Nicht nur die beste Abwehr, sondern damit vermutlich auch den besten Hüter. was der berchti gestern wieder rausgeholt hat (die eine chance wo er den ball reflexartig an den außenpfosten gelenkt hat)... hervorragend
wenn ich richtig nachgeschaut hab, dann haben wir in den letzten 15 punktspielen (das 6:0 gg. schweinfurt nicht mitgerechnet) nur 5 gegentreffer kassiert und sind 12mal (!) ohne gegentor geblieben! wahnsinn!
Die SpVgg Bayreuth hat mit einem 3:0-Erfolg gegen die Amateure des 1. FC Nürnberg einen immens wichtigen Meilenstein in Richtung Aufstieg in die Fußball-Regionalliga getan.
Mit Matthias Heckenberger rückte dabei ausgerechnet der Akteur in den Vordergrund, der in dieser Saison trotz einer nicht immer gelungenen Vorstellung der vielleicht wichtigste Spieler überhaupt war. Rückblende: Es war das Spiel gegen den SC 04 Schwabach. Der einstige Ismaninger krempelte nach der 2:5-Niederlage in Großbardorf, der bis dahin negativste Höhepunkt einer scheinbar schon völlig verkorksten Bayreuther Saison, die Ärmel am höchsten hoch. Mit seinen beiden Treffern sorgte der 22jährige fast im Alleingang für den Sieg gegen Schwabach. Seit diesem Zeitpunkt gewann die Altstadt 12 ihrer 15 Partien ohne ein Gegentor und thront mittlerweile mit vier Punkten Vorsprung vor dem FC Ingolstadt an der Tabellenspitze. Und Heckenberger schloß den Kreis mit seiner stärksten Saisonvorstellung. Gegen die Club/Amateure strotzte der einstige Jugendspieler des TSV 1860 München nur so vor Selbstvertrauen und Spielfreude. Nebenbei sorgte er mit zwei Treffern erneut für den Grundstein zum Sieg. Sein 20-Meter-Freistoß Marke „Basler“, der über den Innenpfosten den Weg ins Tor fand hatte Lehrbuchcharakter. Und sein zweiter Treffer, mit dem er eine Nürnberger Drangperiode jäh unterbrach verdiente ob der Vorarbeit von Sajaja das Prädikat Weltklasse. Der Georgier ließ seine Gegenspieler trotz merklicher verletzungsbedingter Schwierigkeiten wie Slalomstangen aussehen und bediente Heckenberger auch noch uneigennützig. „Ganz allgemein muss ich den Charakter dieses Team hervorheben“ war ein sichtlich gelöster Trainer Gino Lettieri bester Laune. Vor allem die taktische Flexibilität der Seinen imponiert dem Italiener: „Da haben die Jungs enorme Fortschritte gemacht“. Egal, was der Club auch versucht, Bayreuth hatte eine treffende Antwort darauf. „Der unbedingte Siegeswille hat den großen Unterschied ausgemacht“ attestierte Club-Idol Dieter Nüssing der Altstadt kämpferische Klasse: „Solche Typen wie der Contala oder der Mayr, das macht es einfach aus“. Allen voran Marcel Mayr, der Ex-Hofer verlor kaum ein Kopfballduell und zeichnete sich in der Spieleröffnung als kluger Kopf aus, wusste im erneut bärenstark aufgelegten Defensivverbund zu gefallen. „Gegen uns musst du erst einmal ein Tor machen“ wusste auch Lettieri diese Leistung zu schätzen, zumal Berchthold bei den wenigen gefährlichen Situationen einmal mehr die nötige Klasse bewies. „Mich freut es für die SpVgg“ zollte Nüssing seinen Respekt in Richtung der Wagnerstadt: „So ein Aufstieg setzt neue Kräfte frei und bringt auch Sponsoren mit“. Dabei ist der Aufstieg noch gar nicht sicher. Die gut über 6000 Zuschauer im Stadion – es erinnerte vieles an gute, alte Zeiten – feierten jedenfalls schon, als wäre er perfekt. Das Sahnehäubchen auf eine starke Leistung setzte der erneut lauffreudige Regisseur Seufert, als er ein Mißverständnis nach einem genialen 50-Meter-Pass von Deffner ausnutzte und eiskalt einnetzte.
