Neuverpflichtungen
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BTMarco
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Neuverpflichtungen
Hallo erstmal,
ich hab mich erst neu im Forum angemeldet. Ich hoffe, dass ich von euch gut aufgenommen werde.
Zum Thema.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Gibt es Neuigkeiten bei den angekündigten Abgängen bzw. schon irgendwelche Spieler, die voraussichtlich zu uns stoßen?
ich hab mich erst neu im Forum angemeldet. Ich hoffe, dass ich von euch gut aufgenommen werde.
Zum Thema.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Gibt es Neuigkeiten bei den angekündigten Abgängen bzw. schon irgendwelche Spieler, die voraussichtlich zu uns stoßen?
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DI STEFANO
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DI STEFANO
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BTMarco
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Da hast du leider völlig recht.
Das Umfeld im Verein muss jetzt aber, vorausgesetzt man möchte irgendwann wieder im Profi - Fussball mitmischen, die notwendigen Weichen stellen. Das bedeutet nicht unbedingt den Einsatz von mehr Geld.
Bei Neuverpflichtungen muss unser Verein sehr stark darauf achten hungrige junge Spieler zu verpflichten, die uns längerfristig weiterhelfen.
Zum optimalen Umfeld gehört aber auch gute Trainingsmöglichkeiten, die laut Driller angeblich nicht so gegeben sind, zu schaffen und dies dürfte in Bayreuth möglich sein. Oder?
Das Umfeld im Verein muss jetzt aber, vorausgesetzt man möchte irgendwann wieder im Profi - Fussball mitmischen, die notwendigen Weichen stellen. Das bedeutet nicht unbedingt den Einsatz von mehr Geld.
Bei Neuverpflichtungen muss unser Verein sehr stark darauf achten hungrige junge Spieler zu verpflichten, die uns längerfristig weiterhelfen.
Zum optimalen Umfeld gehört aber auch gute Trainingsmöglichkeiten, die laut Driller angeblich nicht so gegeben sind, zu schaffen und dies dürfte in Bayreuth möglich sein. Oder?
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Tomy
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Locke
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Tja, das kannst du glauben. Nachdem die Verhandlungen eines gewissen Michael B. von Bayern M. mit Real M. gescheitert sein dürften, werden aus nicht näher genannten spielernahen Kreisen Kontakte des Michael B. zu einem Herrn Heinz W. bestätigt. Der Präsident des nicht näher bezeichneten fränkischen Vereins, der nach Angaben unseres Ost-Korrespondenten in Hof derzeit die Nummer 4 in Franken ist (nach dem 1. FC N., der SpVgg Greuther F. und der SpVgg Bayern H.), wurde zusammen mit dem besagten Spieler im Cafe R. in der gleichnamigen Romanstraße bei einem Kännchen Kaffee H. gesichtet. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen sich Spieler und Verein auf einen 40-Jahres-Vertrag geeinigt haben (mit Option auf weitere 30 Jahre). Als Sponsoren konnten das Sanitätshaus K. in der Alexanderstraße sowie die Unterhaltungs- und Erlebnisgastronomie "Die S." in der Markgrafenallee gewonnen werden.BTMarco hat geschrieben:Das hört sich ja an, als ob wirkliche Verstärkungen geplant sind.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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schorschla
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oldschdodd-fan
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Locke hat geschrieben: ... bei einem Kännchen Kaffee H. ... .
.. sowie die Unterhaltungs- und Erlebnisgastronomie "Die S." in der Markgrafenallee ...
Ich kann nicht mehr.... Allein die Vorstellung, dass Papa W. und Ballack Kaffee Hag trinken, wahnsinn. und dann der exklusive Sponsorenpool... Ich schmeiß mich weg vor Lachen... Mehr! Mehr! ... Gib uns mehr von diesen genial recherchierten Insiderinformationen!
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Ping
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Wie wäre es mit diesem WM-Star?
WM-Extra: Mohammed Coubageat Sherif Touré kickt derzeit in der siebthöchsten deutschen Klasse und will mit seinem Land Togo zur WM 2006 - 15.11.2005 15:05
Moin! Hier ist der WM-Ostfriese
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Er stammt aus Togo und lebt im Landkreis Leer. Er spielt für den SV Concordia Ihrhove in der Bezirksliga und will doch mit zur WM - die ungewöhnliche Geschichte des Mohammed Coubageat Sherif Touré (23).
