum Schluss blieb es friedlich und die deutlich sichtbare Polizei-Präsenz konnte im Hintergrund bleiben. Nicht im Hintergrund blieb Frohnlachs Torjäger Thomas Karg, denn der brachte den VfL bereits nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung. Bis dahin hatten sich die beiden Mannschaften nur ein wenig abgetastet; es ging gleich zur Sache und es gab schon in den ersten Zweikämpfen manch bissige Elemente, die aber allesamt im grünen Bereich blieben. Die Partie insgesamt aber verlief bis zum Schluss fair. Doch nach 10 Minuten hatten sich die Frohnlacher schnell über rechts durchgespielt, Bastian Renk hatte per Kopf den Ball weitergeleitet und Karg ließ Bayreuths Keeper Manuel Wolff keine Abwehrchance. Es dauerte nur zwei Minuten, dann war Frohnlachs Führung egalisiert. Michel Petrick, Bayreuther Neuzugang vom Halleschen FC, nutzte eine Uneinigkeit in der Frohnlacher Hintermannschaft und erzielte aus kurzer Distanz den 1:1-Ausgleich.

Bayreuth kam nun besser ins Spiel, aber auch die Platzherren machten ihre Sache gut und hielten zumeist alles unter Kontrolle. Die Partie bot viel Abwechslung, zeigte aber auch das spielerische Potential der ball- und kombinationssicheren Bayreuther, die allerdings zumeist nur bei Standardsituation wirklich gefährlich für den VfL wurden. Bayreuth konnte sich zwar eine optische Überlegenheit erspielen, doch die hatten die Frohnlacher gut im Griff. Und während sich die Gäste vergeblich um zwingende Torchancen bemühten, gelang den Frohnlachern nach 38 Minuten der 2:1-Führungstreffer. Schon kurz vorher gab es Gedränge im Strafraum der Bayreuther, aber kein Frohnlacher brachte seinen Fuß entscheidend hinter den Ball. In der 38. Minute aber, als Bayreuth in der Abwehr immer noch nicht zur Ruhe gekommen war, ging der zurückgeeilte Michel Petrick gegen den aufgerückten Oliver Riley im Strafraum so ungeschickt zu Werke, dass SR Benjamin Brand nichts weiter übrig blieb als einen Elfmeter zu pfeifen. Bastian Renk verwandelte souverän und der VfL ließ sich diese Führung bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr abnehmen.

Nach dem Seitenwechsel und mit unverändertem Personal auf beiden Seiten war früh erkennbar, dass sich die Gäste mit diesem Rückstand nicht abfinden wollten. Viel Elan und viel Engagement sorgen bei der SpVgg dafür, dass die Frohnlacher immer mehr in die eigene Hälfte zurück gedrängt wurden. Allerdings fanden sich die Schützlinge von Chef-Coach Werner Gückel mit dieser Situation etwas zu leichtfertig ab und verhielten sich zu passiv. Zwar funktionierte die Frohnlacher Abwehrarbeit immer noch, aber das Spiel nach vorne wurde zu sehr vernachlässigt. So kamen die Gäste zu immer mehr Spielanteilen und hatten zunehmend Gelegenheit ihre spielerischen Vorzüge umzusetzen. Das Dreier-Gespann im Mittelfeld, bestehend aus Stefan Seufert, Ingo Walther und dem unermüdliche Matthias Heckenberger, konnte immer wieder das Bayreuther Spiel ankurbeln. Dabei ergaben sich viele sehenswerte Aktionen, aber es ergaben sich kaum Torchancen. Die Wagnerstädter waren vor dem Frohnlacher Tor immer wieder mit ihrem Latein am Ende. Oder sie scheiterten an Alexander Weber, der seine beste Aktion schon in der ersten Halbzeit hatte, als er einen plazierten Freistoß von Heckenberger aus 18 Metern glänzend parieren konnte.

