Amateurmannschaften der Profi-Klubs
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Wopo
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Amateurmannschaften der Profi-Klubs
Die unendliche Geschichte geht weiter! Alle ärgern sich über die Ama-Teams in Regional- und Oberligen. Dass da nicht wirklich etwas passiert, wird klar, wenn man weiß, wen man als "Gegner" hat: den FC Bayern, dem im DFB ja sowieso alle hörig sind.
Diese Agentur-Meldung lief gerade:
Bei der Diskussion um die Fußball-Amateure der Profi-Clubs in der Regionalliga geht Karl-Heinz Rummenigge in die Offensive. Der Vorstands-Vorsitzende des FC Bayern München sprach sich in der Münchner «tz» (Donnerstags-Ausgabe) gegen eine mögliche Verbannung des Profi-Nachwuchsteams aus der dritten Liga aus und fordert die Abschaffung des Aufstiegs-Verbots in die 2. Bundesliga. «In Spanien dürfen die zweiten Mannschaften ja auch bis in die zweite Liga aufsteigen», sagte der Vorstands-Chef des deutschen Rekordmeisters.
Das Votum einiger traditionsreichen Regionalliga-Clubs gegen die
Teilnahme der B-Teams von Profi-Vereinen kann Rummenigge nicht
nachvollziehen. Vielmehr solle man sich Gedanken machen, ob nicht
eine Mannschaft FC Bayern II in der 2. Liga spielen könnte. «Die
wären als amtierenden Regionalliga-Meister sportlich spielberechtigt.
Und die zweite Liga wäre natürlich noch mal eine viel größere
Herausforderung. Man sollte darüber nachdenken, diese Mannschaft in
der zweiten Liga antreten zu lassen, wenn sie den Aufstieg sportlich
schaffen würde», erklärte der ehemalige Nationalspieler.
Eine entsprechende Eingabe bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL)
hat Rummenigge bereits gemacht, «aber alle Vorschläge in diese
Richtung werden von den Proficlubs abgelehnt.» Ganz klar sprach sich
der Bayern-Chef gegen die Aussortierung der Nachwuchs-Mannschaften
aus der Regionalliga aus, denn man habe für die Nationalmannschaft
und den DFB Sorge zu tragen und da sei es «ein ganz wichtiger
Grundstein, dass junge Spieler, die nicht sofort den Sprung in unsere
Profimannschaft schaffen, dann wenigstens in der dritten Liga
spielen.»
Diese Agentur-Meldung lief gerade:
Bei der Diskussion um die Fußball-Amateure der Profi-Clubs in der Regionalliga geht Karl-Heinz Rummenigge in die Offensive. Der Vorstands-Vorsitzende des FC Bayern München sprach sich in der Münchner «tz» (Donnerstags-Ausgabe) gegen eine mögliche Verbannung des Profi-Nachwuchsteams aus der dritten Liga aus und fordert die Abschaffung des Aufstiegs-Verbots in die 2. Bundesliga. «In Spanien dürfen die zweiten Mannschaften ja auch bis in die zweite Liga aufsteigen», sagte der Vorstands-Chef des deutschen Rekordmeisters.
Das Votum einiger traditionsreichen Regionalliga-Clubs gegen die
Teilnahme der B-Teams von Profi-Vereinen kann Rummenigge nicht
nachvollziehen. Vielmehr solle man sich Gedanken machen, ob nicht
eine Mannschaft FC Bayern II in der 2. Liga spielen könnte. «Die
wären als amtierenden Regionalliga-Meister sportlich spielberechtigt.
Und die zweite Liga wäre natürlich noch mal eine viel größere
Herausforderung. Man sollte darüber nachdenken, diese Mannschaft in
der zweiten Liga antreten zu lassen, wenn sie den Aufstieg sportlich
schaffen würde», erklärte der ehemalige Nationalspieler.
