GEILE ZEITUNGSKOMMENTARE...

Nationalmannschaft, Champions League, Europa League, Conference League, Bundesligen, 3. Liga, Regionaligen, Bayernligen, und ... und ... und ...
Antworten
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

GEILE ZEITUNGSKOMMENTARE...

Beitrag von schorschla »

für die Rubrik wirds mal zeit... lasst uns mit dem kollegen laass von den nürnberger nachrichten beginnen....

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=315392&kat=31

Fehlentscheidung
Seltsame DFB-Gerichtsbarkeit

Arme Schiedsrichter. Nicht nur der Skandal um den bösen Hoyzer, nein auch der hieraus resultierende Druck, nur nicht mit kuriosen Leistungen verdächtig zu werden, scheint einige Pfeifenmänner schwer zu belasten. Etwa Manuel Gräfe, dessen Comedy-reifer Auftritt beim 2:2 (nach Elfmeterschießen) des 1. FCN gegen Dortmund wohl bald in Vergessenheit geraten wäre. Wenn sich der an diesem Tag überforderte Referee nicht mit einem Zusatzbericht verewigt hätte. Inhalt: Mario Cantaluppi, ohnehin schon mit Gelb-Rot eliminiert, soll „wegen einer Beleidigung des Schiedsrichters in einem leichteren Fall“ nochmals pausieren und 3000 Euro blechen. Den Wortlaut seiner Verunglimpfung konnte Gräfe nicht rezitieren.

Und was geschieht mit den Bayern-Größen Kahn, Ballack und Sagnol, die ihren Unparteiischen Fandel nach dem 0:1 auf Schalke im Rudel beschimpft hatten? Richtig: mal wieder nix. Noch ein Beispiel für merkwürdige Relationen in der DFB-Sportgerichtsbarkeit: Berufstreter Wörns kam nach seinem x-ten brutalen Karrierefoul, diesmal gegen Hleb (VfB), mit nur einem Spiel Sperre davon. Fast der nächste Skandal. W. LAASS
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

und die ferrder nochrichtn kennas a.... :wink:

Aufstieg ade?
Der Kicker und Kissinger zweifeln

Diese Woche startete das Kicker-Sportmagazin eine Umfrage, die da lautete: Wer steigt in die Fußball-Bundesliga auf? Sieben Wochen vor Saisonende trennt sich bei so was die Spreu vom Weizen, der Opti- vom Pessimist, der Gläubige vom Ungläubigen. Gestern rangierte die SpVgg in der Tabelle des Internet-Orakels auf Rang fünf, also keinen Platz besser als im wirklichen Leben. Nur 11,4 Prozent aller Teilnehmer sahen das Kleeblatt am 22. Mai auf einem der drei Aufstiegsränge. Wahrscheinlich wäre eine Umfrage im Ronhof noch schlimmer ausgefallen, denn so ist er halt, der Färdder: Wenn die Rednitz überläuft, droht der nächste Tsunami.Zum Vergleich: Der MSV Duisburg und der 1. FC Köln, die leichtlebigen Ruhrpottler und Rheinländer, glänzten im Kicker mit Werten, die sonst nur bei Parteitagen der SED erreicht wurden. Jeweils über 90 Prozent sehen die beiden Spitzenklubs auch am Ende vorn. Den TSV München 1860 und Eintracht Frankfurt, beides Operettenklubs mit mitunter zweifelhaftem Unterhaltungswert, halten immerhin noch um die 40 Prozent der Kicker-Leser für befähigt, sich in der nächsten Saison wieder mit Schalke und den Bayern zu messen.

Für alle, die es vergessen haben: Die SpVgg Greuther Fürth besitzt momentan 43 Punkte, nur einen weniger als München, genauso viele wie Frankfurt. Außerdem hat sie die exklusive Chance, nicht nur am Sonntag gegen den Karlsruher SC, sondern auch am kommenden Mittwoch, im Nachholspiel gegen Wacker Burghausen, verlorenes Terrain zurückzuerobern. Ganz zu schweigen von der Berufung beim DFB-Sportgericht, an deren Ende - auch wenn es unwahrscheinlich ist - eine Neuauflage des Gastspiels beim MSV Duisburg stehen könnte.

