aus der bayerischen rundschau und frankenpost von samstag
„Was in den letzten Wochen hier abgeht ist schon sensationell“ bringt Gino Lettieri, Trainer der SpVgg Bayreuth die Grundstimmung im Umfeld vor der Partie in Kötzting (heute, 15.00 Uhr) auf den Punkt. Allen voran die Fans präsentieren sich euphorisiert bis in die Haarspitzen. „Ich hoffe, die Jungs werden dafür am Ende belohnt“ so Lettieri, der vor dem Gastspiel beim Aufsteiger warnt: „Das ist unser schwerstes Spiel“. Der bis in die Haarspitzen dem Erfolg verschrieene Italiener weiß um die Heimstärke der Oberpfälzer: Nürnberg (2:3) als auch Ingolstadt (0:1) und Fürstenfeldbruck (1:3) bekamen im Bayerwald die Flügel gestutzt. „Die sind schwer zu spielen, auch wenn es für die um nichts mehr geht“ meint er über die Mannschaft, die seit dem 16. Oktober (Großbardorf)zuhause nicht mehr verloren hat und in den letzten sieben Heimspielen nur ein einziges Remis hinnehmen musste (Memmingen). Da kommt die neugewonnene Auswärtsstärke der Seinen gerade recht. In den letzten drei Auswärtsspielen gewannen die Wagnerstädter jeweils ohne Gegentor. Eines stimmt den Übungsleiter nachdenklich: „Wir sind an einem absolut toten Punkt angelangt“. Die vielen englischen Wochen hinterlassen Spuren. Bei einem ganz besonders: Toptorjäger Andreas Fischer. Der Ligagoalgetter krabbelt seit Wochen auf dem Zahnfleisch, ist aber in keinster Weise zu ersetzen. Im neuen Kalenderjahr zeichnete er allein 6mal für das Führungstor verantwortlich, insgesamt 16 der letzten 20 Tore markierten er und sein Sturmpartner Mika Sajaja.
Andreas Bär
Kötzting
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Jean S.
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Der Bericht in der Rundschau sieht jetzt so aus:
„Was in den letzten Wochen hier abgeht ist schon sensationell“ bringt Gino Lettieri, Trainer des Fußball-Bayernligisten SpVgg Bayreuth die Grundstimmung im Umfeld vor der vorentscheidenden Partie beim FC Kötzting (heute, 15.00 Uhr) auf den Punkt. Allen voran die Fans präsentieren sich euphorisiert bis in die Haarspitzen. „Ich hoffe, die ganzen Jungs werden dafür am Ende auch belohnt“ so Lettieri. Neuestes „Opfer“ des Kultes um die SpVgg Bayreuth ist einer, der sämtliche bisherige Vorstellungen in den Schatten gestellt hat. Sebastian, Geographie-Student aus dem beschaulichen Städtchen Nordhorn (Niedersachsen) ist seit Herbst des letzten Jahres in der Universität in Bayreuth eingeschrieben. Und was macht der Jungspund, bekennender Bayern München-Fan, und dort auch des öfteren bei Spielen? Er nimmt nach zwei besuchten Heimspielen der Altstadt den Weg nach Schwabach mit dem Zug auf sich, um später mit den Hardcore-Fans der Gelb-Schwarzen zurück in die Wagnerstadt zu fahren und einen Besuch im selbstbetriebenen Museum einzulegen. „Support your local team“ meint der Nordhorner, der sich als mit dem Altstadt-Virus infiziert outet. „So etwas ist schon sensationell“ meint SpVgg-Coach Lettieri, der vor dem Gastspiel beim Aufsteiger Kötzting warnt: „Das ist unser schwerstes Spiel“. Der bis in die Haarspitzen dem Erfolg verschrieene Italiener weiß um die brachiale Heimstärke der Oberpfälzer. Die nahe der tschechischen Grenze beheimateten Kötztinger können sich auf ihren kleinen Platz und die Stärke ihrer tschechischen „Gastspieler“ verlassen. Zu spüren haben dies sämtliche Spitzenteams bekommen. Sowohl Nürnberg (2:3) als auch Ingolstadt (0:1) und Fürstenfeldbruck (1:3) bekamen im Bayerwald die Flügel gestutzt und fuhren ohne Punkte in die Heimat zurück. „Die sind schwer zu spielen, auch wenn es für die um nichts mehr geht“ warnt Lettieri vor der Mannschaft, die seit dem 16. Oktober (Großbardorf)zuhause nicht mehr verloren hat und in den letzten sieben Heimspielen nur ein einziges Remis hinnehmen musste (Memmingen). Da kommt die neugewonnene Auswärtsstärke der Seinen gerade recht. In den letzten drei Auswärtsspielen gewannen die Wagnerstädter jeweils ohne Gegentor und sind damit auf dem Weg, nach der besten Heimmannschaft der Liga auch den Thron auf fremdem Geläuf einzunehmen. Paradestück ist die bombenstarke Abwehr um den seit Wochen in bestechender Form befindlichen Alexander Konjevic. Eines stimmt den Übungsleiter jedoch nachdenklich: „Wir sind an einem absolut toten Punkt angelangt“. Die vielen englischen Wochen hinterlassen ihre Spuren. Bei einem ganz besonders: Toptorjäger Andreas Fischer. Der Ligagoalgetter krabbelt seit Wochen auf dem Zahnfleisch, ist aber in keinster Weise zu ersetzen. Im neuen Kalenderjahr zeichnete er allein 6mal für das Führungstor verantwortlich, insgesamt 16 der 20 erzielten Tore markierten er und sein Sturmpartner Mika Sajaja. „Wir müssen jetzt schön auf dem Teppich bleiben“ meint Lettieri zu der Euphoriewelle. Und lässt sich darauf ein, nach dem Kötzting-Spiel vielleicht sein Saisonziel endgültig zu korregieren. Dazu bedarf es aber eines Erfolges. Dann wäre das Understatement Vergangenheit.
