Mit einem blauen Auge kam dagegen Hertha BSC Berlin davon. Die Hauptstädter mühten sich beim Regionalligisten SV Darmstadt 98 zu einem 1:0 nach Verlängerung. Yildiray Bastürks Tor in der zweiten Halbzeit der Verlängerung (109.) bewahrte das Team von Falko Götz vor der totalen Blamage am Böllenfalltor.
Ein "Deja-vu" hatte unterdessen der Berliner Josip Simunic. Wie bei der WM sah der Kroate auch in Darmstadt die zweite Gelbe Karte im Spiel, wurde aber nicht von Schiedsrichter Christian Dingert aus Thallichtenberg mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Bei der WM gegen Australien (2:2) war dem englischen Referee Graham Poll das selbe Missgeschick unterlaufen. Damals legte Simunic aber mit einem weiteren Foul noch nach und wurde dann nach der dritte Gelben Karte des Feldes verwiesen.
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Der Jubel war dementsprechend groß und die einzige Aktion, die noch für Gesprächsstoff sorgen sollte, war eine Szene des Schiedsrichters in der 111. Minute. Er zeigte dem bereits verwarnten Simunic bei einer unübersichtlichen Szene erneut die gelbe Karte und vergaß, den Kroaten vom Platz zu verweisen. Nach dem Spiel gab jedoch Simunics Kollege Fathi die Auflösung: "Ich hab das Foul begangen und auch die gelbe Karte kassiert."
Im Hessen-Videotext schien es zudem so, als wäre Alex jetzt Pole, dort heißt er nämlich Koniewicz.
Christian Wiesner hat auch die ersten 15 Minuten gespielt. U.a. gelb bekommen.