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Moin", sagt er, wie alle hier in dieser Gegend. Die zackige Grußformel, die mehr besagt als nur "Guten Morgen" und zu jeder Tageszeit angebracht wird, ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Dabei ist Mohammed Coubageat Sherif Touré alles andere als ein Ostfriese, wie sich unschwer erkennen lässt. Der dunkelhäutige Zeitgenosse stammt aus Togo, lebt in den Weiten der Region an der Ems als Gastarbeiter. Oder besser als Gastspieler.
Ihrhove, Gemeinde Westoverledingen, Landkreis Leer, Ostfriesland. So steht es auf dem Ortsschild. Ein 4000-Einwohner-Nest, gewiss nicht die Fußball-Metropole im Norden der Republik. Die Wahlheimat des Afrikaners, der einst vom Schwarzen Kontinent ausgezogen ist, um mit dem Ball seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der hier im Niemandsland des bezahlten Fußballs gelandet und hängen geblieben ist und nun in der Provinz zu versauern droht. Doch nun bietet sich ihm vermutlich die Chance seines Lebens. Stichwort: Weltmeisterschaft in Deutschland.
"Die WM in Deutschland ist wie ein Traum"
Die großen, wachen Augen von Sherif, den wir so nennen dürfen, funkeln. Wir sitzen im "Rana", einem Multi-Kulti-Imbiss in Ihrhove, in den er uns geführt hat. Die Speisekarte weist exakt 179 Gerichte aus - Pizza und Kebap, Köstlichkeiten aus Griechenland und Indien ebenso wie Schnitzel. Die WM in Deutschland sei wie ein Traum für ihn, sagt Sherif. "Ich hoffe, dass er sich erfüllt. Dass ich in Deutschland dabei bin." Wobei anzufügen ist, dass der sympathische Zeitgenosse für den SV Concordia Ihrhove stürmt, einen Klub aus der Bezirksliga, der siebthöchsten Spielklasse, die nicht allzu oft WM-Spieler stellt. Es sind keine Hirngespinste eines Freizeitkickers, der sich und seine Fähigkeiten maßlos überschätzt.
Nein, Sherif ist schon ein Sonderling: Nationalspieler Togos, das sich erstmals für die WM qualifiziert hat. Aktueller Nationalspieler, zum erweiterten Kreis zählend, wie Jürgen Klinsmann sagen würde. In der Qualifikation konnte er zwar auf Grund von Verletzungen nicht mitwirken, doch er zählt zum aktuellen Kader, der im Iran ein Test-Turnier gegen Paraguay und die Gastgeber bestreitet. Und darf sich daher berechtigte Hoffnungen auf einen WM-Start machen. Die Story um Sherif klingt beispiellos und einzigartig, ungewöhnlich und ohnegleichen. Ein "WM-Ostfriese" in den grün-gelben Landesfarben Togos, das nimmt sich aus, als ob der Erste Tenor des Männergesangvereins Leer für die Titelrolle in Bayreuth auserkoren sei. Wenn wir ihn nicht leibhaftig vor uns sehen würden im schmucken Nationaltrikot und dem Trainingsanzug der Ländermannschaft des Überraschungsqualifikanten, uns könnten Zweifel beschleichen.
Landsmann Bachirou Salou kannte ihn nicht
Ein Argwohn, wie ihn Bachirou Salou, der bekannteste Togolese in der Bundesliga, nun als Privatier in der Nähe von Düsseldorf beheimatet, äußerte; er kenne Sherif überhaupt nicht, sagte Salou. "Bachirou", entgegnet Sharif, "erzählt viel Mist über andere." Die Schimpfworte beherrscht er, auch sonst kann er sich ausdrücken. In passablem Deutsch, das er sich selbst beigebracht hat, erzählt der außergewöhnliche WM-Kandidat seine Lebensgeschichte: Erstes Länderspiel mit 16 Jahren unter Eberhard Vogel, dem ehemaligen Star aus der DDR. Acht A-Länderspiele hat der 23-Jährige bislang bestritten, 1998 kam er nach Deutschland. Karl-Heinz Müller, 1995 kurzzeitig Präsident bei Hannover 96, der als Weinimporteur Kontakte nach Afrika besaß, holte ihn mit einigen Landsleuten ins "gelobte Land". Hoffnungsvoller Karrierestart bei 96. Vertragsamateur, drei Einsätze bei den Profis in der 2. Bundesliga in der Saison 2000/01 unter Horst Ehrmantraut.
