SpVgg Bayreuth - FC Bayern II (11. Spieltag 15.10.2005)
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Carvetto
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Quelle: Nordb. Kurier
Lehrstunde für Talentschuppen
16.10.2005 19:29
Altstädter führten Zweite des FC Bayern München eine Halbzeit lang vor - 4:0
Fussball
Von Herbert Steininger
Was der dritte Heimerfolg hintereinander wert war, wird sich spätestens am kommenden Freitag um 19 Uhr zeigen, wenn die Oberfranken ihre Visitenkarte auf Degerlochs Höhen bei den ebenfalls als Favorit gehandelten Stuttgarter Kickers (14.) abgeben.
Höherer Erfolg möglich
Der Altstädter Coach konnte sich nach dem Schlusspfiff ein breites Grinsen nicht verkneifen - war es für ihn als ehemaligen Sechziger doch eine doppelte Genugtuung, den „Roten” eine derart demütigende Niederlage beigebracht zu haben. Die unter dem Strich mehr als verdient für das Team von der Säbener Straße war. Denn hätten die Bayreuther angesichts des klaren Halbzeitstandes im zweiten Abschnitt nicht deutlich zurück geschaltet, wer weiß, wie hoch die Packung für die Bayern, bei denen der erst 16-jährige Rechtsverteidiger Celozzi noch den besten Eindruck hinterließ, wohl geworden wäre.
„Haben nicht mitgespielt”
„Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, wir haben ja nicht mitgespielt”, kommentierte der Münchner Coach Hermann Gerland nach dem Schlusspfiff des sicheren Unparteiischen Hartmann (Krugzell) eher wortkarg das, was sich seine Schützlinge zuvor auf dem Spielfeld erlaubt hatten. 45 Minuten wurden sie von den wie entfesselt aufspielenden Altstädtern geradezu vorgeführt, kamen ihren Gastgebern durch haarsträubende Fehler entgegen, was diese konsequent und eiskalt ausnutzten.
Routiniers versagten
Bezeichnenderweise unterliefen diese fatalen Unkonzentriertheiten ausgerechnet den Routiniers in der blutjungen Münchner Mannschaft. Beim ersten Gegentor durch den überragenden Sajaia (8.) ließ sich Abwehrchef Saba düpieren, und beim 2:0 nur 50 Sekunden später unterlief der schon in der Champions League zum Einsatz gekommene Torhüter Rensing eine Contala-Flanke, die der nachsetzende Driller in gekonnter Manier mit dem Außenrist über die Linie bugsierte (9.).
Die 4000 Zuschauer trauten ihren Augen nicht, und offenbar waren sich die Altstädter Akteure auch noch nicht so recht bewusst, was sich soeben abgespielt hatte. Nur so war zu erklären, dass die Oberbayern wieder ins Spiel fanden. Freilich blieben echte Chancen Mangelware: Nur ein Kopfball des schon bei den Altstädtern zum Vorspielen angetretenen 2,02-m-Schlaks Meierhofer sorgte für Gefahr des ansonsten von Gebauer sicher gehüteten SpVgg-Gehäuses (17.), das Leder zischte aber knapp am rechten Pfosten vorbei.
Zweiter Doppelschlag
Doch mit fortlaufender Spieldauer und einem Blick auf die Anzeigentafel wurden den Altstädtern offenbar bewusst, welche Chance sich an diesem Nachmittag eröffnete: Und die wurde am Schopf gepackt - wiederum mit gütiger Unterstützung der Bayern-Deckung. In der 40. Minute wurde der immer besser in die Rolle des Spielmachers findende Mendez im Strafraum durch Mauersberger von den Beinen geholt, und Driller krönte seine starke Vorstellung mit dem verwandelten Elfmeter zum 3:0. Abermals Sajaia machte mit dem zweiten Doppelschlag zum 4:0 nach einem erneuten Aussetzer - diesmal von Niedermeier - bereits alles klar (43.).
