SpVgg Bayreuth - TuS Koblenz (15. Spieltag - 12.11.2005)

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Altstadt Geist
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Beitrag von Altstadt Geist »

Wie ich schon am Samstag sagte, der schönste Platz auf der ganzen Welt war der am Samstag im Städt. Stadion!
GEILES SPIEL, GEILER EINSATZ UNSERER JUNGS, GEILE STIMMUNG!

Schade das es wieder nicht mit einem verdienten 3er belohnt wurde, aber das ist nur eine Frage der Zeit!

DANKE OLDSCHDOD :!:
Altstadt Geist
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Beitrag von Altstadt Geist »

uuups :oops:
natürlich Hans Walter Wild Stadion
sam
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Beitrag von sam »

Mitch BT hat geschrieben:Hat ein Koblenzer fotografiert, mehr unter: http://homepage.mac.com/wurzbacher/PhotoAlbum89.html
oder auch unter:
http://www.forza-tus.de.vu/

Bild

Mein Gott, wenn das eine überdachte Tribüne wäre!!! :roll: :roll:

Der Hammer!
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Chris85
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Beitrag von Chris85 »

Ein paar Schnappschüsse gibt's auch wiedermal auf Altstadt1921.de!!
Wer nicht hüpft, der ist ein Schwabe... HEY HEY!!!
Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten
13.11.2005 22:25
SpVgg trotzte TuS Koblenz ein 1:1 ab und hätte bei besserer Chancenverwertung durchaus gewinnen können


fussball
Von Siegmund Dunker
Dabei wurden sie einmal mehr Opfer ihrer schwachen Chancenverwertung. Zwar dauerte es einige Zeit, bis die Schützlinge von Trainer Gino Lettieri den Schock des frühen 0:1-Rückstandes - der flinke Koblenzer Stürmer Salif Keita hatte vor seinem Gewaltschuss unter die Latte von einem Fehler von SpVgg-Kapitän Marcel Mayr profitiert - überwunden hatten, doch erarbeiteten sie sich in der Folge zunehmend Vorteile.

Dabei verstanden es die Altstädter gut, das Spiel in die Breite zu ziehen, wobei der ins Mittelfeld zurückgezogene Martin Driller als kluger Ballverteiler gefiel. Der zunehmende Druck mündete in der 17. Minute zur ersten viel versprechenden Möglichkeit, doch setzte Alberto Mendez den Ball aus 18 Metern knapp neben den linken Pfosten. Nur wenig später tankte sich der agile Stefan Seufert durch, fand beim Abschluss aber seinen Meister im zuverlässigen Gäste-Torwart Michael Gurski.

Driller traf per Dropkick

In punkto Selbstvertrauen sollte diese Chance aber eine Art Initialzündung darstellen, denn von nun an schnürten die Gastgeber ihren Gegner in dessen Hälfte ein und zogen ein regelrechtes Powerplay auf. Mit Erfolg! Nachdem Seufert noch an Gurski gescheitert war (28.) und ein Schuss des überraschend in die Startelf gerückten Markus Fuchs auf der Linie geklärt worden war (29.), markierten die Altstädter mit ihrer bis dato schönsten Kombination das überfällige 1:1. Eine Flanke des überzeugenden Benjamin Demel fand Fuchs, der für Driller auflegte. Der Dropkick des Routiniers war selbst für Gurski nicht zu halten und löste förmlich einen Begeisterungssturm unter den über 3000 Zuschauern aus.

Gebauer rettet im Gegenzug

Euphorisiert von der eigenen Führung agierte die SpVgg aber wie schon gegen Hoffenheim zu nachlässig und erlaubte den Koblenzern im Gegenzug die große Chance zur erneuten Führung. Der zweitligaerfahrene Dubravko Kolinger scheiterte mit einem satten Schuss aus 14 Metern aber am blitzschnell reagierenden Altstädter Torwart Thomas Gebauer.

Im Vorfeld der Partie hatte Gäste-Trainer Milan Sasic besonderen Respekt vor SpVgg-Ballzauberer Mikheil Sajaia geäußert. Im zweiten Abschnitt zeigte sich, warum. Nach eher unauffälliger erster Halbzeit taute der Georgier nun spürbar auf und riss das Heft an sich. In der 49. Minute erlief er sich mit großem Einsatz einen Pass von Alexander Contala, brachte aus spitzem Winkel aber nicht mehr genügend Druck hinter den Ball. Nur eine Zeigerumdrehung später legte er nach einer Ecke per Kopf für den aufgerückten Alexander Konjevic auf, der das Leder aus kurzer Distanz aber in die Wolken des sonnigen Nachmittaghimmels knallte. Fällig schien das 2:1 bei einer Zwei-gegen-Eins-Situation, doch war das Zuspiel von Alberto Mendez auf Fuchs zu steil. Diese Aktion war sinnbildlich für die Leistung des Spaniers, der zwar sehr emsig war, aber oftmals glücklos wirkte.

