Repressalien der Staatsmacht

Aktuelle Saison, Spiele, Transfers, Bayerischer Toto-Pokal.
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Rockstar
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Beitrag von Rockstar »

Justfleisch hat geschrieben:...na dann erkläre er uns endlich, wie das transparent gemeint war, wie man auf den spruch kam, warum die vereinswappen auf dem konzertflyer waren, was für eine vereinigung bhfc ist und warum ramses glaubt, daß man in hof erst in der 2. klasse lesen lernt ? danke.
ich warte immernoch auf eine antwort oder stellungname zu diesem post...
andi? was denn los? bevor du hier rumblubberst, antworte doch mal darauf...
"Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut."
Locke
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Beitrag von Locke »

ARTIKEL vom 11.10.2007

Neue Regeln für mehr Schutz vor Randale am Fußballplatz
Ordnungsdienste und Getränke-Ausschank in Plastikbechern in Bayern- und Landesliga - Programm gegen Hooligans in unteren Ligen


von Sebastian Haas
Seit dieser Spielzeit ist Wolfgang Wagner nicht mehr nur 1. Vorsitzender des SV Schalding-Heining, sondern auch dessen Sicherheitsbeauftragter. Eine entspannte Aufgabe. Wagner sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter vom Ordnungsdienst vor jedem Heimspiel brav beim Schiedsrichter vorstellen und Warnwesten tragen - und dass die Getränke in Plastikbecher ausgeschenkt werden.

Fünf Körperverletzungen bei 1000 Spielen

Der Grund für Wagners zusätzlichen Job: Vergangene Saison häufte sich die Gewalt bei Fußballspielen unterhalb der Regionalligen. Zwar liegt Bayern in der Gewaltskala bundesweit an vorletzter Stelle, bei etwa 1000 Spielen in den Landesligen gab es 2006/07 gerade einmal 19 Straftaten, davon fünf Körperverletzungen. Dennoch hat der Bayerische Fußballverband (BFV) zu Saisonbeginn neue Richtlinien erlassen, Günther Beckstein unterzeichnete noch als Innenminister die „Vereinbarung zur Verbesserung der Sicherheit bei Sportveranstaltungen in der Bayernliga und den Landesligen“. Wohl die wichtigste Änderung für die Zuschauer in Kötzting, Kirchdorf und Schalding: Getränke dürfen nur noch in Plastikbechern ausgegeben werden. Denn Gläser und Flaschen können als gefährliche Wurfgeschosse verwendet werden. Freilich richtet sich das nicht gegen die Familie, die einen Wochenendausflug ins Stadion macht, sondern gegen alle Arten von Hooligans, Randalierern und Chaoten.

Trotzdem wird der Vorstand des Bayernligisten 1. FC Bad Kötzting laut, wenn er auf die neuen Regelungen angesprochen wird. Gerhard Schröder stößt sauer auf, dass die Richtlinie „im Alleingang von oben entschieden wurden und allgemeingültig sind“. Jeder Verein solle selbst entscheiden, wie man die Spiele schützt. Schröder vermutet vorauseilenden Gehorsam von BFV-Präsident Dr. Rainer Koch gegenüber den Sicherheitsbedenken im Innenministerium. „Wir hatten in Kötzting in zehn Jahren keinen Vorfall mit einer Flasche, jetzt müssen wir Plastikbecher benutzen. Das ist doch ein Witz. Beim Derby gegen Jahn Regensburg waren 50 Polizisten anwesend, das ist völlig übertrieben. Wir haben einen Polizist im Vereinsvorstand. Der weiß, wann ein Spiel gefährdet ist, und kann das dann in die Hand nehmen“, sagt Schröder. Für Randalierer fordert er ein generelles Stadionverbot bis in die A-Klasse. „Sonst gehen die in die Bezirksoberliga und Kreisliga, und das Problem wird in den Amateurfußball verschoben.“ Schaldings Vorsitzender Wolfgang Wagner beruhigt aber: „Hooligans gibt es bei uns nicht, sondern in Hof oder Bayreuth, wo mit Feuerwerkskörpern geschossen wird.“ Beim Landesligisten Spvgg Kirchdorf-Eppenschlag gibt es schon seit Jahren einen Zuständigen für Sicherheitsfragen und aufmerksame Platzordner, wie 1. Vorstand Ludwig Denk erklärt. „Seit ich hier Vorstand bin, ist bei uns nichts passiert. In den anderen Ligen schon, und deshalb finde ich die neuen Vorschriften vernünftig.“

Übertrieben vorsichtig oder vernünftig?

Tatsächlich sieht der BFV ein „Problemfanpotenzial von derzeit bayernweit 255 Personen aus der Anhängerschaft von acht Vereinen unterhalb der Profiligen“. Besonders im Fokus stehen dabei der Norden Frankens und die Rhön. Beim Bayernligaspiel zwischen dem TSV Großbardorf und Eintracht Bamberg zum Beispiel war es Anfang August zu wütenden Protesten gegen das Schiedsrichtergespann gekommen. Die Heimmannschaft hatte bis zur 83. Minute 2:0 geführt und nach turbulenter Schlussphase und einem Strafstoß in letzter Sekunde noch das 3:3 kassiert. Als Schieds- und Linienrichter den Platz verließen, wurden sie mit Bier bespritzt und getreten. Geldstrafen für den Verein und einen Fan folgten.