Schweres Programm
Klar war auch, dass sich die Altstädter im zweiten Durchgang zurück nehmen würden, sind die kommenden Aufgaben mit den Spielen gegen Stuttgart, die TSG Hoffenheim (5.), beim SV Elversberg (3.), gegen TuS Koblenz (2.), beim Spitzenreiter FC Augsburg und zum Vorrundenfinale gegen Darmstadt 98 (4.) doch nicht von schlechten Eltern. Es sprach allerdings für ihre starke Vorstellung, dass selbst mit angezogener Handbremse nichts mehr anbrannte. Die Bayern, die seit mittlerweile 517 Minuten ohne Punktspieltor sind, konnten sich sogar noch bei Torhüter Rensing bedanken, als er in der 55. Minute gegen Drillers Direktschuss und in der 68. Minute einen Alleingang von Sajaia klärte. Und beim Unparteiischen, der in der 83. und 85. Minute bei elfmeterreifen Situationen mit Beteiligung des auffälligen und viel für den Spielaufbau leistenden Seufert und des eingewechselten Geiger nicht erneut auf den Punkt zeigte.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Endler, Mayr, Konjevic, Walther - Demel (74. Matiasovits), Mendez, Contala (62. Heckenberger), Seufert - Driller (71. Geiger), Sajaia.
FC Bayern München II: Rensing - Celozzi, Niedermeier, Saba, Mauersberger - Fab. Müller (33. Rehm), Zimmermann, Stegmayer (14. Fürstner), Steinhöfer - Meierhofer (65. M. Görlitz), Yilmaz.
SR: Hartmann (Krugzell); Zuschauer: 4000; Ecken: 2:3.
Tore: 1:0 Sajaia (8.), 2:0, 3:0 Driller (9. und 41. - Foulelfmeter), 4:0 Sajaia (43.).
Lehrstunde für Talentschuppen
16.10.2005 19:29
Altstädter führten Zweite des FC Bayern München eine Halbzeit lang vor - 4:0
Fussball
Von Herbert Steininger
Was der dritte Heimerfolg hintereinander wert war, wird sich spätestens am kommenden Freitag um 19 Uhr zeigen, wenn die Oberfranken ihre Visitenkarte auf Degerlochs Höhen bei den ebenfalls als Favorit gehandelten Stuttgarter Kickers (14.) abgeben.
Höherer Erfolg möglich
Der Altstädter Coach konnte sich nach dem Schlusspfiff ein breites Grinsen nicht verkneifen - war es für ihn als ehemaligen Sechziger doch eine doppelte Genugtuung, den „Roten” eine derart demütigende Niederlage beigebracht zu haben. Die unter dem Strich mehr als verdient für das Team von der Säbener Straße war. Denn hätten die Bayreuther angesichts des klaren Halbzeitstandes im zweiten Abschnitt nicht deutlich zurück geschaltet, wer weiß, wie hoch die Packung für die Bayern, bei denen der erst 16-jährige Rechtsverteidiger Celozzi noch den besten Eindruck hinterließ, wohl geworden wäre.
„Haben nicht mitgespielt”
„Zum Spiel kann ich nicht viel sagen, wir haben ja nicht mitgespielt”, kommentierte der Münchner Coach Hermann Gerland nach dem Schlusspfiff des sicheren Unparteiischen Hartmann (Krugzell) eher wortkarg das, was sich seine Schützlinge zuvor auf dem Spielfeld erlaubt hatten. 45 Minuten wurden sie von den wie entfesselt aufspielenden Altstädtern geradezu vorgeführt, kamen ihren Gastgebern durch haarsträubende Fehler entgegen, was diese konsequent und eiskalt ausnutzten.
Routiniers versagten
Bezeichnenderweise unterliefen diese fatalen Unkonzentriertheiten ausgerechnet den Routiniers in der blutjungen Münchner Mannschaft. Beim ersten Gegentor durch den überragenden Sajaia (8.) ließ sich Abwehrchef Saba düpieren, und beim 2:0 nur 50 Sekunden später unterlief der schon in der Champions League zum Einsatz gekommene Torhüter Rensing eine Contala-Flanke, die der nachsetzende Driller in gekonnter Manier mit dem Außenrist über die Linie bugsierte (9.).
Die 4000 Zuschauer trauten ihren Augen nicht, und offenbar waren sich die Altstädter Akteure auch noch nicht so recht bewusst, was sich soeben abgespielt hatte. Nur so war zu erklären, dass die Oberbayern wieder ins Spiel fanden. Freilich blieben echte Chancen Mangelware: Nur ein Kopfball des schon bei den Altstädtern zum Vorspielen angetretenen 2,02-m-Schlaks Meierhofer sorgte für Gefahr des ansonsten von Gebauer sicher gehüteten SpVgg-Gehäuses (17.), das Leder zischte aber knapp am rechten Pfosten vorbei.
