st. pauli....

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schorschla
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st. pauli....

Beitrag von schorschla »

aus dem spiegel-online-forum.



ABSTURZ RICHTUNG OBERLIGA

FC St. Pauli wie ein Rekordabsteiger

Von Andreas Kröner

Die sportliche Talfahrt des FC St. Pauli droht noch nicht einmal in der Regionalliga zu enden. Der Kiez-Club, 2002 noch Fußball-Bundesligist, wäre der erste deutsche Verein, der dreimal in Serie absteigt.



DDP
St. Pauli-Fan: "You'll never walk alone"
Hamburg - Das Flutlicht ist bereits erloschen, und der Wind peitscht den Regen ins Gesicht der rund 50 St.-Pauli-Fans, die über eine halbe Stunde nach der 1:2-Niederlage gegen Regionalliga-Konkurrent Holstein Kiel noch immer fassungslos auf der Gegentribüne stehen. Mit einer Handvoll Spielern, die nach der fünften Niederlage in Folge zunächst ins Gras gesunken und den Tränen nahe waren, diskutieren sie, wie es zum Niedergang ihres Vereins kommen konnte.

2001 war eine hoffnungsvolle Mannschaft mit Spielern wie Ivan Klasnic, Zlatan Bajramovic, Christian Rahn, Deniz Baris und Thomas Meggle in die Bundesliga aufgestiegen. Noch vor gut zwei Jahren, am 6. Februar 2002, besiegte der Stadtteilclub den FC Bayern München in einem mitreißenden Bundesligaspiel mit 2:1. Heute erinnern nur noch die "Weltpokalsiegerbesieger"-T-Shirts der Fans an den Glanzpunkt der Vereinshistorie, die nach dieser Saison möglicherweise den dritten Abstieg in Folge dokumentieren muss. Nach dem Bundesligaabstieg 2002 ging es im Jahr darauf direkt abwärts in die Regionalliga. Nun taumelt der FC St. Pauli in Richtung Oberliga.


Abstiegsrekorde

Den Abstiegsrekord teilt sich St. Pauli derzeit mit drei anderen Clubs, die ebenfalls aus der Bundesliga direkt in die Regionalliga durchgereicht wurden. Die SpVgg Unterhaching stieg 2001 aus der Ersten und 2002 aus der Zweiten Liga ab. 2003 wurden die Münchner Vorstädter jedoch Regionalliga-Meister spielen nun wieder in Liga zwei. Der SSV Ulm verabschiedete sich 2000 aus der Elite-Liga, nach einem Zweitliga-Jahr (16.) versagte der DFB den "Spatzen" die Profilizenz für die Regionalliga. Der Verein musste in der 5. Liga neu starten und hat sich inzwischen in die Oberliga Baden-Württemberg zurückgekämpft. Letzter im Bunde der Abstiegsrekordhalter ist Fortuna Düsseldorf. Von 1992 bis 1994 ging es von der Bundesliga direkt in Liga 3. Nach dem Abstieg in die Oberliga Nordrhein 2002 will die Fortuna nun mit Teammanager Thomas Berthold zumindest wieder zurück in die Regionalliga.
Der Vorsprung auf die Nicht-Abstiegsplätze ist nach drei katastrophalen Rückrundenauftritten auf vier Punkte geschmolzen. Setzt sich die sportliche Talfahrt fort, wäre der FC St. Pauli der erste Verein, der auf Grund sportlicher Leistung von der Bundesliga direkt bis in die vierte Liga durchgereicht wird. Dort kickt derzeit noch das Reserve-Team, das bei einem Abstieg der Profis automatisch in die Verbandsliga zurückrutschen würde. Es wäre ein trauriger Rekord für den Verein vom Millerntor, den selbst in der Regionalliga durchschnittlich 17.500 Zuschauer pro Heimspiel anfeuern.