„Sowas wird in Schalding nicht passieren“, hofft Wolfgang Wagner. „Falls doch: Als Sicherheitsbeauftragter habe ich einen Ordnungsdienst und die Telefonnummern von Ordnungsamt und Polizeibeamten zur Hand.“ Polizei beim Landesliga-Spiel kann er sich kaum vorstellen. Höchstens in der Relegation, wenn mal mehr als 1000 Zuschauer kommen. Der Passauer Bundestagsabgeordnete Dr. Max Stadler, innenpolitischer Experte der FDP, pflichtet dem bei: „Es wäre überflüssig, bei jedem Spiel Polizisten zu stellen.“ Auffällige Fans, die zum Beispiel wegen Körperverletzung verurteilt sind, erhalten Sperren und Stadionverbote und sollen künftig in einer zentralen Datei gespeichert werden. Dieses Vorhaben von Innenministerium und BFV hält Stadler für gerechtfertigt, fordert aber: „Betroffene müssen informiert werden, bei Irrtum oder guter Führung schnell aus der Liste fallen. Denn Leute, die bloß laut schimpfen, dürfen nicht bestraft werden.“

Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.p ... ang=&BNR=0


Angesichts solcher Feuerwerkskörper schießenden Hooligans, die es bei uns in Bayreuth gibt, werde ich wohl aus Sicherheitsgründen nicht mehr ins Stadion gehen. Schlimm nur, dass man von solchen Gewaltexzessen bei uns aus der Presse erfahren muss. Warum hat mich keiner gewarnt?

Ich bin sprachlos. 8O
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
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Beitrag von schorschla »

meine nüchterne meinung als schmalspurjurist. grenzt an verleumdung. ich als betroffener verein würde mir gegen solche aussagen eines einzelnen rechtliche schritte vorbehalten.

und der pnp drei zeilen schreiben, ob solche nachweislichen falschaussagen im blatt revidiert werden können.

ansonsten drängt sich mir der verdacht auf, dass er zuviel mit seinem passauer fdp-sicherheitsstrategen gequatscht hat.

von bayernliga hat schalding-heining (andi eiler möge es mir verzeihen!) nämlich soviel ahnung wie ich von synchronschwimmen :evil:
keine handbreit den rassisten.
altstadtandre
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Beitrag von altstadtandre »

Einfach nur eine Frechheit!

Sollte diese Äußerung wirklich stimmen, dann sollte man sich seitens des Vereins wirklich juristische Schritte gegen Herrn Wagner überlegen!
-----------------Die OLDSCHDOD ist kein normaler Fussballverein, sondern eine Lebenseinstellung!-----------------
Locke
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Beitrag von Locke »

Ja, unsäglich. :evil:

Mitzuverantworten hat das in meinen Augen aber unser neuer Ministerpräsident, der mit seiner Aussage vom „Problemfanpotenzial von derzeit bayernweit 255 Personen aus der Anhängerschaft von acht Vereinen unterhalb der Profiligen“ dazu beiträgt, dass der Spekulation, bei welchen Vereinen diese Probleme auftreten, Tür und Tor geöffnet wird. So meint halt jeder, wie eben auch dieser Heini aus Schalding, dass er jeden Mist in die Welt setzen darf, der sich in seinem Hirnstübchen gerade so angesammelt hat.

Hier der Link zur Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums, in dem diese Aussage mit den acht Vereinen Herrn Beckstein und nicht dem BFV-Präsidenten Koch zugeordnet wird:
http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2007/329.php
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
oldschdodd-jochen
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Beitrag von oldschdodd-jochen »

Unverschämtheit :evil: Anzeigen sollte man Den. Des is Verleumdung :!:
Kamele Oho...............
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

Die Sache mit den acht Vereinen und bayernweit 255 Personen kann man jetzt sehen wie man will. Ich denke, dass insgesamt eher punktuell vorgegangen werden sollte, insofern ist die Fokussierung auf einige bestimmte Problemvereine ein Weg, dem ich mehr abgewinnen kann, als flächendeckende Pauschallösungen wie das "Flaschenverbot" in der Landesliga. Als erprobter HaWaWi-Plastikbecherjunkie ist mir des eigentlich sogar worschd.

