SpVgg Bayreuth - VfR Aalen (9. Spieltag 24.09.2005)

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Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Aus dem morgigen NK:

Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben
25.09.2005 15:06
Altstädter nach 2:0 über den VfR Aalen in der Regionalliga erstmals auf einem einstelligen Tabellenplatz


fussball
Von Herbert Steininger
Aalens Trainer Frank Wormuth hatte die 90 Minuten schnell zusammengefasst: „Mikheil Sajaia machte den Unterschied.” Der quirlige Georgier hatte im ausgeglichen verlaufenen ersten Abschnitt die Altstädter nach einer sehenswerten Endler-Flanke in seiner unnachahmlichen Art in Front gebracht (27.) und wesentlichen Anteil daran, dass sich die Altstädter im dritten schweren Spiel binnen einer Woche erst einmal auf ihre Defensivqualitäten verlassen konnten. „Das habe ich meiner Mannschaft in der Pause erstmalig auch aufgetragen. Wenn sie sich stark genug fühlt, soll sie sich zurück fallen lassen”, meinte SpVgg-Coach Gino Lettieri.

Und wenn man einen Kapitän Mayr, einen Rekonvaleszenten Demel (für den kurzfristig wegen einer Magenverstimmung passenden Konjevic) und einen Routinier Walther (für den gesperrten Contala) sowie einen agilen Youngster Matiasovits im Deckungsbereich weiß, die allesamt eine bärenstarke Leistung ablieferten, dann reicht auch einmal eine eher durchschnittliche spielerische Vorstellung in einer Partie ohne große Höhepunkte. „Man muss immer bedenken, dass das Spiel in Wehen unheimlich Kraft gekostet hat”, gab der Bayreuther Übungsleiter zu verstehen.

Gleichwohl profitierten die Altstädter auch davon, dass die Aalener wieder einmal mit ihrem Problem nicht fertig wurden: Nämlich dem erfolgreichen Abschluss. „Wir haben sicherlich unsere Qualitäten, doch das Toreschießen gehört derzeit nicht dazu”, gab Wormuth nach lediglich vier Treffern in neun Spielen ehrlich zu.

Zwar wussten seine Schützlinge technisch über weite Strecken zu überzeugen, doch am gegnerischen Strafraum war Endstation. Klare Gelegenheiten ließen sich somit an den Fingern einer Hand abzählen, ergaben sich aber auch nur aus Standardsituationen oder Weitschüssen. Ernsthaft geprüft wurde SpVgg-TW Gebauer bis auf einen Schussversuch von Coulibaly kaum (42.).

Doch auch auf der Gegenseite übten sich die Altstädter eher in Zurückhaltung. „Meine Mannschaft sollte auf einen erfolgreichen Konter warten und dann den Sack zumachen”, erinnerte Lettieri an seine Pausenansprache. Dass es dann bis zur 89. Minute dauerte, ehe die Entscheidung fiel, lag daran, dass der eingewechselte Geiger nach einem tollen Solo nur das Außennetz traf (66.), oder der vor allem im zweiten Durchgang enorm nach hinten arbeitende Driller an TW Wulnikowski scheiterte (85.). Der Routinier war es auch, der geschickt den eingewechselten Fuchs einsetzte: Völlig frei stehend und nicht, wie es die Aalener gesehen haben wollten, in Abseitsposition, sorgte der Ex-Pfullendorfer für das 2:0.

SpVgg Bayreuth: Gebauer - Endler, Mayr, Demel, Wiesner - Matiasovits, Walther, Mendez (65. Arancino), Seufert (58. Geiger) - Driller, Sajaia (82. M. Fuchs).

VfR Aalen: Wulnikowski - Schiele (21. Stickel), Metzelder, da Silva, Hillebrand - Christ, Zedi, Maier (63. Khalil), Demirkiran - Okic (63. Zydko), Coulibaly.

SR: Dr. Fleischer (Hallstadt); Zuschauer: 2050; Ecken: 4:3.

Tore: 1:0 Sajaia (27.), 2:0 M. Fuchs (89.).