Als der Club vor der Saison mit rund zwei Millionen Schulden - wieder einmal - vor der Insolvenz stand, starteten Anhänger und Sympathisanten eine einmalige Retter-Aktion: Man organisierte Benefizspiele und -konzerte, TV-Sex-Moderatorin Lilo Wanders und Bürgermeister Ole von Beust verkauften Dauerkarten. Das Nachwuchszentrum verscherbelte der Kiez-Club an die Stadt Hamburg. Die Fans kauften über 40.000 "Retter-T-Shirts", rund hundert Kneipen auf dem Kiez veranstalteten "Saufen für St. Pauli" (50 Cent pro Getränk an den Verein), eine 0190er-Nummer wurde eingerichtet ("Die schmutzige Nummer für die saubere Rettung") - und auch die Huren in der Herbertstraße sollen "Liebe für St. Pauli" praktiziert haben.



DPA
"Weltpokalsiegerbesieger" Nico Patschinski trifft beim 2:1-Erfolg gegen den FC Bayern im Februar 2002: Wie konnte es zum Niedergang des Vereins kommen
"St. Pauli hat und ist Kultur", ergab kürzlich eine ethnographische Studie der Universität Hamburg über die Braun-Weißen. Hauptgrund sei "der Wunsch nach Andersartigkeit" sowie das Umfeld, an das schlüpfrige Sprüche an jeder Ecke des Stadions erinnern: "Der Kiez steht auf Französisch", wirbt der Autohersteller Peugeot mit dicken Lettern auf der Gegentribüne, von einer "richtigen Nummer" spricht das Telekommunikationsunternehmen Mobilcom.

Einwürfe direkt zum Gegner

Allein die "Astraine Stimmung", die Bierlieferant Astra beschwört, kommt bei den 16.304 Zuschauern gegen Kiel nicht auf. Denn der unansehenliche Kick ist selbst mit etlich Gerstensaft nicht zu ertragen: Pässe über zwei Meter landen im Aus, Einwürfe fliegen direkt zum Gegner, eine sichere Ballannahme scheint den meisten Akteuren unmöglich und ein kontrollierter Spielaufbau ist nicht im Entferntesten zu erahnen. "So ein schlechtes Spiel habe ich von Pauli noch nie gesehen", sagt Andre Trulsen, 38, der früher für die Hamburger in der Bundesliga spielte und auf seine alten Tage in Kiel anheuerte.

Gegen die spiel- und feldüberlegenen Gäste, die ebenfalls abstiegsgefährdet sind, verliert St. Pauli verdient mit 1:2. Zu ganzen zwei Torchancen kommen die Platzherren in 90 Minuten - eine davon nutzt Henry Nwosu (22.) zum Ausgleich, nachdem sein Gegenspieler auf dem nassen Rasen des Millerntors ausgerutscht war.



DDP
Trainer Gerber und Präsident Littmann: Ex-Paulianer sorgen bei anderen Vereinen für Furore
Franz Gerber, Trainer, Sportdirektor und einziger namhafter Angestellter des Krisen-Clubs, versucht erst gar nicht, das Spiel schönzureden, als er sich nach dem Spiel mit seinem schwarzen St. Pauli-Pullover zum Rednerpult geschleppt hat: "Bei uns fehlt derzeit jede Ordnung, Stabilität, Ruhe und Ausgeglichenheit. Immer macht irgendjemand einen Fehler, der uns das Genick bricht." Der 50-jährige mit den grauen Haaren und den hängenden Backen schnauft einmal tief durch. "Niemand in unserer Mannschaft beweist Moral, bäumt sich auf und reißt andere Spieler mit. Viele haben Angst, verstecken sich und wollen am liebsten keinen Ball mehr haben. Andere laufen total ihrer Form hinterher und sind nur mit sich selbst beschäftigt. So kommt dann ein solches Spiel zusammen - vielleicht sogar logischerweise eine solche Niederlage. So, wie wir gegen Kiel gespielt haben, kickt ein Absteiger."

Vernichtendes Urteil über Spieler

Man sieht dem Trainer an, wie sehr er leidet. Das vernichtende Urteil über seine Mannschaft ist keineswegs übertrieben. Die zwei besten Spieler der Hinrunde, der US-Amerikaner Cory Gibbs (nach Dallas) und der Brasilianer Nascimento (nach Frankfurt), hatten in der Winterpause verkauft werden müssen, um ein drohendes Saisondefizit von 900.000 Euro zu verhindern. Nun sind zwar die "finanziellen Altlasten abgearbeitet", wie Club-Boss Corny Littmanns jüngst verkündete, aber Gerber hat abgesehen von Torwart Achim Hollerieth und Kapitän Morad Bounaoua nur Spieler zur Auswahl, die selbst für die Regionalliga zu schwach sind.