Diesen dummschwätzenden Wichtigtuer Wagner sollte man eigentlich überhaupt nicht ernst nehmen. Oder aber mit ner Unterlassungsklage ruhigstellen :lol:
"Abseits is’, wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt.” (Hennes Weisweiler)
TimboJones
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Beitrag von TimboJones »

Womöglich haben wir halt einfach das Pech, "im Norden Frankens" zu liegen.
Dass wir das gallische Dorf des Friedens und Eierkuchens sind, entgeht da halt so manchem Glotzer, der sich zu einem Statement berufen fühlt... :wink:

Wie war das noch in der vorletzten Saison?
"Die Kuschelfans der Liga"? :lol:
DI STEFANO
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Beitrag von DI STEFANO »

Mich würde sehr wohl interessieren wer unter diese 8 8O Vereinen alles dabei ist ...kann man das in irgend einer datei (ähnlich wie die in düsseldorf )
speziell für Bayern -Landesliga einsehen ?
Ist ja echt eine einzige Lachfalle das ganze.....
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
bernhardus
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Beitrag von bernhardus »

Ich hoffe, daß dies alles nicht stimmt mit Hooligans aus Bayreuth.

Ist jemand denn bekannt, daß Feuerwerkskörper abgeschossen wurden?

Ist jemand bekannt, daß Randalierer und Störenbolde im Stadion aus der Fanecke der Oldschod kommen?

Das mit den Pappbechern finde ich aber in Ordnung. Es tut weniger weh.

8) :lol:
Kollege
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Beitrag von Kollege »

bernhardus hat geschrieben:Ist jemand denn bekannt, daß Feuerwerkskörper abgeschossen wurden?
So ein kleiner Feuerwerksvulkan in Kempten :roll: (dafür gabs/gibts soweit ich weiss ne Strafe für den Verein)
Rauchkugeln beim Fanspiel :lol: :wink:
bernhardus hat geschrieben:Ist jemand bekannt, daß Randalierer und Störenbolde im Stadion aus der Fanecke der Oldschod kommen?
Kleinlich gesehn fliegt ab und zu mal ein Becher :roll:

Wir sind böse :!: :oops:
Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. :!:
Locke
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Beitrag von Locke »

Ich sehe in der nebulösen Andeutung der "acht Vereine" sehr wohl ein Problem. Schließlich sind bei der absoluten Mehrheit der Vereine in den letzten Jahren keine derartigen Vorfälle zu registrieren gewesen. Die Restriktionen und "Maßnahmen", die ergriffen werden, betreffen aber alle Vereine, auch diejenigen, bei denen es überhaupt nicht den geringsten Anlass gibt, die bestehenden Regelungen zu verschärfen - siehe das Beispiel aus Kötzting.

Warum geht man nicht her und benennt die konkreten Vorfälle, die zu den aktuellen Überlegungen des Innenministeriums und des BFV geführt haben, und überlegt im Hinblick auf die konkreten Vereine bzw. beteiligten Personen, was getan werden kann, damit die Wahrscheinlichkeit solcher Vorfälle zukünftig reduziert wird, anstatt durch die Andeutung der "acht Vereine" alle Vereine unter einen potentiellen Verdacht zu stellen und bei den Maßnahmen und Einschränkungen für die Fans nach dem "Gießkannenprinzip" vorzugehen?

Sorry, aber ein solcher Aktionismus, nach dem für die Taten einiger weniger alle bestraft werden, widerspricht eindeutig meinem Verständnis von Fairness.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
bernhardus
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Beitrag von bernhardus »

@Kollege

Ich hoffe, das mit Vulkan in Kempten wurde mit einer Spende für die Jugendarbeit ausgeglichen, was es Strafe gekostet hatte.

8) 8) 8)
schorschla
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Beitrag von schorschla »

@locke:

präventivmaßnahme oder aktionismus.

diese frage wirst du dahingehend nie beantworten können.

ist ein zaun aktionismus? wenn ja: dann rechtfertigt das beispiel eilenburg diesen.

ist ein zaun präventivmaßnahme? wenn ja: dann ist es gerechtfertigt.

ist ein plastikbecher aktionismus? meine meinung: ja.

ist ein plastikbecher präventiv? spätestens dann, wenn der erste linienrichter/spieler/fan von einem maßkrug getroffen wird, auch ja.

so gesehen hat sicher alles seinen sinn.

und wenn kötztings - von mir sehr sehr hoch geschätzter - gerhard schröder sagt, es sei noch nie was passiert: dann isses halt auch nur die so einigermaßen wahrheit.

mit ner flasche ist nie was passiert.

aber was wäre im derby gegen den jahn gewesen, wenn diese 50 polizisten eben nicht dagewesen wären? das kann dir niemand sagen.

und was war gegen hof? da hats nachm spiel auch ärger gegeben.

aber alles wäre, hätte, wenn hilft da nix.

es gibt regelungen. die sind getroffen worden. und daran haben sich die vereine zu halten.

mir passts auch nicht, dass mein dienstherr im amt ein rauchverbot eingeführt hat. daher geh ich jetzt ins raucherzimmer :wink:
keine handbreit den rassisten.
Kollege
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Beitrag von Kollege »

@bernhardus: Im Bus nach Nürnberg hat eine bestimmte Person gesagt, dass wenn es eine Strafe gibt man an die Zündperson (die dem Verein bekannt ist) herantreten wird.
Zuletzt geändert von Kollege am 11 Okt 2007, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
Spielvereinigung Bayreuth 1921 e.V. :!:
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