Regionalligabilanz und was wir draus lernen können...

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schorschla
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Regionalligabilanz und was wir draus lernen können...

Beitrag von schorschla »

geklaut von donau.de :wink:

Von Toren, Trainern und bösen Buben
Regionalliga-Bilanz 2004/2005: Elversberg fairstes Team / Fünf Trainerwechsel während der Saison


Von Heinz Reichenwallner, MZ
REGENSBURG. Das letzte Spiel. Schon wieder das letzte Spiel. Im allerletzten Spiel ist bekanntermaßen die Entscheidung um Meisterschaft und Aufstieg in der Fußball-Regionalliga Süd gefallen. Alle Welt, zumindest die, die sich dafür interessieren, wissen inzwischen, dass der Meister, die Kickers aus Offenbach, nach fünfjähriger Drittligazeit in die Zweite Liga aufgestiegen ist. Ebenso im Bundesligaunterhaus ist jetzt der Vize, die Sportfreunde aus Siegen, erstmals dabei. Wer deren Riesenfreude verstehen will, muss das Leid kennen. Denn in den beiden vergangenen Spielzeiten stand Siegen jeweils mit einem Bein schon in der Oberliga, bevor die Lizenzentzüge für den SSV Reutlingen (2003) und den FC Schweinfurt (2004) die Westfalen in letzter Minute vor der Viertklassigkeit bewahrten. In den letzten fünf Spielminuten vergab dagegen der FC Augsburg daheim seine Aufstiegschancen beim 1:2 gegen den SSV Jahn Regensburg. Dort bangt man dagegen nun schon seit sechs Wochen um die Lizenz, für die heute um 14 Uhr die Frist ausläuft. Die Saison 2004/2005 bescherte aber noch mehr an Geschichten. Alsdann:

TORE sind das Salz in der Fußballsuppe, bloß konnte in der abgelaufenen Spielzeit offenbar des öfteren kein Salzstreuer aufgetrieben werden, denn: Es fielen nur 843 Tore, was wahlweise für die Verteidiger oder die mangelnde Qualität der Angreifer spricht, jedenfalls ist die durchschnittliche Quote von 2,75 Treffern pro Spiel nicht berauschend. Im Vorjahr betrug der Schnitt noch 3,0 Treffer.

ZUSCHAUER kann man ja nie genug haben. Was das betrifft, sollte eigentlich in Offenbach (6668 Fans pro Heimspiel), Siegen (6122), Darmstadt (4482) und Augsburg (4352) relative Zufriedenheit herrschen. Bei den Amateuren des TSV 1860 München (523), FC Bayern (529) und beim SC Feucht (605) sind die Fans wohl ebenso schwer einzufangen wie der Yeti.


TORJÄGER sind begehrt. Den Siegener Patrick Helmes (21 Tore) holte Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln. 17 Mal trafen Mark Römer (FC Augsburg) und Vitus Nagorny (Elversberg), die von ihren Vereinen aber gehalten werden konnten. 16 Mal traf Suat Türker (Kickers Offenbach) ebenso wie.[size=12] Sascha Maier, der 16 der 36 (!) Pfullendorfer Tore erzielte[/size]

TRAINER kommen und gehen. Das gilt auch für die Saison 2004/2005. Fünf Klubs – im Vorjahr waren es neun – sahen sich genötigt, den Übungsleiter zu feuern. Nach vier Auftaktniederlagen löste in Aalen Slobodan Pajic den glücklosen Peter Zeidler ab. In Augsburg musste Armin Veh in der 8. Runde gehen, Rainer Hörgl übernahm. Marco Kurz löste Günter Rommel in Pfullendorf ab, während in Mainz Colin Bell durch Peter Neustädter ersetzt wurde und in Nöttingen Michael Wittwer auf Gerd Dais folgte. Viel hat das nicht geholfen, denn Mainz und Nöttingen steigen trotzdem ab. Neben dem Aalener Pajic – für ihn kommt Frank Wormuth – gehen Roland Seitz (Feucht) und Siegens Erfolgscoach Ralf Loose, ihn zieht es in die Schweiz zum FC St. Gallen, mit ihren Vereinen nicht in die neue Saison.

ROTE KARTEN wurden 27 Mal gezeigt, Gelb-Rote dagegen 30 Mal. Die meisten Platzverweise heimste Feucht mit fünf (dreimal Gelb-Rot, zweimal Rot) ein. Dazu sahen SC-Akteure 86 Mal Gelb. Nicht zimperlich war man auch beim SSV Jahn Regensburg. Die Mannschaft von Teammanager Mario Basler kassierte drei Gelb-Rote, eine Rote und 73 Gelbe Karten. Ohne Platzverweis kam als einziges Team der Liga nur der SV Elversberg aus.

ÜBELTÄTER der Saison war der Koblenzer Anel Dzaka, der gleich zweimal Rot sah. Ebenfalls zwei Platzverweise (Gelb-Rot und Rot) handelten sich Dubravko Kolinger vom SSV Jahn Regensburg und Oliver Stierle (zweimal Gelb-Rot) ein.

FINANZPROBLEME quälten den SC Feucht, den nur die finanzielle Mithilfe einer Offenbacher (!) Firma davor bewahrte, in Konkurs zu gehen. Für die nächste Regionalliga-Saison haben die Mittelfranken keine Lizenz beantragt, steigen ab und spielen in der Bayernliga weiter. Beim Jahn wurde zwar die vorläufige Insolvenz beantragt, doch sieht es ganz danach aus, als hätte sich ein Last-Minute-Retter gefunden, der die DFB-Bedingungen für die Lizenzierung erfüllt.



was können wir draus lernen? der toreschnitt in der regionalliga wird auf 2,5 pro spiel fallen... dementsprechend muss die abwehr stehen. was tut die bei uns? genau... sie steht... was mich sehr positiv stimmt.

und 36 tore von pfullendorf sollten zu toppen sein. sajaja macht davon allein 18.

mit unseren sieben nullnummern auf heimischem geläuf, bei zwei niederlagen und acht siegen kommen wir daheim auf 32 punkte. alternativ bietet sich an zehn spiele zu gewinnen, vier zu verlieren und dreimal remis zu kicken. ich glaub, da verlier ich gern viermal :wink:

auswärts sollten vier siege und drei remis machbar sein. was 15 punkte hieße.

alles in allem bin ich damit ziemlich zufrieden. muss ja niemand wissen, dass wir auswärts auch nicht zu verachten sind... 8)

ach freu ich mich auf den moment, wo supermario sajaja 30 meter vorm tor fällt und hecke seinem keeper nen freistoß ala basler reinkickt...

s schorschla träumt schon wieder :wink:
keine handbreit den rassisten.
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