Sajaia an die Latte

Ohne Vollstreckerglück blieb auch Sajaia, der nur kurze Zeit später wohl selbst überrascht war, dass er nach einer Seufert-Flanke zum Kopfball kam. Von der Querlatte sprang der Ball ins Aus.

Chancen der Koblenzer? Fehlanzeige - bis zur 73. Minute. Denn da gaben sie in Person von Salif Keita ein Lebenszeichen ab, das manchem SpVgg-Fan den Atem stocken ließ. Der Senegalse ließ auf der linken Außenbahn Konjevic alt aussehen und zog mit Elan zum Tor. Letztlich war aber der Winkel zu spitz, um Gebauer in ernste Gefahr bringen zu können. Stattdessen hätten die Altstädter auch noch in der Schlussphase die Partie für sich entscheiden können. Zwar wirkten die Angriffe gegen die stabiler werdende Koblenzer Abwehr längst nicht mehr so durchdacht wie zuvor, doch nach einer herrlichen Ballstaffette über Driller und Fuchs hätte sich Sajaia doch noch zum Helden aufschwingen können, wäre er nicht ein weiteres Mal am besten Gästespieler Gurski gescheitert, der auch bei einem Freistoßhammer von Contala nichts anbrennen ließ (88.).

Statistik

SpVgg Bayreuth: Gebauer - Demel (ab 82. Walther), Konjevic, Mayr, Endler - Seufert (ab 84. Haushahn), Driller, Contala, Mendez - M. Fuchs, Sajaia.

TuS Koblenz: Gurski - Nessos, Grenier, A. Richter, Evers - Dzaka, Langen (ab 77. Rahn), Kolinger, Ziehl - Guscinas (ab 82. Patschinsky), Keita (ab 88. Rubio-Sanchez).

SR: Schößling (Leipzig); Zuschauer: 3050; Ecken: 8:2.

Tore: 0:1 Keita (8.), 1:1 Driller (30.).

Gelbe Karten: Demel, M. Fuchs - Gurski, Kolinger.

Quelle: Nordb. Kurier
kleene
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Beitrag von kleene »

Also wenn wir mit der Aufstellung in Augsburg starten ist da schon was drin.... sag nur Fuuuuuchs!!!!!!
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

Carvetto hat geschrieben: Auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten
13.11.2005 22:25
SpVgg trotzte TuS Koblenz ein 1:1 ab und hätte bei besserer Chancenverwertung durchaus gewinnen können

....

Euphorisiert von der eigenen Führung agierte die SpVgg aber wie schon gegen Hoffenheim zu nachlässig ....


Quelle: Nordb. Kurier

Führung? Schön wär´s gewesen...
sam
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Beitrag von sam »

Gut aufgepaßt!
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Locke
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Beitrag von Locke »

Re­gio­nal­liga: Koblenz - Bay­reuth 1:1
TuS bei "Alt­städ­tern" im Glück


Bay­reuth/Ko­blenz - Unweit des berühm­ten Grünen Hügels ist TuS Koblenz mit einem blauen Auge davon gekom­men. Der Fuß­ball- Regio­nal­ligist musste bei der Spvgg Bay­reuth das Glück reich­lich stra­pazie­ren, um mit einem 1:1 die Heim­reise aus der Wagner-Stadt antre­ten zu kön­nen.

Wer nach Bay­reuth fährt, der denkt vor allem an Wagner. Aber die Zeit der Opern-Fest­spiele auf dem Grünen Hügel ist vorbei, längst sind die Regio­nal­liga-Fuß­bal­ler der dor­tigen Spiel­ver­eini­gung für die Unter­hal­tung im Fran­ken­land zustän­dig. Wenn im Hans-Wal­ter-Wild-Sta­dion der Anpfiff ertönt, ist Kurzweil statt schwe­rer Kul­tur-Kost ange­sagt. Am Samstag nun war TuS Kob- lenz Teil des Spek­takels und konnte heil­froh sein, den "Alt­städ­tern", wie sie in Bay­reuth nur genannt werden, ein 1:1 abzu­trot­zen.

Ange­sichts des furio­sen Auf­tritts des Auf­stei­gers wusste auch TuS- Trai­ner Milan Sasic noch nicht recht, wie ihm und seinen Mannen gesche­hen war. "Waren wir so schlecht oder Bay­reuth so gut?", fragte der Kroate in die Runde und fand die Antwort wie so oft in der Mitte. Ein vor allem in der zweiten Halb­zeit stark auf­spie­len­der Gegner und eine TuS, die mehr in die Höhe als in den Fuß spielte und dabei wenig Linie erken­nen ließ - das war die Chro­nolo­gie der 90 Minuten an einem herr­lichen Sams­tagnach­mit­tag. "So wie Bay­reuth haben wir in der letzten Saison auch gespiel­t", lobte Sasic fast sen­timen­tal die Arbeit seines Kol­legen Gino Let­tieri, "aber wir haben natür­lich auch mit­gehol­fen".