Die Vielgescholtenen sprechen derweil draußen im Stadion noch immer mit den Anhängern. Wüste Beschimpfungen wie in anderen Stadien schlagen den Kickern dabei nicht entgegen. Als Stürmer Nwosu in die Kabinen humpelt, wird er von den Fans sogar mit Applaus verabschiedet. "Irgendwie schaffen wir das", ruft ihm einer hinterher. Wenn nicht, werden sie ihre Mannschaft auch in der Oberliga. Die Vereinshymne des FC St. Pauli heißt "You'll never walk alone".
keine handbreit den rassisten.
sam
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Beitrag von sam »

Heute wieder schöner Bericht in spiegel-online.de:

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 72,00.html
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Nick
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Beitrag von Nick »

3 Artikel aus der heutigen Hamburger Morgenpost:


Pauli k.o.? Fiskus will über 1 Million
STEFAN KRAUSE

Mysteriöse Steuerschulden und Gerüchte über offene Rechnungen

Der FC St. Pauli steht offenbar nicht nur kurz vorm Abgrund, er ist schon einen Schritt weiter. Wie der Verein gestern bekannt gab, drückt ihn eine Steuerlast von über einer Million Euro. Dazu gesellen sich angeblich offene Rechnungen im Gesamtvolumen von abermals einer Million Euro. Doch der Reihe nach:
Der FC St. Pauli steht offenbar nicht nur kurz vorm Abgrund, er ist schon einen Schritt weiter. Wie der Verein gestern bekannt gab, drückt ihn eine Steuerlast von über einer Million Euro. Dazu gesellen sich angeblich offene Rechnungen im Gesamtvolumen von abermals einer Million Euro. Doch der Reihe nach:
Bis Mitte März muss Pauli rund 380000 Euro Steuern für die Jahre 1996-99 nachzahlen, wie eine Betriebsprüfung ergab. Die Summe resultiert aus der Tätigkeit der Marketing-GmbH von Ex-Boss Heinz Weisener.

Das Gros des vom Fiskus eingeforderten Geldes aber setzt sich laut offizieller Pressemitteilung anders zusammen: "Im Rahmen des Jahresabschlusses zum 30.06.2004 sind Ende 2004 und im Januar 2005 in der Buchhaltung des Vereins die im Jahr 2002 abgegebenen Umsatzsteuervoranmeldungen mit den tatsächlich gebuchten Umsätzen verprobt (verglichen, Anm. d. Red.) worden. Anlass hierfür war eine Anforderung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewesen. Bei der Verprobung haben sich für das Jahr 2002 gravierende Abweichungen ergeben. Insbesondere in den Monaten Juni, Juli und August 2002 sind nach den bisherigen Erkenntnissen offenbar etwa 630000 Euro Umsatzsteuern nicht in den monatlichen Voranmeldungen, die zugleich eine Festsetzung der Umsatzsteuer bewirken, erfasst worden."

Klar, dass das aktuelle Präsidium die Verantwortung dafür nicht übernehmen will und das Team um Ex-Boss Reenald Koch, damals im Amt, ins Spiel bringt. Geschäftsführerin war Tatjana Groeteke. Pikanterweise findet heute (9.30 Uhr) die Fortsetzung ihres Prozesses gegen Pauli statt, weshalb sie sich nicht äußern möchte. Anders Koch: "Die Sache liegt klar in der Verantwortung meines Nachfolgers." Die Zahlen habe er zum ersten Mal gehört. "Ich kann mir die gar nicht erklären."