Zweiter Doppelschlag
Doch mit fortlaufender Spieldauer und einem Blick auf die Anzeigentafel wurden den Altstädtern offenbar bewusst, welche Chance sich an diesem Nachmittag eröffnete: Und die wurde am Schopf gepackt - wiederum mit gütiger Unterstützung der Bayern-Deckung. In der 40. Minute wurde der immer besser in die Rolle des Spielmachers findende Mendez im Strafraum durch Mauersberger von den Beinen geholt, und Driller krönte seine starke Vorstellung mit dem verwandelten Elfmeter zum 3:0. Abermals Sajaia machte mit dem zweiten Doppelschlag zum 4:0 nach einem erneuten Aussetzer - diesmal von Niedermeier - bereits alles klar (43.).
Schweres Programm
Klar war auch, dass sich die Altstädter im zweiten Durchgang zurück nehmen würden, sind die kommenden Aufgaben mit den Spielen gegen Stuttgart, die TSG Hoffenheim (5.), beim SV Elversberg (3.), gegen TuS Koblenz (2.), beim Spitzenreiter FC Augsburg und zum Vorrundenfinale gegen Darmstadt 98 (4.) doch nicht von schlechten Eltern. Es sprach allerdings für ihre starke Vorstellung, dass selbst mit angezogener Handbremse nichts mehr anbrannte. Die Bayern, die seit mittlerweile 517 Minuten ohne Punktspieltor sind, konnten sich sogar noch bei Torhüter Rensing bedanken, als er in der 55. Minute gegen Drillers Direktschuss und in der 68. Minute einen Alleingang von Sajaia klärte. Und beim Unparteiischen, der in der 83. und 85. Minute bei elfmeterreifen Situationen mit Beteiligung des auffälligen und viel für den Spielaufbau leistenden Seufert und des eingewechselten Geiger nicht erneut auf den Punkt zeigte.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Endler, Mayr, Konjevic, Walther - Demel (74. Matiasovits), Mendez, Contala (62. Heckenberger), Seufert - Driller (71. Geiger), Sajaia.
FC Bayern München II: Rensing - Celozzi, Niedermeier, Saba, Mauersberger - Fab. Müller (33. Rehm), Zimmermann, Stegmayer (14. Fürstner), Steinhöfer - Meierhofer (65. M. Görlitz), Yilmaz.
SR: Hartmann (Krugzell); Zuschauer: 4000; Ecken: 2:3.
Tore: 1:0 Sajaia (8.), 2:0, 3:0 Driller (9. und 41. - Foulelfmeter), 4:0 Sajaia (43.).
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Justfleisch
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sam
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www.merkur-online.de:
Zwei bittere Nachmittage
1:4 und 0:4 - Löwen und Bayern enttäuschen ihre Trainer
Schlagzeilen macht in der Regionalliga Süd weiter der FC Augsburg: Der Tabellenführer gewann mit 2:0 gegen die Stuttgarter Kickers und feierte den siebten Sieg in Serie mit einem Torverhältnis von 17:0. Prügel bezogen am 11. Spieltag beiden Münchner Mannschaften. Die Löwen boten am Samstag beim 1:4 gegen den VfR Aalen die schlechte Heimleistung. Der FC Bayern wirkte im bayerischen Regionalliga-Duell, beim 0:4 bei der SpVgg Bayreuth wie ein Absteiger.
...
Der FC Bayern II erlebte in Bayreuth das bisher schlimmste Debakel in dieser Saison. Ohne den gesperrten Kapitän Thorsten Fink wirkte die gesamte Mannschaft, wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. "Unsere Innenverteidigung befand sich in der Anfangsphase im absoluten Tiefschlaf und im Angriff fehlt völlig die Durchschlagskraft", ärgerte sich Bayern-Trainer Hermann Gerland. Bis zur Pause führte der Neuling aus Oberfranken durch die Tore von Sajaia und Driller bereits mit 4:0.
Nach dem Seitenwechsel verhinderte Torhüter Rensing noch Schlimmeres, die Bilanz von nur fünf erzielten Treffern in elf Punktspielen bringt Trainer Gerland aber immer mehr auf die Palme: "Die Spieler wollen alle in den Profibereich, mit solchen Leistungen sind sie aber davon meilenweit entfernt."
