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Ein Bayreuther
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Nosmile
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Mein eigener Platz im Stadion
Von Felix Reichstein
BAYREUTH. Die eBay-Auktion der Altstadt-Fans, das Geisterspiel und der Insoldance, die Party gegen das drohende Aus des Traditionsvereins: Die Altstadt-Anhänger lassen nichts unversucht, um ihren Verein zu retten. Jetzt folgt der nächste Kniff: Fans der SpVgg können sich für fünf Euro einen eigenen Sitzplatz im Hans-Walter-Wild-Stadion sichern – im Internet.
Nach der Fan-Versteigerung und dem Geisterspiel folgt jetzt der nächste Coup der Altstadt-Anhänger: Für fünf Euro können sich echte Fans der SpVgg einen Sitzplatz ...
im Hans-Walter-Wild-Stadion reservieren – im Internet und rein visuell.
„74 Sitzplätze wurden bereits reserviert und 230 Euro investiert“, heißt es auf www.investiere-in-die-spvgg-bayreuth.de . Dann folgt der Zusatz in großen Lettern: „Investieren auch Sie!“. Und mit investieren meint Marcus Arth, Initiator der Aktion, bewusst nicht Spenden, wie der Sportfotograf im Gespräch mit KURIER online erklärt: „Es ärgert mich, wenn jemand sagt, er hätte für die Spielvereinigung gespendet, obwohl kein Geld geflossen ist. Und so habe ich die Sitzplatz-Aktion ins Leben gerufen. Hier wird nicht blind auf ein Konto überwiesen, die Investier-Seite ist ganz visuell. So gibt es keinen Spenden-Wirrwar.“
Jeder Nutzer könne so sehen, wer welchen Sitzplatz – Stückpreis fünf Euro – reserviert und damit eine kleine Finanzspritze abgegeben, meint Altstadt-Anhänger Arth, der die Aktion in Eigenregie aufgezogen hat.
„Natürlich ist die Aktion rein visuell fürs Netz angelegt. Man hat also im Stadion keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz.“ Jedoch werde am Ende der Aktion ein Zwölf-mal-drei-Meter-Plakat ausgedruckt, auf dem alle Namen abgebildet werden – „auch für Werbetreibende interessant“, meint der Sitzplatz-Verkäufer.
Das Geld komme nach Arths Angaben dem Förderverein der Spielvereinigung zu Gute. Der wurde von dieser außergewöhnlichen Digital-Aktion positiv überrascht: „Mir fehlen die Worte, das ist super, sehr positiv“, sagt Christian Wedlich, Vorsitzender des Fördervereins zu KURIER online. „Da merkt man mal wieder, dass sehr viel Herzblut im Verein steckt. Die drei Lizenzverweigerungen kann man natürlich nicht wegdiskutieren, aber die Spieler haben über Jahre ihre Leistung gebracht. Und die Fans sind dem Verein immer treu geblieben.“
Das Geld – verläuft die Aktion erfolgreich, könnten aus 2.800 Sitzplatz-Verkäufen bis zu 14.000 Euro zusammenkommen – will der Förderverein laut Wedlich in Abstimmung mit der SpVgg in den Jugendbereich investieren. „Nicht der Vorstand soll entscheiden, wo das Geld gebraucht wird, sondern die Fan- und Jugendbeauftragten“, fügt Wedlich hinzu und fordert zugleich: „Die Zeit der Spenden ist vorbei. Jetzt muss investiert werden!“
Im Hinblick auf das nächste Saisonspiel am 28. Februar beim SV Seligenporten freut sich Wedlich – nach all den Negativ-Nachrichten – wieder auf das Sportliche, wobei „sportlich war es ja schon immer“, meint Wedlich.
http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... ails_8.htm
Von Felix Reichstein
BAYREUTH. Die eBay-Auktion der Altstadt-Fans, das Geisterspiel und der Insoldance, die Party gegen das drohende Aus des Traditionsvereins: Die Altstadt-Anhänger lassen nichts unversucht, um ihren Verein zu retten. Jetzt folgt der nächste Kniff: Fans der SpVgg können sich für fünf Euro einen eigenen Sitzplatz im Hans-Walter-Wild-Stadion sichern – im Internet.
Nach der Fan-Versteigerung und dem Geisterspiel folgt jetzt der nächste Coup der Altstadt-Anhänger: Für fünf Euro können sich echte Fans der SpVgg einen Sitzplatz ...
im Hans-Walter-Wild-Stadion reservieren – im Internet und rein visuell.