Allein, Let­tieri konnte sich nicht recht über die freund­lichen Worte freuen. "Das höre ich nun schon seit Wochen", ärgerte sich der Bay­reuther Trai­ner, "wir bekom­men viele Kom­pli­mente, aber ernten nicht die Früchte unserer Arbeit". Dem konnte man nur schwer wider­spre­chen, wenn man noch unter dem Ein­druck der Partie stand. Neben dem 1:1 durch Martin Driller hatte die Spvgg gefühlte 80 Prozent Spie­lan­teile und zahl­rei­che Chan­cen, dar­unter einen Lat­ten­kopf­ball von Tor­jäger Michail Sajaia.

Im krassen Gegen­satz dazu erwie­sen sich die Männer in Blau- Schwarz als Meister der Effi­zienz. Zwei Vor­stöße, ein Tor, so die Bilanz der TuS. Wobei das frühe 0:1 durch Salif Keita durch­aus als Zir­kus- Num­mer getaugt hätte. Erst stol­perte Gegen­spie­ler Marcel Mayr über seine eigenen Füße, dann rammte der 29-Jäh­rige aus schier unmög­lichem Winkel den Ball unters Tor­dach. Und in der 75. Minute hätte der unko­ordi­nierte Hoch-und-Weit-Fuß­ball der TuS fast noch zum Aus­wärts­sieg gereicht, wenn Keita den völlig freien Anel Dzaka ange­spielt hätte, statt eine Wie­der­holung seines Kunst­stücks in Angriff zu nehmen. Weil drei Punkte bei den "Alt­städ­tern" dann aber doch ein biss­chen viel gewesen wären, räumte Sasic ein, "dass wir mit dem einen ganz gut leben kön­nen".

Sven Sabock

Quelle: http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus.html


Sagt eigentlich alles, wenn sogar die "gegnerische" Presse von einem glücklichen Punktgewinn ihrer Mannschaft spricht :?
Wobei mir wohl entgangen ist, dass wir in Koblenz gespielt haben... :wink:
Zuletzt geändert von Locke am 15 Nov 2005, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Locke
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Beitrag von Locke »

Regionalliga
SpVgg Bayreuth - TuS Koblenz: Koblenz-Coach Milan Sasic zieht Parallelen zwischen den Mannschaften - 14.11.2005 12:00

Gino Lettieri: "Wir sind noch zu grün"

"Waren wir so schwach oder Bayreuth so stark? Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte." Der Koblenzer Coach Milan Sasic war vom Neuling schwer beeindruckt und zog Parallelen zur TuS: "Im vergangenen Jahr haben wir als Aufsteiger ähnlich beherzt gespielt." Und so manchem Favoriten ein Bein gestellt. Darauf muss Bayreuths Trainer Gino Lettieri noch warten.

Im dritten Vergleich mit einem "Großen" hintereinander gab es für das vermeintliche Spitzenteam ein schmeichelhaftes 1:1. Lettieris simple Erklärung: "Wir können die Früchte unserer Arbeit nicht ernten, weil wir noch zu grün sind." Dennoch war der 38-Jährige hoch zufrieden mit seiner Mannschaft, die die abermals über 3000 Zuschauer begeisterte.

Jetzt geht es zum Tabellenführer Augsburg, zu dem Verein, der Lettieri einst nach errungener Bayernliga-Meisterschaft für nicht regionalliga-tauglich erklärte und ihm den Stuhl vor die Tür setzte.

Herbert Steininger


Quelle: http://www.kicker.de/content/news/artik ... uppe=19338
Zuletzt geändert von Locke am 14 Nov 2005, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

8O 8O
Locke hat geschrieben:Im dritten Vergleich mit einem "Großen" hintereinander gab es für das vermeintliche Spitzenteamte und ihm den Stuhl vor die Tür setzte.
Das klingt leicht verwirrt!
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Locke
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Beitrag von Locke »

Ein Bayreuther hat geschrieben:8O 8O
Locke hat geschrieben:Im dritten Vergleich mit einem "Großen" hintereinander gab es für das vermeintliche Spitzenteamte und ihm den Stuhl vor die Tür setzte.
Das klingt leicht verwirrt!
*ggg*

Wohl a weng danebenkopiert. Ich hab's editiert. :oops:
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Meiner Meinung nach die beste Stimmung, die ich seit 18 Jahren auf der Oldschdod erlebt hab - Respekt an beide Blöcke, nein eigentlich an die gesamte Gegengerade, die Glenk-Kurve und ich ziehe den Hut vor der Tribühne!!