Eine entsprechende Eingabe bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL)
hat Rummenigge bereits gemacht, «aber alle Vorschläge in diese
Richtung werden von den Proficlubs abgelehnt.» Ganz klar sprach sich
der Bayern-Chef gegen die Aussortierung der Nachwuchs-Mannschaften
aus der Regionalliga aus, denn man habe für die Nationalmannschaft
und den DFB Sorge zu tragen und da sei es «ein ganz wichtiger
Grundstein, dass junge Spieler, die nicht sofort den Sprung in unsere
Profimannschaft schaffen, dann wenigstens in der dritten Liga
spielen.»
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sam
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Naja, da ist ja klar, dass mittelfristig eine Änderung nicht eintreten wird.
Bin mal gespannt wann dann in der 1. BL der FC Bayern 1 gegen FC Bayern 2 (vor 1.350 Zuschauern) spielen wird.
AMAS ALLER LÄNDER IN EINE EIGENE LIGA - WEG MIT DER WETTBEWERBSVERZERRUNG!!
Bin mal gespannt wann dann in der 1. BL der FC Bayern 1 gegen FC Bayern 2 (vor 1.350 Zuschauern) spielen wird.
AMAS ALLER LÄNDER IN EINE EIGENE LIGA - WEG MIT DER WETTBEWERBSVERZERRUNG!!
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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schorschla
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hauts mir bitte, danke, bitte das blech raus... langsam geht mir das geschnösel hier dermaßen auf die nüsse... da darfste dich oft mit profilneurotischen schwarzen männern rumärgern, schaust eh bloss noch zweite liga, weil da n bisschen spaß dabei ist und dann sowas... dann sollen die herren doch mal wieder dazu übergehen, solche leute auszuleihen an nen zweitligisten oder nen konkurrenten oder sie ziehen lassen, wenn sies nicht schaffen. respekt an die fürther, die es ja so zu machen scheinen...
musste jetzt mal raus. danke
musste jetzt mal raus. danke
keine handbreit den rassisten.
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gonzales
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Justfleisch
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motorhorst
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Meiner Meinung nach wird das eh ein Kampf gegen Windmühlen, aber Spiegel.de berichtet heute über den zur Zeit stattfindenden DFB-Bundestag unter der Überschrift Aufstand gegen die Bundesliga-Amateure:
Den ganzen Artikel gibt es hier.Am DFB-Bundestag steht nicht nur die Wahl der Präsidiums-Doppelspitze zur Debatte. Auch über die Zukunft der Regionalliga muss beraten werden. Die Drittligaclubs klagen zunehmend über die Zweitteams der Bundesligisten, die die Liga sportlich verzerren, die besten Junioren unter Vertrag nehmen und kaum Zuschauer bewegen.
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schorschla
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Baumi
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Also für mich sieht es so aus, als ob in Spanien die B-Mannschaften einen festen Kader haben müssen. Der Eindruck kommt einem, wenn man die Mannschaftsaufstellung des letzten Spiels des FC Malaga B ansieht. Ich konnte leider nicht herausfinden, ob dem wirklich so ist, weil ich des Spanischen nicht mächtig bin. Aber es würde wenigstens erklären, warum Real Madrid oder der Fc Barcelona keine B-Mannschaften in der zweiten Liga haben...
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Jean S.
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Gravierende Änderungen bei Amateuren möglich
22.10.2004 17:08
Zur Übersicht
Dickes Antragsbuch beim heutigen DFB-Bundestag / Beschränkungen für Einsatz von Lizenzspielern gefordert FUSSBALL
Von Andreas Bär
Dürfen reine Amateurteams wie die SpVgg Bayreuth nach dem DFB-Bundestag am heutigen Samstag in Osnabrück jubilieren? Alles deutet darauf hin. Schließlich tauchen im 258 Seiten dicken Antragsbuch einige Passagen auf, die die Amateurmannschaften der 36 Profivereine ihrer vordergründigen Ausbildungsfunktion wieder näher bringen.