Schiedsrichter: Bielmeier (Deggendorf).
Zuschauer: 17609 (4304 zahlende, 13305 über Firmen verkaufte Freikarten).
Tore: 1:0, 2:0 Heckenberger (12./52.), 3:0 Seufert (87.).
Gelbe Karten: Deigendeisch, Wiesner.
Bayreuth: Berchthold – Arancino, Mayr, Konjevic, Füssmann – Heckenberger (64. Wurster), Demel, Contala, Seufert – Fischer (46. Deffner), Sajaja.
Nürnberg: Übler – Barth (58. Glasner), Erhardt, Crone, Dausel – Loison (66. Kunkel), Taouil, Wiesner (58. Deigendeisch), Laus – Möller, Klarer.
Andreas Bär
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Der zukünftige Regionalligist!
12.20 Uhr gings zusammen mit nem Kumpel in Sandersdorf los. 14:30 Uhr erreichte man Bayreuth, wo die Anfahrtswege zum Stadion aber leider nicht gut ausgeschildert waren. Aber immerhin die Fusswege zum Stadion waren ausgeschildert und so brauchte man nicht ewig rumsuchen und war 10 Minuten vorm Anpfiff das Hans-Walter-Wild-Stadion ( Im Juli 2002 wurde das Städtische Stadion in Hans-Walter-Wild-Stadion umbenannt. Hans Walter Wild war von 1958 bis 1988 Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth. Während seiner Amtszeit setzte er sich herausragend für den Ausbau von Bayreuth als Sportstadt ein, der Bau des Städtischen Stadions fand statt. )!
Voll wars mal wieder im Hans-Walter-Wild-Stadion. Saisonrekord lt. Vereinsheft waren 1.700 Zuschauer ( Minusrekord 138 Zuschauer ) in dieser Saison. Dieses Zahl sollte am Pfingstwochenende übertroffen werden. Zahlende Zuschauer waren es ca. 4.300 Zuschauer ( Frauen, Kinder und Rentner hatten freien Eintritt ). Anwesende Leutz waren es ca. 6.500. Dann wurden noch 13.000 Tickets an Sponsoren verkauft und daher sprach der Stadionsprecher von der offiziellen Zuschauerzahl von 17.300! Aus Nürnberg war nichts da! Viel Prominenz im Stadion. Vom Boxtrainer bis hin zum Opernstar!
Die Spielvereinigung Bayreuth kam erst nicht ins Spiel und die Nürnberger konnten sich ein leichtes Übergewicht erspielen! Doch mit einem sensationellen Freistoss konnte Matthias Heckenberger da 1:0 erzielen! Tor für die ALTSTADT riefen die Fans. Und das 3 mal nach jedem Tor im Zusammenspiel mit dem Stadionsprecher! Der Club aus Nürnberg versemmelte in der Folgezeit mehrere 100-prozentige Chancen! So ging mit dieser knappen Führung für die Altstädter in die Halbzeit. In der 2.Hälfte erhöhte Heckenberger nach einer sehenswerten Einzelaktion und super Vorarbeit von Mikhail Sajaia auf 2:0! Stefan Seufert erhöhte noch auf 3:0. Nach dem Abpfiff wurden noch 3 rote Bengalos abgebrannt! Ansonsten gute Stimmung auf den Rängen. Mit diesem Sieg bleiben die Altstädter weiterhin mit vier Punkten Vorsprung vor dem FC Ingolstadt 04 Tabellenführer der Fußball-Bayernliga. Die Club-Amateure haben sich aus den Reihen der Aufstiegskandidaten verabschiedet. Nach dem Spiel gings wieder auf die Piste und gegen 19 Uhr erreichte man wieder den Augangspunkt der Reise! Ein gelungener Nachmittag!
Quellen der Bilder: Inoffizielle und offizielle Homepage der SpVgg, Europlan
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Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Nach der 0:3-Niederlage bei Tabellenführer SpVgg Bayreuth ist für das Bayernliga-Team des 1. FC Nürnberg der Aufstiegszug in Richtung Regionalliga abgefahren.
