Regionalliga Süd
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Locke
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12.07.2005
Jahn Regensburg verpflichtet Brasilianer
Regensburg (dpa/lby) - Jahn Regensburg hat den vierten neuen Spieler für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga Süd verpflichtet. Am Dienstag unterschrieb der Brasilianer Cristovao Trombin einen Zweijahres-Vertrag bei der Mannschaft von Teamchef Mario Basler. Der 25-jährige Abwehrspieler war zuletzt beim 1. FC Pforzheim. Zuvor hatten die Oberpfälzer bereits Stürmer Jürgen Schmid (SC Feucht) sowie die Mittelfeldspieler David Montero (Rot-Weiß Oberhausen) und Sebastian Kreis (eigene Junioren) verpflichtet.
Jahn Regensburg verpflichtet Brasilianer
Regensburg (dpa/lby) - Jahn Regensburg hat den vierten neuen Spieler für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga Süd verpflichtet. Am Dienstag unterschrieb der Brasilianer Cristovao Trombin einen Zweijahres-Vertrag bei der Mannschaft von Teamchef Mario Basler. Der 25-jährige Abwehrspieler war zuletzt beim 1. FC Pforzheim. Zuvor hatten die Oberpfälzer bereits Stürmer Jürgen Schmid (SC Feucht) sowie die Mittelfeldspieler David Montero (Rot-Weiß Oberhausen) und Sebastian Kreis (eigene Junioren) verpflichtet.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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baschti23
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Trier hat den ehemalige tunesischen Nationalspieler Najeh Braham von RW Erfurt verpflichtet und euer ehemaliger Probespieler Maierhofer aus Österreich hat bei den Bayern Amateuren unterschrieben. Außerdem plant man in Augsburg den Bau einer Arena für 51.000 Zuschauer. 
Walk on, walk on, with hope in your heart and you'll never walk alone.
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Jean S.
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Wopo
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VfB-News:
Amateure mit einigen personellen Sorgen
Des einen Freud ist bekanntlic h des anderen Leid und so muss Rainer Adrion, der Coach des VfB II, aufgrund der Abstellungen einiger seiner Spieler zu den Profis mit einem recht kleinen Kader durch die Vorbereitungszeit kommen. Denn neben den zu den Profis aufgerückten Akteuren fehlen derzeit auch vier verletzte Spieler. Keeper Alexander Stolz (Kahnbeinbruch), Raphael Schaschko (Mittelfußprellung), Joachim Schwabe (Ödem am Mittelfuß) und Denis Berger (Bänderanriss im Knie) fallen auf unbestimmte Zeit aus. Besser sieht es dagegen bei Steffen Dangelmayr (Leiste), Sami Khedira (Knöchel) sowie den beiden Neuzugängen Marijan Kovacevic und Peter Perchtold (beide Bluterguss am Knie) aus, die auf eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining hoffen und auch beim Turnier in Wössingen am kommenden Samstag mit von der Partie sein wollen.
Amateure mit einigen personellen Sorgen
Des einen Freud ist bekanntlic h des anderen Leid und so muss Rainer Adrion, der Coach des VfB II, aufgrund der Abstellungen einiger seiner Spieler zu den Profis mit einem recht kleinen Kader durch die Vorbereitungszeit kommen. Denn neben den zu den Profis aufgerückten Akteuren fehlen derzeit auch vier verletzte Spieler. Keeper Alexander Stolz (Kahnbeinbruch), Raphael Schaschko (Mittelfußprellung), Joachim Schwabe (Ödem am Mittelfuß) und Denis Berger (Bänderanriss im Knie) fallen auf unbestimmte Zeit aus. Besser sieht es dagegen bei Steffen Dangelmayr (Leiste), Sami Khedira (Knöchel) sowie den beiden Neuzugängen Marijan Kovacevic und Peter Perchtold (beide Bluterguss am Knie) aus, die auf eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining hoffen und auch beim Turnier in Wössingen am kommenden Samstag mit von der Partie sein wollen.