"Ach Gott", erwidert der gegenwärtig arbeitslose Trainer auf die Kunde vom neuen Verein seines einstigen Schützlings. Dass so ein Talent so weit unten spielt, kann Ehrmantraut nicht nachvollziehen. Dessen einziges Problem sei "sein Kopf" gewesen, Dinge anzunehmen, sich dem europäischen Fußball anzunähern, Ordnung und Disziplin zu halten. "Wenn der mit dem Ball trickste, war das eine Be-werbung für den Zirkus Krone." Ehrmantrauts Verwunderung ist nachvollziehbar. Spielpraxis sollte Sherif erhalten, also wurde er abkommandiert. Nach Ihrhove, damals Oberliga. Ein steinreicher Bauunternehmer pumpte Geld in den Provinzverein. Der Millionär ist inzwischen in Insolvenz gegangen, der SV Concordia konnte die Pleite soeben abwehren, macht einen Neuanfang, Klassen tiefer. Mit Sherif, dem Überbleibsel aus besseren Tagen. Er habe halt den Absprung nicht geschafft, sagt Karl-Heinz-Müller, der sich weiter um seinen Zögling kümmert.
Spielertrainer Roman Rubaj: "Sherif spielt nicht mehr so afrikanisch"
Der Kampf um Aufenthaltsgenehmigungen war in Ihrhove anscheinend leichter als die Suche nach einem geeigneten neuen Klub. So lebt Sherif weiter in der Provinz. Und ist manchmal traurig, wie er bekennt. Der Kontakt zu Landsleuten oder anderen Westafrikanern wie den aus Hannover bekannten Otto Addo oder Gerald Asamoah kann seine Einsamkeit nicht mildern. Wie ein Einsiedler in der vom Verein gestellten Wohnung, ohne Berührung mit den Einheimischen. Essen geht er kaum. Sherif kocht selbst, bevorzugt afrikanisch, scharf gewürzte Reisgerichte. Mit Fernsehen und Lesen verbringt er seine üppige Freizeit. Und er gibt an, glücklich zu sein - wenn‘s nur mit dem Fußball noch besser liefe. Die Verbindung zur Außenwelt knüpft er im Hindenburg-Stadion.
Training wie überall auf Amateurplätzen. Mitspieler schleppen einen Kasten Bier in die Kabine, einige ziehen sich um, während die Kippe noch im Mundwinkel brennt. "Sherif spielt nicht mehr so afrikanisch", berichtet Roman Rubaj, ein Pole, Spielertrainer in Ihrhove. Eigentlich müsse er viel höher spielen. Der Beweis beim "Fünf gegen Zwei": Türken und Russen sowie andere Ausländer, für die auch Emsländer hier in Ostfriesland gehalten werden, sind am Ball. Sherif und der Trainer zaubern im Duett, tricksen, dass die Kollegen im Kreis laufen, bis ihnen schwindlig wird. Karsten Junker, der Betreuer, schaut zu. Sherif, so der "Eingeborene", sei ein guter Kumpel geworden. "Normal ist der viel zu gut für uns."
Im Spiel fühlt er sich unterfordert
Im Training sei er gefordert, schildert Sherif, der überraschend Ronaldo und Podolski als seine Vorbilder nennt. Im Spiel indes fühlt er sich unterfordert. Dass er in einer Spielklasse für Hobbyspieler kickt, teilt er nicht mit, wenn er bei der Nationalelf ist. Auf offiziellen Listen taucht als Verein nur: "SV Concordia - Germany" auf. Sherif schämt sich. Und er ängstigt sich, dass ihn Stephen Keshi, der Nationaltrainer aus Nigeria, nicht mehr "mein Junge" nennt und fallen lässt, bevor der WM-Anstoß erfolgt. In solchen Momenten denkt er an die perfekten Lebensläufe anderer. Wie Sheyi Emmanuel Adebayor, umjubelter Star beim AS Monaco, mit dem er in der Jugend spielte und der eine Größe im internationalen Geschäft geworden ist.
