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Mission Klassenerhalt beginnt
Eschborn. Am vergangenen Sonntag hat Ramon Berndroth die Spvgg. Bayreuth noch einmal beobachtet. Nicht zum ersten Mal. Und wieder hat der Trainer des FC Eschborn festgestellt: «Die spielen wirklich gut.» Bayreuth ist also Favorit im ersten Spiel der Regionalliga Süd am Samstag (14.30 Uhr) zwischen dem gastgebenden Aufsteiger aus der Bayernliga und dem Neuling aus der Oberliga Hessen.
Auch wenn der FC Eschborn am Mittwoch beim Dieburger A-Ligisten SV Mosbach noch ein lockeres 19:0 erreichte – der wertvollste Test war die Partie letztes Wochenende bei Liga-Konkurrent TuS Koblenz. Das 0:2 habe gezeigt: «Wir sind noch nicht in der Regionalliga angekommen», sagt Berndroth und fordert Geduld mit seiner Mannschaft. Um an der Entwicklung zu arbeiten, gibt es in diesem Monat jede Menge Möglichkeiten: Regionalliga-Spiele in Bayreuth, gegen Darmstadt (13. August), gegen 1860 München II (24. August) und beim VfB Stuttgart II (28. August), das Hessenpokal-Finale gegen den OFC (10. August), das DFB-Pokalspiel gegen Nürnberg (21. August) und ein Bezirkspokalspiel beim Oberligisten Wörsdorf (31. August). «Da bin ich gefordert, das Training gut zu dosieren», erklärt Berndroth, sagt aber auch: «Die Spieler machen ja nichts als Fußball, und ich bin sicher, dass sie lieber spielen als trainieren.»
So gesehen ist auch der Trainer froh, dass die Saison jetzt beginnt – wenn auch noch ohne die ein oder zwei hochkarätigen Verstärkungen, die er sich noch gewünscht hätte. Die kann sich Eschborn frühestens nach den Pokalspielen und den erwarteten zusätzlichen Einnahmen leisten. Immerhin kam die Mannschaft ohne Verletzungen durch die Vorbereitung. Nach Bayreuth fährt schon am Freitagabend der gesamte Kader mit, «als teambildende Maßnahme», erklärt der Trainer, in der Anfangsformation wird außer Simon aber noch kein Neuzugang stehen.
Das Programm: Elversberg – Karlsruher SC II, Hoffenheim – Kaiserslautern II, Pfullendorf – Wehen (alle Freitag: 19 Uhr); Darmstadt – Aalen (Freitag: 19 Uhr); Augsburg – 1860 München II, Koblenz – VfB Stuttgart II, K. Stuttgart – Trier, Bayern München II – Regensburg, Bayreuth – Eschborn (alle Samstag: 14.30 Uhr). (kes)
Wehen und Darmstadt kämpfen um Titel, Eschborn gegen Abstieg
Frankfurt (dpa) Aufstieg in die 2. Bundesliga lautet die Parole des SV Wehen und von Darmstadt 98 für die am Freitag beginnende Saison in der Fußball-Regionalliga Süd. «In dieser Liga können wir nicht überleben», sagte «Lilien»-Trainer Bruno Labbadia und ist sich darin einig mit seinem Taunussteiner Kollegen Djuradj Vasic. Kleinere Brötchen muss dagegen Neuling 1. FC Eschborn backen. «Ich wäre schon sehr froh, wenn wir die Klasse halten können», sagte Trainer Ramon Berndroth vor der Auftakt-Begegnung am Samstag (14.30 Uhr) beim Mit-Aufsteiger Spvgg. Bayreuth.
Den Weg zur Verbesserung des dritten Platz der Vorsaison will der SV Wehen mit einem Erfolg am Freitag (19 Uhr) beim SC Pfullendorf ebnen. Die Teils holprigen Testspiele lassen die Probleme von Vasic beim Formen eines homogenen Teams erahnen. Denn die hohe Fluktuation hat schon Tradition am Halberg. Elf Spieler gingen, zwölf kamen. Der Ex-Mainzer Sandro Schwarz fehlt zum Start ebenso wie Patrick Wittich (Kaiserslautern) und die Stammkräfte Dajan Simac und Jurij Krause. Von den Neuzugängen können sich der ehemalige Freiburger Torge Hollmann sowie die Stürmer Suad Rahmanovic (Stuttgarter Kickers) und Claudius Weber (Mainz) Hoffnungen auf ein Punktspiel-Debüt machen. «Die anderen brauchen noch Zeit, sich an unser System zu gewöhnen», sagte Vasic.
Beim hessischen Konkurrenten Darmstadt 98, der von den Liga-Trainern neben Augsburg und Hoffenheim ähnlich hoch gehandelt wird wie Wehen, wird auf Routine gesetzt. Mit den erstliga-erfahrenen Jürgen Kramny (Mainz), Markus Beierle (Frankfurt/Rostock/1860 München) und Michael Anicic (Frankfurt/Freiburg) sowie den früheren Zweitligaprofis Abdoul Thiam (Ahlen) und Nduka Anyanwu (Dresden/Neuzugang vom SV Weingarten) soll der Sprung von Platz 5 an die Liga-Spitze gelingen. «Die Spieler können uns weiter helfen», sagte Labbadia nach der gelungen Testphase, die am Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfR Aalen nahtlos fortgesetzt werden soll.
«Ein paar erfahrene Spieler machen noch kein Team», sorgt sich Eschborns Trainer Berndroth beim Kampf um den Klassenerhalt um Qualität. Torhüter Sven Schmitt sowie die Feldspieler Burhanettin Kaymak, Oscar Corrochano, Matthias Dworschak, Stefan Simon und Saber Ben Neticha sollen die Stützen der Mannschaft sein. «Die anderen brauchen Zeit und Geduld», meinte Berndroth. Mit Thorsten Procher, einem Redakteur von «rheinmaintv», hat der 53-Jährige einen Spieler im Kader, der im Internet-Auktionshaus «ebay» für 5705 Euro seinen Platz ersteigerte. «Wenn wir mit einem Punkt aus Bayreuth zurückkehren, wäre das toll», sagte der Ex-Coach von Kickers Offenbach nach mehrfachen Beobachtungen des Gegners. «Die können kicken», lautete sein Fazit.
Lob vom Gegner
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Tino
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Lob vom Gegner
Wir meng die Oltstodt jawoll!