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Wopo
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Schorschla wird's freuen: Die Personalie Melunovic wäre auch geklärt:
Fußball-Regionalligist Fortuna Düsseldorf
hat den 32 Jahre alten Stürmer Ermin Melunovic unter Vertrag
genommen. Das gab der Club am Dienstag bekannt. Der aus Serbien-
Montenegro kommende Melunovic wechselt vom Süd-Regionalligisten SV
Wehen zur Fortuna und erhält einen Einjahreskontrakt.
Außerdem:
Stürmer Najed Braham verlässt als 18. Spieler
des vorjährigen Aufgebots den Zweitbundesliga-Absteiger FC Rot-Weiß
Erfurt. Der 28-jährige Tunesier kehrt zum Süd-Regionalligisten
Eintracht Trier zurück, von dem er 2004 nach Erfurt gekommen war. Das
teilte der FC Rot-Weiß am Dienstag mit. Über die Höhe der
Transferentschädigung vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.
Zuvor hatte sich der Verein mit Ralf Klingmann über den vom
23-jährigen Anwehrspieler angestrebten Wechsel zum TuS Koblenz
geeinigt. Koblenz zahlt für Klingmann, der in den vergangenen Tagen
trotz laufenden Vertrags in Erfurt nicht zum Training erschienen war,
eine Ablösesumme. Zudem verzichtet Klingmann auf die bisher vom
FC Rot-Weiß nicht gezahlte Prämie für den vorjährigen Aufstieg in die
zweite Bundesliga.
Fußball-Regionalligist Fortuna Düsseldorf
hat den 32 Jahre alten Stürmer Ermin Melunovic unter Vertrag
genommen. Das gab der Club am Dienstag bekannt. Der aus Serbien-
Montenegro kommende Melunovic wechselt vom Süd-Regionalligisten SV
Wehen zur Fortuna und erhält einen Einjahreskontrakt.
Außerdem:
Stürmer Najed Braham verlässt als 18. Spieler
des vorjährigen Aufgebots den Zweitbundesliga-Absteiger FC Rot-Weiß
Erfurt. Der 28-jährige Tunesier kehrt zum Süd-Regionalligisten
Eintracht Trier zurück, von dem er 2004 nach Erfurt gekommen war. Das
teilte der FC Rot-Weiß am Dienstag mit. Über die Höhe der
Transferentschädigung vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.
Zuvor hatte sich der Verein mit Ralf Klingmann über den vom
23-jährigen Anwehrspieler angestrebten Wechsel zum TuS Koblenz
geeinigt. Koblenz zahlt für Klingmann, der in den vergangenen Tagen
trotz laufenden Vertrags in Erfurt nicht zum Training erschienen war,
eine Ablösesumme. Zudem verzichtet Klingmann auf die bisher vom
FC Rot-Weiß nicht gezahlte Prämie für den vorjährigen Aufstieg in die
zweite Bundesliga.
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schorschla
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schorschla
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katinka
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14.07.2005
„Lilien“ verpflichten Abdoul Thiam
Der SV Darmstadt 1898 e.V. hat den 29-jährigen Abdoul Thiam verpflichtet. Der 1,95 m große Innenverteidiger absolvierte bisher 73 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga für Eintracht Braunschweig und LR Ahlen und wechselt nun von Ahlen ans Böllenfalltor. Er erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30.06.2008 mit verschiedenen Optionen.
„Lilien“ verpflichten Abdoul Thiam
Der SV Darmstadt 1898 e.V. hat den 29-jährigen Abdoul Thiam verpflichtet. Der 1,95 m große Innenverteidiger absolvierte bisher 73 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga für Eintracht Braunschweig und LR Ahlen und wechselt nun von Ahlen ans Böllenfalltor. Er erhält einen Dreijahresvertrag bis zum 30.06.2008 mit verschiedenen Optionen.
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DI STEFANO
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Ich hab gehört das eine der Optionen so ausschauen soll:Wenn es Thiam in DA nach zwei wochen noch nicht gefällt,darf er mit sofortiger wirkung und ablösefrei nach BT wechseln
Späßle gmacht.
Aber solange die Idee von der Oldschdod nicht aufhört zu begeistern und die Menschen das leben wird auch die Tradition bestehenbleiben.
Prost!
Prost!