Den wahren Zweifler ficht das nicht an: Kein Geringer als Henry Kissinger, gebürtiger Fürther, Ehrenmitglied der SpVgg und ehemaliger Außenminister der USA, vertraute kürzlich der Welt am Sonntag an, er rechne damit, dass ihn sein Herzensklub wieder mal enttäuschen werde. Gott sei Dank war der Mann Politiker. Er kann sich irren und vielleicht schon bald etwas ganz anderes erzählen.

KURT HEIDINGSFELDER
keine handbreit den rassisten.
DI STEFANO
Beiträge: 12487
Registriert: 29 Sep 2002, 15:41
Kontaktdaten:

Beitrag von DI STEFANO »

Stimmt ,genialer Artikel.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

und nochmal aus den nn - richtig geiles teil... :wink: - irgendwie kenn ich das irgendwoher... tribüüüüüüüüüüüüüüüühne ohhhh ohhhhhhh ohhhhhh ohhhhhhhhh.... 8O

Und es gibt doch Sellerie
Wider den fränkischen Fußball-Kulturpessimismus

Für heute Abend, wenn die Richtung Bundesliga strebende SpVgg Greuther Fürth im Zweitliga-Nachholspiel auf den SV Wacker Burghausen trifft, ist tristes Grau angekündigt. Es wird wieder etwas kälter, wahrscheinlich regnet es, und irgendwie passt das auch zum fränkischen Stimmungsbild. Es bedarf keiner prophetischen Gabe, um die Prognose zu wagen, dass der Fürther Ronhof bei Weitem nicht ausverkauft sein wird.

Frühlingsgefühle lassen sich noch weniger in Nürnberg orten, wo sich der ortsansässige Club auf ein vermutlich vorentscheidendes Spiel im Kampf um den Klassenverbleib vorbereitet. Am Sonntag kommt Hansa Rostock ins Frankenstadion, das - sichere Gewissheit - wieder nicht prall gefüllt sein wird.

Weitere Prognosen sehen in Mittelfranken (und anderen Regionen Nordbayerns) derzeit so aus: Greuther Fürth steigt eh nie und nimmer auf, weil es das ja noch nie gab, und mit dem 1. FC Nürnberg geht’s schleichend dahin, wie üblich. War ja immer so. Der fränkische Gemütsmensch, ein unaufdringlich freundlicher, zur Bescheidenheit neigender Charakter, hat sich daran gewöhnt, ein gewisses Minderwertigkeitsgefühl duldsam zu tragen.

Die Skepis gehört zum Naturell, und beim Fußball kultivierten ohne Zweifel ernüchternde Erlebnisse in den vergangenen knapp 40 Jahren eine Haltung, die sich auf den Wochenmärkten im Knoblauchsland beim Sellerie-Einkauf etwa so äußert: Keinen Sellerie gibt’s nimmer? Man orientiert sich mit Vorliebe an dem, was wieder mal schief gehen könnte.

Die Vorstellung, dass es Sellerie gibt, vielmehr: dass hinter den düsteren Stimmungsnebeln eine wunderbare Perspektive liegen könnte, ist nicht allzu weit verbreitet. Dabei ist die Ausgangsposition für den fränkischen Fußball im Frühling 2005 so schön wie seit Ende der zwanziger Jahre des alten Jahrhunderts nicht mehr. Seit 1963, als die Oberliga Süd Geschichte wurde, haben die fränkischen Vereine nicht mehr gemeinsam erstklassig gespielt. Die Bundesliga fand öfter ohne den Club als mit Nürnberger Beteiligung statt; die SpVgg (Greuther) Fürth durfte noch nie mitspielen in der Beletage, und das große Frankenderby, in der fußballerischen Gründerzeit ein Ball-Ereignis von nationalem Glanz, fand in der Zweit- und Drittklassigkeit statt.

