Bayrisches Derby FCA: SpVgg Bayreuth!!!!
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schorschla
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Locke
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Aus'm Kurier:
Altstädter hoffen auf kleine Überraschung
18.11.2005 17:22
Heute um 14.30 Uhr beim Tabellenführer FC Augsburg / SpVgg-Quartett kehrt an alte Wirkungsstätte zurück
fussball
Von Herbert Steininger
Die Rückkehr ins Rosenaustadion ist für den Bayreuther Trainer Gino Lettieri „Business as usual” - oder vielleicht doch nicht? In der Saison 2001/02 wurde er dort als Augsburger Trainer mit 89 Punkten und zwölf Zählern Vorsprung auf den Hauptverfolger TSV 1860 München II souverän Bayernliga-Meister, doch das Team in der Regionalliga betreuen durfte er nicht und bekam den Stuhl vor die Tür gesetzt. Ernst Middendorp löste Lettieri ab, was dem 38-Jährigen immer noch ein wenig sauer aufstößt.
Die Kratzer auf der Seele des Italieners sind mittlerweile verheilt, und es gab auch schon wieder das eine oder andere Gespräch mit dem Augsburger Präsidenten Walter Seintsch. „Ich hätte damals gerne weiter gemacht”, erinnerte sich der Italiener: „Doch das ist jetzt Schnee von gestern. Das Thema ist seit längerem abgehakt und es ist für mich ein Spiel wie jedes andere.”
Und doch kann er sich einen kleinen Seitenhieb auf seinen damaligen Arbeitgeber nicht verkneifen, bewies er mit den Altstädtern doch, dass er durchaus Qualitäten als Übungsleiter eines Regionalliga-Teams mitbringt. „Ich musste halt erst über die Dörfer gehen. Jetzt bin ich sportlich ebenso weit, wie ich damals mit dem FCA gekommen wäre”, schmunzelte Lettieri.
Neben dem Coach kehren drei weitere ehemalige Augsburger an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Zwei von ihnen - Mikheil Sajaia, der mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil am Titel hatte, und Alexander Contala - wurden zusammen mit Lettieri Bayernliga-Meister und bekamen wie er nach der Serie den Laufpass, Giorgio Arancino verließ den Verein bereits in der Saison zuvor.
Nichts zu verlieren
Dass sich die Augsburger heute warm anziehen dürfen, deutete Lettieri schon nach dem letzten 1:1 gegen die TuS Koblenz an. „Warum sollen wir uns dort verstecken? Zu verlieren haben wir nichts. Und in einem solchen Spiel lastet sicherlich weniger Druck auf uns, als wenn wir gegen Eschborn spielen würden.”
Deshalb wird der Trainer wohl wie schon im Koblenzer Spiel auf die offensivere Variante mit Stefan Seufert als verkappter dritter Spitze neben Markus Fuchs und Sajaia setzen. Dennoch ist Lettieri weit davon entfernt, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen höllisch aufpassen, denn die Augsburger nutzen jeden Fehler gnadenlos aus.” Kein Wunder: Bis auf den heute wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlenden Markus Thorandt kamen alle Akteure des Spitzenreiters bereits in der ersten und zweiten Liga zum Einsatz.
Der Ausfall von Mittelfeldspieler Elton da Costa (zuletzt SpVgg Unterhaching), dessen Frau eine Fehlgeburt erlitt, und voraussichtlich Stürmer Christian Okpala (Zerrung) sieht Lettieri weniger positiv: „Dann sind sie ja noch schwerer auszurechnen.” Dennoch weiß der 38- Jährige auch hier Lösungsvorschläge: Er erwartet im Angriff die beiden Ex-Unterhachinger Mark Römer und Angelo Vaccaro, für da Costa wird Karsten Hutwelker, der bei Fortuna Düsseldorf, Wattenscheid 09 und VfL Bochum sogar Bundesliga-Luft schnupperte, ins Team von Rainer Hörgl rücken.
Der Augsburger Trainer sieht der Aufgabe gegen die Altstädter mit Respekt entgegen: „Das wird ein schwerer Brocken, da jetzt jeder von uns einen Sieg erwartet.” Vor allem nach dem 1:0-Erfolg im Topspiel beim SV Darmstadt 98. Der Übungsleiter gönnte seinen Schützlingen aber nicht einmal einen freien Tag. „Wir haben zwar die vier so genannten Spitzenspiele nicht verloren, deswegen braucht aber keiner abzuheben.”