Gelbe Karten: Driller - Stickel, da Silva.
Carvetto
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Beitrag von Carvetto »

Trainerstimmen:

Lettieri: „Haben noch nichts erreicht”
25.09.2005 12:15


Frank Wormuth (VfR Aalen): „Ich muss die Bayreuther zu ihrer Serie beglückwünschen. Bei uns sieht es momentan eher negativ aus. Sajaia machte letztlich den Unterschied. Nach dem Führungstreffer konnten sich die Bayreuther dann zurück fallen lassen und die Räume eng machen.

Für uns ergaben sich keine zwingenden Chancen, und ich hatte tatsächlich auch nur Mitte der zweiten Halbzeit das Gefühl, dass wir einen Treffer markieren könnten. Der Gegner stand gut gestaffelt - und wir waren für Konter offen.

Wir werden auch aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und den Kopf nicht in den Sand stecken.”

Gino Lettieri (SpVgg Bayreuth): „Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und wir haben eine unserer beiden Chancen dank Mika Sajaia genutzt, der sich auf engstem Raum durchgesetzt hat. Doch machte nicht nur Mika den Unterschied, sondern auch Mayr und Demel, die eine starke Leistung zeigten - ohne die anderen abzuwerten.

Da es am Mittwoch ein recht hartes Spiel für uns war und wir viel Kraft gelassen haben, haben wir uns in der zweiten Halbzeit zurück gezogen. In der Defensive sind wir gut gestanden und haben uns den Dreier auch verdient.

Unser Kader wächst immer besser zusammen, jeder ist ersetzbar. Ingo Walther und Martin Driller haben durch ihre Routine gezeigt, dass sie wichtige Spieler für uns sind. Wir haben noch nichts erreicht und müssen weiter an uns arbeiten. Wir wollen diese Serie auskosten, so lange es geht, weiter Gas geben und auch künftig mitnehmen, was man kriegt. Diese Liga ist nämlich brutal schwer.” st.
sam
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Beitrag von sam »

8. PLatz in der Tabelle.

Sauber Jungs - wär hätte das vorher gedacht. Mir platzen schon die ganzen T-Shirts, so schwillt meine Brust an! :lol: Und das als Neuling.

Respekt - Respekt - Respekt.


Und jetzt in Pfullendorf nachlegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
Jean S.
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Beitrag von Jean S. »

aus der bayerischen rundschau von morgen....