Was einerseits dazu führt, dass deutsche Talente in den Erst- und Zweitligavereinen erheblich bessere Entwicklungschancen genießen, da der in letzter Zeit heftig umstrittenen Praxis von Proficlubs, Lizenzspieler im Amateurbereich einzusetzen, ein gewaltiger Riegel vorgeschoben würde.
Zwei Möglichkeiten stehen dabei im Raum. Der DFB-Spielausschuss fordert die Beschränkung auf maximal fünf oder sechs Profis im Unterbau, davon dürfen zwei älter als 24 Jahre sein. Wesentlich bessere Chancen werden dem Antrag des Regionalligaausschusses eingeräumt. Und der hätte solch weitreichende Folgen, dass die meisten Proficlubs enorm umdenken müssten - der einzige Bayernligist, der dies jetzt schon fast umsetzt, ist die SpVgg Greuther Fürth. Es dürften dann - unabhängig von ihrem Status - generell nur noch drei Akteure über 24 Jahren in Amateurteams mitwirken, während als Ausgleich Lizenzspieler unter dieser Altersgrenze unbeschränkt auflaufen dürfen (wie dies jetzt schon geltende Regelung ist).
Noch weiter beschränkt würde dies durch die geplante Pflicht der Clubs, mindestens zehn (bisher sechs) Spieler auf dem Spielberichtsbogen zu haben, die für DFB-Auswahlmannschaften spielberechtigt und unter 24 sind, fünf davon dürfen noch keine 21 Jahre sein. Die Zahl der Nicht-EU-Ausländer (deren Einsatz bei echten Amateurclubs rechtlich nicht mehr möglich ist) soll auf maximal drei novelliert werden. "Wenn man es durchzieht, sollte man es noch weitgreifender tun", meint Gino Lettieri, Trainer der SpVgg Bayreuth, der die Situation bei Amateurmannschaften aus seiner Zeit beim TSV 1860 München bestens kennt. Sein Vorschlag: "Überhaupt keine Spieler mehr über 23 Jahre, dann wäre der Charakter einer Nachwuchsmannschaft gewahrt". Das oft strapazierte Argument der Proficlubs auch im Amateurbereich Führungsspieler zu benötigen, findet er wahnwitzig: "Zu solchen können und sollen sich die jungen Spieler ja entwickeln."
Der Hintergrund beider Denkansätze der Ausschüsse - die übrigens auch für die Regionalligamannschaften und alle unterklassigeren Amateurmannschaften von Proficlubs gelten sollen - ist die bedenkliche Entwicklung der letzten Jahre. Als Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund für die derzeitige Regelung mit einem fast schon mitleidserregenden Plädoyer an einem früheren DFB-Bundestag ("Meint ihr Proficlubs sind so dumm, Leute wie Ballack in der Amateurmannschaft spielen zu lassen?") eine Mehrheit gewann, ahnte niemand die Tragweite dieses Beschlusses. Die Praxis zeigte ein deutlich anderes Bild als von Calmund prognostiziert. Neuesten Statistiken zufolge sind über die Hälfte aller Spieler in Amateurteams über 24 Jahre alt - eine Entwicklung, die nicht nur den echten Amateuren sondern auch den DFB-Funktionären in ihrem neuestem Jugendwahn missfällt. Und vor allem die vielkritisierte qualitative Verbesserung von Amateurteams, im Volksmund "stopfen" genannt, durch erfahrene Profispieler (aktuelle Beispiele beim 1. FCN: Marcel Ketelaer, Markus Daun) ist mittlerweile zu einer Art Volkssport bei den Amateurmannschaften geworden.