Schon in diesem Jahr, im Spätsommer 2005, könnte die verblichene Herrlichkeit eine Renaissance erleben, die noch 1997, als beide Nachbarn in der Regionalliga Süd zu Hause waren, tatsächlich tollkühne Illusion schien - erste Fußball- Bundesliga, 1. FC Nürnberg gegen SpVgg Greuther Fürth. Ein Derby in Deutschlands Fußball-Region Nummer eins, die nicht mehr München mit Bayern und 1860 oder Hamburg mit dem HSV und St. Pauli wäre, sondern Nürnberg/Fürth.

Schreck lass nach, welch kühne Idee. Aber mit einem vielleicht irgendwie schon denkbaren Erfolg gegen Burghausen könnte die Spielvereinigung bei noch sieben ausstehenden Begegnung vier Punkte zwischen sich und Platz vier legen; der Club wäre seinem Saisonziel mit einem ganz vorsichtig doch denkbaren Sieg über Hansa Rostock einen riesigen Schritt näher. Der Aufsteiger biegt mit einem Fünf-Punkte-Polster zu Platz 16 auf die Zielgerade ein und kann in den Heimspielen gegen die Konkurrenz aus Rostock, Mönchengladbach, Bochum und Mainz alles klarmachen. Der Klassenverbleib war und ist das einzig realistische Ziel für den Club, und davon ist die von unglaublichem Verletzungspech gebeutelte Mannschaft wirklich nicht mehr weit entfernt.

Welche Aufbruchstimmung respektive Euphorie in Nürnberg, Fürth und Umgebung - herrschte doch damals in den späten Fünfzigern und Sechzigern, als sich unsere Väter noch mit dem Fahrrad (ohne Gangschaltung!) aus Ansbach und Erlangen in den alten Zabo (später ins Städtische Stadion) und in den alten Ronhof aufmachten. Und in den Siebzigern und Achtzigern die Buben mitnahmen. Helden unserer Kindheit: Volkert, Hintermaier und Weyerich, später Köpke und Eckstein; respektive Bergmann, Löwer, Klump, auch Ritschel und Kastner sind unvergessen.

Wir sind unseren Vätern noch heute dankbar für diese grandiosen Erlebnisse, die begeisternd, ja prägend sein sollten. Zum Bundesliga-Derby fahren wir im September dann gemeinsam. Mit dem Fahrrad - an einem prächtigen, sonnigen Spätsommertag.

HANS BÖLLER UND WOLFGANG LAASS
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

wieder mal die fürther nachrichten... danke macke riedl :wink:

„Des Kaff do“
Spannende Wortgefechte am Rande einer Bayernligapartie

Vier wackere Schlachtenbummler fahren von Fürstenfeldbruck nach Fürth und wollen sich anschauen, wie ihr SC die „blöden Greuther-Amateure“ vom Platz fegt. Und dann so was: Die Mannschaft spielt einen so grausigen Ball, dass den Vieren schon ganz anders wird.

Doch dann kriegt der einzige Profi, den die notorischen „Wettbewerbsverzerrer“ aus Fürth eingesetzt haben, den Roten Karton, und unsere vier Helden schöpfen trotz der unterirdischen Leistung ihres Teams noch einmal Hoffnung. Jedoch kurz darauf, Schreck lass nach, erzielt so ein junger Bubbl von den Greuthern das 1:0.

Was sollen unsere vier machen, was bleibt ihnen noch? Genau! Sich im niveauvollen Streitgespräch mit den Fürther Anhängern nervlich zu konsolidieren. So ging es dann auch am Samstag bei dem angesprochenen Bayernligaspiel auf der Charly-Mai-Sportanlage am Schießanger eine Zeitlang hin und her zwischen den vier Fürstenfeldbruckern und einigen Fürther Fans.

Beispiele gefällig? Einem Zuschauer bescheinigten die Gästefans trocken, ein „goanz Guader“ zu sein, weil er mit seinem Adlerauge genau gesehen hatte, dass ein Ball der Fürther eben nicht im Aus gewesen sei, wie die Brucker behauptet hatten. „Solche Hulzhagger“, kam Minuten später von Fürther Seite der eiskalte rhetorische Konter.

