Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Wolfram Wuttke ist neuer Sportdirektor beim Oberligisten TSV Crailsheim. Der 46 Jahre alte Ex-Profi, der früher in der Bundesliga für den FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Saarbrücken gespielt hat, erhielt einen Vertrag bis zum 31. Mai 2008. Dies berichtete das «Hohenloher Tagblatt» in Crailsheim (Montag-Ausgabe). «Danach wird man sehen», sagte Wuttke. Er soll vor allem Trainer Peter Kosturkov unterstützen und ist auch für Spiel-Beobachtungen der Gegner zuständig.
interessant dabei ist die aufgabenverteilung zwischen wuttke und kosturkov. kosturkov, ex-spieler von austria lustenau unter klaus scheer , war ja schon entlassen und darf jetzt aufgrund eines fehlenden nachfolgers weitermachen
Übrigens auch Dominik Werling, der schon für die "Gelb-Schwarzen" in der Oberliga gekickt hat, berät Lokurlu. Werling hat über Bayern Hof und nach einem Kurzabstecher in der Türkei inzwischen in der zweiten englischen Liga Fuß gefasst und sich dort einen Stammplatz erkämpft. In der Rückrunde wird er wohl einen Kontrakt beim Tabellenzwölften Wolverhampton unterschreiben. Zudem werden in dieser Woche zwei weitere Spieler von Kosturkov und dem neuen Sportdirektor Wolfram Wuttke unter die Lupe genommen. "Dabei handelt es sich um einen 18-jährigen Jugendnationalspieler aus Ungarn und einen offensiven Mittelfeldmann aus Frankreich, der zuletzt bei den Sportfreunde Siegen tätig war. Ein weiterer "Neuer" ist der zuletzt suspendierte Mittelfeldspieler Vishar Rushiti, der ab sofort wieder am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen darf. Einziger Abgang ist Martin Kleinschrodt (Würzburger FV).
13.02.08 VfR Mannheim in finanziellen Schwierigkeiten
Laut Zeitungsberichten zufolge steckt der VfR Mannheim in finanziellen Schwierigkeiten. Präsident Auer war zu keiner Stellungnahme bereit. Im Etat soll eine Lücke von 300.000 Euro klaffen - alleine für den aktuellen Spielbetrieb fehlen angeblich 150.000 Euro. Neben der sportlichen Misere nun auch die finanzielle. Die am 21. Februar stattfindende Mitgliederversammlung wird folglich von der Presse und den Mitgliedern mit Spannung erwartet
Die Krise beim VfR Mannheim spitzt sich weiter zu. Der Trainingsbetrieb findet nicht mehr statt, da der gesamte Spielerkader in den Streik getreten ist. Wegen monatelanger, ausstehender Gehaltszahlungen verweigern sich nach den Sponsoren nun auch die Spieler.
Um den aktuellen Oberliga-Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, müssten die Rasenspieler gegen den TSV Schwieberdingen mit einer Notelf, bestehend aus Spielern der Kreisliga und der A- Jugend auflaufen.
Aus Mannschaftskreisen ist zu hören, dass es für viele Spieler aufgrund der fehlenden Gehälter auch um deren nackte Existenz geht. Heute abend soll eine Sitzung mit der Mannschaft stattfinden, bei der sich Präsident Ralf Auer der Mannschaft stellen will.
Ob man eine einvernehmliche Lösung findet, scheint sehr fragwürdig. Nur mit leeren Worten wird kein Spieler seinen eigenen Verpflichtungen schwerlich nachkommen können.
Sicher wäre ein längerer Spielerstreik für die laufende Runde das definitive Aus. Ein abmelden vom Spielbetrieb scheint nicht weit entfernt.
7.03.08
Streik beim VfR Mannheim vorläufig beendet
Fußball: Mannschaft trainiert und spielt nach Anzahlung wieder
Im öffentlichen Dienst geht er weiter, bei der Bahn könnte er wiederaufleben, beim VfR Mannheim aber ist der Streik der Spieler (RheinNeckarWeb berichtete) zumindest vorläufig beendet. Wie die Tageszeitung "Mannheimer Morgen" berichtet, wurden der Mannschaft, welche seit Jahresanfang keine Gehälter mehr bekommen hat, am Donnerstag Anzahlungen in Höhe von insgesamt 8.000 Euro ausgezahlt. Sie stammen aus den 11.000 Euro an Spenden, die der Verein in den letzten Wochen gesammelt hat.