Da war ganz Bayreuth aus dem Häuschen!!!

Forza Bayreuth
Forza Oldschdod
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
Locke
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Beitrag von Locke »

Grenier: Ein Punkt ist in Ordnung

Wie die Akteure von TuS Koblenz das 1:1 bei der Spielvereinigung Bayreuth erklären - Wenig Struktur im Aufbau


Es war ein Tag, an dem wenig zusammenlief bei TuS Koblenz. Weil für den Fußball-Regionalligisten dennoch ein 1:1 bei Aufsteiger Bayreuth heraussprang, bleibt die Mannschaft von TuS-Trainer Milan Sasic seit nunmehr neun Runden ohne Niederlage.

BAYREUTH. Schnell waren sie alle im warmen Bus verschwunden, die TuS-Spieler. Bloß nicht noch eine Erkältung holen, das hätte noch gefehlt nach dem mühevollen 1:1 der Koblenzer Regionalliga-Kicker bei der Spielvereinigung Bayreuth. Einhelliger Tenor der Beteiligten: Mit dem einen Punkt war man gut bedient, zumal der Gegner phasenweise kräftig aufgedreht hatte.

"Eine starke Mannschaft, diese Bayreuther", lobte denn auch TuS-Abwehrspieler Joshua Grenier erst einmal die Franken, ehe er auf eigene Versäumnisse zu sprechen kam. Warum die TuS zum Beispiel fast über 90 Minuten kaum einen strukturierten Angriff vollendete, war dabei eines der vorherrschenden Themen. "Wir haben kaum einen zweiten Ball geholt", meinte Grenier und sprach damit das grundlegende Übel an. Weil sich die Koblenzer mit Kombinationen nur selten vom Druck der Bayreuther befreien konnten, wählte die TuS die grobe Variante: lange Bälle nach vorn und hinterher. Eigentlich gar nicht mal verkehrt, zumal die Bayreuther Abwehr inklusive Torwart Thomas Gebauer bei allen Aktionen für reichlich Nervenkitzel unter den 3050 Zuschauern sorgte.

Dumm nur, dass die unpräzisen Schläge erst gar nicht ankamen oder nicht entsprechend nachgesetzt wurde. "Was helfen die weiten Bälle, wenn keiner da ist", umschrieb Grenier seine Form des Spielaufbaus. Konsequenz: Das Leder kam postwendend wieder zurück, die TuS-Akteure waren bereits im Mittelfeld bei den Zweikämpfen zumeist zweiter Sieger. "Bayreuth war in allen Belangen besser", resümierte daher Torwart Michael Gurski nach einem für ihn arbeitsreichen Tag. Unerklärlich für den Keeper: "Einige von denen sind nur 1,70 Meter groß, gewinnen aber trotzdem die Kopfbälle."

Dabei hatte Trainer Milan Sasic eigentlich eine eher defensive Variante gewählt, um dem erwarteten Sturmlauf des Aufsteigers Herr zu werden. Durch die Verletzung von Anthony Tiéku rückte Brenny Evers von rechts auf die linke Defensiv-Seite, Ralf Klingmann musste mit vermutlich dickem Hals draußen bleiben. Vor der Abwehr sollten Rüdiger Ziehl und Dubravko Kolinger die Reihen schließen. Das klappte nur bedingt, weil die TuS zu wenig Kontrolle in die eigenen Aktionen bekam und deshalb die gefährlichen Aktionen der Hausherren förmlich heraufbeschwor. Selbst als bei den Bayreuthern die Beine schwer wurden, half die TuS mit ihren Unzulänglichkeiten dem Gegner auf die Sprünge. "Gut, dass wir noch unentschieden gespielt haben", meinte daher auch Sasic, "da fällt mir die Analyse leichter." Letztlich dürfte seine Kritik allerdings moderat ausfallen, denn mit einem Kontrahenten wie den "Altstädtern" aus Bayreuth hatte man es in dieser Saison noch nicht oft zu tun. "Die können oben mitspielen", meinte Grenier, und auch in den Worten von Gurski schwang reichlich Respekt mit: "Den Punkt hier nehmen wir uns gerne mit."

Sven Sabock

Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 14.11.2005, Seite 24.


Weitere Lobeshymne auf unsere Jungs, außerdem ziemlich beeindruckende Präsenz der TuS in der örtlichen Presse. 8O
Hier gibt's noch mehr Berichte, falls es jemanden interessiert: http://www.tuskoblenz.de/presse.php
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

die rhein-zeitung ist halt hauptsponsor 8O

kommt aber schon gut....
keine handbreit den rassisten.
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