Das Duell wogte hin und her, und ein Sieger wäre nur schwer auszumachen gewesen, hätten sich die Gästefans nicht kurz vor Schluss mit einem verbalen Fehlstart quasi wie beim 100-Meter-Lauf selbst disqualifiziert. „Des host dann davon, wennst in des Kaff do fährst“, entfuhr es einem Fürstenfeldbrucker. Da fiel selbst den wortgewaltigen Fürthern nichts mehr ein. Kurzes Gelächter, Kopfschütteln, dann war der amüsante Wettstreit am Rande eines meist langweiligen Spieles leider beendet. MARKUS RIEDL
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

der wahrscheinliche satz des jahres aus dem neuen tag in weiden über den mittlerweile geschassten engin candan:

er hätte nur noch skistöcke gebraucht, um als nordic walker durchzugehen...

*wegbrech vorlachen*...
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

http://www.der-bote.de/artikel.asp?art= ... =39&man=11

sehr geiler text aus dem feuchter boten über n wohl kultiges nebelspiel....

Das Unentschieden von Avalon

FEUCHT — Vorgezogene Halloween-Party im Nebel des Waldstadions: 1:1 trennten sich der SC Feucht und die SpVgg Unterhaching II in einer Bayernliga-Spiel, das unter fast irregulären Verhältnissen durchgezogen wurde. Das aus Sicht der Gastgeber als Sechs-Punkte-Match apostrophierte Aufeinandertreffen litt nicht nur an den äußeren Bedingungen, sondern auch aus einer daraus resultierenden Lustlosigkeit der Akteure — soweit man das erkennen konnte.

SC-Trainer Robert Ziegler war im Nachhinein denn auch etwas angefressen, dass seine Mannschaft es versäumt hat, ein bequemes Punktepolster zur Abstiegszone herzustellen. Sein Kollege Alfred Ruthe pflegte dagegen einen Tonfall, mit dem er den ersten Platz bei jedem Fredl Fesl-Doppelgängerwettbewerb gewonnen hätte. Verbal hatte das Spiel einen hohen Unterhaltungswert. „Heute haben endlich einmal alle im Stadion eine Ahnung vom Fußball“, kalauerte ein Beobachter, „gesehen hat ihn aber keiner.“

Stimmt nicht ganz, denn in den ersten paar Minuten war der Blick aufs Feld noch akzeptabel. So war im ganzen Rund die Übergabe des Gastgeschenkes von Torwart Stolzenberg gut nachzuvollziehen, der weit aus seinem Kasten kam, aber Markus Bauer nicht mehr das Leder abspenstig machen konnte. Dieser hob eine Bogenlampe in den Strafraum, wo sich Jürgen Berber als Vollstrecker zum 1:0 betätigte (5.).

Beinahe im Gegenzug zeigte sich auch der SC von seiner großzügigen Seite, als sich Bastian Händel am 16er belauschen ließ, dann aber doch noch zur Ecke klärte. Aus der hätte sich fast das 1:1 entwickelt, aber der Ball zischte knapp vorbei.

Vor allen der SC-Stürmer Pal wollte die schlechter werdende Sicht mit überraschenden Pässen in den Nebel zum 2:0 nutzen. Doch es war wohl unmöglich, auf die Ideen einzugehen, so dass die Gastgeber nach einer Viertelstunde diese Bemühungen Aufgaben und die Hachinger besser ins Spiel kamen. Keeper Übler war am Rot seines Trikots ein paar Mal als Retter in höchster Not auszumachen.

Unübersehbar war die Auswechslung von Alexander Roth, der durch Andreas Meier ersetzt wurde. Der erfolgreichste Feuchter Torschütze der vergangenen Wochen wurde wegen einer Knöchelverletzung rausgenommen, die Robert Ziegler als „ziemlich gravierend“ einstufte. Das war die zweite Hiobsbotschaft an diesem Tag, nachdem sich am Vormittag die vermutete Lungenentzündung von Distler als Lungenriss herausgestellt hatte.