Schon tauchen Gerüchte um Corny Littmann und Co. auf. Weder für 2002 noch für 2003 seien Steuerklärungen abgegeben worden, wichtige Ordner verschwunden, Warnungen eines Wirtschaftsprüfers von MDS Möhrle ignoriert und besagter Prüfer gar zur Untätigkeit aufgefordert worden. Des Weiteren wird gemutmaßt, dass sich unbezahlte Rechnungen (MDS Möhrle, Massagepraxis Epi-Zentrum, Handwerker, Berufsgenossenschaft) in der Geschäftsstelle stapeln.

Es droht Teil X einer längst vergessen geglaubten Schlammschlacht. Der Verlierer steht schon fest: der FC St. Pauli.



Von Stundung bis zur Verhaftung ist alles drin
STEFAN KRAUSE
Wie solls jetzt weitergehen?
Wie solls jetzt weitergehen mit dem FC St. Pauli? Gibts überhaupt eine Lösung? Vieles ist möglich. Und wird sich schon in den nächsten Tagen entscheiden.

Frank Fechner sagt, er könne kein Interesse des Fiskus erkennen, dass der Klub insolvent geht: "Darum hoffe ich auf eine einvernehmliche Lösung." Die könnte Ratenzahlung oder Stundung heißen. Letzteres scheint schwer, weil Pauli nachweisen müsste, dass es finanziell bald aufwärts geht. Sollten sich die Gerüchte um Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung sowie Ausstellung eines ungedeckten Schecks in Bezug auf die letzte Nascimento-Rate bewahrheiten, ist sogar Inhaftierung der Verantwortlichen möglich. Zudem bürgen alle Präsidiumsmitglieder mit ihrem persönlichen Vermögen für den Verein.


»Wenn das wahr ist, sind wir eigentlich tot«
STEFAN KRAUSE
Der Schock über das neueste Finanzchaos beim Kiez-Klub sitzt tief. Denn nicht einmal im Aufsichtsrat hat man vom gruseligen Zustand etwas geahnt.

"Wenn das alles wahr ist, dann sind wir eigentlich tot", bringt es AR-Mitglied Wolfgang Helbing auf den Punkt. "Mich hat der Schlag getroffen, als ich das gehört habe." Er habe keine Ahnung, woher die riesigen Summen rühren sollen. "Das klingt nach viel zu viel Geld für 2002, das ist doch ein halber Jahresumsatz." Heute um 15 Uhr trifft sich der Aufsichtsrat zum so genannten Neujahrsempfang. Lustig wirds da kaum werden.

Geschäftsführer Frank Fechner möchte ungern mehr sagen, "als wir in der Pressemitteilung geschrieben haben. Zumal wir derzeit intensiv mit der Finanzdirektion an einer Lösung arbeiten".
Nichts ist unmöglich - Altona!
Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

Na super. :(
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Nick
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Beitrag von Nick »

In der heutigen Mopo steht zu lesen:

"»High Noon« am Freitag

Treffen mit Finanzbeamten entscheidet über Paulis Zukunft


Treffende Filmtitel für die aktuelle Lage des FC St. Pauli gibts reichlich. „Nur 48 Stunden“, „High Noon“, „Die Akte“ – alles passt irgendwie. Denn am Freitag steht das entscheidende Treffen mit Vertretern des Finanzamts an. Dann gehts um die Steuerschulden des Vereins und wie sie wann bezahlt werden sollen. „Wir hoffen, dass es gute Gespräche werden“, so Teammanager Christof Hawerkamp.

Was anderes als Hoffnung bleibt den Verantworlichen auch kaum über. „Wir sind auf die Kulanz des Fiskus angewiesen“, erklärt Aufsichtsrat Wolfgang Helbing. Kann man so stehen lassen. Denn: „Es sieht tendenziell so aus, als wären die genannten Zahlen richtig.“ Das habe die Prüfung ergeben, an der mit Jost Münster auch ein AR-Mitglied beteiligt war. Sprich: Es bleibt bei insgesamt mehr als einer Million zu bezahlenden Euro.

Woher die über 630000 € aus 2002 stammen (380000 rühren aus den Jahren 1996-99), scheint nach Einsicht der Unterlagen nun auch geklärt. Offenbar sind die Dauerkartenverkäufe und einige Fernsehgelder nicht versteuert worden. Wer daran Schuld ist? Kann noch niemand mit Gewissheit sagen. Ist aber auch derzeit noch zweitrangig. Zumindest bis zum Freitag."