Zwei bittere Nachmittage
1:4 und 0:4 - Löwen und Bayern enttäuschen ihre Trainer
Schlagzeilen macht in der Regionalliga Süd weiter der FC Augsburg: Der Tabellenführer gewann mit 2:0 gegen die Stuttgarter Kickers und feierte den siebten Sieg in Serie mit einem Torverhältnis von 17:0. Prügel bezogen am 11. Spieltag beiden Münchner Mannschaften. Die Löwen boten am Samstag beim 1:4 gegen den VfR Aalen die schlechte Heimleistung. Der FC Bayern wirkte im bayerischen Regionalliga-Duell, beim 0:4 bei der SpVgg Bayreuth wie ein Absteiger.
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Der FC Bayern II erlebte in Bayreuth das bisher schlimmste Debakel in dieser Saison. Ohne den gesperrten Kapitän Thorsten Fink wirkte die gesamte Mannschaft, wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. "Unsere Innenverteidigung befand sich in der Anfangsphase im absoluten Tiefschlaf und im Angriff fehlt völlig die Durchschlagskraft", ärgerte sich Bayern-Trainer Hermann Gerland. Bis zur Pause führte der Neuling aus Oberfranken durch die Tore von Sajaia und Driller bereits mit 4:0.
Nach dem Seitenwechsel verhinderte Torhüter Rensing noch Schlimmeres, die Bilanz von nur fünf erzielten Treffern in elf Punktspielen bringt Trainer Gerland aber immer mehr auf die Palme: "Die Spieler wollen alle in den Profibereich, mit solchen Leistungen sind sie aber davon meilenweit entfernt."
Seele: "Ich bin viel zu übergewichtig, und des merk ich aa an mir selber."
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Lambrusco
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Jean S.
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aus der rundschau und der frankenpost von heute...
SpVgg Bayreuth – FC Bayern München 2 4:0 (4:0)
Bayreuth: Gebauer – Walther, Konjevic, Mayr, Endler – Seufert, Contala (62. Heckenberger), Demel (74. Matiasovits), Mendez – Sajaja, Driller (73. Geiger).
München: Rensing – Celozzi, Niedermeier, Saba, Mauersberger – Fa. Müller (32. Rehm), Zimmermann, Steinhöfer, Stegmayer (13. Fürstner) – Maierhofer (67. Görlitz), Yilmaz.
Schiedsrichter: Hartmann (Krugzell).
Gelbe Karten: - / Rensing.
Tore: 1:0 Sajaja (7.), 2:0 Driller (9.), 3:0 Driller (42./FE), 4:0 Sajaja (43.).
Zuschauer: 4026.
Die SpVgg Bayreuth hat durch einen eindrucksvoll herausgespielten 4:0-Sieg gegen die kleinen Bayern vorerst die Abstiegsränge in weite Ferne rücken lassen und konnte vor den Wochen der Wahrheit gegen die Spitzenteams mächtig Boden gut machen. Gegen die zuletzt schwer gebeutelten Münchener Bayern sorgte vor über 4000 begeisterten Zuschauern eine imponierende Leistung im Defensivbereich, wo Contala, Demel und Walther kaum gefährliche Angriff der Gäste zuließen, für den Grundstock des Erfolges. „Es gibt nix zu sagen. Wir haben ja nicht mitgespielt“ war Bayern-Coach Hermann Gerland richtig sauer auf seine Jungspunde, während sein Gegenüber Gino Lettieri den Willen der Seinen in den Vordergrund stellte: „Wir sind heute dorthin, wo es wehgetan hat. Da war der unbedingte Wille zu spüren“. Vor allem die beiden torhungrigen Offensivkräfte Mikhail Sajaja und Martin Driller profitierten von der Einstellung ihrer Nebenleute. Erst ermöglichte der allesüberragende Ingo Walther durch seinen Einsatz einen Ballverlust des wiedergenesenen Saba, den Sajaja nach Seuferts Vorlage blitzgescheit einnetzte (7.), nur zwei Minuten später bediente Contala nach einem Ballgewinn Driller mit einem langen Ball: Wie der das Spielgerät am designierten Kahn-Nachfolger Rensing vorbei einnetzte, verdiente das Prädikat „sehenswert“. Da Maierhofers Kopfball – die einzig zwingende Bayern-Möglichkeit für lange Zeit – den Weg ins Tor nicht fand, war wieder die drückend überlegene Bayreuther Truppe am Zug. Nach einem erneuten Contala-Paß schlich sich der überzeugende Mendez an Niedermeier vorbei, der ihm in die Hacken stieg: Den fälligen Elfmeter verwandelte der einsatzfreudige Driller eiskalt. Und nur eine Minute später ließ sich erneut Sajaja nicht zweimal bitten. Nach einer brillianten Körpertäuschung verlud der technisch brilliante Georgier den schlecht aussehenden Rensing und sorgte für den Endstand. „Ich haben die Jungs an der Ehre gepackt“ klärte Hermann Gerland nach Spielende auf: „Wir haben hier drei Sterne auf der Brust. Schlafen im Vier-Sterne-Hotel. Es ist alles hervorragend. Ein hervorragender Platz. Und dann liefern wir eine solche Leistung ab!“. Der „Tiger“ war nach der Vorstellung der Seinen restlos bedient. Und gab sich sarkastisch: „Immerhin haben wir die zweite Halbzeit torlos bestreiten können“. Nach der Pause hätte Sajaja sein Torekonto durchaus noch in die Höhe schrauben können, zeigte sich aber vor dem Tor zu verspielt und scheiterte zweimal an Rensing. Bayerns Jungfüchse dürften es ihm gedankt haben. Coach Gerland war dennoch restlos bedient: „Wir trainieren morgen sicher. Damit die Gans am Mittag auch schmeckt. Es kann aber durchaus sein, dass die etwas älter ist. Weil etwas länger trainiert wird.“.