Dabei sah es im Hans-Walter-Stadion vor der Rekordkulisse von 5.400 Zuschauern lange Zeit nicht nach einer Niederlage der Schützlinge von Interimstrainer Dieter Nüssing aus. In den ersten 45 Minuten Halbzeit boten unsere Amateure die beste Halbzeit seit langem und erspielten sich gute Chancen, ohne diese allerdings nutzen zu können. Janis Crone setzte einen Kopfball nach Ecke von Christian Laus an die Latte; Laus selber scheiterte freistehend an Keeper Berchthold und auch Daniel Möller fand mit einem Schuss im Bayreuther Torwart seinen Meister.
Die Bayreuther hingegen konnten eine Chance zum Führungstreffer nutzen. Ein Freistoß von Heckenberger prallt vom Innenpfosten des FCN-Gehäuses zum 1:0 in die Maschen.
Auch nach dem Seitenwechsel begann der Kleinen Club sehr engagiert, wurde aber bereits in der 52. Minute kalt erwischt. Ein langer Pass über die Abwehr gelangt zu Heckenberger, der zum 2:0 einschießt. Mit diesem Tor war die Moral der Amateure gebrochen und sie ergaben sich ihrem Schicksal. Die Gastgeber kamen noch durch Seufert zum 3:0 und zu einem aufgrund der 2. Halbzeit letztendlich verdienten Sieg.
Die FCN-Amateure rangieren mit neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayreuth auf dem vierten Platz. Die Altstädter haben bei nunmehr vier Punkten Vorsprung auf den Tabellen-Zweiten FC Ingolstadt 04 die besten Karten im Aufstiegsrennen. Weitere vier Punkte dahinter rangiert der FC Ismaning auf dem dritten Platz.
Das nächste Punktspiel bestreiten die Club-Amateure am 22. Mai gegen den 1. FC Kötzting. Anstoß der Begegnung am Sportpark Valznerweiher ist dann um 15 Uhr.
Und noch was: Mir ist es scheißegal wieviel Zuschauer am Samstag im Stadion waren und ob die Tribüne 3500 oder 3000 Zuschauer faßt! Wir stehen so nahe vorm Ziel! Also, wieder mal vollste Konzentration auf Mittwoch und Samstag gerichtet! Alles andere ist völlig zweitrangig.
OLDSCHDOD!
Carvetto, du hast natürlich völlig recht. Ob jetzt 5000 oder 17000 Zuschauer im Stadion waren ist zur Zeit völlig egal. Wichtig war, dass einmal wieder viele Zuschauer da waren, die lange oder noch gar nicht bei der Oldschdod waren und was noch viel wichtiger ist, dass DIE ihr Kommen sicher nicht bereut haben dürften.
Vielleicht wirkt sich das ja am Mittwoch schon aus und es kommt der eine oder andere zum Pokalspiel gegen Frohnlach wieder. Und eines steht jetzt schon fest
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Die sehenswerte Partie konnte mit dem fulminanten Freistoßtreffer von Heckenberger kaum besser für die Bayreuther beginnen. Auch wenn sie danach ihrem Gast etwas zu viel Raum ließen, wussten dies die Nürnberger kaum zu konstruktivem Angriffsspiel zu nutzen. Und im Anschluss an das 2:0 abermals durch Heckenberger auf Sajaia-Vorlage ließ der Club jeglichen Siegeswillen vermissen und konnte keinerlei Torgefahr entwickeln.
Ganz anders traten die mannschaftlich sehr geschlossenen Bayreuther auf: Angetrieben von Seufert und Contala eröffnete sich eine Chance nach der anderen, eine bärenstarke Abwehr um Konjevic und Mayr tat ein Übriges. So hätte es durchaus auch ein Debakel für den Club werden können, doch traf nurmehr Seufert zum verdienten Endstand für den Aufstiegsfavoriten.
Mir ist es absolut nicht scheißegal wievielen die Tribüne Platz bietet.Für alle die es noch nicht wissen. 3600 überdachte Sitzplätze.Und in zukunft sprecht mal etwas positiver über sams Wohnzimmer.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!