FC Augsburg: Miletic - Schmidt, Dreßler, Traub, Löring, Mölzl, Benda, Hutwelker, Gellner, Vaccaro, Römer; Adolf, Knez, Knackmuß, Abati, Manislavic.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Demel, Mayr, Konjevic, Endler - Contala, Driller, Mendez, M. Fuchs - Seufert, Sajaia; Berchthold, Walther, Haushahn, Arancino, M. Bock, Heckenberger.
SR: Maier (München).

Besonders viel vorgenommen haben sich neben Trainer Gino Lettieri heute sicher auch Mikheil Sajaia und Alexander Contala (von links). Alle drei haben schließlich schon gemeinsam in Augsburg gearbeitet und mussten dort nach dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft gehen.
Foto: Lammel
Altstädter hoffen auf kleine Überraschung
18.11.2005 17:22
Heute um 14.30 Uhr beim Tabellenführer FC Augsburg / SpVgg-Quartett kehrt an alte Wirkungsstätte zurück
fussball
Von Herbert Steininger
Die Rückkehr ins Rosenaustadion ist für den Bayreuther Trainer Gino Lettieri „Business as usual” - oder vielleicht doch nicht? In der Saison 2001/02 wurde er dort als Augsburger Trainer mit 89 Punkten und zwölf Zählern Vorsprung auf den Hauptverfolger TSV 1860 München II souverän Bayernliga-Meister, doch das Team in der Regionalliga betreuen durfte er nicht und bekam den Stuhl vor die Tür gesetzt. Ernst Middendorp löste Lettieri ab, was dem 38-Jährigen immer noch ein wenig sauer aufstößt.
Die Kratzer auf der Seele des Italieners sind mittlerweile verheilt, und es gab auch schon wieder das eine oder andere Gespräch mit dem Augsburger Präsidenten Walter Seintsch. „Ich hätte damals gerne weiter gemacht”, erinnerte sich der Italiener: „Doch das ist jetzt Schnee von gestern. Das Thema ist seit längerem abgehakt und es ist für mich ein Spiel wie jedes andere.”
Und doch kann er sich einen kleinen Seitenhieb auf seinen damaligen Arbeitgeber nicht verkneifen, bewies er mit den Altstädtern doch, dass er durchaus Qualitäten als Übungsleiter eines Regionalliga-Teams mitbringt. „Ich musste halt erst über die Dörfer gehen. Jetzt bin ich sportlich ebenso weit, wie ich damals mit dem FCA gekommen wäre”, schmunzelte Lettieri.
Neben dem Coach kehren drei weitere ehemalige Augsburger an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Zwei von ihnen - Mikheil Sajaia, der mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil am Titel hatte, und Alexander Contala - wurden zusammen mit Lettieri Bayernliga-Meister und bekamen wie er nach der Serie den Laufpass, Giorgio Arancino verließ den Verein bereits in der Saison zuvor.
Nichts zu verlieren
Dass sich die Augsburger heute warm anziehen dürfen, deutete Lettieri schon nach dem letzten 1:1 gegen die TuS Koblenz an. „Warum sollen wir uns dort verstecken? Zu verlieren haben wir nichts. Und in einem solchen Spiel lastet sicherlich weniger Druck auf uns, als wenn wir gegen Eschborn spielen würden.”
Deshalb wird der Trainer wohl wie schon im Koblenzer Spiel auf die offensivere Variante mit Stefan Seufert als verkappter dritter Spitze neben Markus Fuchs und Sajaia setzen. Dennoch ist Lettieri weit davon entfernt, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen höllisch aufpassen, denn die Augsburger nutzen jeden Fehler gnadenlos aus.” Kein Wunder: Bis auf den heute wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt fehlenden Markus Thorandt kamen alle Akteure des Spitzenreiters bereits in der ersten und zweiten Liga zum Einsatz.