Die Erfolgsserie der SpVgg Bayreuth nimmt allmählich fast schon beängstigende Züge an. Vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten SC Pfullendorf feierten die Lettieri-Schützlinge ihren dritten Sieg in Folge und kletterten ins Tabellenmittelfeld. „Der Unterschied war heute Sajaja“ so Aalens Coach Frank Wormuth, dessen Stuhl beim selbsternannten Aufstiegsaspiranten nach der vierten Niederlage in Folge bedenklich wackelt“. „Wie der das macht ist schon sehenswert“ staunte VfR-Coach Frank Wormuth, dessen Stuhl nach der vierten Niederlage in Folge bedenklich wackelt, beim Anblick der Fernsehbilder im VIP-Raum. In einer Bewegung stoppte er das Leder und bugsierte es ohne sichtbare Verzögerung direkt in die Maschen zu seinem fünften Saisontreffer. „Er kann auf engstem Raum einfach Sachen, die nicht viele beherrschen“ zeigte sich Lettieri angetan, der die Teamleistung immer wieder in der Vordergrund rückte. „Wir laufen viel, während der Gegner den Ball laufen lässt“. Und da machte sich ein winziges Detail bemerkbar, dass im Vorfeld für Lettierische Hektik sorgte. Nach Contala (Gelbsperre) fiel kurzfristig auch noch Manndecker Konjevic (Darmgrippe) aus. Diese Personalie forderte des Coaches Improvisationskünste. Neben Last-Minute-Schnäppchen Ingo Walther beorderte er Benjamin Demel in die Startformation. Und der sollte zu einem entscheidenden Faktor werden. „Man hat nach der harten Woche die beiden frischen Kräfte in unserer Elf positiv gemerkt“ so der Coach noch zurückhaltend, ehe er für seine Verhältnisse ungewöhnlich ins Schwärmen geriet: „Der Unterschied heute war nicht nur Sajaja. Vielmehr hatten wir in der Defensive mit Mayr und Demel zwei überragende Akteure“. Wie wahr: Gegen technisch versierte und spielstarke Aalener degradierten die beiden Miguel Coulibaly und Marco Christ fast zu Statisten und glänzten ihrerseits mit einem sehenswerten Ballvortrag. Ein langer Ball von Demel war es auch den der immer stärker werdende Endler weiterleitete zu Sajaja, der in seiner unnachahmlichen Art einnetzte. Ob des Kräfteverschleißes nach der englischen Woche, die ob der vom Coach verordneten effizienten Spielweise erst spät Spuren hinterließ, avancierte einer zum Glücksgriff, mit dem der Coach zuletzt haderte: Martin Driller. Seine immense Laufarbeit nach der Pause gegen Ex-Profi Rudi Zedi war bemerkenswert. Fast noch erstaunlicher, dass der Oldie noch die Kraft für effektive Spielzüge hatte. Erst scheiterte er an Wulnikowski (87.) ehe er einen trockenen Doppelpaß mit Joker Fuchs spielte, der in seinem zweiten Spiel zum zweiten Mal nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung einnetzte. „Wir haben noch nichts erreicht“ hob Lettieri aber auch nach dem Spiel ohne den Anflug von Überheblichkeit warnend den Zeigefinger: „Jetzt müssen wir nachlegen. Und wenn wir die erste Stufe meinen Saisonplanes erreicht haben, sag ich euch Bescheid“. Einen Teil seines Stufenplanes scheint er erreicht zu haben. Durch die beiden Neuzugänge Wiesner und Walther lassen sich Ausfälle nahezu nahtlos kompensieren. „Wir wachsen immer mehr zu einer Einheit“ stellte Lettieri nach dem ersten Spiel ohne ein Gegentor nicht unzufrieden fest. Ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zum Klassenerhalt. Von mehr spricht man in Bayreuth trotz der kleinen Serie nicht. „Wir müssen auf dem Boden bleiben“ so der Coach, dem nichts mehr wiederstrebt als grundlose Überheblichkeit: „Noch haben wir gar nichts erreicht“ meint er und nimmt seine Mannen damit weiter in die Pflicht „wir sollten uns bewusst sein, dass die meisten anderen Teams spielstärker als wir und besser besetzt sind“. Aber er hat bereits zu diesem frühen Saisonzeitpunkt eine Mannschaft geformt. Genau das, was den Aalenern fehlt. Und auch in der Klasse unbezahlbar ist.
Bayreuth: Gebauer – Wiesner, Demel, Mayr, Endler – Seufert (58. Geiger), Matiasovits, Mendez (65. Arancino), Walther – Sajaja (83. Fuchs), Driller.
Aalen: Wulnikowski – Schiele (22. Stickel), Metzelder, Da Silva, Hillebrand – Meier (63. Zydko), Demirkiran, Zedi, Okic (63. Khalil) – Christ, Coulibaly.
Schiedsrichter: Dr. Fleischer (Neuburg/Donau).
Gelbe Karten: - / Stickel, Metzelder.
Tore: 1:0 Sajaja (26.), 2:0 Fuchs (89.).
Zuschauer: 2050.





Andreas Bär
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Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Chris85
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Beitrag von Chris85 »

wie immer sehr geil zu lesen. lob an den verfasser!
Wer nicht hüpft, der ist ein Schwabe... HEY HEY!!!
Zebra
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Beitrag von Zebra »

Klar hat Lettieri recht, Bayreuth hat noch nix erreicht. Mit den paar Punkten steigt man definitiv ab.

Aber nach dem Stotterstart hat Bayreuth gezeigt, dass man stark genug ist die Klasse zu halten. Nach etwas Gewürge ist man jetzt in der Liga angekommen und die Spieler wie die Fans haben das Gefühl, dass man die notwendige Anzahl an Spielen gewinnen kann um erstmal drin zu bleiben. Und das Gefühl, das es reichen könnte, wenn nix ganz Übles passiert, ist doch was Feines. Was will man mehr als Aufsteiger?