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katinka
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Locke
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Koblenzer Regionalligist im Nordsee-Trainingslager
TuS vor dem Ende der Schonzeit
Das Gedränge wird größer bei TuS Koblenz anno 2005: Wie hier beim Trainingsauftakt vor gut zwei Wochen zeichnet sich ab, dass die Breite des Kaders Trainer Milan Sasic mehr taktische Möglichkeiten eröffnet. Foto: Thomas Frey
Die Fußballer des Regionalligisten TuS Koblenz haben im Trainingslager in Cuxhaven die ersten Einheiten hinter sich gebracht. Allgemeiner Eindruck: Die Zeiten haben sich geändert, aus dem unerfahrenen Aufsteiger des Vorjahres ist ein professionelles Ensemble geworden.
CUXHAVEN. Wenigstens auf einer Hälfte der zwei Rasenplätze umfassenden Sportanlage von Rot-Weiß Cuxhaven macht es richtig Spaß, ein Fußballspieler zu sein. Hier, wo ihnen kein Trainer streng auf die Stiefel schaut, haben sich fünf Jugendliche versammelt, um auf die Kiste zu hauen. Einer von ihnen läuft zum Freistoß an, und weil der Dicke, der ja bekanntlich immer ins Tor muss, nicht hoch genug springen will oder kann, segelt der Ball oben rechts ins Netz.
Auf der gegenüber liegenden Seite des Spielfeldes rennt derweil Michael Gurski zum linken Torpfosten, dreht sich rasch um, und hechtet nach dem Ball, den Co-Trainer Klaus Süßmeyer gerade in die entfernte Ecke gedroschen hat - vergebens. Den Kunstschuss von drüben hätte Gurski wohl mit Bleizusätzen in den Schuhen und nur einer Hand gefangen. Aber das muss er ja auch, deswegen gehört er schließlich zum Kreis der 22 Spieler, die Regionalligist TuS Koblenz zum Trainingslager nach Cuxhaven mitgenommen hat.
Viel schlimmer ergeht es ohnehin den Feldspielern am Rasenplatz nebenan - wenn sie ihn denn betreten dürften. Denn diese Einheit erschöpft sich darin, in zwei großen Gruppen und sich steigerndem Tempo die Tartanbahn zu umrunden. Das Ganze sieht in etwa so aus wie eine Bahnradverfolgung ohne Fahrräder, es dürfte auch ähnlich anstrengend sein. "Die letzte Runde war hart", berichtet der junge Stefan Haben - und wäre er schon im vergangenen Jahr eben im Cuxhavener Trainingslager dabei gewesen, hätte wohl auch er jenen Eindruck gewonnen, der sich hier schnell aufgedrängt hat: Der Verein TuS Koblenz ist zwischen den beiden Sommern spürbar um eine Regionalliga-Saison gealtert. In jeglicher Hinsicht.
Anno 2004 stand die Reise an die Nordsee im Zeichen der Vorfreude auf das Neue, Unbekannte. Ein halb fertiger Spielerkader bereitete sich gemeinsam auf etwas Großes vor, und nicht wenige Neulinge sagten damals Sätze wie "Ich will das ausprobieren." Auch vor der zweiten Regionalliga-Spielzeit der Koblenzer gibt es viele neue Gesichter, und doch findet Evangelos Nessos, dass "man einen absoluten Unterschied merkt". Die Intensität und Professionalität in der Trainingsarbeit sowie den Organisationsabläufen hätten sich enorm gesteigert, und Trainer Sasic findet zu Recht: "Das ist normal und sollte auch so sein." Vor allem aber eines trägt dazu bei, dass TuS Koblenz sich in dieser Saison selbst die Schonzeit des Neulings aufgekündigt hat: die Qualität der Spielereinkäufe.
"Im vergangenen Jahr hatten wir größtenteils Oberliga-Niveau, und so haben wir auch trainieren müssen", erinnert sich Sasic, "jetzt haben wir im Kader nur einen Spieler ohne Regionalliga-Erfahrung. Deswegen wollen wir dieses Jahr eine andere konditionelle Ebene erreichen." Auch den Spielern selbst ist nicht entgangen, unter welchen Voraussetzungen sie sich in dieses Trainingslager begeben haben. "Es ist viel mehr Potenzial da", sagt Anel Dzaka, und für Nessos "spiegelt sich in jeder Einheit, dass viele hier schon Bundesliga oder Zweite Liga gespielt haben." Damit wirkt die Koblenzer Reisegruppe zugleich nicht mehr wie ein Kollektiv motivierter Abenteuerurlauber, sondern wie ein Expeditionskorps, in dem sich jeder seiner Aufgabe zum Gelingen der Mission bewusst ist.