Oder er schaut auf die Beispiele in seiner Familie: Bruder Kader spielt in Sochaux als Profi, ist ein Volksheld, weil er gegen den Kongo zweimal traf. Sadik, ein Stiefbruder, hat sein Geld bei den Young Boys in Bern verdient. Und er versauert in Ihrhove. Nun die Weltmeisterschaft als Laufsteg, vielleicht als Wendepunkt. Sherif, gläubiger Moslem, zieht sich zurück. Zum Beten auf dem Gebetsteppich in seinem kargen Appartement. Blickrichtung Mekka von Ihrhove aus. Sein Glaube ist ungebrochen. Allah wird es schon richten.
Hans-Günter Klemm
WM-Extra: Mohammed Coubageat Sherif Touré kickt derzeit in der siebthöchsten deutschen Klasse und will mit seinem Land Togo zur WM 2006 - 15.11.2005 15:05
Moin! Hier ist der WM-Ostfriese
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Er stammt aus Togo und lebt im Landkreis Leer. Er spielt für den SV Concordia Ihrhove in der Bezirksliga und will doch mit zur WM - die ungewöhnliche Geschichte des Mohammed Coubageat Sherif Touré (23).
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Moin", sagt er, wie alle hier in dieser Gegend. Die zackige Grußformel, die mehr besagt als nur "Guten Morgen" und zu jeder Tageszeit angebracht wird, ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen. Dabei ist Mohammed Coubageat Sherif Touré alles andere als ein Ostfriese, wie sich unschwer erkennen lässt. Der dunkelhäutige Zeitgenosse stammt aus Togo, lebt in den Weiten der Region an der Ems als Gastarbeiter. Oder besser als Gastspieler.
Ihrhove, Gemeinde Westoverledingen, Landkreis Leer, Ostfriesland. So steht es auf dem Ortsschild. Ein 4000-Einwohner-Nest, gewiss nicht die Fußball-Metropole im Norden der Republik. Die Wahlheimat des Afrikaners, der einst vom Schwarzen Kontinent ausgezogen ist, um mit dem Ball seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der hier im Niemandsland des bezahlten Fußballs gelandet und hängen geblieben ist und nun in der Provinz zu versauern droht. Doch nun bietet sich ihm vermutlich die Chance seines Lebens. Stichwort: Weltmeisterschaft in Deutschland.
"Die WM in Deutschland ist wie ein Traum"
Die großen, wachen Augen von Sherif, den wir so nennen dürfen, funkeln. Wir sitzen im "Rana", einem Multi-Kulti-Imbiss in Ihrhove, in den er uns geführt hat. Die Speisekarte weist exakt 179 Gerichte aus - Pizza und Kebap, Köstlichkeiten aus Griechenland und Indien ebenso wie Schnitzel. Die WM in Deutschland sei wie ein Traum für ihn, sagt Sherif. "Ich hoffe, dass er sich erfüllt. Dass ich in Deutschland dabei bin." Wobei anzufügen ist, dass der sympathische Zeitgenosse für den SV Concordia Ihrhove stürmt, einen Klub aus der Bezirksliga, der siebthöchsten Spielklasse, die nicht allzu oft WM-Spieler stellt. Es sind keine Hirngespinste eines Freizeitkickers, der sich und seine Fähigkeiten maßlos überschätzt.