Ich bin gespannt...
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Nick
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Beitrag von Nick »

Die Pressestelle des FC St. Pauli hat heute folgendes zu melden:

"PRESSEINFORMATION

Heute Vormittag hat ein Gespräch im Finanzamt zum Thema "Steuerverbindlichkeiten des
FC St. Pauli aus der Vergangenheit" mit der Amtsleitung stattgefunden. Teilgenommen
haben auf Seiten des FC St. Pauli Präsident Corny Littmann, Vizepräsident Marcus
Schulz, Rechtsanwalt Gunter Kramper und der Steuerberater Klaus-Dieter Schäfer.

Das Gespräch war sehr konstruktiv und sachlich und von dem gemeinsamen Gedanken
getragen, die Zukunft des FC St. Pauli zu ermöglichen. Für die
Steuerverbindlichkeiten aus der Vergangenheit zeichnet sich die Lösung ab, diese
sehr langfristig abzutragen. Voraussetzung dafür ist, dass der FC St. Pauli noch
einmal ausführlich dem Finanzamt seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die
Perspektiven aufzeigt. Dies soll bis zum nächsten Freitag geschehen, dann wird eine
endgültige Entscheidung getroffen.

Über weitere Einzelheiten wird im Interesse des Vereins Stillschweigen gewahrt.

Hamburg, den 18. Februar 2005

FC St. Pauli
-Pressestelle-"

Da haben wir nochmal Glück gehabt, denn ich hatte schon befürchtet, daß dem AFC der Gegner für den kommenden Sonntag abhanden kommt. :mrgreen:


Wen's interessiert, kann sich auch das reinziehen:

www.uebersteiger.de/index_extrablatt.html

Mich persönlich mag nicht mehr. :evil:
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Nick
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Beitrag von Nick »

Das muß natürlich heißen:

Ich persönlich mag nicht mehr.
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sam
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Beitrag von sam »

AS Interactive macht den FC St. Pauli mobil
29.04.2005 10:21:50 Uhr


Die AS Interactive GmbH - Tochterunternehmen der Axel Springer AG – realisiert für den Kult-Fußballclub FC St. Pauli ab sofort mobile Dienste.Aus der Marketingkampagne "Viva St. Pauli" können Spielerportraits der gesamten Mannschaft als Handywallpaper bestellt werden. Interessenten schicken dafür einfach das Keyword PAULI und die entsprechende Trikot-Rückennummer des Spielers per SMS an die netzübergreifende Kurzwahl 82010.

Als weiteren Service hat die AS Interactive für Fans einen SMS-Live-Ticker eingerichtet. Dieser kann per SMS mit den Stichwort PAULILIVE an die Kurzwahl 82000 bestellt werden. Die Abonnenten erhalten bei allen Punktspielen des FC St. Pauli aktuelle Informationen vom Spiel direkt auf das Handy.

Zum Ligaspiel am 28. April 2005 wird erstmals ein SMS-Voting Premiere feiern, bei dem die Fans per SMS den "Spieler der Saison 2004/05" wählen können. Die Aktion wird sowohl im Stadionmagazin als auch auf der Homepage des FC St. Pauli kommuniziert. Dabei werden attraktive Preise des Sponsors Bommerlunder verlost.


Christof Hawerkamp, Team- und PR-Manager sowie zuständig für die Medienkoordination des FC St. Pauli: "Die Verbundenheit zu unseren Fans ist für den Verein entscheidendes Potential, das wir pflegen wollen. Die zielgruppenaffinen Kanäle SMS und MMS ermöglichen direkten Response und interaktive Aktionen für den FC St. Pauli." AS Interactive ist Anbieter von Mehrwertdienstleistungen für alle Kanäle. Mehr Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen von AS Interactive unter www.asinteractive.de.