Lettieri dagegen zeigte sich von seiner besten Seite: „Heute dürfen die Jungs auch einmal genießen“. Vergaß aber nicht zu sagen, dass am nächsten Tag um zehn Uhr Aufgalopp zum Auslaufen angesagt war. Wahrscheinlich, um die gute Laune vom Samstag nochmals zu kompensieren und danach eine noch frische Gans zu verspeisen.
Andreas Bär
SpVgg Bayreuth – FC Bayern München 2 4:0 (4:0)
Bayreuth: Gebauer – Walther, Konjevic, Mayr, Endler – Seufert, Contala (62. Heckenberger), Demel (74. Matiasovits), Mendez – Sajaja, Driller (73. Geiger).
München: Rensing – Celozzi, Niedermeier, Saba, Mauersberger – Fa. Müller (32. Rehm), Zimmermann, Steinhöfer, Stegmayer (13. Fürstner) – Maierhofer (67. Görlitz), Yilmaz.
Schiedsrichter: Hartmann (Krugzell).
Gelbe Karten: - / Rensing.
Tore: 1:0 Sajaja (7.), 2:0 Driller (9.), 3:0 Driller (42./FE), 4:0 Sajaja (43.).
Zuschauer: 4026.
Die SpVgg Bayreuth hat durch einen eindrucksvoll herausgespielten 4:0-Sieg gegen die kleinen Bayern vorerst die Abstiegsränge in weite Ferne rücken lassen und konnte vor den Wochen der Wahrheit gegen die Spitzenteams mächtig Boden gut machen. Gegen die zuletzt schwer gebeutelten Münchener Bayern sorgte vor über 4000 begeisterten Zuschauern eine imponierende Leistung im Defensivbereich, wo Contala, Demel und Walther kaum gefährliche Angriff der Gäste zuließen, für den Grundstock des Erfolges. „Es gibt nix zu sagen. Wir haben ja nicht mitgespielt“ war Bayern-Coach Hermann Gerland richtig sauer auf seine Jungspunde, während sein Gegenüber Gino Lettieri den Willen der Seinen in den Vordergrund stellte: „Wir sind heute dorthin, wo es wehgetan hat. Da war der unbedingte Wille zu spüren“. Vor allem die beiden torhungrigen Offensivkräfte Mikhail Sajaja und Martin Driller profitierten von der Einstellung ihrer Nebenleute. Erst ermöglichte der allesüberragende Ingo Walther durch seinen Einsatz einen Ballverlust des wiedergenesenen Saba, den Sajaja nach Seuferts Vorlage blitzgescheit einnetzte (7.), nur zwei Minuten später bediente Contala nach einem Ballgewinn Driller mit einem langen Ball: Wie der das Spielgerät am designierten Kahn-Nachfolger Rensing vorbei einnetzte, verdiente das Prädikat „sehenswert“. Da Maierhofers Kopfball – die einzig zwingende Bayern-Möglichkeit für lange Zeit – den Weg ins Tor nicht fand, war wieder die drückend überlegene Bayreuther Truppe am Zug. Nach einem erneuten Contala-Paß schlich sich der überzeugende Mendez an Niedermeier vorbei, der ihm in die Hacken stieg: Den fälligen Elfmeter verwandelte der einsatzfreudige Driller eiskalt. Und nur eine Minute später ließ sich erneut Sajaja nicht zweimal bitten. Nach einer brillianten Körpertäuschung verlud der technisch brilliante Georgier den schlecht aussehenden Rensing und sorgte für den Endstand. „Ich haben die Jungs an der Ehre gepackt“ klärte Hermann Gerland nach Spielende auf: „Wir haben hier drei Sterne auf der Brust. Schlafen im Vier-Sterne-Hotel. Es ist alles hervorragend. Ein hervorragender Platz. Und dann liefern wir eine solche Leistung ab!“. Der „Tiger“ war nach der Vorstellung der Seinen restlos bedient. Und gab sich sarkastisch: „Immerhin haben wir die zweite Halbzeit torlos bestreiten können“. Nach der Pause hätte Sajaja sein Torekonto durchaus noch in die Höhe schrauben können, zeigte sich aber vor dem Tor zu verspielt und scheiterte zweimal an Rensing. Bayerns Jungfüchse dürften es ihm gedankt haben. Coach Gerland war dennoch restlos bedient: „Wir trainieren morgen sicher. Damit die Gans am Mittag auch schmeckt. Es kann aber durchaus sein, dass die etwas älter ist. Weil etwas länger trainiert wird.“.