Der MSV hat ja auch gerade mit Hängen und Würgen den Club geschlagen und jetzt hoffe ich sehr, dass die SpVgg als Vorbild dient. Der erste mühsame Sieg gegen Regensburg hat doch sehr geholfen und langsam wird es souveräner. Klar geht's nicht so locker wie in der Oberliga, aber es ist numal ne höhere Liga und dafür ist ja auch nächstes Jahr noch Zeit.

Und was die Zuschauerzahl betrifft - 2050 liegt doch immer noch über der Kalkulation. Also was soll's? Nun gegen Pfullendorf: da gibt's doch bestimmt auch mehr als nen Blumenpott zu holen! Dann wird's auch gegen die kleinen Bayern voller.
Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Zebra hat geschrieben:Und was die Zuschauerzahl betrifft - 2050 liegt doch immer noch über der Kalkulation.
Aber nach 2 Siegen in Folge und idealem Fußballwetter hat nicht nur mich die Resonanz enttäuscht. Ich hatte eigentlich schon erwartet, dass die 3000 geknackt würden. Aber so ist eben Bayreuth :cry: Aber den anderen Bayreuther Spitzenvereinen ging es am Wochenende nicht viel besser. Seltsam, ganz seltsam!
"Die OLDSCHDOD ist ein Verein, der einen in den Wahnsinn treibt" (unbekannter Fan)
Rotmainboy
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Beitrag von Rotmainboy »

Vor allem wenn man überlegt das Haspo nur 450 und der ESV nur 800 Zuschauer hatten, kann man mit 2050 Zuschauern schon noch zufrieden sein, aber trotzdem ist die Resonanz etwas enttäuschend.

Aber beim Eishockey haben jetzt vielleicht auch einige begriffen das es sportlich meist um wenig bis gar nichts geht, und das bei den Eintrittspreisen.
Oldschdod, Oldschdod ruft`s ausm Wald
Zidane
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Beitrag von Zidane »

nur ne kleine info zur zuschauerresonanz!

am samstag war auch das landesliga-derby zwischen selbitz und hof!

man hörte von ca. 2000 bis 2500 zuschauer in selbitz??!!! kanns nicht genau bestätigen... hab nur ne schätzung per telefon erhalten!!

vielleicht ne kleine erklärung warum bei uns "nur" 2050 zuschauer waren!!
Ein Bayreuther
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Beitrag von Ein Bayreuther »

Stimmt. Obwohl doch einige Besucher aus dem Raum Hof/Wunsiedel da waren, dürfte der Großteil von da oben am Samstag gefehlt haben. Aber öffentlich bekennt sich da eh niemand dazu ;-)
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schorschla
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Beitrag von schorschla »

laut frankenpost warens 3000 (davon 2800 zahlende)... und darunter sicher auch einige bayreuther. ich als "neutraler" hätte es mir auch angeschaut, wenn nicht die oldschdod gekickt hätte... soviel respekt muss sein :wink:
keine handbreit den rassisten.
Ralle
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Beitrag von Ralle »

Servus! Erstmal Glückwunsch vom FCA zum zweiten Sieg! Hab mir den Spielbericht im BR angeschaut und muß sagen Lettis Buben haben überzeugt. Auch wenn ich vom letzten Mittwoch noch bestätigen kann daß Aalen z.Z. nicht gerade superstark ist.
Wir haben uns ja bekanntermaßen über unsern fünften Sieg in Folge gefreut, trotzdem auch noch nichts erreicht. Aber wie es ist Tabellenführer zu sein haben wir in Liga 3 seit dem 4.Spieltag 98/99 nicht mehr erlebt.
Mit eurer truppe muß der Klassenerhalt auf jeden Fall zu schaffen sein (sind ja auch ehemalige FCA ler dabei :wink: ) und über die Qualität eines Gino braucht man sicher nicht diskutieren.
Unsere Vereine haben höchstens noch ein gemeinsames Problem:
beide zu wenig Zuschauer...