Im zweiten Abschnitt bekam der Ball ein anwenderfreundlicheres Orange, SpVgg-Trainer Ruthe gesellte sich zunächst auf die Presse-Tribüne, später auf die Feuchter Seite, um etwas von dem Spiel mitzubekommen. Letzteres gab Ärger mit dem Schiedsrichter, der angesichts der Verhältnisse schließlich einen Spielabbruch in Erwägung zog.

Nach Rücksprache mit dem Beobachter wurde die Partie aber zu Ende gebracht, was den Kollegen Ziegler wegen der 1:0-Führung zu diesem Zeitpunkt ganz recht war. Von Feucht wurde im zweiten Abschnitt ein gefährlicher Aufsetzer registriert, den Stolzenberg mit Mühe zur Ecke lenkte. Längere Recherchen ergaben, dass Berber der Schütze gewesen sein müsste.

Das Endresultat stellte zwölf Minuten vor Schluss Silvio Adzic her, der unbedrängt auf die Nebelschwaden vor dem Feuchter Tor abzog. Dass der Ball drin war, erkannte man am Pfiff des Schiri und am Jubel der Gästespieler. Dem Vernehmen nach soll es ein herrlicher und unhaltbarer Treffer gewesen sein.

Feucht: Übler, Winkler (65. Örken), Graf, Händel — Dolan, Glaser — Berber (82. Dürschinger), Engelhard, Bauer — Roth (28. Meier), Pal.

Unterhaching: Stolzenberg — Berchtold (Cukur), Hönig, Bergen (58. Maison), Holjevac (46. Cilgin) — Schuff, Feldhahn — Zillner, Urbas, Adzic — Zdera.

Tore: 1:0 Berber (5.), 1:1 Adzic (78.).

Schiedsrichter: Hartmeier (Landshut). Zuschauer: 250.

Gelbe Karte: Engelhard, Dolan, Berber, Pal / Holjevac, Berchtold, Schuff

Trainerstimmen

Alfred Ruthe (SpVgg Unterhaching II): „Mein Statement fällt kurz aus. Ich habe nicht viel gesehen. Wenn es hier um die goldene Ananas gegangen wäre, hätten wir gesagt, gut, wir spielen wieder, wenns schöner ist. Feucht hat 1:0 geführt. In dem Fall hätt‘ ich auch gsagt, spiel ma, bis aus is. Es sind zwei spielstarke Mannschaften auf dem Platz gestanden, aber leider hat man nichts davon gesehen. Keine Ahnung, ob die Spieler von dem Nebel beeinflusst waren. Auf jeden Fall wollten wir nicht hierher kommen und gleich pennen. Die erste Aktion auf unser Tor ist natürlich auch ohne Nebel sehr unglücklich gelaufen. Unser Keeper, der ist hinterm Bus herg’fahrn und ist noch im Auto

g’sessen. Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, Linie in unser Spiel zu bringen. Gut, wennst einen Adzic hast, der eigentlich ein guter Fußballer ist, aber das heute bei Weitem nicht gezeigt hat. Sensationell muss das Tor gewesen sein, hab ich mir sagen lassen.“

Robert Ziegler (SC Feucht): „Erstens haben wir nicht viel gesehen, weil der Nebel da war. Zweitens haben wir nicht viel gesehen, weil die beiden Mannschaften nicht Fußball gespielt haben. Über 90 Minuten war nichts zu erkennen. Kein Engagement, kein Kampf, keine Leidenschaft. Das Spiel hat gut für uns begonnen mit dem 1:0. Aber ich denke, dass das Tor unserem Spiel geschadet hat. Das war alles viel zu einfach. Die restlichen 86 Minuten hat meine Mannschaft nicht stattgefunden mit Ausnahme von Aubrey Dolan, der 90 Minuten engagiert war und die Zweikämpfe gesucht hat. Man muss der Mannschaft einmal eine schlechte Leistung zugestehen. Das war seit langem Mal wieder eine, mit der man nicht zufrieden sein kann.“
keine handbreit den rassisten.
Scheich
Beiträge: 1259
Registriert: 29 Okt 2002, 12:51

Beitrag von Scheich »

Ist der Feuchter Trainer dieser Büchenbacher Ziegler, der Mitte der 90iger bei der Altstadt gespielt hat?
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

ja. der verrückte robbie. mittlerweile bissi ruhiger geworden. aber immer noch ne coole sau 8O

werd nie die aktion vergessen, als ich ihm im feuchter boten nach ner verbretterten großchance attestierte:

"mit dem gewaltschuß hätte er im american football n fieldgoal erzielt hat. da er aber die sportart noch nicht gewechselt hat, kassierte er nur die lacher für den abgeholzten feuchter steckalaswald"

ob mich der robbie beim nächsten spiel etwas heftiger geschüttelt hat 8O
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

und mal wieder kollege böller... HERRLICH....