Der Ausfall von Mittelfeldspieler Elton da Costa (zuletzt SpVgg Unterhaching), dessen Frau eine Fehlgeburt erlitt, und voraussichtlich Stürmer Christian Okpala (Zerrung) sieht Lettieri weniger positiv: „Dann sind sie ja noch schwerer auszurechnen.” Dennoch weiß der 38- Jährige auch hier Lösungsvorschläge: Er erwartet im Angriff die beiden Ex-Unterhachinger Mark Römer und Angelo Vaccaro, für da Costa wird Karsten Hutwelker, der bei Fortuna Düsseldorf, Wattenscheid 09 und VfL Bochum sogar Bundesliga-Luft schnupperte, ins Team von Rainer Hörgl rücken.
Der Augsburger Trainer sieht der Aufgabe gegen die Altstädter mit Respekt entgegen: „Das wird ein schwerer Brocken, da jetzt jeder von uns einen Sieg erwartet.” Vor allem nach dem 1:0-Erfolg im Topspiel beim SV Darmstadt 98. Der Übungsleiter gönnte seinen Schützlingen aber nicht einmal einen freien Tag. „Wir haben zwar die vier so genannten Spitzenspiele nicht verloren, deswegen braucht aber keiner abzuheben.”
FC Augsburg: Miletic - Schmidt, Dreßler, Traub, Löring, Mölzl, Benda, Hutwelker, Gellner, Vaccaro, Römer; Adolf, Knez, Knackmuß, Abati, Manislavic.
SpVgg Bayreuth: Gebauer - Demel, Mayr, Konjevic, Endler - Contala, Driller, Mendez, M. Fuchs - Seufert, Sajaia; Berchthold, Walther, Haushahn, Arancino, M. Bock, Heckenberger.
SR: Maier (München).

Besonders viel vorgenommen haben sich neben Trainer Gino Lettieri heute sicher auch Mikheil Sajaia und Alexander Contala (von links). Alle drei haben schließlich schon gemeinsam in Augsburg gearbeitet und mussten dort nach dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft gehen.
Foto: Lammel
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Locke
- Beiträge: 2492
- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
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Locke
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Freitagsspiele:
TSG Hoffenheim - VfB Stuttg.II 1:2
1:2 Matthias Örüm (82.)
0:2 Stephen Famewo (71.)
0:1 Tobias Rathgeb (41.)
VfR Aalen - Jahn Regensburg 1:0
1:0 Miguel Coulibaly (86.)
SV Elversberg - 1860 München II 2:2
2:2 Nicky Adler (73.) Foulelfmeter
2:1 Lance Davids (70.)
2:0 Marco Calamita (14.)
1:0 Kristian Sprecakovic (12.)
TuS Koblenz - 1.FC Eschborn 5:0
5:0 Salif Keita (83.)
4:0 Salif Keita (69.)
3:0 Dmitrijus Guscinas (60.)
2:0 Salif Keita (48.)
1:0 Anel Dzaka (45.) Foulelfmeter
Aalen holt leider drei Punkte und 1860 II einen. Immerhin hat Eschborn verloren. Nach unten wird die Luft damit zwar dünner, aber wir werden wohl unseren 10. Rang halten, selbst wenn wir in Augsburg verlieren sollten - was wir aber nicht werden.
TSG Hoffenheim - VfB Stuttg.II 1:2
1:2 Matthias Örüm (82.)
0:2 Stephen Famewo (71.)
0:1 Tobias Rathgeb (41.)
VfR Aalen - Jahn Regensburg 1:0
1:0 Miguel Coulibaly (86.)
SV Elversberg - 1860 München II 2:2
2:2 Nicky Adler (73.) Foulelfmeter
2:1 Lance Davids (70.)
2:0 Marco Calamita (14.)
1:0 Kristian Sprecakovic (12.)
TuS Koblenz - 1.FC Eschborn 5:0
5:0 Salif Keita (83.)
4:0 Salif Keita (69.)
3:0 Dmitrijus Guscinas (60.)
2:0 Salif Keita (48.)
1:0 Anel Dzaka (45.) Foulelfmeter
Aalen holt leider drei Punkte und 1860 II einen. Immerhin hat Eschborn verloren. Nach unten wird die Luft damit zwar dünner, aber wir werden wohl unseren 10. Rang halten, selbst wenn wir in Augsburg verlieren sollten - was wir aber nicht werden.
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.