Na dann, Gruß vom FCA und bis demnächst
Justfleisch
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Beitrag von Justfleisch »

....unser 3. sieg bittesehr :wink: . danke für die blumen. die zuschauerresonanz wird sich auch noch ändern. der bayreuther ansich braucht sei zeit... 8)
oldschdodd-fan
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Beitrag von oldschdodd-fan »

Spielbericht der Aalener Homepage

Bayreuth selbstsicher und souverän

Bereits das 7. Spiel ohne Sieg bescherte uns am vergangenen Samstag die Spielvereinigung aus Bayreuth. Dabei hatten wir nach anfänglichen Schwierigkeiten die Chance, den Führungstreffer zuerst durch Demirkiran, später durch Coulibaly zu erzielen. Doch Bayreuth-Stürmer Mikheil Sajaia brachte den Gastgeber in Führung. Gut Aufgebaute Konterchancen versandeten meist im Aalener Sturm. So ließ die Halbzeitpause die Aalener Fans hoffen, dass die Jungs den Entscheidenden Treffer zum Ausgleich bald schaffen würden. Und die Wormuth-Truppe verschärfte die Spielweise dann auch in der zweiten Halbzeit.

Aus einer Standartsituation hätte der Ausgleich gelingen können. Freistoß durch Marco Christ - Rudi Zedi kam allerdings mit dem Kopf nicht mehr ran, und so war auch diese Situation für die Spielvereinigung eher harmlos.

In der 88. Minute folgte dann der Treffer zum 2:0 durch Fuchs - und deckte damit auch einen Fehler in der Aalener Abwehrarbeit auf.

Aalens Cheftrainer Wormuth konstatierte danach: "Unsere Offensivarbeit ist nach wie vor recht schwach. Wir haben zum wiederholten Male unsere Torchancen nicht verwertet". Nun wird er noch in dieser Woche seine Konzeption zur Verbesserung der Situation vorlegen. Hoffen wir, dass darin ein schneller Weg zum mehr Siegen und zu attraktivem Fußball bestand hat.

Randnotiz: Verletzungsbedingt fiel der eingesetzte Michael Schiele bereits nach wenigen Minuten aus. Er zog sich ein Platzwunde zu. Zwar wurde er sofort mit mehreren Stichen genäht, wird aber sicherlich einige Tage ausfallen.
Eckes
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Beitrag von Eckes »

Zur Zuschauerzahl: 2050 zahlende Z. sind (trotz des zeitgleichen Aufeinandertreffens von Selbitz u. Hof) enttäuschend. Gerade nach dem erfolgreichen Spiel gegen Regensburg (eins, von dem man evtl. noch in Jahren sprechen wird u. davon gabs in der jüngeren Historie nicht viele) und dem unmittelbar folgenden Auswärtssieg in Wehen hätte man bei strahlendem Sonnenschein (diese Ausrede fällt schon mal weg ;) schon etwas mehr erwarten dürfen. Vielleicht war es der Gegner, der beim potentiellen Gelegenheitspublikum nicht übermäßig zog frei nach dem Motto "Aalen, schbiln die net zweida Licha?" oder "Aalen, do is amol mei Audo stehgebliem in die 70er Joa, oba dass die an Verein ham, wussd ich ned".
Vielleicht hatten einige ihr Monatsbudget von 10€ für Sportveranstaltungen pro Monat schon ausgereizt. Nicht zu vergessen auch, dass jetzt auch Hecken zu schneiden, Blumenzwiebeln einzukellern oder Gartenhäuschen zu streichen ist. Zu hoffen bleibt, dass die, die am Samstag da waren das Spiel in ihrem Bekanntenkreis nicht allzu mies machen nach dem Motto "naja gwunna ham sa, owa die annern worn aa schwoch und vil ham unnara aa net gebrochd" (derartige Aussagen hab ich am Sa. nach dem Spiel in meiner Umgebung vernommen).
Bleibt zu hoffen, dass der Trend anhält und dann in zweieinhalb Wochen gegen die Bayern II wieder ein Aufwärtstrend bei den Zuschauern zu verzeichnen ist. Über jeden aus dem Landkreis Hof würde man sich natürlich freuen (hoffentlich ist auf der A9 bei Hof am 15.10. nicht schon Schneekettenpflicht;)
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