Lettieri dagegen zeigte sich von seiner besten Seite: „Heute dürfen die Jungs auch einmal genießen“. Vergaß aber nicht zu sagen, dass am nächsten Tag um zehn Uhr Aufgalopp zum Auslaufen angesagt war. Wahrscheinlich, um die gute Laune vom Samstag nochmals zu kompensieren und danach eine noch frische Gans zu verspeisen.
Andreas Bär
Die Zukunft ist leicht, die vergeht.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
Die Vergangenheit ist hart, die bleibt.
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Locke
- Beiträge: 2492
- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
Das hat man heute in der Zeitung von "Oberfrankens eigentlicher Nummer 1"aus der rundschau und der frankenpost von heute...
... vor über 4000 begeisterten Zuschauern ...
Andreas Bär
Aber naja, die Hofer haben's ja nicht nötig, gegen lächerliche Amateurmannschaften völlig unbedeutender Münchener Clubs zu spielen. Nein, sie leisten noch echte Entwicklungarbeit an der Basis und präsentieren ihre hohen Fußballkünste deshalb auf Turn- und Sportplätzen im Landkreis. Respekt, daran erkennt man echte Helden, die völlig zurecht "Oberfrankens Nummer 1" sind!
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Caligula
- Beiträge: 114
- Registriert: 11 Feb 2003, 09:34
Was ist denn los mit euch?
Die Amas regelrecht zerpflückt - hätt ich nicht gedacht; freut mich aber umso mehr.
Wer weiss, wenn ihr euch da oben einigermaßen stabilisiert, was noch möglich ist . . .
Am liebsten wäre mir ein schwäbischer und ein oberfränkischer Aufsteiger . . .
War das richtig mit Oberfranken?
Die Amas regelrecht zerpflückt - hätt ich nicht gedacht; freut mich aber umso mehr.
Wer weiss, wenn ihr euch da oben einigermaßen stabilisiert, was noch möglich ist . . .
Am liebsten wäre mir ein schwäbischer und ein oberfränkischer Aufsteiger . . .
War das richtig mit Oberfranken?
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schorschla
- Beiträge: 20221
- Registriert: 27 Jul 2002, 15:59
immerhin hat gerland mit seinem ersten wechsel dieses mal 23 minuten gewartet
der hat es aber in sich: 23. paolo guerrero für stefan maierhofer.
erinnert mich an wursti, der seinerzeit vor kuranyi gespielt hat
da erscheint es mir wie hohn und spott, dass gerland nach diesem torlosen spiel überlegt, nen neuen stürmer zu holen... wenn guerrero nicht reicht - ja wer dann
vielleicht makaay...?
der hat es aber in sich: 23. paolo guerrero für stefan maierhofer.
erinnert mich an wursti, der seinerzeit vor kuranyi gespielt hat
da erscheint es mir wie hohn und spott, dass gerland nach diesem torlosen spiel überlegt, nen neuen stürmer zu holen... wenn guerrero nicht reicht - ja wer dann
keine handbreit den rassisten.
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Ein Bayreuther
- Beiträge: 11825
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