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=473057&kat=31

Tore, viele Tore
Die Vittek-Saga, Folge 3 — und alles, was bisher geschah

Aus aktuellem Anlass heute Folge 3 unserer beliebten Robert-Vittek-Fußball-Novela. Und für alle neuen Leser eine kurze Zusammenfassung dessen, was bisher geschah: Robert Vittek spielte Fußball und schoss Tore (drei gegen Duisburg), Tore (drei in Köln) und Tore (zwei gegen Bremen). Wenn er gerade keine Tore schoss, bereitete er welche vor, weshalb Robert Vittek jetzt, wie Statistiker ausgerechnet haben, an den letzten 13 Toren seines Teams beteiligt war - auch ein neuer Bundesliga-Rekord.

Es begann vor 14 Tagen mit sämtlichen Nürnberger Toren gegen Duisburg. Der knurrige Hans, Trainer des trefflichen Robert, verbot den Journalisten zwar umgehend, schöne Geschichten über Vittek zu schreiben, weil der ja trotz allem nur einer von elf fleißigen Kickern war - aber darauf hörte natürlich keiner: Die Zeitungen schrieben schöne Geschichten über Robert Vittek, und der kicker ernannte ihn zum Spieler des Tages - etwas voreilig, wie sich herausstellte, denn eine Woche später schoss Vittek wieder drei Tore, nur noch schneller.

Achselzuckend machte ihn der kicker eben wieder zum Spieler des Tages („Was können wir dafür?“, mokierte sich das Fachblatt), während die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Nürnberger gar zum Mann der Woche kürte. Ein solcher muss auch heute wieder her - und es darf vermutet werden, dass er nach zwei prächtigen Toren gegen Werder: bestimmt Robert Vittek heißt.

Die Robert-Vittek-Geschichte ist gestern jedenfalls wieder überall geschrieben und gesendet worden, weil sie ja auch so schön ist - und weil nicht alle Journalisten, auch wenn der knurrige Hans das denkt, immer nur Böses wollen. Es gab sogar Zeitungsredakteure, die immer gehofft haben, dass dieser wundervolle Fußballer irgendwann wieder solche prächtigen Tore schießt - und die nicht der Meinung waren, dass er sich beim Nürnberger Club keine richtige Mühe mehr gäbe.

Sondern die sogar ein wenig mit diesem sensiblen Mann litten, der vom erst lieben, dann bösen Wolf erst entdeckt und dann verstoßen wurde. Ausgepfiffen vom Publikum, einsam, traurig - und dann zärtlich wachgeküsst vom harten Hans. Trainer Meyer ist ja auch selber schuld an den vielen schönen Vittek-Geschichten. So gesehen - darf er gern ein bisschen weiter knurren. HANS BÖLLER

Nächste Folge: Wie Robert Vittek reihenweise Tore in Bielefeld schoss (am kommenden Montag an dieser Stelle)
keine handbreit den rassisten.
schorschla
Beiträge: 20196
Registriert: 27 Jul 2002, 15:59

Beitrag von schorschla »

leider nicht im netz... aber richtig geil...

vom kollegen peter langer aus der frankenpost von heute in seinem persönlichen wm-rückblick...

.... ist zu unterstellen, dass ein großteil der public-viewing-zuschauer keine ahnung von der abseitsfalle und dem 4-4-3 system hat.....

tja peter. so reichts für hof nicht mit dem klassenerhalt :wink: punkte weg am grünen tisch....
keine handbreit den rassisten.
Antworten