Andreas Bär
„Was in den letzten Wochen hier abgeht ist schon sensationell“ bringt Gino Lettieri, Trainer des Fußball-Bayernligisten SpVgg Bayreuth die Grundstimmung im Umfeld vor der vorentscheidenden Partie beim FC Kötzting (heute, 15.00 Uhr) auf den Punkt. Allen voran die Fans präsentieren sich euphorisiert bis in die Haarspitzen. „Ich hoffe, die ganzen Jungs werden dafür am Ende auch belohnt“ so Lettieri. Neuestes „Opfer“ des Kultes um die SpVgg Bayreuth ist einer, der sämtliche bisherige Vorstellungen in den Schatten gestellt hat. Sebastian, Geographie-Student aus dem beschaulichen Städtchen Nordhorn (Niedersachsen) ist seit Herbst des letzten Jahres in der Universität in Bayreuth eingeschrieben. Und was macht der Jungspund, bekennender Bayern München-Fan, und dort auch des öfteren bei Spielen? Er nimmt nach zwei besuchten Heimspielen der Altstadt den Weg nach Schwabach mit dem Zug auf sich, um später mit den Hardcore-Fans der Gelb-Schwarzen zurück in die Wagnerstadt zu fahren und einen Besuch im selbstbetriebenen Museum einzulegen. „Support your local team“ meint der Nordhorner, der sich als mit dem Altstadt-Virus infiziert outet. „So etwas ist schon sensationell“ meint SpVgg-Coach Lettieri, der vor dem Gastspiel beim Aufsteiger Kötzting warnt: „Das ist unser schwerstes Spiel“. Der bis in die Haarspitzen dem Erfolg verschrieene Italiener weiß um die brachiale Heimstärke der Oberpfälzer. Die nahe der tschechischen Grenze beheimateten Kötztinger können sich auf ihren kleinen Platz und die Stärke ihrer tschechischen „Gastspieler“ verlassen. Zu spüren haben dies sämtliche Spitzenteams bekommen. Sowohl Nürnberg (2:3) als auch Ingolstadt (0:1) und Fürstenfeldbruck (1:3) bekamen im Bayerwald die Flügel gestutzt und fuhren ohne Punkte in die Heimat zurück. „Die sind schwer zu spielen, auch wenn es für die um nichts mehr geht“ warnt Lettieri vor der Mannschaft, die seit dem 16. Oktober (Großbardorf)zuhause nicht mehr verloren hat und in den letzten sieben Heimspielen nur ein einziges Remis hinnehmen musste (Memmingen). Da kommt die neugewonnene Auswärtsstärke der Seinen gerade recht. In den letzten drei Auswärtsspielen gewannen die Wagnerstädter jeweils ohne Gegentor und sind damit auf dem Weg, nach der besten Heimmannschaft der Liga auch den Thron auf fremdem Geläuf einzunehmen. Paradestück ist die bombenstarke Abwehr um den seit Wochen in bestechender Form befindlichen Alexander Konjevic. Eines stimmt den Übungsleiter jedoch nachdenklich: „Wir sind an einem absolut toten Punkt angelangt“. Die vielen englischen Wochen hinterlassen ihre Spuren. Bei einem ganz besonders: Toptorjäger Andreas Fischer. Der Ligagoalgetter krabbelt seit Wochen auf dem Zahnfleisch, ist aber in keinster Weise zu ersetzen. Im neuen Kalenderjahr zeichnete er allein 6mal für das Führungstor verantwortlich, insgesamt 16 der 20 erzielten Tore markierten er und sein Sturmpartner Mika Sajaja. „Wir müssen jetzt schön auf dem Teppich bleiben“ meint Lettieri zu der Euphoriewelle. Und lässt sich darauf ein, nach dem Kötzting-Spiel vielleicht sein Saisonziel endgültig zu korregieren. Dazu bedarf es aber eines Erfolges. Dann wäre das Understatement Vergangenheit.