Dennoch, es schien, als wäre es nur eine Frage der Zeit bis den Bayreuthern endlich der Ausgleichstreffer gelingen würde. So war es dann auch, aber es waren zu diesem Zeitpunkt schon 78 Minuten vorbei. Wieder war es Petrick der mit seinem verdeckten Schuss Weber offenbar überrascht hatte und dem VfL-Schlussmann keine Möglichkeit zum Reagieren ließ. Es stand 2:2 und es waren noch gut 10 Minuten zu spielen. Glück hatten die Gäste als sich nach 81 Minuten Heckenberger einen leichtsinnigen Rückpass zu Torwart Wolff leistete und Frohnlachs Sturmführer Karg Lunte gerochen hatte, aber einen kleinen Schritt zu spät kam. Nach dieser Schrecksekunde folgte wenig später die Erleichterung und das 3:2 für die Bayreuther. Und es war ausgerechnet Benjamin Demel, der mit einem möglichen Wechsel von Bayreuth nach Frohnlach in Verbindung gebracht wird, der nun den Bayreuther Siegtreffer erzielen konnte. In den verbleibenden Minuten tat sich nichts mehr. Bayreuth hatte lange gebraucht ehe der verdiente Erfolg endlich unter Dach und Fach war. Doch die Truppe von Klaus Scheer hat Moral bewiesen und ein Zeichen gesetzt. Der VfL Frohnlach hat zwar das letzte Spiel der Vorrunde im eigenen Stadion verloren, kann aber positiv auf die bisher 17 absolvierten Spiele zurückblicken. Mit 23 Zählern kann man jedenfalls zuversichtlich in die Rückrunde starten, die nächste Woche beim TSV Buchbach beginnen wird.
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Wollte noch was los werden. Es ist ja in einem anderen Zusammenhang immer von Wettbewerbsverzerrung die Rede. Ein klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung ist der Platz in Frohnlach, der von seinen Ausmaßen nicht über gefühlte 70x50 m hinauskommt. Es hat schon seinen Grund, warum in den oberen Ligen die Größe der Spielfelder auf den Meter vorgeschrieben ist. Ich kann mich an kein Spiel in jüngerer Vergangenheit in Frohnlach erinnern, in der sich die OLDSCHDOD aufgrund der beschränkten Größe des Platzes bereits in der ersten Hälfte einen klaren Vorteil erspielt hat. Zumeist hat man 45 Minuten gebraucht, um mit den Umständen vertraut zu werden. Für so manche Mannschaft ist es dann schon zu spät.
Wieder war es Petrick der mit seinem verdeckten Schuss Weber offenbar überrascht hatte und dem VfL-Schlussmann keine Möglichkeit zum Reagieren ließ.
Das ist schon sehr wohlwollend für Weber ausgedrückt, der den Ball ja schon hatte und plötzlich liegt er hinter ihm im Tor 8O
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Soosa hat geschrieben:also wieda so a laabla ?? ;)
Nene soosa, das war schon ein richtiges Ding, aber nach dem 2:2 ist auf den Rängen (zumindest dort, wo der OLDSCHDOD-Mob stand) richtig abgegangen, nachdem sich zuvor die Gemüter immer mehr am SR erhitzt hatten. Nach dem Ausgleich hat es nur noch Anfeuerung für unsere Helden gegeben.
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Beitrag von Ein Bayreuther »

@Nosmile, sehr schöne Bilder! Das hält die Erinnerung an einen g..... Nachmittag lange wach :D
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sam
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Beitrag von sam »

Mein Gott, jedes Mal beste Stimmung wie zu 2.-Liga-Zeiten - der Wahnsinn :!: Geile Truppe - geiler Trainer - geile Fans.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Spike384
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Beitrag von Spike384 »

http://www.tvo.de/default.aspx?ID=1059& ... 8373#video

Der Torjubel beim 2:3 klingt so geil :twisted: :twisted: :twisted:
Bareider
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Beitrag von Bareider »

Herrlich! Gut, dass das 2:3 noch gefallen ist.
Sonst hätte ich dem Schiri noch ein Bier "spendieren" müssen... :twisted:
Schon komisch: die mit der kleinsten Zukunft machen sich die größten Sorgen.
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