„74 Sitzplätze wurden bereits reserviert und 230 Euro investiert“, heißt es auf www.investiere-in-die-spvgg-bayreuth.de . Dann folgt der Zusatz in großen Lettern: „Investieren auch Sie!“. Und mit investieren meint Marcus Arth, Initiator der Aktion, bewusst nicht Spenden, wie der Sportfotograf im Gespräch mit KURIER online erklärt: „Es ärgert mich, wenn jemand sagt, er hätte für die Spielvereinigung gespendet, obwohl kein Geld geflossen ist. Und so habe ich die Sitzplatz-Aktion ins Leben gerufen. Hier wird nicht blind auf ein Konto überwiesen, die Investier-Seite ist ganz visuell. So gibt es keinen Spenden-Wirrwar.“
Jeder Nutzer könne so sehen, wer welchen Sitzplatz – Stückpreis fünf Euro – reserviert und damit eine kleine Finanzspritze abgegeben, meint Altstadt-Anhänger Arth, der die Aktion in Eigenregie aufgezogen hat.
„Natürlich ist die Aktion rein visuell fürs Netz angelegt. Man hat also im Stadion keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz.“ Jedoch werde am Ende der Aktion ein Zwölf-mal-drei-Meter-Plakat ausgedruckt, auf dem alle Namen abgebildet werden – „auch für Werbetreibende interessant“, meint der Sitzplatz-Verkäufer.
Das Geld komme nach Arths Angaben dem Förderverein der Spielvereinigung zu Gute. Der wurde von dieser außergewöhnlichen Digital-Aktion positiv überrascht: „Mir fehlen die Worte, das ist super, sehr positiv“, sagt Christian Wedlich, Vorsitzender des Fördervereins zu KURIER online. „Da merkt man mal wieder, dass sehr viel Herzblut im Verein steckt. Die drei Lizenzverweigerungen kann man natürlich nicht wegdiskutieren, aber die Spieler haben über Jahre ihre Leistung gebracht. Und die Fans sind dem Verein immer treu geblieben.“
Das Geld – verläuft die Aktion erfolgreich, könnten aus 2.800 Sitzplatz-Verkäufen bis zu 14.000 Euro zusammenkommen – will der Förderverein laut Wedlich in Abstimmung mit der SpVgg in den Jugendbereich investieren. „Nicht der Vorstand soll entscheiden, wo das Geld gebraucht wird, sondern die Fan- und Jugendbeauftragten“, fügt Wedlich hinzu und fordert zugleich: „Die Zeit der Spenden ist vorbei. Jetzt muss investiert werden!“
Im Hinblick auf das nächste Saisonspiel am 28. Februar beim SV Seligenporten freut sich Wedlich – nach all den Negativ-Nachrichten – wieder auf das Sportliche, wobei „sportlich war es ja schon immer“, meint Wedlich.
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Eckes
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Genau! Wichtig, dass die Presse nen dementsprechenden Artikel veröffentlicht hat!douglas58 hat geschrieben:102 Endlich kommt die Aktion in Fahrt. So muss es sein!
Es muss doch noch ein paar Leute mehr geben, die 5 € für die Oldschdod übrig haben oder ihren Namen auf dem Spendenplakat lesen wollen!
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Tomy
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Eckes
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Dann quasi Investitionsplakat
Mich würd mal interessieren, zweiter Abschnitt von links, Reihen 9, 10 und 11, jeweils 5 Plätze nebeneinander. Wurde Reihe 10 wirklich von OBI reserviert? Aber wir haben doch gar keinen OBI. Oder steht das I in Wahrheit für die 1, das man es als OB1 lesen muss. Gehören diese Sitze Herrn Hohl? Oder muss man es von rechts nach links lesen? Dann hieße es quasi IBO, wie der viel zu früh verstorbene Gute-Laune-Schlagersänger mit seinem Jahrhunderthits "Ibiza" und "Bungalow in Santa Nirgendwo". Ist das eine Hommage an diesen wunderbaren Sänger?
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Justfleisch
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DI STEFANO
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Soderle...hab eben meine "Investitions-Überweisung "ausgefüllt und kommt in 15min. in den Bank Briefkasten.
"Weltwirtschaftskrise" ?
Nein ! Investieren jetzt!
"Weltwirtschaftskrise" ?
Nein ! Investieren jetzt!
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
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Nosmile
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Also ob das von OBI ausgeht weiss ich nicht... Aber gute Idee... und Firmen werden auch gern gesehen auf dem Plakat.Eckes hat geschrieben:![]()
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Dann quasi InvestitionsplakatWahnsinn, douglas, schon ne ganze Reihe gekauft, du bist echt sensationell!!!
Mich würd mal interessieren, zweiter Abschnitt von links, Reihen 9, 10 und 11, jeweils 5 Plätze nebeneinander. Wurde Reihe 10 wirklich von OBI reserviert? Aber wir haben doch gar keinen OBI. Oder steht das I in Wahrheit für die 1, das man es als OB1 lesen muss. Gehören diese Sitze Herrn Hohl? Oder muss man es von rechts nach links lesen? Dann hieße es quasi IBO, wie der viel zu früh verstorbene Gute-Laune-Schlagersänger mit seinem Jahrhunderthits "Ibiza" und "Bungalow in Santa Nirgendwo". Ist das eine Hommage an diesen wunderbaren Sänger?
Es sind schon einige Firmen dabei die sich virtuelle Stühle reserviert haben.
Weitermachen nur nicht nachlassen...
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Ein Bayreuther
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