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Der Verein

Altstadt-Kult Museum e.V.

– Der Fanclub –

Da man halt schon immer während den Heim- und Auswärtsspielen miteinander im Stadion rumhing und -stand, entschloss man sich im Jahre 1990 aus einer Bierlaune heraus (wie überhaupt ziemlich viele unserer Aktionen aus einer solchen entstanden), eine „Oldschodfohna“ zu machen und den Leuten drumherum einen Namen zu geben. Der Name war relativ schnell gefunden, da wir der festen Überzeugung waren und sind, daß die Höhen und Abstürze dieses Vereines Kult sind. Die Wahl der Farben der Fahne bereitete uns nach eingehender Beratung keine erwähnenswerte Schwierigkeiten. Als die Fahne dann am (bis zum März 2000 noch aktuellen) Stammplatz in der Westkurve hing, gesellte sich der eine oder andere Ballspielfreund und „longhorrade Bombenlecher“ dazu.
Ein Gerücht wiederum ist es, daß die Fahne schon mal sauber und ein ganzes Teil war. Als die Winter im Fußballgeschäft für die Oldschdod immer härter und länger und die Haare der Anhänger kürzer wurden, sah man sich auch beim Altstadt-Kult gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, um sportliche Talfahrten zu verdrängen und den Kult zu erhalten.  So wurde 1996 die erste Altstadt-Kult-Party gefeiert, was von der Mannschaft auch prompt mit dem Abstieg aus der Bayernliga belohnt wurde. So gingen die Jahre ins Land und der Altstadt-Kult fiel immer mehr Leuten im Stadion auf („is ja gloar, schdehd ja eh kaaner mehr aussen rum“). Dieser, sich immer mehr der Einsiedlerei zugewandte, „Samstags-nachmittags-vor-dem-Spiel-noch-a-boar-Brodwerschd-Stadion-Besuch“ veranlasste uns, unseren Stammplatz zu Gunsten der Gegengeraden zu wechseln (Block I).

© nordbayerischer-kurier.de / von Pölnitz-Eisfeld

Dort wurde im Jahr 2005 mit vielen neuen Gesichtern auf den Rängen der Aufstieg in die Regionalliga gefeiert, den uns die Stadt Bayreuth mit der Nicht-Überdachung der Gegengerade vergoldete. Deswegen wechselten alle Fanclubs geschlossen auf die Tribüne, um von dort ein bisschen Stimmung im weiten Stadionrund zu verbreiten und den zu Wahlkampfzeiten anwesenden Politikern zu zeigen, was eine Überdachung ausgemacht hätte.

Nach den Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre (inklusive GröPaZ und Insolvenzantrag) sind wir mittlerweile wieder in der Landesliga Nord angekommen. Dieser Umstand hindert uns aber nicht, unsere alte Liebe weiterhin nachzugehen, wenn auch mit etwas kritischerem Blick als früher, wohl bedingt durch die mittlerweile einsetzende Alterweisheit…

 

 

– Der Verein –

Mit der Gründung eines eingetragenen Vereines im Jahre 2006 zur Manifestierung unserer Anliegen in Sachen Oldschdod wurden wir dann zumindest per Satzung erwachsen.

Als Ziele wurden die Förderung der Oldschod, der Betrieb des Museums und die aktive Gewaltprävention bei Spielen unserer gelb-schwarzen Helden definiert. Diese aktive Prävention haben wir durch Einladungen an gegnerische Fans bei unseren Heimspielen während der Regionalligasaison 2005/06 des öfteren unter Beweis gestellt und erwarben uns dadurch im süddeutschen Raum einen Ruf als gesellige, feier- und trinkwillige Fans.