Nein, Sherif ist schon ein Sonderling: Nationalspieler Togos, das sich erstmals für die WM qualifiziert hat. Aktueller Nationalspieler, zum erweiterten Kreis zählend, wie Jürgen Klinsmann sagen würde. In der Qualifikation konnte er zwar auf Grund von Verletzungen nicht mitwirken, doch er zählt zum aktuellen Kader, der im Iran ein Test-Turnier gegen Paraguay und die Gastgeber bestreitet. Und darf sich daher berechtigte Hoffnungen auf einen WM-Start machen. Die Story um Sherif klingt beispiellos und einzigartig, ungewöhnlich und ohnegleichen. Ein "WM-Ostfriese" in den grün-gelben Landesfarben Togos, das nimmt sich aus, als ob der Erste Tenor des Männergesangvereins Leer für die Titelrolle in Bayreuth auserkoren sei. Wenn wir ihn nicht leibhaftig vor uns sehen würden im schmucken Nationaltrikot und dem Trainingsanzug der Ländermannschaft des Überraschungsqualifikanten, uns könnten Zweifel beschleichen.
Landsmann Bachirou Salou kannte ihn nicht
Ein Argwohn, wie ihn Bachirou Salou, der bekannteste Togolese in der Bundesliga, nun als Privatier in der Nähe von Düsseldorf beheimatet, äußerte; er kenne Sherif überhaupt nicht, sagte Salou. "Bachirou", entgegnet Sharif, "erzählt viel Mist über andere." Die Schimpfworte beherrscht er, auch sonst kann er sich ausdrücken. In passablem Deutsch, das er sich selbst beigebracht hat, erzählt der außergewöhnliche WM-Kandidat seine Lebensgeschichte: Erstes Länderspiel mit 16 Jahren unter Eberhard Vogel, dem ehemaligen Star aus der DDR. Acht A-Länderspiele hat der 23-Jährige bislang bestritten, 1998 kam er nach Deutschland. Karl-Heinz Müller, 1995 kurzzeitig Präsident bei Hannover 96, der als Weinimporteur Kontakte nach Afrika besaß, holte ihn mit einigen Landsleuten ins "gelobte Land". Hoffnungsvoller Karrierestart bei 96. Vertragsamateur, drei Einsätze bei den Profis in der 2. Bundesliga in der Saison 2000/01 unter Horst Ehrmantraut.
"Ach Gott", erwidert der gegenwärtig arbeitslose Trainer auf die Kunde vom neuen Verein seines einstigen Schützlings. Dass so ein Talent so weit unten spielt, kann Ehrmantraut nicht nachvollziehen. Dessen einziges Problem sei "sein Kopf" gewesen, Dinge anzunehmen, sich dem europäischen Fußball anzunähern, Ordnung und Disziplin zu halten. "Wenn der mit dem Ball trickste, war das eine Be-werbung für den Zirkus Krone." Ehrmantrauts Verwunderung ist nachvollziehbar. Spielpraxis sollte Sherif erhalten, also wurde er abkommandiert. Nach Ihrhove, damals Oberliga. Ein steinreicher Bauunternehmer pumpte Geld in den Provinzverein. Der Millionär ist inzwischen in Insolvenz gegangen, der SV Concordia konnte die Pleite soeben abwehren, macht einen Neuanfang, Klassen tiefer. Mit Sherif, dem Überbleibsel aus besseren Tagen. Er habe halt den Absprung nicht geschafft, sagt Karl-Heinz-Müller, der sich weiter um seinen Zögling kümmert.
Spielertrainer Roman Rubaj: "Sherif spielt nicht mehr so afrikanisch"
Der Kampf um Aufenthaltsgenehmigungen war in Ihrhove anscheinend leichter als die Suche nach einem geeigneten neuen Klub. So lebt Sherif weiter in der Provinz. Und ist manchmal traurig, wie er bekennt. Der Kontakt zu Landsleuten oder anderen Westafrikanern wie den aus Hannover bekannten Otto Addo oder Gerald Asamoah kann seine Einsamkeit nicht mildern. Wie ein Einsiedler in der vom Verein gestellten Wohnung, ohne Berührung mit den Einheimischen. Essen geht er kaum. Sherif kocht selbst, bevorzugt afrikanisch, scharf gewürzte Reisgerichte. Mit Fernsehen und Lesen verbringt er seine üppige Freizeit. Und er gibt an, glücklich zu sein - wenn‘s nur mit dem Fußball noch besser liefe. Die Verbindung zur Außenwelt knüpft er im Hindenburg-Stadion.