Geht es nach Milan Sasic - und das wird der zweite Schwerpunkt dieser Woche am Meer sein - geschieht das auch im spieltaktischen Verständnis besser gestern als heute. "Manchmal ist man im Fußball machtlos", sagt der Kroate vor seiner vierten Saison bei der TuS, "aber worauf wir Einfluss haben, werden wir Einfluss nehmen - wir arbeiten daran, dass wir andere kontrollieren können." Was sich vor allem in kleinen Details zeigt. Als Sasic zum Beispiel nach dem Trainingsspiel am Sonntagvormittag zum Auslaufen bittet, lautet der eindringliche Befehl: "Über den Platz traben und dabei über die Fehler nachdenken." Von den fünf Jugendlichen war da schon nichts mehr zu sehen.
Christoph Oster
Quelle: http://rhein-zeitung.de/on/05/07/18/sport/r/tus.htm
TuS vor dem Ende der Schonzeit
Das Gedränge wird größer bei TuS Koblenz anno 2005: Wie hier beim Trainingsauftakt vor gut zwei Wochen zeichnet sich ab, dass die Breite des Kaders Trainer Milan Sasic mehr taktische Möglichkeiten eröffnet. Foto: Thomas Frey
Die Fußballer des Regionalligisten TuS Koblenz haben im Trainingslager in Cuxhaven die ersten Einheiten hinter sich gebracht. Allgemeiner Eindruck: Die Zeiten haben sich geändert, aus dem unerfahrenen Aufsteiger des Vorjahres ist ein professionelles Ensemble geworden.
CUXHAVEN. Wenigstens auf einer Hälfte der zwei Rasenplätze umfassenden Sportanlage von Rot-Weiß Cuxhaven macht es richtig Spaß, ein Fußballspieler zu sein. Hier, wo ihnen kein Trainer streng auf die Stiefel schaut, haben sich fünf Jugendliche versammelt, um auf die Kiste zu hauen. Einer von ihnen läuft zum Freistoß an, und weil der Dicke, der ja bekanntlich immer ins Tor muss, nicht hoch genug springen will oder kann, segelt der Ball oben rechts ins Netz.
Auf der gegenüber liegenden Seite des Spielfeldes rennt derweil Michael Gurski zum linken Torpfosten, dreht sich rasch um, und hechtet nach dem Ball, den Co-Trainer Klaus Süßmeyer gerade in die entfernte Ecke gedroschen hat - vergebens. Den Kunstschuss von drüben hätte Gurski wohl mit Bleizusätzen in den Schuhen und nur einer Hand gefangen. Aber das muss er ja auch, deswegen gehört er schließlich zum Kreis der 22 Spieler, die Regionalligist TuS Koblenz zum Trainingslager nach Cuxhaven mitgenommen hat.
Viel schlimmer ergeht es ohnehin den Feldspielern am Rasenplatz nebenan - wenn sie ihn denn betreten dürften. Denn diese Einheit erschöpft sich darin, in zwei großen Gruppen und sich steigerndem Tempo die Tartanbahn zu umrunden. Das Ganze sieht in etwa so aus wie eine Bahnradverfolgung ohne Fahrräder, es dürfte auch ähnlich anstrengend sein. "Die letzte Runde war hart", berichtet der junge Stefan Haben - und wäre er schon im vergangenen Jahr eben im Cuxhavener Trainingslager dabei gewesen, hätte wohl auch er jenen Eindruck gewonnen, der sich hier schnell aufgedrängt hat: Der Verein TuS Koblenz ist zwischen den beiden Sommern spürbar um eine Regionalliga-Saison gealtert. In jeglicher Hinsicht.