Kontakt / Quelle
AS Interactive GmbH
Katja Prüß
Axel-Springer-Platz 1, 20350 Hamburg


Quelle: http://www.medienhandbuch.de/prchannel/ ... ex&id=2996
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
altstadthorst
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Registriert: 28 Mär 2005, 15:52
Wohnort: J.B.W. Sektion Bayreuth, 10. Distrikt
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Beitrag von altstadthorst »

littmann raus! geh zu stellingen und mach die kaputt
Wopo
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Registriert: 19 Aug 2002, 08:49
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Beitrag von Wopo »

dpa-Meldung von heute:

Der FC St. Pauli muss beim Deutschen Fußball-
Bund (DFB) knapp eine Million Euro hinterlegen, um in der kommenden
Saison in der Regionalliga Nord spielen zu dürfen. Wie der Verein
mitteilte, muss er bis zum 10. Juni 974 000 Euro an den DFB
überweisen. Die Summe sieht der Verband als eine Art Garantie, dass
der Verein die Spielzeit bis zum Saisonende finanzieren kann.
Gedeckt werden soll die Sicherheitszahlung durch Sponsoren und
durch Einnahmen aus dem Verkauf von lebenslangen Dauerkarten. Die
Erlöse aus dieser Aktion waren ursprünglich für den Kauf neuer
Spieler vorgesehen. Die 974 000 Euro werden vom Verband in Raten
wieder an den Club zurück gezahlt.
Justfleisch
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Registriert: 13 Mai 2003, 16:14
Wohnort: Wochenendbayreuther

Beitrag von Justfleisch »

...na das hat ja scheinbar noch geklappt. da mußten bestimmt einige ne nummer extra schieben ;-).
so traurig wie es ist, aber ist euch schon mal aufgefallen, daß wir in der gleichen klasse wie der weltpokalsiegerbesieger spielen ?! 8)

irgendwie ein erhebendes gefühl - so aus der sichtweise und in richtung 2007 !!! 8)

forza OLDSCHDOD, forza ST. PAULI
Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Über 7.000 Dauerkarten bereits verkauft

Erwartungen zu diesem Zeitpunkt übertroffen

Gut sechs Wochen vor Saisonbeginn hat das Kartencenter des FC St. Pauli bereits über 7.000 Dauerkarten verkauft. Die Erwartungen des Vereins sind damit zum jetzigen Zeitpunkt sogar übertroffen worden.

Der FC St. Pauli ist zuversichtlich und rechnet mit einer ähnlich hohen Anzahl verkaufter Dauerkarten wie in der vergangenen Saison. Der Verein bedankt sich bei seinen treuen Fans und belohnt den oder die Käufer/in der 10.000sten Dauerkarte mit einem großen Fan-Paket bestehend aus einem unterschriebenen Trikot, einer Kiste ASTRA und einem Autogrammkartensatz.

Seit Montag, dem 13. Juli, hat der freie Dauerkartenverkauf begonnen. Ermäßigte Dauerkarten für die Stehplätze Gegengerade gibt es inzwischen nur noch für Vereinsmitglieder, da das Kontingent von max. 25 Prozent ausgeschöpft ist. In allen anderen Stadionbereichen sind aber noch ermäßigte Dauerkarten zu haben.

Quelle: www.fcstpauli.de
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
Oldschdod Kamel
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Beitrag von Oldschdod Kamel »

Aus Sportbild.de:

09.08.2005

Beim Verkauf von Dauerkarten hat der Verein bislang 9700 Tickets an den Mann gebracht. Beim 10.000. Käufer will sich der Club besonders bedanken: Neben einem signierten Trikot und einem Autogrammkartensatz gibt es eine Kiste Bier.
"Irgendwann sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und fragen uns, wie wir es nur irgendwo anders aushalten konnten." (Friedrich Nietzsche)
Caligula
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Beitrag von Caligula »

Momentan stehen die Kiez-Kicker ganz gut in der Tabelle.

Das wär was - ein Zusammentreffen in Liga 2.
Fürtherbier
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Beitrag von Fürtherbier »

Oldschdod, St. Pauli und das Kleeblatt in einer Liga
des wäre ja fast unschlagbar geniol 8)

(nur eben durch das gleiche Spielchen in Liga eins :) )
Tsching Tschang Tschung Spielvereinigung!
------Kleeblatt Färdd und Oldschdod--------
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