Ebenfalls gekippt werden soll die Regelung, Amateurvereinen den Zugang zum DFB-Pokalwettbewerb zu erlauben. Allerdings gilt dies nur für die Hauptrunde. Bis hin auf Landesebene dürften die Clubs kicken. Mit einer Einschränkung: Es dürfen generell keine Profis mehr eingesetzt werden. Was aber Makulatur sein dürfte, da das Interesse der Clubs an einer Teilnahme gering sein wird - bei der Aussicht, nicht in der Hauptrunde antreten zu dürfen- verständlich. Gegen diese Regelung laufen die Proficlubs allerdings Sturm. Schließlich ist der DFB-Pokal - in der ersten Hauptrunde hat man Garantieeinnahmen von über 50 000 Euro - eine nicht unlukrative Angelegenheit. "Es wäre überragend, wenn sie verbannt werden würden", meint Gino Lettieri. Mit einer einleuchtenden Begründung: "Normale Vereinsmannschaften dürfen auch nur mit einem Team starten."
Ein typischer Fall von Wettbewerbsverzerrung. Und der soll mit den geplanten Novellierungen Einhalt geboten werden. Die von den betroffenen Clubs außerhalb des Profibereiches gern diskutierte Lösung einer eigenen Amateurliga (wie seit Jahren in Österreich praktiziert) ist schon vorab vom Tisch. Diesen Vorstoß verhinderte Bayerns Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge mit seinem Vorschlag, ein Aufstiegsrecht für Amateurmannschaften in die zweite Liga zu schaffen (wie in Spanien möglich) von vornherein.
Dennoch wird es auch da Änderungen geben: Am wahrscheinlichsten die Reglementierung beider Regionalligen auf 18 Teams - derzeit kicken in der Regionalliga Nord 19 Teams, während im Süden mit dem aktuellen Tabellenführer Siegen ein Team weniger abgestiegen war. Ob es tatsächlich gravierende Änderungen geben wird? Beim DFB-Bundestag werden u. a. 16 bayerische Delegierte über den Antragskatalog entschieden.
Nordbayerischer Kurier
22.10.2004 17:08
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Dickes Antragsbuch beim heutigen DFB-Bundestag / Beschränkungen für Einsatz von Lizenzspielern gefordert FUSSBALL
Von Andreas Bär
Dürfen reine Amateurteams wie die SpVgg Bayreuth nach dem DFB-Bundestag am heutigen Samstag in Osnabrück jubilieren? Alles deutet darauf hin. Schließlich tauchen im 258 Seiten dicken Antragsbuch einige Passagen auf, die die Amateurmannschaften der 36 Profivereine ihrer vordergründigen Ausbildungsfunktion wieder näher bringen.
Was einerseits dazu führt, dass deutsche Talente in den Erst- und Zweitligavereinen erheblich bessere Entwicklungschancen genießen, da der in letzter Zeit heftig umstrittenen Praxis von Proficlubs, Lizenzspieler im Amateurbereich einzusetzen, ein gewaltiger Riegel vorgeschoben würde.
Zwei Möglichkeiten stehen dabei im Raum. Der DFB-Spielausschuss fordert die Beschränkung auf maximal fünf oder sechs Profis im Unterbau, davon dürfen zwei älter als 24 Jahre sein. Wesentlich bessere Chancen werden dem Antrag des Regionalligaausschusses eingeräumt. Und der hätte solch weitreichende Folgen, dass die meisten Proficlubs enorm umdenken müssten - der einzige Bayernligist, der dies jetzt schon fast umsetzt, ist die SpVgg Greuther Fürth. Es dürften dann - unabhängig von ihrem Status - generell nur noch drei Akteure über 24 Jahren in Amateurteams mitwirken, während als Ausgleich Lizenzspieler unter dieser Altersgrenze unbeschränkt auflaufen dürfen (wie dies jetzt schon geltende Regelung ist).