Training wie überall auf Amateurplätzen. Mitspieler schleppen einen Kasten Bier in die Kabine, einige ziehen sich um, während die Kippe noch im Mundwinkel brennt. "Sherif spielt nicht mehr so afrikanisch", berichtet Roman Rubaj, ein Pole, Spielertrainer in Ihrhove. Eigentlich müsse er viel höher spielen. Der Beweis beim "Fünf gegen Zwei": Türken und Russen sowie andere Ausländer, für die auch Emsländer hier in Ostfriesland gehalten werden, sind am Ball. Sherif und der Trainer zaubern im Duett, tricksen, dass die Kollegen im Kreis laufen, bis ihnen schwindlig wird. Karsten Junker, der Betreuer, schaut zu. Sherif, so der "Eingeborene", sei ein guter Kumpel geworden. "Normal ist der viel zu gut für uns."
Im Spiel fühlt er sich unterfordert
Im Training sei er gefordert, schildert Sherif, der überraschend Ronaldo und Podolski als seine Vorbilder nennt. Im Spiel indes fühlt er sich unterfordert. Dass er in einer Spielklasse für Hobbyspieler kickt, teilt er nicht mit, wenn er bei der Nationalelf ist. Auf offiziellen Listen taucht als Verein nur: "SV Concordia - Germany" auf. Sherif schämt sich. Und er ängstigt sich, dass ihn Stephen Keshi, der Nationaltrainer aus Nigeria, nicht mehr "mein Junge" nennt und fallen lässt, bevor der WM-Anstoß erfolgt. In solchen Momenten denkt er an die perfekten Lebensläufe anderer. Wie Sheyi Emmanuel Adebayor, umjubelter Star beim AS Monaco, mit dem er in der Jugend spielte und der eine Größe im internationalen Geschäft geworden ist.
Oder er schaut auf die Beispiele in seiner Familie: Bruder Kader spielt in Sochaux als Profi, ist ein Volksheld, weil er gegen den Kongo zweimal traf. Sadik, ein Stiefbruder, hat sein Geld bei den Young Boys in Bern verdient. Und er versauert in Ihrhove. Nun die Weltmeisterschaft als Laufsteg, vielleicht als Wendepunkt. Sherif, gläubiger Moslem, zieht sich zurück. Zum Beten auf dem Gebetsteppich in seinem kargen Appartement. Blickrichtung Mekka von Ihrhove aus. Sein Glaube ist ungebrochen. Allah wird es schon richten.
Hans-Günter Klemm
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sam
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oldschdodd-fan hat geschrieben:... Gib uns mehr von diesen genial recherchierten Insiderinformationen!
Meines Wissens wurde auch Hans Wölfel bei dem Gespräch gesichtet. Hatte allerdings Tee mit Rum bestellt und ein Leberkäslabbla gegessen.
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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DI STEFANO
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Schorschla schrieb: @di stefano: depp. dafür erfährst net mal du was
Des wärrn ma dann scho sähng,entweda ich schüttl di mitn kupf noch untn bis die informations fließn,odda iech frooch na Gino selba fallst zu schnell für miech bist
Des wärrn ma dann scho sähng,entweda ich schüttl di mitn kupf noch untn bis die informations fließn,odda iech frooch na Gino selba fallst zu schnell für miech bist
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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night-fever
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:!: :!: :!: NEUER SPIELER FÜR BAYREUTH :!: :!: :!:
Laut Insiderinformationen kommt vielleicht schon in der Winterpause oder nach dieser Saison ein neuer Spieler zur Spielvereinigung!!!!!!!!!!
Der 18 jährige Mittelfeldspieler wird demnächst ein Probetraining in Bayreuth absolvieren. David S., der im polnishcen Rzeszów geborene Deutsche, der in Bayreuth zur FOS zur Schule geht, wollte schon immer für die Altstadt spielen.
Aktuell spielt er noch für den SCW Obermain in der A-Jugend des 1.FC Altenkunstadt, wird aber entweder nach der Winterpause für den SC Waismain spielen oder gleich nach Bayteuth wechseln.
Weiter Informantionen vom Präsidium oder beim Trainer abholen, oder bei David S. einholen.
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schorschla
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