Andreas Bär
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Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Carvetto
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Um euch noch ein bißchen heißer zu machen:
Aus der Mittelbayerischen Zeitung:
„Spiel der Spiele“ für FC Kötzting
Am Samstag um 15 Uhr kommt es im Stadion „Am Roten Steg“ zu einem absoluten Kracher in der Fußball-Bayernliga. Lässt man einmal die Tabellensituation außer Betracht, so hat diese Partie sicherlich das Prädikat „Spitzenspiel“ verdient, treffen doch die beiden erfolgreichsten Mannschaften nach der Winterpause aufeinander. Während die Pfingstrittstädter mit tollen Leistungen und einer vielbeachteten Serie den Klassenerhalt nun frühzeitig in der Tasche haben, scheinen die Wagner-Städter nun doch den Regionalliga-Aufstieg schaffen zu können.
„Nun sind Trainer und Mannschaft am Zug“, gibt Bayreuths Präsident Wicklein den Ball auch gleich an Coach Gino Lettieri weiter, der sich nun auf der Zielgeraden keinen Ausrutscher mehr leisten darf. Mit seinem topbesetzten Kader, mit dem er teilweise unter Profibedingungen arbeiten kann, hat er im Moment auch die besten Karten dafür, denn die letzten Begegnungen bestätigen eindrucksvoll den zur Zeit tollen Lauf seiner Jungs. Die Mannschaft hat sich zu einer kompakten Einheit gefunden, in der überdurchschnittliche Bayernliga-Akteure den Ton angeben. Kötztings Coach Hans Kuchler lässt sich aber nicht einschüchtern. Vielmehr übt er sich in Zweckpessimismus, indem er den Oberfranken die Favoritenrolle zuspielt. Insgeheim träumt aber Kötztings Coach davon, dass er mit seinen Jungs wieder einen Tabellenführer im Kötztinger Stadion zur Strecke bringt. Sein Optimismus scheint auch nicht zu weit hergeholt zu sein, denn was der Aufsteiger momentan in die Waagschale wirft, verdient größte Anerkennung. „In Großbardorf traute ich im zweiten Abschnitt phasenweise meinen Augen nicht, welch‘ guten Fußball wir spielen können. Meine Mannschaft hat sich toll entwickelt und hat unglaublich viel dazu gelernt“, schwärmt Hans Kuchler in den höchsten Tönen.
Sorgen macht sich Kuchler allerdings schon ein wenig um den großen Kräfteverschleiß aus dem Großbardorfer Spiel. Nach der roten Karte für Armin Peter muss der FC zusätzlich mit einem großen Handicap zurechtkommen. Der robuste, kopfballstarke Peter hätte Bayreuths starken Kopfballspieler Fischer in Schach halten sollen.
Aus der Mittelbayerischen Zeitung:
„Spiel der Spiele“ für FC Kötzting
Am Samstag um 15 Uhr kommt es im Stadion „Am Roten Steg“ zu einem absoluten Kracher in der Fußball-Bayernliga. Lässt man einmal die Tabellensituation außer Betracht, so hat diese Partie sicherlich das Prädikat „Spitzenspiel“ verdient, treffen doch die beiden erfolgreichsten Mannschaften nach der Winterpause aufeinander. Während die Pfingstrittstädter mit tollen Leistungen und einer vielbeachteten Serie den Klassenerhalt nun frühzeitig in der Tasche haben, scheinen die Wagner-Städter nun doch den Regionalliga-Aufstieg schaffen zu können.
„Nun sind Trainer und Mannschaft am Zug“, gibt Bayreuths Präsident Wicklein den Ball auch gleich an Coach Gino Lettieri weiter, der sich nun auf der Zielgeraden keinen Ausrutscher mehr leisten darf. Mit seinem topbesetzten Kader, mit dem er teilweise unter Profibedingungen arbeiten kann, hat er im Moment auch die besten Karten dafür, denn die letzten Begegnungen bestätigen eindrucksvoll den zur Zeit tollen Lauf seiner Jungs. Die Mannschaft hat sich zu einer kompakten Einheit gefunden, in der überdurchschnittliche Bayernliga-Akteure den Ton angeben. Kötztings Coach Hans Kuchler lässt sich aber nicht einschüchtern. Vielmehr übt er sich in Zweckpessimismus, indem er den Oberfranken die Favoritenrolle zuspielt. Insgeheim träumt aber Kötztings Coach davon, dass er mit seinen Jungs wieder einen Tabellenführer im Kötztinger Stadion zur Strecke bringt. Sein Optimismus scheint auch nicht zu weit hergeholt zu sein, denn was der Aufsteiger momentan in die Waagschale wirft, verdient größte Anerkennung. „In Großbardorf traute ich im zweiten Abschnitt phasenweise meinen Augen nicht, welch‘ guten Fußball wir spielen können. Meine Mannschaft hat sich toll entwickelt und hat unglaublich viel dazu gelernt“, schwärmt Hans Kuchler in den höchsten Tönen.
Sorgen macht sich Kuchler allerdings schon ein wenig um den großen Kräfteverschleiß aus dem Großbardorfer Spiel. Nach der roten Karte für Armin Peter muss der FC zusätzlich mit einem großen Handicap zurechtkommen. Der robuste, kopfballstarke Peter hätte Bayreuths starken Kopfballspieler Fischer in Schach halten sollen.