Anno 2004 stand die Reise an die Nordsee im Zeichen der Vorfreude auf das Neue, Unbekannte. Ein halb fertiger Spielerkader bereitete sich gemeinsam auf etwas Großes vor, und nicht wenige Neulinge sagten damals Sätze wie "Ich will das ausprobieren." Auch vor der zweiten Regionalliga-Spielzeit der Koblenzer gibt es viele neue Gesichter, und doch findet Evangelos Nessos, dass "man einen absoluten Unterschied merkt". Die Intensität und Professionalität in der Trainingsarbeit sowie den Organisationsabläufen hätten sich enorm gesteigert, und Trainer Sasic findet zu Recht: "Das ist normal und sollte auch so sein." Vor allem aber eines trägt dazu bei, dass TuS Koblenz sich in dieser Saison selbst die Schonzeit des Neulings aufgekündigt hat: die Qualität der Spielereinkäufe.
"Im vergangenen Jahr hatten wir größtenteils Oberliga-Niveau, und so haben wir auch trainieren müssen", erinnert sich Sasic, "jetzt haben wir im Kader nur einen Spieler ohne Regionalliga-Erfahrung. Deswegen wollen wir dieses Jahr eine andere konditionelle Ebene erreichen." Auch den Spielern selbst ist nicht entgangen, unter welchen Voraussetzungen sie sich in dieses Trainingslager begeben haben. "Es ist viel mehr Potenzial da", sagt Anel Dzaka, und für Nessos "spiegelt sich in jeder Einheit, dass viele hier schon Bundesliga oder Zweite Liga gespielt haben." Damit wirkt die Koblenzer Reisegruppe zugleich nicht mehr wie ein Kollektiv motivierter Abenteuerurlauber, sondern wie ein Expeditionskorps, in dem sich jeder seiner Aufgabe zum Gelingen der Mission bewusst ist.
Geht es nach Milan Sasic - und das wird der zweite Schwerpunkt dieser Woche am Meer sein - geschieht das auch im spieltaktischen Verständnis besser gestern als heute. "Manchmal ist man im Fußball machtlos", sagt der Kroate vor seiner vierten Saison bei der TuS, "aber worauf wir Einfluss haben, werden wir Einfluss nehmen - wir arbeiten daran, dass wir andere kontrollieren können." Was sich vor allem in kleinen Details zeigt. Als Sasic zum Beispiel nach dem Trainingsspiel am Sonntagvormittag zum Auslaufen bittet, lautet der eindringliche Befehl: "Über den Platz traben und dabei über die Fehler nachdenken." Von den fünf Jugendlichen war da schon nichts mehr zu sehen.
Christoph Oster
Quelle: http://rhein-zeitung.de/on/05/07/18/sport/r/tus.htm
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Locke
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Maierhöfer lässt schon Tore sprechen
FC Bayern holt Stürmer aus Österreich
In drei Wochen startet die Fußball-Regionalliga Süd. Für die beiden Münchner Teams gibt es zum Auftakt gleich zwei Knaller: Der FC Bayern ist Gastgeber für Jahn Regensburg, mit Teammanager Mario Basler. Der TSV 1860 muß beim Topfavoriten FC Augsburg antreten. So ist es nicht verwunderlich, dass das Vorbereitungsprogramm im beiden Lagern auf Hochtouren läuft. Der FC Bayern II gewann am Samstag ein Testspiel in Rettenberg mit 12:2. Für Trainer Hermann Gerland hat dies aber wenig Aussagekraft: "Wir müssen abwarten, wie es gegen stärkerer Gegner läuft."
Alle Jahre wieder muss der Amateur-Coach mit vielen Problemen kämpfen: "Die Einen sind bei der U-19-Nationalmannschaft, die Anderen bei den Profis, dazu gibt es Verletzte und unser Kapitän Thorsten Fink absolviert einen Trainerlehrgang." Es ist also nicht leicht für Gerland sein Team in Hochform zu bringen und die mannschaftliche Geschlossenheit zu fördern. Es zwickt auch im Sturm, denn Borut Semler fällt wegen eines Kreuzbandrisses noch Monate aus. Jetzt haben die Bayern noch Stefan Maierhöfer vom einem österreichischen Viertligisten aus St. Pölten verpflichtet. Der Zweimeter-Mann hat bisher in den Testspielen überzeugt und Tore am Fließband erzielt. "Jetzt müssen wir aber mal abwarten, wie sich der Junge im Regionalliga-Alltag verkauft", urteilt Gerland über den 22-jährigen gelernten Koch.