Noch weiter beschränkt würde dies durch die geplante Pflicht der Clubs, mindestens zehn (bisher sechs) Spieler auf dem Spielberichtsbogen zu haben, die für DFB-Auswahlmannschaften spielberechtigt und unter 24 sind, fünf davon dürfen noch keine 21 Jahre sein. Die Zahl der Nicht-EU-Ausländer (deren Einsatz bei echten Amateurclubs rechtlich nicht mehr möglich ist) soll auf maximal drei novelliert werden. "Wenn man es durchzieht, sollte man es noch weitgreifender tun", meint Gino Lettieri, Trainer der SpVgg Bayreuth, der die Situation bei Amateurmannschaften aus seiner Zeit beim TSV 1860 München bestens kennt. Sein Vorschlag: "Überhaupt keine Spieler mehr über 23 Jahre, dann wäre der Charakter einer Nachwuchsmannschaft gewahrt". Das oft strapazierte Argument der Proficlubs auch im Amateurbereich Führungsspieler zu benötigen, findet er wahnwitzig: "Zu solchen können und sollen sich die jungen Spieler ja entwickeln."
Der Hintergrund beider Denkansätze der Ausschüsse - die übrigens auch für die Regionalligamannschaften und alle unterklassigeren Amateurmannschaften von Proficlubs gelten sollen - ist die bedenkliche Entwicklung der letzten Jahre. Als Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund für die derzeitige Regelung mit einem fast schon mitleidserregenden Plädoyer an einem früheren DFB-Bundestag ("Meint ihr Proficlubs sind so dumm, Leute wie Ballack in der Amateurmannschaft spielen zu lassen?") eine Mehrheit gewann, ahnte niemand die Tragweite dieses Beschlusses. Die Praxis zeigte ein deutlich anderes Bild als von Calmund prognostiziert. Neuesten Statistiken zufolge sind über die Hälfte aller Spieler in Amateurteams über 24 Jahre alt - eine Entwicklung, die nicht nur den echten Amateuren sondern auch den DFB-Funktionären in ihrem neuestem Jugendwahn missfällt. Und vor allem die vielkritisierte qualitative Verbesserung von Amateurteams, im Volksmund "stopfen" genannt, durch erfahrene Profispieler (aktuelle Beispiele beim 1. FCN: Marcel Ketelaer, Markus Daun) ist mittlerweile zu einer Art Volkssport bei den Amateurmannschaften geworden.
Ebenfalls gekippt werden soll die Regelung, Amateurvereinen den Zugang zum DFB-Pokalwettbewerb zu erlauben. Allerdings gilt dies nur für die Hauptrunde. Bis hin auf Landesebene dürften die Clubs kicken. Mit einer Einschränkung: Es dürfen generell keine Profis mehr eingesetzt werden. Was aber Makulatur sein dürfte, da das Interesse der Clubs an einer Teilnahme gering sein wird - bei der Aussicht, nicht in der Hauptrunde antreten zu dürfen- verständlich. Gegen diese Regelung laufen die Proficlubs allerdings Sturm. Schließlich ist der DFB-Pokal - in der ersten Hauptrunde hat man Garantieeinnahmen von über 50 000 Euro - eine nicht unlukrative Angelegenheit. "Es wäre überragend, wenn sie verbannt werden würden", meint Gino Lettieri. Mit einer einleuchtenden Begründung: "Normale Vereinsmannschaften dürfen auch nur mit einem Team starten."
Ein typischer Fall von Wettbewerbsverzerrung. Und der soll mit den geplanten Novellierungen Einhalt geboten werden. Die von den betroffenen Clubs außerhalb des Profibereiches gern diskutierte Lösung einer eigenen Amateurliga (wie seit Jahren in Österreich praktiziert) ist schon vorab vom Tisch. Diesen Vorstoß verhinderte Bayerns Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge mit seinem Vorschlag, ein Aufstiegsrecht für Amateurmannschaften in die zweite Liga zu schaffen (wie in Spanien möglich) von vornherein.
Dennoch wird es auch da Änderungen geben: Am wahrscheinlichsten die Reglementierung beider Regionalligen auf 18 Teams - derzeit kicken in der Regionalliga Nord 19 Teams, während im Süden mit dem aktuellen Tabellenführer Siegen ein Team weniger abgestiegen war. Ob es tatsächlich gravierende Änderungen geben wird? Beim DFB-Bundestag werden u. a. 16 bayerische Delegierte über den Antragskatalog entschieden.
Nordbayerischer Kurier
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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schorschla
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