Von Herbert Steininger
FUSSBALL. Das Beste kommt zum Schluss: Zum Vorrundenfinale steht für die SpVgg Bayreuth das Gastspiel bei der tabellarisch am höchsten angesiedelten Mannschaft der Bayernliga auf dem Programm. Am Samstag um 15 Uhr geben die Altstädter ihre Visitenkarte im Rhön-Grabfeld-Kreis beim Spitzenreiter TSV Großbardorf ab.
Obwohl die Schützlinge von Ingo Walther mit der Empfehlung von zwei Heimsiegen in Folge und dem Sprung auf den neunten Tabellenplatz anreisen, lässt sich die Außenseiterrolle für die SpVgg Bayreuth nicht von der Hand weisen. Schließlich zählen die Großbardorfer zu den stärksten Heimteams der Liga, haben auf ihrem kleinen, übersichtlichen Platz in dieser Saison noch nicht verloren. 18 von seinen insgesamt 31 Zählern brachte der TSV dort auf die Habenseite, kann mit einem weiteren Heimsieg heute erstmals in der Vereinsgeschichte sogar die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach bringen.
SpVgg-Trainer Ingo Walther freut sich auf den Auftritt beim Tabellenführer: „Und dass wir Außenseiter sind, könnte uns vielleicht entgegen kommen. Die Großbardorfer müssen das Spiel machen – und nach der jüngsten Pleite in Hof wissen sie wohl nicht mehr so ganz, wo sie stehen“, sprach der 40-Jährige das sensationelle 0:3 der Rhön-Grabfelder beim Schlusslicht an. Walther glaubt daran, dass seine Truppe nicht mit leeren Händen aus Unterfranken nach Hause kommen wird. „Schließlich haben wir in letzter Zeit bewiesen, dass wir mit Spitzenmannschaften mithalten können“, erinnert er an das 3:3 gegen den damaligen Tabellenführer Seligenporten und das jüngste 3:1 gegen die als Tabellenvierter angereiste SpVgg Unterhaching II. „Wir wollen nicht nur dagegen halten, sondern auch selbst Akzente setzen“, gibt Walther einen kleinen Einblick in die taktische Marschroute.
Quelle:
http://nordbayerischer-kurier.de/nachri ... ils_13.htm