Von Herbert Steininger
FUSSBALL. Nach drei ungeschlagenen Spielen am Stück steht die SpVgg Bayreuth am Mittwoch um 18.30 Uhr im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 II (Hans-Walter-Wild-Stadion) am Scheideweg. Sollten die Altstädter (11.) am fünften Spieltag ihren zweiten Saisonsieg schaffen, würden sie den Sprung in die obere Tabellenhälfte schaffen.

Die SpVgg im Spiel gegen den FC Schweinfurt 05. Foto: Lammel
Bei einem weiteren Remis, dem dritten in dieser Saison, oder gar einer Niederlage müssten sich die Altstädter erst einmal an den derzeit noch hinter ihnen liegenden Mannschaften orientieren.
Dazu zählt momentan auch der Mittwochs-Gast: Dass die Reserve des Zweitligisten trotz ihres momentanen drittletzten Tabellenplatzes nicht unterschätzt wird, dafür sorgten die mit großen Vorschusslorbeeren ausgestatteten, aber mit drei Niederlagen gestarteten Oberbayern schon selbst. Und das in eindrucksvoller Manier. Beim SV Heimstetten landeten die jungen und wieselflinken Schützlinge von Josef Albersinger ihren ersten Saisonsieg mit sage und schreibe 6:1.
Walther nicht überrascht
Der Bayreuther Trainer Ingo Walther war vom Sieg der FC-Reserve in Heimstetten nicht überrascht. „Diese junge Mannschaft findet langsam zusammen und zeigt ihre spielerischen Qualitäten. Schließlich will sich ja jeder in diesem Team für die Zweite Liga empfehlen“, meinte der 40-Jährige, der allerdings nicht glaubt, dass die Autostädter heute „stopfen“, soll heißen, sich aus dem Zweitliga-Kader bedienen werden. „Die erste Garnitur hat schon am Freitag das DFB-Pokalspiel der ersten Runde gegen den Karlsruher SC. Da meine ich, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass Profis mit an Bord sind.“
Was muss besser werden im Spiel der SpVgg Bayreuth im Vergleich zum Treffen mit dem Aufsteiger FC Schweinfurt 05 (1:1) am vergangenen Wochenende? „Es waren ja schon einige gute Ansätze zu erkennen, doch müssen wir versuchen, die Abstände zwischen Offensive und Defensive zu verringern. Wir haben den Raum nicht genutzt, den uns die Schweinfurter angeboten haben“, erinnert sich Walther, der zudem monierte, dass im Angriff zu wenig risikoreich gespielt wurde. „Natürlich ist die Spielkontrolle auch wichtig, aber wir müssen einfach mehr nach vorne tun.“
Quelle:
http://nordbayerischer-kurier.de/nachri ... ils_13.htm