Der TSV 1860 hat sich am Samstag beim 10:0 gegen den Kreisligisten SV Gammelsdorf so richtig ausgetobt. Die Tore teilten sich Deptalla, Bukowski (je 3), Schmid, Duhnke, Johnson und Träsch. Trainer Alfons Higl setzte sogar zahlreiche A-Junioren ein. Beim Turnier in Kieslbronn am Sonntag lief es dann nicht mehr so gut für die Löwen. Den einzigen Treffer beim 1:4 gegen den SC Freiburg erzielte Florian Pickel, gegen den 1. FC Kaiserslautern II gab es eine unglückliche 0:1-Niederlage. "Die Helden waren nach dem harten Training der letzten beiden Wochen sichtlich müde", urteilte Amateur-Chef Ernst Tanner. Am kommenden Samstag (17 Uhr) gibt es für den TSV 1860 II eine echte Standortbestimmung. Da bestreitet der Regionalligist ein Testspiel beim Bayernliga-Topfavoriten FC 04 Ingolstadt.
Klaus Kirschner
Quelle: http://www.merkur-online.de/nachrichten ... 15001.html
FC Bayern holt Stürmer aus Österreich
In drei Wochen startet die Fußball-Regionalliga Süd. Für die beiden Münchner Teams gibt es zum Auftakt gleich zwei Knaller: Der FC Bayern ist Gastgeber für Jahn Regensburg, mit Teammanager Mario Basler. Der TSV 1860 muß beim Topfavoriten FC Augsburg antreten. So ist es nicht verwunderlich, dass das Vorbereitungsprogramm im beiden Lagern auf Hochtouren läuft. Der FC Bayern II gewann am Samstag ein Testspiel in Rettenberg mit 12:2. Für Trainer Hermann Gerland hat dies aber wenig Aussagekraft: "Wir müssen abwarten, wie es gegen stärkerer Gegner läuft."
Alle Jahre wieder muss der Amateur-Coach mit vielen Problemen kämpfen: "Die Einen sind bei der U-19-Nationalmannschaft, die Anderen bei den Profis, dazu gibt es Verletzte und unser Kapitän Thorsten Fink absolviert einen Trainerlehrgang." Es ist also nicht leicht für Gerland sein Team in Hochform zu bringen und die mannschaftliche Geschlossenheit zu fördern. Es zwickt auch im Sturm, denn Borut Semler fällt wegen eines Kreuzbandrisses noch Monate aus. Jetzt haben die Bayern noch Stefan Maierhöfer vom einem österreichischen Viertligisten aus St. Pölten verpflichtet. Der Zweimeter-Mann hat bisher in den Testspielen überzeugt und Tore am Fließband erzielt. "Jetzt müssen wir aber mal abwarten, wie sich der Junge im Regionalliga-Alltag verkauft", urteilt Gerland über den 22-jährigen gelernten Koch.
Der TSV 1860 hat sich am Samstag beim 10:0 gegen den Kreisligisten SV Gammelsdorf so richtig ausgetobt. Die Tore teilten sich Deptalla, Bukowski (je 3), Schmid, Duhnke, Johnson und Träsch. Trainer Alfons Higl setzte sogar zahlreiche A-Junioren ein. Beim Turnier in Kieslbronn am Sonntag lief es dann nicht mehr so gut für die Löwen. Den einzigen Treffer beim 1:4 gegen den SC Freiburg erzielte Florian Pickel, gegen den 1. FC Kaiserslautern II gab es eine unglückliche 0:1-Niederlage. "Die Helden waren nach dem harten Training der letzten beiden Wochen sichtlich müde", urteilte Amateur-Chef Ernst Tanner. Am kommenden Samstag (17 Uhr) gibt es für den TSV 1860 II eine echte Standortbestimmung. Da bestreitet der Regionalligist ein Testspiel beim Bayernliga-Topfavoriten FC 04 Ingolstadt.
Klaus Kirschner
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Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.